eelea | Den Weg der Seele gehen
Mutter Erde Update 13 PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Freitag, 09. Dezember 2011

Heute Nacht war ich einige Stunden wach. Das ist eigentlich sehr untypisch für mich, da ich eher zu den Murmeltieren gehöre, die ihren Schlaf von 22 - 6 Uhr morgens sehr genießen ;-) Was hat mich aufgeweckt? Aufgeweckt hat mich der Sturm, der um unser Haus herum fegte. Etwas in diesem Sturm klang ziemlich verzweifelt. Es schien mir so, als wollte der Sturm etwas bewegen, was ziemlich fest sitzt und sich kaum bewegen lässt.

Bevor der Sturm immer stärker werden musste, bin ich aufgewacht, habe mich hingesetzt und zu atmen begonnen. (Ich beschreibe hier übrigens eine Tätigkeit, die für alle Hüter der Erde zum Alltag gehört. Wir nehmen die großen Energien wahr, die sich bewegen und helfen mit, diese Energien auf leichte Weise in Fluss zu bringen.)

Ein Reinigungszyklus in Europa beginnt

Die Erde beginnt in Europa gerade einen ersten Mini-Reinigungszyklus. Dieser Reinigungszyklus wird ausgelöst durch die neuen Energien, die momentan auf die Erde strömen. 2012 hat es in sich, die Wellen die das kommende Jahr bringt werden höher und der Energielevel steigt, was allerlei abenteuerliche Folgen für uns Menschen hat. Unsere äußere Welt beginnt zu schwanken und wir alle müssen ein tieferes Gleichgewicht in uns selbst finden.

Momentan bedeutet der Reinigungszyklus bei uns hier vor allem: Wind und Wasser. Wasser in jeglicher Form: Nebel, Regen und Schnee. Diese Naturkräfte kommen herein, um der Erde dabei zu helfen, die Überreste des alten Bewusstseins loszulassen, die tief in der Erde gehalten werden. Diese Energien sind ziemlich verkrustet und alt - und es gibt noch relativ wenige Menschen, die wirklich bereit sind, mit der Erde zu atmen und Energie zu bewegen. Das bedeutet für den Sturm, dass er stellenweise ziemlich stark pusten muss, um die Aufmerksamkeit der Menschen zu bekommen.

Jeder erwachende Mensch kann für sich selbst entscheiden, wie er diesen Reinigungszyklus in seiner eigenen Region erfahren möchte. Wir haben die einzigartige Möglichkeit, weich zu atmen und die tiefen alten Schichten von Energie aus der Erde zu entlassen - oder wir warten darauf, dass die Naturkräfte dies für uns tun. Lösen wird sich die alte Energie so oder so. Ich glaube der einfachere Weg ist, diesen Prozess bewusst zu unterstützen.

Wie du den Reinigungszyklus unterstützen kannst

Setze dich hin und schließe deine Augen. Richte deine Aufmerksamkeit auf das Strömen deines Atems. Lass dir Zeit, wirklich anzukommen. Dann lasse deine Aufmerksamkeit in die Erde sinken. Spüre die Schwere der alten Energie, das Unbewusstsein und die Härte, die in der Erde aufbewahrt wird. (In jeder Region gibt es da leichte Unterschiede. Es kann sein, dass die alte Energie in deiner Umgebung eher sumpfig wirkt, oder staubtrocken oder metallisch - nimm einfach wahr, wie du es fühlst.)

Lasse deinen Atem fließen, während du diese alte Energie spürst. Komme zur Ruhe. Kannst du spüren, dass diese alten Energien sich jetzt lösen wollen? Dann lasse deinen Atem fließen und erlaube diesen Lösungsprozess. Spüre, wie die alte Energie Atemzug für Atemzug ins Fließen kommt, wie alte Reservoire von Energie, die unsere Erde für uns gehalten hat, zu fließen beginnen und ans Licht kommen. Der Wind und das Wasser waschen die Überreste auf sanfte Weise für uns fort, unsere Aufgabe ist einfach, diese Energien durch unser liebevolles Bewusstsein aus der Erde herauszulösen.

Euro, Euro, Euro

Zu diesem Reinigungszyklus in Europa gehört auch die Reinigung unseres Geldes. Geld ist ein Träger für Energie. Obwohl der Euro noch relativ jung ist, so hat unsere Währung doch viele alte Energien aus den einzelnen europäischen Ländern auf sich genommen. Auch hier möchte sich etwas lösen. Wir können diesen Lösungsprozess dem Zufall überlassen oder wir können - jeder für sich - mithelfen, damit der Euro seine alten Energien auf sanfte Weise loswerden kann.

Du kannst mit deinem Geld atmen und alle Energien loslassen, die du damit verbunden hast. Gib dein Geld innerlich frei, damit es in eine liebevolle und reine Energie zurückkehren kann. (Du kannst ähnlich mit dem Geld atmen, wie ich es oben im Bezug auf die Erde beschrieben habe.)

Der Euro hat meiner Ansicht nach eine sehr gute Chance, sich zu erholen und zu verwandeln. Es ist eine neue Währung, die viele unterschiedliche Energien in sich vereint. Darunter auch Energien, die sich gegenseitig balancieren oder vervollständigen. Da der Euro eine offenere Struktur hat, ist er aber auch empfänglicher für diesen Reinigungsprozess, der jetzt beginnt.

Momentan wird der Reinigungsprozess dort beginnen, wo die Strukturen offener sind. Die ländlichen Gegenden gehen zuerst in den Wandel, da dort weniger Menschen leben und die Energien hier weniger dicht sind. Je mehr energetische Räume sich jetzt klären und reinigen können, umso leichter wird das Erwachen für die Erde - und für uns persönlich.

Sonder-Transformationsraum

Ich spüre gerade eine große Dringlichkeit zu diesem Thema und möchte gerne mit euch gemeinsam Energie bewegen. Deshalb wird am Montag, 12. Dezember um 20:30 Uhr ein Transformationsraum stattfinden, speziell für den Reinigungszyklus in Europa, der gerade beginnt. Wenn es irgendwie möglich ist, wäre es schön, wenn möglichst viele von euch dabei sein können und mit uns gemeinsam Energien bewegen.

 

Transformationsraum „Reinigungszyklus in Europa“

- Alte Energie aus der Erde und aus unserem Geld entlassen -

Montag, 12. Dezember um 20:30 Uhr

 

Direkt zur Live-Webcast-Seite geht es hier.

 
12 - Der Ruf des Jahres 2012 PDF Drucken E-Mail
Begegnungen - Begegnungen 2011
Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 08. Dezember 2011

Download der mp3-Datei hier

Es ist kaum zu glauben, dass dieses Jahr sich schon dem Ende entgegenneigt. Ein so bewegtes Jahr, ein so wichtiges Jahr. Das Abschlussjahr der alten Zeit mit vielen Prüfungen, vielen, tiefen Neuorientierungen und Wirbeln. Ein Jahr, das uns alle sehr herausgefordert hat.

Matthias und ich haben das Gefühl gehabt, dieses Jahr hat uns nicht nur innerlich an einen neuen Platz gebracht, sondern auch äußerlich an einen neuen Platz gewirbelt und ist immer noch dabei, uns einzuladen, uns neu auszurichten.

Ich habe den Eindruck, das Jahr 2011 war die Vorbereitung für das kommende Jahr und all die Jahre, die folgen werden. Wir alle hatten die Wahl, uns freiwillig auf diese Vorbereitung einzulassen, wirklich Ja zu sagen zu diesem Neuen, das in unser Leben kommen möchte und kommen wollte. Wir alle hatten auch die Möglichkeit, Nein zu sagen. Zu sagen: „Ich stelle das alles zurück. Ich habe keine Lust. Es passt mir nicht. Die Form in der das Neue kommt gefällt mir nicht.“

Das Leben als Mensch gibt uns diesen wundervollen freien Willen, d. h. dass Dinge nicht einfach passieren, dass unsere Entwicklung nicht einfach geschieht, sondern dass wir immer ein Wörtchen mitreden können. Wir haben die Möglichkeit, Nein zu sagen und wir haben die Möglichkeit, Ja zu sagen. Ich glaube, die Entscheidungen, die wir dieses Jahr gefällt haben, sind sehr, sehr wichtig und sehr bedeutsam für die kommende Zeit. Ich glaube, dass jeder Mensch in diesem Jahr gefragt wurde, wieder und wieder und wieder: „Bist du bereit für das Neue? Bist du bereit für einen Neuanfang? Bist du bereit für diese Liebe, die in dein Leben kommen möchte? Bist du bereit zu erwachen? Bist du bereit, alte Vorstellungen loszulassen, alte Wünsche, die dich hindern, die dich einschränken? Bist du bereit, dein Dich-klein-machen zu beenden, dich selbst verstecken, dich selbst zurücknehmen? Bist du bereit, damit aufzuhören?“

Nicht nur einzelne Menschen wurden gefragt - auch Gruppen von Menschen wurden gefragt. Die Kirchen wurden gefragt. Die Dörfer wurden gefragt. Die Städte wurden gefragt. Regionen wurden gefragt. Länder wurden gefragt. Kontinente wurden gefragt. Tiere wurden gefragt. Bäume wurden gefragt. Wissenschaftler wurden gefragt. Mütter und Väter wurden gefragt. Kinder wurden gefragt. Ältere Menschen wurden gefragt. Rentner und Arbeitslose und arbeitende und selbständige Menschen wurden gefragt.

Alle wurden gefragt: „Bist du bereit? Bist du bereit?  Wie viel bist du bereit aufzugeben für dieses Neue? Wie viel bist du bereit loszulassen. Wie tief lässt du dich ein auf diesen neuen Weg?“

Weiterlesen...
 
Meine persönliche Erfahrung mit den Rollen PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Mittwoch, 07. Dezember 2011

Das Thema mit den Rollen scheint ja ein aktuelles Thema zu sein, zumindest vermute ich das anhand der vielen Emails, die ich von euch erhalten habe. Jeder Erwachende scheint an diesen Punkt zu kommen, wo sich alte Rollen lösen möchten und wir für uns selbst herausfinden müssen, was diese Rollen denn eigentlich für uns bedeuten.

Wenn ich meinen eigenen Weg betrachte, fällt mir auf, dass ich mich selbst eigentlich immer über bestimmte Rollen definiert habe. Jeder Lebensabschnitt war von bestimmten Rollen geprägt. Sei es die Rolle einer Schülern, einer Studentin oder einer spirituellen Sucherin - jede Rolle sollte mir etwas darüber verraten, wer ich eigentlich bin.

Jede Rolle sah am Anfang so aus, als wäre es endlich das, was ich immer gesucht habe. „Aha, ich bin spirituell - das ist die Antwort auf alle meine Fragen!“ (So dachte ich vor einigen Jahren.) Doch jede Rolle hat ihre Grenzen. Wenn man wirklich tief drinsteckt in der Rolle eines spirituellen Menschen, dann muss man viele Eigenschaften an sich selbst ablehnen, die nicht zu dieser Rolle passen. Mit der Zeit wird diese Rolle, die zuerst so vielversprechend aussah, immer enger. Irgendwann wird es dann Zeit für einen Rollenwechsel. Die nächste Rolle taucht auf, die vielversprechend aussieht. Vielleicht ist es das jetzt endlich, hofft man.

Für mich war es irgendwann, nach vielen enttäuschenden Rollen, interessant zu spüren, welche Qualität vor dem Übernehmen einer neuen Rolle, während dem Rollenspiel und nach dem Ablegen der Rolle immer gleich ist. Es gibt eine Konstante in dem Auf und Ab der Rollen. Meine Aufmerksamkeit hat sich in den letzten Jahren von den verschiedenen Rollen wegbewegt. Mein Interesse an dem, aus dem heraus alle Rollen auftauchen und in das jede Rolle zurücksinkt, ist erwacht.

Es gab in dieser Entwicklung Momente, wo mein Verstand aus diesen Erfahrungen neue Rollen schmieden wollte. Es gab Momente, wo mein Verstand mir gesagt hat: „Alles was du bisher gemacht hast, war falsch. Das Weiche Atmen, der Weg der Seele, das Schöpfersein - das alles ist es doch gar nicht.“ Es war der Punkt, wo ich nur eine Hälfte der Brücke sehen konnte.

Während ich in die Natur schaute wurde mir klar, dass Gott sehr viel Zeit mit dem Erschaffen von „unnötigen“ Dingen verbringt. Wenn es das Ziel des Erwachens ist, nichts mehr zu sein und nichts mehr auszudrücken, warum explodiert Gott dann vor unseren Augen in eine unendliche Vielfalt?

So habe ich langsam für mich entdeckt, dass die Form meines Ausdrucks tatsächlich nicht letztendlich wichtig ist - und auf der anderen Seite ist sie es doch. Die Form meiner Arbeit ist so wichtig und unwichtig, wie die Form eines Baums, einer Blume oder eines Felsens. So wie jeder Felsen ein Teil der Unendlichkeit ist, so sind auch unsere menschliche Form - und alle Rollen die wir spielen - ein Teil davon.

Es ist spannend für mich, meinen inneren Entwicklungsweg innerhalb meiner Arbeit zu beobachten. Denn obwohl sich auf der äußeren Ebene nicht wirklich etwas verändert hat - ich nutze das Weiche Atmen nach wie vor, ich begleite nach wie vor Menschen auf dem Weg ihrer Seele, ich lade weiterhin dazu ein, das Leben bewusst zu erschaffen - trotzdem ist etwas anders. Und das was anders ist, war immer schon da.

Es ist nicht die Form, die sich gewandelt hat, sondern meine Beziehung zu dieser Form.

Ich weiß nicht, ob ein Leben reicht, diesen Wandel ganz zu erfassen, für mich sicherlich nicht. Ich glaube, dass wir gerade erst einen Zeh in diese Neue Energie hinein strecken. Jeder Erwachende ist herausgefordert, seinen Rollen zu begegnen und eine neue Beziehung zu ihnen zu beginnen. Manchmal komme ich mir dabei vor wie jemand, der weiß und manchmal komme ich mir dabei vor, wie jemand der noch nie wusste. Ich glaube beides stimmt.

So erlaube ich den Rollen und Formen meines Lebens zu wachsen und zu blühen. Ich weiß, dass alle Rollen kommen und gehen. Ich weiß, dass sie mich nicht festhalten. Sie finden Halt in mir.

 
Keine Rolle ist auch eine Rolle PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Dienstag, 06. Dezember 2011

Vor ein paar Wochen habe ich in unserem Online-Lernraum Wohnzimmer bemerkt, dass eine große Veränderung innerhalb dem Schüler-Lehrer-Verhältnis stattfindet. Etwas ist dabei aufzubrechen und ins Fließen zu kommen. Wir haben dieses Thema im Wohnzimmer bewegt, was ich sehr schön finde.

Seither bekomme ich mit, dass es bei vielen erwachenden Menschen die Tendenz gibt,  das Loslassen bestimmter Rollen gleich wieder zu einer neuen Rolle zu machen. :-) Anstatt zu sagen: „Ich bin Lehrer“ muss es nun heißen „Ich bin nicht Lehrer“. Anstatt zu sagen: „Ich bin Schüler“ muss es nun heißen: „Ich bin nicht Schüler“. Es darf keine festen Regeln mehr geben, keine Struktur und kein Ziel. Alles muss offen sein. Doch ist dieses zwanghafte Kein-Schüler oder Kein-Lehrer-Sein wirklich frei?

Ich glaube, es gehört zum Erwachensprozess dazu, alte Rollen loszulassen. Es ist sogar ein ganz wichtiger Schritt. Wir erkennen, dass wir uns ein Leben lang als Schüler (oder Lehrer) gesehen haben und lassen unsere Verhaftung damit los. Ein tiefes inneres Aufatmen ist die Folge dieses Loslassens. Es fühlt sich an, als dürfte unser Wesen zu enge Kleidung abstreifen und sich ausdehnen und entspannen.

Doch dann kommt der Verstand und stellt Bedingungen an diese Freiheit. Der Verstand sagt: „Ich bin nur frei, wenn ich nicht innerhalb einer Rolle bin. Ich darf nichts mehr sein. Keine Mutter, keine Tochter, keine Freundin, kein Freund, kein Partner, kein Lehrer, keine Schülerin, keine Teilnehmerin, kein Büroangestellte - denn sonst bin ich nicht frei.“

Es gibt viele Gurus in Indien, die auf der Suche nach Freiheit versucht haben, der äußeren Welt zu entsagen. Sie sagen: „Ich treffe keine Entscheidungen mehr - Gott allein soll dieses Leben bewegen.“ (Allerdings hört sich das für mich sogar nach einer sehr radikalen Entscheidung an.) Aber alles was wir tun, wo auch immer wir uns hinbewegen und zurückziehen - als Menschen sind wir Teil der äußeren Welt und damit auch ein Teil des Rollenspiels hier auf der Erde.

Solange wir als Menschen auf dieser Erde leben, werden uns Rollen begleiten. Es ist keine bestimmte Rolle, die uns einschränkt oder eine bestimmte Rolle, die uns Freiheit geben kann. Unsere Freiheit liegt dort verborgen, wo wir uns innerhalb aller Rollen und jenseits aller Rollen erkennen.

Im Buddhismus gibt es die Herz-Sutra, die dieses Paradox in wenigen Worten zusammenfasst: "Jede Form ist Leere, und alle Leere ist Form." In den Upanishaden (eine Sammlung spiritueller Texte aus dem Hinduismus) gibt es die schönen Aussage:  "Diese Welt ist eine Illusion - nur Brahman ist Wirklichkeit. Und die ganze Welt ist Brahman." Die äußeren Formen sind untrennbar mit der formlosen ewigen Wahrheit in unserem Inneren verbunden.

Die westlichen Traditionen haben ihr Augenmerk tendenziell mehr auf die Form gelegt, und die östlichen Traditionen haben ihr Augenmerk mehr auf die Formlosigkeit gelegt - doch wahre Meisterschaft beginnt dort, wo wir uns selbst sowohl in der Form als auch in Formlosigkeit erkennen.

Bedeutet das also, dass wir alte Rollen nicht loslassen dürfen? Nein. Der Erwachensprozess führt uns ganz von alleine in ein Loslassen. Wie befreiend, wenn wir aus diesem Loslassen nicht gleich wieder eine neue Rolle machen! Rollen kommen und gehen. Das ist vollkommen okay. Wenn du deinem Kind etwas erklärst, bist du in diesem Moment eine Lehrerin. Wenn du in einem Geschäft arbeitest, bist du für diesen Moment Verkäufer oder Buchhalter. Solange wir nicht an diesen Rollen festhalten, sind die Rollen einfach nur Teil unseres sich ewig wandelnden Ausdrucks.

Keine Rolle dieser Welt - noch so schön oder unangenehm sie sein mag - sagt wirklich etwas über dich aus. Du bist die Liebe, die durch jede Rolle fließt. Du bist jenseits davon. Und doch ist jede Rolle eine Form durch die dein wahres Sein sichtbar wird.

Jeder Baum ist eine Form Gottes. Jede Rolle ist eine Form des Formlosen. Die Einladung an erwachende Menschen ist, anmutig von einer Form zur nächsten zu fließen, ohne eine bestimmte Rolle zu fürchten oder an einer bestimmten Rolle festzuhalten.

 
News zum Montag - Piraten und Grundeinkommen, Occupy, Yes-Men und deutsche Gelassenheit PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 05. Dezember 2011

Neuigkeiten und Webfundstücke

Immer wieder mal gibt in den Mainstream-Medien einen Artikel über die "rätselhaft gelassenen Deutschen" ;-) - meist mit einem etwas verständnislosen Unterton. So auch hier wieder aktuell auf Spiegel-Online:

"Wer im Advent durch die Einkaufszentren und über Weihnachtsmärkte zieht, wird von Angst und Sorge wenig merken. Dabei bleibt niemandem der Ernst der Lage verborgen. Familie und Freunde fragen misstrauisch, was wohl aus ihrem Geld werden wird. Doch schon im nächsten Satz geht es um die Weihnachtswünsche. Und eine Mehrheit von immerhin 55 Prozent, das zeigt der aktuelle ARD-Deutschlandtrend, sagt: "Ich persönlich bin von der Krise nicht betroffen." Dem diffusen Unbehagen scheint eine unerschütterliche Gelassenheit gegenüberzustehen."

Für mich ist da gar nichts Rätselhaftes dabei. Es ist einfach ein Zeichen dafür, dass bereits ein Bewusstsein gewachsen ist, ein gewisses, unterschwelliges Gespür dafür, dass alles auf einer tiefen Ebene gut ist, wie es ist, dass all das, was wir gerade erleben, einfach Zeichen dafür sind, dass wir uns gerade mitten in einem großen Wandel befinden, der Dunkles und nicht mehr Funktionierendes nach oben spült, und alles, was nicht mehr angemessen ist, zum Einsturz bringt. Eine gewisse innere Balance und Stabilität ist im Bewusstsein dieses Landes spürbar, die sich bereits entwickeln konnte. Und das führt unter anderem dazu, dass viele Menschen nicht mehr alles, was in der alten Welt der "Systeme" und wirtschaftlichen Strukturen so vor sich geht, so absolut ernst nehmen.

Es mag weiterhin Wut geben auf "die da oben", aber es gibt darüber hinaus auf jeden Fall auch ein wachsendes Bewusstsein für die eigene, schöpferische und gestalterische Kraft, wie sich vielerorts zeigt, wie z.B. beim Piratenparteitag vergangenes Wochenende, oder auch bei der Occupy-Bewegung. Alles gute Zeichen also, insgesamt gesehen, und ich bin froh, in dieser gegenwärtigen Zeit hier in Deutschland zu leben.

Die Piraten haben auf ihrem Parteitag in Offenbach der Aufnahme des Bedingungslosen Grundeinkommens in ihr Wahlprogramm für die nächste Bundestagswahl mit Zweidrittelmehrheit zugestimmt, wie Susanne Wiest in ihrem Blog freudig berichtete. Damit besteht die gute Möglichkeit, dass bei der Bundestagswahl 2013 zum ersten Mal eine Partei ins Parlament einziehen wird, die die Verwirklichung eines Grundeinkommens direkt in ihrem Wahlprogramm verankert hat.

Außerdem verabschiedeten die Piraten auf ihrem Parteitag Beschlüsse für ein neues Urheberrecht und einen fahrscheinlosen öffentlichen Personennahverkehr, sowie für ein "Europa der Bürger und Regionen", eine klare Trennung von Staat und Religion sowie eine liberale und verantwortungsbewusste Drogenpolitk. Der Parteitag war auch für die Piratenparteien anderer Länder von großem Interesse:

"Der Bundesparteitag wurde auch von zahlreichen ausländischen Piraten besucht. So war unter anderen Lola Voronina von der Piratenpartei Russland zu Gast. Sie betonte, dass die »Piratenpartei Deutschland nicht nur eine einfache Partei, sondern das Flaggschiff einer internationalen Bewegung von Freiheitskämpfern« sei."

Und hier zu guter Letzt noch der Hinweis auf einen großartigen (und auch bewegenden) Film, auf den ich neulich über den Oya-Blog aufmerksam geworden bin: "Die Yes-Men regeln die Welt" - eine Dokumentation über die Yes-Men, zwei geniale, sehr sympathische - ja, was eigentlich, Satiriker, Aktivisten, Künstler...? - die sich zum Ziel gesetzt haben, wo sie nur können die Verlogenheit und Korruption der sogenannten "normalen" Welt aufzudecken und bloßzustellen, vor allem im Bereich der Politk und globalen Wirtschaft.

Zu diesen Zweck sprechen sie, zunächst immer unerkannt, auf Kongressen und politischen Veranstaltungen aller Art, und tun dabei so, als seien sie Vertreter bestimmter Unternehmen oder Regierungsorganisationen. Die Bandbreite ihrer Präsentationen geht dabei von skurril über unverschämt bis absolut absurd, immer mit dem Ziel, das Verkorkste und Verdrehte in jener Welt schonungslos aufzuzeigen. Umso erstaunlicher ist es, dass der Bluff oft nicht bemerkt wird und sie Beifall und interessierte Nachfragen von den Zuhörern bekommen - was oft sehr entblößend ist und wirklich offenlegt, mit welcher Mentalität dort oft agiert wird. Hauptsächlich unbewusst natürlich, aber das macht es nur noch schlimmer, da momentan noch der größte Teil unserer sogenannten modernen Welt auf dieser Vorlage (ungezügelte Marktwirtschaft, Gewinnmaximierung um jeden Preis, usw.) aufbaut.

Aber wirklich einschlagen kann die Message der Yes-Men immer dann, wenn sie nicht nur versuchen, möglichst absurd zu sein, sondern wenn sie als scheinbare Vertreter einer Organisation oder Firma auf einer Veranstaltung zur Verblüffung aller Zuhörer das sagen, was diese Organisationen oder Unternehmen eigentlich wirklich sagen sollten - z.B. Verantwortung zu übernehmen und für ihre Fehler einzustehen. Ganz wundervoll finde ich das, ein richtiger Weckruf. Aber seht selbst.

Und wie schon oft gesagt - alles, was auf Gier aufbaut, auf Manipulation, auf Ausbeutung und der Abwesenheit jeglichen Mitgefühls wird immer weniger Bestand haben können und schließlich ganz zerfallen müssen. Das werden die kommenden Jahre zeigen, und wir können auch jetzt schon den Beginn davon sehen. Es wird immer mehr und immer stärkere Bewegungen geben, von Menschen, die nicht mehr bereit sind, auf die Blendereien des Alten hereinzufallen - jeder zunächst in seinem eigenen Bereich und in seinem Umfeld. Und couragierte und kreative Leute wie die Yes-Men helfen mit, diese Entwicklung zu beschleunigen.

Den Film gibt es in seiner Gänze hier auf der arte-Webseite zu sehen, oder hier auf Youtube in 9 einzelnen Teilen - nach Ende eines Teiles hat man jeweils die Möglichkeit, den nächsten Teil zu starten.

Viel Freude damit - eine schöne Woche

Matthias

 
Begegnung Dezember 2011 - Audio-Download PDF Drucken E-Mail
Aktuelles - Neuigkeiten
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Sonntag, 04. Dezember 2011

Die Audio-Aufnahme des heutigen Webcasts steht nun zum Download bereit!

 

Begegnungen-Webcast Dezember 2011:

Einleitung (4:53 Min. - 2,9 MB)

"Der Ruf des Jahres 2012" (69:32 Min. - 40,8 MB)

 

(Link mit der rechten Maustaste anklicken und "Ziel speichern unter..." auswählen)

Viel Freude mit der Aufzeichnung! Die schriftliche Fassung folgt wie immer im Laufe der Woche.

Die Kosten für die technische Bereitstellung des Webcasts finanzieren wir über Spenden. Wenn dich der Webcast unterstützt, freuen wir uns über eine Spende zwischen 3 oder 5 Euro. Informationen dazu findest du hier. Dankeschön!

 
Live-Webcast "Begegnungen" - am Sonntag, 4. Dezember PDF Drucken E-Mail
Aktuelles - Neuigkeiten
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Donnerstag, 01. Dezember 2011

Hallo ihr Lieben,

wir möchten euch herzlich einladen, an diesem Sonntag an unserem aktuellen Begegnungen-Live-Webcast teilzunehmen.

Der Termin:

Sonntag, 4. Dezember, 10:00 Uhr (vormittags)

Hier geht es zur Live-Webcast-Seite, dort findest du alle Informationen und den Zugangslink:

www.eelea.de/live-webcast.html

Wir freuen uns auf dich !

Lea und Matthias

 
Deinen inneren Jugendlichen integrieren PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Mittwoch, 30. November 2011

Diese Woche habe ich mit einer Klientin über einen Anteil gesprochen, der sich als jugendlicher Anteil entpuppt hat. Während dem Gespräch fiel mir auf, dass gerade spirituelle Menschen oftmals das Gefühl haben, ihre jugendlichen Aspekte seien besonders negativ oder unerwünscht. Umso wichtiger, dass wir diese Anteile bewusst wahrnehmen.

Als Jugendliche kommen wir in die Phase, wo wir selbständig handeln können. Hier beginnen die ersten Versuche, das eigene Leben zu gestalten. Wir mussten eine bestimmte Menge Schmerz in der frühen Kindheit ertragen und als Jugendliche sehen wir auf einmal die Möglichkeit, diesem Schmerz zu entkommen. Wir entdecken unsere eigene Kraft. Wir lernen aus der eigenen Familie und dem Schulalltag zu fliehen, und stürzen uns mitten hinein in einen neuen Freundeskreis und neue Abenteuer.

Gerade in der jugendlichen Phase werden wir mit starken Gefühlen konfrontiert: Die erste große Liebe, die ersten großen Enttäuschungen und vor allem eine immer stärker werdende Gewissheit, wie verrückt diese Welt wirklich ist. Als Kind konnte man noch glauben, die Erwachsenen wären tatsächlich weise und ehrlich, doch als Jugendlicher erhaschen wir unsere ersten Blicke hinter die Fassade. Wir erkennen das Unglück und den Wahnsinn, den die meisten Menschen auf dieser Erde leben - und für vollkommen normal halten.

Der Jugendliche in unserem Inneren ist der Anteil, der sich nicht anpassen möchte und eine tiefe Hoffnung hat, dass es irgendwo anders besser ist als hier. Kein Wunder also, dass gerade in dieser Zeit Süchte und Abhängigkeiten zum Vorschein kommen. Der Jugendliche flüchtet sich in andere Welten (Fernsehen, Videospiele, Internet...) wenn er nicht gezeigt bekommt, wie man ein erfüllendes, balanciertes Leben erschaffen kann.

Als erwachende Menschen begegnet uns dieser innere Jugendliche früher oder später. Er ist ein Teil von uns, der nach Hause kommen möchte. Die Frage ist, ob wir bereit sind, uns diesem Anteil zu öffnen und ihm die Möglichkeit zu geben, anzukommen. Anstatt die extremen Schwankungen des Jugendlichen auszuleben - oder vorübergehend zu unterdrücken, können wir diesem Teil von uns begegnen. Wir können der Fels in der Brandung dieser starken Gefühle sein.

Ich glaube es wäre sehr gut für diese Erde, wenn mehr Menschen ihren inneren Jugendlichen integrieren. Wenn wir den inneren Jugendlichen unbewusst ausleben, dann gibt es in unserem Leben immer wieder emotionale Achterbahnen, eine Tendenz aus der Realität zu flüchten und einen unterschwelligen Kampf mit dem Alltag. Wenn wir den Jugendlichen unterdrücken, damit wir so richtig schön „spirituell“ sein können, dann wirken wir auf Dauer vielleicht etwas bleich und abgeklärt und unserem Leben fehlt die lebendige Kraft.

Wie geht es dir mit deinem inneren Jugendlichen? Ist dir dieser Jugendliche bereits begegnet? In welchen Situationen kommt er zum Vorschein? Wie geht es ihm?

Wenn du magst, lass den weichen Atem fließen und heiße deinen inneren Jugendlichen willkommen. Er kann es zwar nicht zugeben, freut sich aber ganz tief im Inneren, dass du an ihn denkst.

 
Das Wohnzimmer geht in eine neue Runde PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Dienstag, 29. November 2011

[Update vom 4.12.2011 - Die Hälfte der Plätze für die kommende Runde im Wohnzimmer sind bereits belegt. Wenn du sicher weißt, dass du teilnehmen möchtest, warte am besten nicht mehr all zu lange mit der Anmeldung.]

Mitte Januar 2012 beginnt eine neue Runde im Wohnzimmer. Wer das Wohnzimmer noch nicht kennt - das Wohnzimmer ist unser Online-Lernraum. Man könnte sagen, es ist der innere Raum dieser Webseite. Wenn die Webseite eelea.de unser Empfangsraum ist, wo wir mit euch teilen, wie der Weg des Erwachens abläuft und wie man diesen Weg bewusst gestalten kann, dann ist das Wohnzimmer ein geschützter Raum, in dem wir mit euch gemeinsam lernen, Schritte tun und herausfinden, wie die Neue Energie praktisch umzusetzen ist.

Für wen ist das Wohnzimmer gedacht?

Das Wohnzimmer ist der Raum für alle, die mehr sein wollen als nur „interessiert“ an der Neuen Energie. Das Wohnzimmer ist der Raum für alle, die wirklich eintauchen möchten in die Neue Energie. Wenn du diese Webseite regelmäßig liest und gerne bei den Live-Webcasts dabei bist, und merkst, dass du all das gerne in deinem täglichen Leben umsetzen möchtest, wird dich das Wohnzimmer dabei unterstützen.

Eine neue Schule

Wenn ich das Wohnzimmer betrachte, fällt mir auf, dass es ein völlig neuer Raum ist. Die typische starre Hierarchie, die Härte, das verkrampfte Anvisieren von einem ganz bestimmten Ziel, was so typisch ist für die Welt in der wir leben - sind hier nicht vorhanden. Man könnte sagen, dass wir mit dem Wohnzimmer eine Art „neue Schule“ erschaffen haben. Ein Raum, indem wir das Leben in einem Neuen Bewusstsein gemeinsam lernen.

Ein Raum des Erwachens

Das Wohnzimmer begleitet seit zwei Jahren wunderbare Menschen auf dem Weg ihres Erwachens. Ich staune immer wieder über die Wachstumsschritte die hier sichtbar werden. Wer sich einlässt auf diese Art des Lernens, wer sich erlaubt, klein zu beginnen, sich zu öffnen, sich auszudrücken, gibt sich den Raum, zu wachsen. Das erschafft eine natürliche Dynamik von Inspiration und Fülle in diesem Raum.

Im Januar 2012 geht das Wohnzimmer in sein drittes Jahr. Das Thema, das wir in der ersten Runde (jede Runde ist drei Monate lang) gemeinsam bewegen werden, lautet: Souveränität. Ich glaube, dass uns das Jahr 2012 herausfordert, unseren Platz im Leben einzunehmen. Überall dort, wo wir uns hinter alten Rollen verstecken oder in Abhängigkeiten verstrickt haben, darf jetzt Wandlung geschehen. Wir entwickeln uns in eine neue Souveränität.

Wenn du dich von diesem Thema angesprochen fühlst, dann laden wir dich ein, bei der kommenden Runde mit dabei zu sein. Falls du gerne mit dabei sein möchtest, dir aber nicht sicher bist, ob die Form des Wohnzimmers für dich angemessen ist, keine Sorge. Jeder Teilnehmer hat nach Beginn des Wohnzimmers 14 Tage lang Probezeit.

Alle Informationen und Anmeldung findest du hier

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 6 von 83