| Matthias Kreis |
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Hallo. Mein Name ist Matthias Kreis, ich bin 1972 bei Frankfurt am Main geboren und aufgewachsen. Was hat es mit dem Leben auf sich, und wie hängt alles zusammen? Bereits als Jugendlicher habe ich mich eingehend für solche Fragen interessiert. Mit 13 bin ich dann in unserer Stadtbücherei auf ein Buch über den amerikanischen Seher Edgar Cayce gestoßen, in welchem über die spirituellen Hintergründe unseres Lebens hier auf der Erde erzählt wurde, über das Weiterleben der Seele nach dem Tod und vieles mehr. Das alles hörte sich für mich sehr vertraut und normal an, und ich dachte, „na gut, dann weiß ich nun ja alles wieder. Damit ist ja alles erledigt, was soll ich jetzt noch hier?“ Nun, so simpel war es dann doch nicht, wie sich herausstellte. ;-) Mein Leben ging mehr oder weniger seinen normalen Gang, mit Schule, Abitur und Beginn des Studiums. Aber schon während des Beginns meiner Studienzeit (ich hatte mich für Germanistik entschieden) merkte ich, dass da mehr sein musste, dass sich da etwas Grundlegendes in mir klären wollte. Und wieder war es ein zufällig gefundenes Buch, das mich auf meinen weiteren Weg schickte: Die „Primärtherapie“ von Arthur Janov. Dieses Buch beschrieb, wie sich in uns durch Erlebnisse während der Kindheit (bis vor die Geburt) Prägungen in uns ansammeln, die unser Leben auf grundlegender Ebene unbewusst weiter beeinflussen können. Ich wusste – da muss ich hin, das muss ich machen. Und dass das Lehrzentrum dieses Autors in Los Angeles, Kalifornien, angesiedelt war, war für mich kein Hindernis. Es war eher spannend. Und so begannen im Jahr 1997 meine 3 ½ Jahre in Venice Beach, Los Angeles, Kalifornien – eine Zeit, die mich sehr geprägt hat. Zum einen erlebte ich dort eine intensive Zeit der Selbstfindung, zum anderen lernte ich die amerikanische Kultur kennen und lieben, mit ihrem Unternehmertum, ihrem inspirierenden Abenteuergeist und ihrer Freiheit des Ausdrucks. Was die Primärtherapie betrifft, für die ich eigentlich dorthin gekommen war, so ermöglichte sie mir ein Verständnis dafür, wie uns frühkindliche Traumata und Prägungen aus früheren Leben beeinflussen und unbewusst leiten können – das, was wir heute als „innere Anteile“ bezeichnen. Ich merkte aber auch, dass der Heilungsweg, der dort angeboten wurde, noch nicht das Gelbe vom Ei war – die Herangehensweise war eher rudimentär und ließ eine mögliche spirituelle Ebene völlig außer Acht. So führte mich mein Weg dann weiter, und ich beschäftigte mich eingehend mit spirituellen Lehren und Überlieferungen aller Traditionen, und mit der Möglichkeit einer ganzheitlichen Lebensweise im Einklang mit der allem zugrundeliegenden göttlichen Ordnung. Ich fand auch wieder Zugang zu meiner Kreativität, und viele eigene Gedichte sind in dieser Zeit entstanden. Ich blieb in Venice, Kalifornien, denn es gefiel mir dort sehr gut. Anfang 2001 spürte ich, dass ein weiterer Wechsel anstand – ich fühlte den starken Impuls wieder nach Deutschland zurückzukehren. Ich spielte zunächst mit dem Gedanken, Theologie zu studieren – ich suchte nach einer Möglichkeit, meine wiedergefundene spirituelle Ebene sinnvoll und auch beruflich lohnend einzubringen. Nach und nach reifte aber der Wunsch in mir, meinen Weg ganz frei von traditionellen Schienen zu gehen. Ich vertraute darauf, dass auch hier mir immer der beste Weg gezeigt werden würde. 2005 traf ich dann meine heutige Lebenspartnerin Lea, die das gleiche Ziel hatte, und so begannen wir, unsere Angebote zu erstellen und als selbständige Berater tätig zu werden. Und so bin ich nun heute da angekommen, wo ich immer schon war, es aber nur noch nicht wusste: Bei mir selbst. Und ich weiß, dass es nichts falsch zu machen gibt, sondern dass man einfach nur immer wieder neu lernen kann, in jedem Augenblick dem eigenen, inneren Weg zu vertrauen. Ich habe nach wie vor meine Herausforderungen im Leben, denn sonst wäre es ja auch langweilig. Es macht mir Freude, das Leben zu erforschen und zu genießen, und herauszufinden, wie ich mich in jedem einzelnen Bereich von meiner Seele immer besser unterstützen lassen kann. Und wenn du möchtest, begleite ich dich gerne ein Stückweit auf deinem Weg. Die Form wandelt sich – Spirit bleibt.
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