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Geschrieben von: Lea Hamann
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Samstag, 15. Mai 2010 |
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Wir befinden uns nun im Jahr 2010 und die Geschwindigkeit des Erwachens auf dieser Erde nimmt allmählich zu. Diejenigen, die ihr Erwachen schon vor Jahren begonnen haben, bemerken deutlich, dass es jetzt langsam "ernst" wird. Zwischenzeitlich kommen viele neue Erwachende hinzu.
Neben äußeren Umbrüchen im Finanzwesen und in der Natur findet der Hauptteil des Erwachens in unserem Inneren statt. Je mehr wir uns diesem herausfordernden Veränderungsprozess widmen, desto ruhiger wird es um uns herum. Doch viele Menschen fühlen sich von dem was in ihrem Inneren vor sich geht überfordert. Deshalb gibt es in der Außenwelt eine ganze Menge Panik, dunkle Voraussagen und sehr viel Angst.
Wir haben die Wahl auf welcher Ebene des Lebens wir uns bewegen möchten. Wir können uns in der oberflächlichen Panik anderer Menschen verstricken und uns von dunklen Prophezeiungen irritieren lassen. Daneben haben wir allerdings auch die Möglichkeit tiefer in uns hineinzusinken und in der Mitte zu bleiben während die Welt um uns herum sich wandelt.
Je mehr Menschen beginnen in ihrer Mitte zu bleiben, umso friedlicher kann die Veränderung im Außen ablaufen. Ein einziger Mensch, der bei sich bleibt, sich den Veränderungen in seinem Inneren stellt und nicht davonläuft, bringt einen tiefen Frieden auf diese Erde. Es mag äußerlich so wirken, als hätten diejenigen, die am lautesten schreien und ihre Botschaften von Angst in die Welt bringen, am meisten Kraft, aber ein einziger Mensch, der in der Stille bleibt, hat eine viel größere Auswirkung auf die Welt. Ich habe zwei Beispiele dafür...
Während meinen Seminaren habe ich mich öfter gefragt, wie ich alle Teilnehmer nach der Pause wieder einladen kann, auf ihre Plätze zurückzukehren. Zunächst habe ich versucht, zu rufen oder nach draußen zu gehen und die einzelnen Teilnehmer wieder aufzugabeln. Das war eine Menge Arbeit, und danach brauchte ich immer einen Moment, um mich wieder zu sammeln und das Seminar fortzusetzen. Dann habe ich damit experimentiert, ganz still zu werden und tief in meine Mitte zu sinken. Anstatt nach draußen zu gehen, bin ich einfach in mir geblieben.
Und siehe da – diese Stille ist so unendlich kraftvoll, dass ein ganzer Raum voller sich unterhaltender Menschen nach und nach zur Ruhe kommen kann. Stille ist eine tiefe Kraft, die in unserem Inneren wohnt. Gerade wenn sich viel verändert und viele Menschen in Angst geraten, hilft ein einziger Mensch, der ruhig bleibt, allen anderen dabei ebenfalls wieder ruhig zu werden. Nicht indem wir nach draußen gehen und noch mehr Unruhe verbreiten, sondern indem wir selbst in der Stille bleiben.
Mein zweites Beispiel stammt aus der Zeit, in der ich in der Karibik tauchen war. Jeden Tag sind wir mit einem kleinen Boot aufs Meer hinaus gefahren. Der Moment, wenn man in vollem Tauchanzug mit einer schweren Flasche auf dem Rücken, samt Taucherbrille und Schnorchel ins Wasser springt, kann ziemlich ungemütlich sein. Denn die Wellen an der Oberfläche werfen einen hin und her wie einen Korken, der auf dem Wasser tanzt. Es ist ganz schön laut, und während man wartet, dass alle sich bereit machen in die Tiefe zu tauchen, lärmen die Wellen und ich habe dabei öfter eine Portion Salzwasser verschluckt.
Dann kommt das Signal zum Tauchen und schon mit einem weichen Atemzug wird alles still. Man sinkt tiefer unter die Oberfläche und auf einmal sind die Wellen verschwunden. Es wird deutlich, dass die Wellen nur die Oberfläche des Ozeans verwirbeln. Tief unten im Bauch des Meeres wirken ruhigere Kräfte. Für mich war es immer erstaunlich in der Tiefe der wirklichen Kraft des Ozeans zu begegnen. Es war gar nicht nötig für mich, so viele verschiedene Fische und große Korallenriffe zu sehen, denn ich war so begeistert davon am Meeresboden zu sein und zu spüren, wie das Meer sanft und ruhig atmet. Die tiefe Kraft des Ozeans wiegt einen hin und her, langsam und ruhig. Auf einmal offenbart sich die wahre Kraft des Ozeans, die tiefere Kraft der Erde. Die Wellen an der Oberfläche mögen noch so laut sein, doch die Strömungen in der Tiefe bewegen den ganzen Ozean.
So haben wir im heutigen Ozean des menschlichen Bewusstseins die Möglichkeit an der Oberfläche zu paddeln, wo die Wellen der Angst lärmen und es so scheint, als wäre alles im Chaos. Oder wir beginnen weich zu atmen und sinken unter die Oberfläche, in unsere Tiefe mitten im Bauch. Dort begegnen wir dem ruhigen Rhythmus der Veränderung. Dort können wir zur Ruhe kommen, der Veränderung vertrauen lernen und wirklich etwas bewegen.
Auf welcher Ebene des Bewusstseins befindest du dich heute? Hast du Lust, tiefer in dich selbst hineinzutauchen? |
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Die Welt wandelt sich
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Geschrieben von: Matthias Kreis
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Samstag, 15. Mai 2010 |
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Zwei lesenswerte und positive Artikel zum Homeschooling finden sich in den Nürnberger Nachrichten.
Der erste Beitrag "Schule allein zu Haus" ist ein allgemeiner Kommentar zur Situation in Deutschland, und dazu, dass viele Sorgen unbegründet sind, und dass es in den meisten Ländern bereits Alternativen gibt, die gut funktionieren.
Im Hauptartikel geht es im die Familie Busekros, deren nun 19-jährige Tochter im Alter von 15 Probleme mit der Schule hatte und deren Eltern sie immer mehr zuhause unterrichteten. Das führte dazu, dass den Eltern teilweise das Sorgerecht entzogen wurde, und dass die Tochter zeitweise in ein Heim zwangseingewiesen und bei einer Pflegefamilie untergebracht wurde.
Die Tochter flüchtete nach 3 Monaten wieder zurück nach Hause und bereitet sich gerade auf ihre Abiturprüfung vor. Ihre Eltern machten direkt mit dem Hausunterricht selbst nur positve Erfahrungen und möchten diesen Weg mit allen ihren Kindern gehen. Dazu werden sie ihren Wohnsitz ins benachbarte Ausland verlegen.
Bemerkenswert finde ich die Anmerkungen des früheren Leiters des Nürnberger Volksschulsamtes, Manfred Schreiner, der sich nun - im Ruhestand - von einem entschiedenen Gegner des Homeschooling zu einem Befürworter gewandelt hat:
"Bei Manfred Schreiner, dem früheren Leiter des Nürnberger Volksschulamtes, hat dagegen ein Umdenken eingesetzt. Er ist seit einem Jahr in Pension. »Ich bin in der Frage Homeschooling vom Saulus zum Paulus geworden«, erklärt er der Lokalredaktion. (...) Schreiner erteilt derzeit selbst eine Art Hausunterricht. Er hilft seinen Enkelkindern. »Wenn ich mitkriege, welchem Druck die schon ausgesetzt sind, könnte ich fast zum überzeugten Homeschooling-Großvater werden.«"
Die Welt wandelt sich - in kleinen, aber wichtigen Schritten. |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Dienstag, 11. Mai 2010 |
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Live-Webcast zum Einbringen neuer Potenziale
mit Lea Hamann
Schon seit einiger Zeit beschäftigen wir uns mit der derzeitigen Lage unseres regulären Schulsystems. Gerade hier spielt sich noch immer so viel Härte und Unterdrückung ab, so dass das eigentliche natürliche Lernen auf der Strecke bleibt. Es wäre schön, wenn es auch in Deutschland in Zukunft die Möglichkeit geben würde, Kinder zuhause zu unterrichten, wie es in vielen anderen Ländern seit langem der Fall ist.
Ich möchte meinen Beitrag dafür leisten, dass sich in diesem Bereich neue Möglichkeiten eröffnen können. Selbstverständlich greife ich dabei auf meine Art der Veränderung zurück. Deshalb möchte ich gerne eine Gruppe von Menschen dazu einladen, das Schulsystem – so wie es heute ist – liebevoll wahrzunehmen und dadurch einen Raum für Transformation zu öffnen. Wenn wir uns bestehenden Strukturen ohne Gewalt nähern entsteht Raum für Veränderung.
Ich leite dazu eine Atemerfahrung an, die dich mit deinen eigenen alten Systemen konfrontieren wird, die du noch in deinem Inneren trägst. Wenn du beginnst deine eigene Härte loszulassen, kann sich auch in der Welt um dich herum alte Härte lösen. Anstatt im Außen anzufangen und zu hoffen, dass andere die Veränderung herbeiführen werden, beginnen wir bei uns selbst. Deine eigene Veränderung und Heilung wird das Neue unterstützen und Energie bewegen.
Jeder Mensch mit einem offenen Herzen kann Neues auf diese Erde bringen. Durch das Weiche Atmen bringen wir Potenziale und Möglichkeiten für neues Lernen ein und öffnen so dem Neuen die Tür.
Eingeladen sind alle Freunde unserer Arbeit, die gerne ihren Beitrag zur Öffnung und Transformation des derzeitigen Schulsystems leisten möchten.
Live-Webcast zum Einbringen neuer Potenziale
Donnerstag, 24. Juni um 20:30 Uhr
Wir haben Platz für 100 Zuhörer, die gerne live beim gemeinsamen Atmen und Energie-Bewegen dabei sein möchten.
Der Live-Webcast ist kostenlos.
Zum Anhören brauchst du im Grunde nur deinen Computer und eine Internetverbindung. Du kannst dir die Übertragung über die Lautsprecher deines PCs hören oder dir Kopfhörer aufsetzen.
Möchtest du dabei sein? Dann melde dich über dieses Formular an. Du erhältst ca. 1 Woche vor dem Live-Webcast eine Email von uns, mit genauen Informationen. Bitte melde dich nur an, wenn du auch ganz sicher mit dabei sein möchtest…
Die Plätze für unseren Live-Wecast sind alle belegt. |
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Geschrieben von: Matthias Kreis
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Dienstag, 11. Mai 2010 |
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Und noch eine weitere Petition zu einem wichtigen Thema gibt es aktuell (danke an Joya, für den Hinweis): Die Forderung nach einer Zulassung des Homeschooling. Bitte diese Info auch weitergeben, wenn ihr möchtet.
Diese Petition kann hier mit unterzeichnet werden. Petitionstext und Begründung:
"Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...das häusliche Lernen bzw. den Hausunterricht zu erlauben und straffrei zu stellen.
Hausunterricht oder Homeschooling wird in allen EU Ländern und englisch sprachigen Ländern bereits schon länger mit großem Erfolg praktiziert und erweist sich immer mehr als der Bildungsweg der Zukunft. In Deutschland ist es eine noch weitgehend unbekannte und mit zahlreichen Vorurteilen behaftete Form des Lernens. Die unzureichende Vermittlung von ethischen und moralischen Grundwerten an öffentlichen Schulen, Gewalt und Mobbing, negative Sozialisation der Kinder, fehlende Lernfreude, sinkendes Bildungsniveau, die Unfähigkeit vieler Schulen Kinder individuell zu fördern und ihrem persönlichen Begabungsprofil zu bilden, haben dazu geführt, dass immer mehr Eltern sich Alternativen im bestehenden Bildungssystem wünschen. Bis dato existiert die Schulpflicht in Deutschland statt einer sinnvolleren Lernpflicht. Schule wird somit in Deutschland direktiv verordnet. Eltern, die ihre Kinder selbst unterrichten wollen, müssen mit staatlichen Strafmaßnahmen wie Bußgeldern rechnen und werden somit unnötig kriminalisiert. Es sollte mündigen Bürgern frei gestellt sein wo sie ihren Kindern Bildung zukommen lassen. Alle staatlichen Sanktionsmaßnahmen gegen Eltern, die ihre Kinder selbst unterrichten, sollten aufgehoben werden." |
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Geschrieben von: Matthias Kreis
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Montag, 10. Mai 2010 |
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Unsere Leserin Andrea hat uns auf die gerade laufende Hebammenpetition hingewiesen. Diese hat zum aktuellen Zeitpunkt bereits über 60.000 Mitzeichner.
Die Petition kann hier mit unterzeichet werden - dazu ist eine vorherige (unkomplizierte) Registrierung auf der Petitionswebseite erfordlich.
Durch steigende Versicherungsprämien und schlechte Vergütung ist es Hebammen immer weniger möglich, ihre Arbeit hauptberuflich und finanziell lohnend auszuüben. Bei einer so wichtigen Tätigkeit ist das geradezu ein Unding. Zumal immer weniger Frauen bereit sind, sich während einer so heiligen Zeit wie der Geburt ihres Kindes der kalten, technisierten und unpersönlichen Energie von Krankenhäusern unterzuordnen.
Diese Petition fordert sofortige Maßnahmen zur Behebung dieser Missstände, um eine flächendeckende Versorung mit Hebammen auch weiterhin zu gewährleisten. |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Sonntag, 09. Mai 2010 |
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Von Zeit zu Zeit beantworte ich gerne Fragen von Lesern unserer Webseite. Der Weg des Erwachens stellt uns vor Herausforderungen im täglichen Leben. Nur die Menschen, die sich selbst auf diesem Weg befinden können wirklich nachvollziehen, was das genau bedeutet. Mir ist es wichtig auf die menschlichen Fragen einzugehen, die mit dem Erwachen aufkommen…
Liebe Lea, lieber Matthias,
Auf der einen Seite erlebe ich in meinem Atem das ewige Leben, Sanftheit, Liebe, Ruhe, Stille und auf der anderen Seite bin ich total verzweifelt. Wie soll ich mich für das Leben entscheiden wie Jeshua, das ich in mir spüre, wenn ich nicht weiß, wovon ich mich in ein paar Wochen ernähren soll, meinen Lebensunterhalt bestreiten soll.
Ich würde gerne das mit den Menschen beruflich teilen, worin ich meine Gaben als Heilpraktikerin sehe. Ein großes Fragezeichen in mir, so schnell ist es doch gar nicht möglich, in wenigen Wochen durch meine Arbeit genügend Geld zu verdienen. Ich habe Probleme, wie Menschen zu mir und meiner Arbeit finden. An einigen Plätzen habe ich etwas ausgelegt, aber es kommen keine Kontakte zustande.
In den letzten Wochen versuchte ich einen Job anzunehmen - das wäre die Wahl nach der Sicherheit, die ich in dieser Form gar nicht leben will. Es wird so wenig bezahlt, dass ich fast nicht davon leben kann und auch keine Kraft mehr hätte, meine Arbeit, die ich wirklich gerne tun würde, zu tun.
Liebe Lea, lieber Matthias, ich weiß nicht an wen ich mich wenden soll, ich weiß nicht, wie ich liebevoll für mich da sein kann, mich für das Leben entscheiden kann und gleichzeitig Geld verdienen. Ich ringe nach meinem Weg und bin mir zugleich so nahe.
Liebe Grüße und danke für Euer Zuhören. DANKE!
In deiner Frage spiegelt sich wider, was beinahe alle Menschen auf dem Weg des Erwachens erfahren: Eine tiefe Umbruchphase, wo das Alte nicht mehr funktioniert und das Neue noch nicht wirklich greifbar ist. Das ist eine Zeit, wo man tatsächlich zwischen allen Stühlen steht. Das macht Angst und bringt uns dazu, an uns selbst zu zweifeln. Mir fallen ein paar Dinge ein, die diese herausfordernde Zeit leichter machen können:
Die Fürsorge deiner Seele auch im Außen annehmen
Genauso wie du deiner Seele erlaubst, dich in deinem Inneren zu berühren, genauso möchte sie dir im Außen Liebe schenken. Manchmal halten wir unser Inneres getrennt von unserem menschlichen Leben. Wir nehmen innerlich Liebe an, aber lassen diese Liebe nicht in unseren Alltag hineinfließen. Dabei sind alle Dinge, die wir als Menschen benötigen wie z.B. einen Wohnort, Kleidung, Nahrung und Wärme nichts anderes als ein Ausdruck der Liebe unserer Seele. Der Glaube, dass die Seele dir mit den menschlichen Bedürfnissen nicht helfen kann, schränkt ein.
Du hast eine ganz einfache Möglichkeit, die Liebe deiner Seele anzunehmen – nämlich über das Weiche Atmen. Je weicher dein Atem werden darf und je mehr du dir erlaubst, die Liebe deiner Seele einzuatmen, desto mehr Neue Energie bringst du in dein Leben. Wir können nur dann etwas annehmen, wenn wir weich werden und die Liebe unserer Seele einatmen. Dein Körper ist ein wunderbares Flussbett durch das die Energie deiner Seele hier auf die Erde fließen kann. Es braucht weder Kraft noch Anstrengung, sondern einfach nur ruhiges, weiches Atmen.
Die Liebe die du in deinem Inneren bereits fühlst darf jetzt auch in deinem täglichen Leben Wirklichkeit werden. Ein warmes Zuhause ist ein Ausdruck der Liebe deiner Seele. Liebevolle Nahrung ist ebenfalls ein Ausdruck deiner Seele. Geld ist nichts anders als Liebe, die eine äußere Form gefunden hat.
Das Atmen hilft dir dabei, die Liebe deiner Seele in Fluss zu bringen. Dann wird dir deine Intuition sagen, wenn es ab und zu einen Schritt gibt, der im Außen zu tun ist. Nicht der Verstand weiß, was zu tun ist, sondern dein tiefes inneres Wissen wird dich daran erinnern, was jetzt wichtig ist und was nicht.
Leider spielt uns der Verstand in herausfordernden Situationen oft einen Streich und versetzt uns mit seinen Befürchtungen in Angst und Schrecken - und das nimmt uns dann den Atem und lässt angespannt werden. Es ist wichtig tiefer in den Bauch zu sinken und die Stille in dir zu spüren. Frage immer wieder die Seele tief in dir, was wirklich geschieht. Sie wird dir die liebevolle Antwort geben, die dich beruhigt.
Zwischenlösungen annehmen
Unser Weg führt meistens nicht in einer geraden Linie von einem herkömmlichen Beruf direkt in die Selbständigkeit und die Tätigkeit, die wir am liebsten ausüben würden. Manchmal gibt es ein paar Zwischenstationen, die uns schrittweise in das Neue führen. Manchmal scheint es wie ein Rückschritt einen Job als Überbrückung anzunehmen. Dabei ist es einfach ein weiterer Schritt, der dich dir selbst näher bringt. Ein kleines Samenkorn wird auch nicht von heute auf morgen zu einem großen Apfelbaum. Es gibt Zwischenstationen, auf diesem Weg.
Wenn du magst, dann erlaube deiner Seele dir ganz intuitiv zu zeigen, ob ein Job jetzt der nächste Zwischenschritt ist, der dir Halt gibt und eine äußere Sicherheit, während deine selbständige Tätigkeit sich weiter entfaltet. Es muss nicht gleich der schrecklichste Job sein, den dein Verstand im Außen sieht, aber vielleicht gibt es einen Mittelweg für dich, wo du eine Arbeit ausüben kannst, die dich wieder unter Menschen bringt, die dich berührt und dir gleichzeitig ein Einkommen schenkt. Nicht für immer, aber für eine Weile. Ich habe eine Zeit lang als Aushilfe in einem Bioladen Regale eingeräumt. Und ganz ehrlich, es war die meditativste Arbeit die ich je hatte. Pakete auspacken und behutsam ins Regal stellen hat mir soviel Freude gemacht. Zuviel Freude vielleicht, denn nach kurzer Zeit wollte man mich fest einstellen. Ich habe durch diesem Job gelernt zu atmen, mich weich zu bewegen, unter Menschen zu sein und bei mir zu bleiben und liebevoll mit anderen umzugehen.
Dich mit der Welt anfreunden, in der du lebst
In der Zeit des Erwachens gehen wir durch große Veränderungen. Manchmal führt das dazu, dass wir der Welt um uns herum gar nicht mehr vertrauen. Wir sehen überall „alte Energie“ und wollen damit nichts zu tun haben. Da schleicht sich der Verstand ein und verbaut uns die Möglichkeit, uns hier auf der Erde Ausdruck zu erlauben. Ja, es ist nicht alles vollkommen auf der Erde. Jeder Job enthält noch eine gewisse Härte, viele Menschen haben noch Stress und Anspannung in sich – aber wir tragen diese Dinge ja auch in uns.
Manchmal ist es ein Segen, wenn wir mit Menschen zusammentreffen, die sich nicht auf dem selben Weg befinden wie wir, denn dann können wir üben, mitfühlend zu sein und in unserem Inneren die Anteile wahrnehmen, die noch nicht offen sind. Mit einem offenen Herz wird jede Situation zu einer Möglichkeit zu wachsen und dich weiter zu entwickeln.
Du bist wichtig und du bist willkommen, so wie du bist. Erlaube dir, hier auf der Erde zu sein und deinen Teil beizutragen – egal wo du gerade bist. Jemand der im Supermarkt an der Kasse steht und die Liebe der Seele atmet, bringt Frieden und Heilung in die Welt – genauso wie eine Heilpraktikerin das auch tun kann. Wichtig ist nur, dem Weg zu folgen, den deine Seele dich führt und nicht auf den Verstand zu hören, der sich genaue Vorstellungen von dem Neuen macht, die eher behindern.
Du darfst beginnen das zu tun, was dir von Herzen entspricht
Eine Zwischenlösung anzunehmen wie z.B. Sozialhilfe oder einen Nebenjob bedeutet nicht, dass du nicht beginnen kannst, deine wirkliche Arbeit weiter wachsen zu lassen. Das heißt nicht, dass du dich jeden Tag acht Stunden lang ausschließlich damit beschäftigen musst. Aber du kannst beginnen, nebenbei zu atmen, dich zu öffnen für die Liebe, die durch dich fließen möchte. Die Menschen werden erst dazukommen, wenn du begonnen hast.
Vielleicht erinnerst du dich an deine Zeit im Kindergarten. Es gab immer Kinder, die sich Spielsachen geholt und mit Begeisterung begonnen haben, etwas zu basteln oder zu bauen. Und ohne dass sie andere dazu einladen mussten, kamen auf einmal weitere Kinder hinzu, angezogen von der Freude und Begeisterung. Je mehr du dir erlaubst ein paar Mal am Tag deine Arbeit auszuüben und in die Freude zu kommen, desto mehr öffnest du die Tür für andere Menschen, die deine Freude mit dir teilen möchten. Du kannst beginnen, mit deiner Seele zu sprechen, Dinge aufzuschreiben, mit der Erde zu atmen – oder ganz einfach mit den Menschen um dich herum. Tue es nicht für die anderen und nicht für Geld – sondern zunächst nur für dich. Die Menschen werden mit der Zeit dazu kommen.
Manchmal ist ein Grund dafür zunächst einen Nebenjob anzunehmen, dass wir dann mit der erblühenden Selbständigkeit in die Leichtigkeit kommen können. Deine Arbeit, die tief in deinem Inneren entsteht ist noch ein zartes Pflänzchen. Wenn wir dieses zarte Pflänzchen von heute auf morgen dazu bringen wollen, uns zu ernähren ist das eine Menge Druck. Aber wenn wir dem Neuen Zeit lassen zu wachsen und es in Freude begleiten, dann wird das kleine Pflänzchen zu einer großen starken Pflanze, die dich ernähren wird.
Habe Vertrauen in deine Seele. Sie hat dich nicht ins Erwachen geführt, um dich jetzt im Stich zu lassen. Sie kennt den liebevollen Weg – der viele Kurven und Biegungen hat – der dich sicher führen wird. Frage deine Seele jeden Tag, was der nächste Schritt ist und ob es etwas zu tun gibt – und höre genau hin, besonders wenn die Antwort nicht das ist, was du erwartet hast. Deine Seele liebt dich und sie führt dich in dein Erblühen – in kleinen Schritten.
Liebe Grüße an dich, Lea
Bild: Fazen Some rights reserved. |
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Die Welt wandelt sich
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Geschrieben von: Matthias Kreis
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Freitag, 07. Mai 2010 |
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In vielen von uns Menschen ist der Wunsch stark, auch auf spiritueller Ebene etwas Positives zur Heilung der Welt und ihrer Entfaltung beitragen zu können. Es gibt daher beispielsweise viele geführte Meditationen oder spirituelle Übungen, bei denen „Liebe“ irgendwo hingeschickt wird, in denen sich vorgestellt wird, wie die Welt von Licht durchströmt wird und vieles mehr.
Letztendlich sind Übungen, die von einer gewissen Zielvorstellung geleitet werden, allerdings oft nichts weiter als mentale Anstrengungen. Ob das „Fenster zu oder offen“ ist, wie es Karl Gamper in einem aktuellen Blogbeitrag in Bezug auf Affirmationen so treffend formuliert hat, wird davon nicht beeinflusst.
Meinem Gefühl nach ist es eine ganz einfache Zutat, die einen Unterschied macht, sowohl für unseren Beitrag für die Welt im Ganzen als auch bei der Gestaltung unseres persönliches Leben. Ich würde es „liebevolles, wahrnehmendes Bewusstsein“ nennen.
Jeshua war eine vollendete Verkörperung dieses Bewusstseins. Und wie wir wissen, hat er der Welt so tiefgreifende und nachhaltige Impulse zur Veränderung gegeben, wie wohl noch kein Mensch vor ihm.
Ein solches Bewusstsein ist wie Licht, das auf eine zuvor dunkle Landschaft fällt. Alles, was dort lange Zeit wartend und schlafend gelegen hat, wird davon berührt und kann beginnen, zu erwachen. „Ich bin das Licht der Welt“, sagte Jeshua, und er sprach damit stellvertretend für dieses liebevolle Bewusstsein, und um die Qualität dieses Bewusstseins für andere erfahrbar zu machen.
Für die enorme Veränderung, die durch eine solche Art von Bewusstsein entstehen kann, ist es weder notwendig, bewusst Liebe irgendwo hinzuschicken, noch Lichtenergie herbeizurufen oder spezielle Affirmationen auszusprechen. Jeshua hat all diese Dinge nicht getan. Er machte die Natur dieses Bewusstseins deutlich, indem er so wie er war einfach überall anwesend war, bewusst, liebevoll und wahrnehmend – auch in den scheinbar dunkelsten oder abgelehntesten Bereichen der menschlichen Gesellschaft. Und dadurch veränderten sie sich, sie waren nie mehr wie zuvor.
Was bedeutet das in unserem persönlichen Leben? Die einfachste Art, dieses Bewusstsein in unserem Leben lebendig werden zu lassen, ist es, jeden Tag die Geschenke des Lebens bewusst anzunehmen. Das verwandelt und transformiert das alltägliche Leben, in einer Präzision und Nachhaltigkeit, wie es keine spezielle Übung oder Affirmation tun kann. Sobald du Dinge bewusst und liebevoll wahrnimmst, beginnen sie zu erwachen, beginnen sie zu erblühen. Sobald du andere Menschen liebevoll wahrnimmst, erhalten sie einen Impuls, eine neue Sichtweise zu wagen, eine Einladung, zu heilen.
Wir können auf diese Weise beginnen wahrzunehmen, was alles bereits da ist, was als Potenzial oder Geschenk bereitliegt und nur auf unsere Einladung wartet. In unserer Welt im Großen genauso wie in unserem persönlichen Leben. Wir können beginnen, ein Gespür dafür zu entwickeln, wo Fenster bereits offen sind, und genau da aktiv werden.
Es ist sehr einfach, und es bereichert dein eigenes, ganz persönliches Leben. Du kannst es dir zum Beispiel zur Gewohnheit machen, jeden Morgen die Liebe in dem Ort in dem du lebst, die Liebe der Erde, die Liebe in dem Essen, das du zu dir nimmst, bewusst wahrzunehmen. Das ist ein wunderschöner Anfang.
Jeder Mensch kann ein Licht der Welt sein, ein Vertreter des liebevollen Bewusstseins Gottes hier auf dieser Erde. Kannst du dir vorstellen, wie rasant unsere Welt sich weiterentwickeln wird, wenn immer mehr Menschen diesen Weg praktizieren? |
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Geschrieben von: Matthias Kreis
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Freitag, 07. Mai 2010 |
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Es ist gerade einiges los in der Welt, die Erde geht spürbar durch ihre energetischen Transformationsprozesse. Hier eine Auswahl der Nachrichten der letzten Tage:
- Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull speit nach wie vor Asche aus, wie Spiegel-Online berichtete - allerdings nicht mehr soviel wie vorher. Flughäfen im Norden Großbritanniens wurden zeitweise geschlossen.
- Ein sogenanntes Weltraumbeben in einer Stärke, wie sie bisher noch nicht gemessen wurde, erschüttert das Magnetfeld der Erde - Bericht ebenfalls auf Spiegel Online. Beben dieser Art entstehen durch elektrisch geladene Teilchen, die durch Sonnenstürme ausgestoßen werden.
- An der Côte d'Azur gab es Unwetter mit Überschwemmungen durch starke Wellen, bei denen Teile der Strandeinrichtungen weggeschwemmt wurden. Die Behörden in Nizza ließen verlauten, dass ein solches Unwetter seit 50 Jahren nicht mehr stattgefunden hätte. Im Süden Frankreichs und in Spanien gab es außerdem starke Schneefälle. Artikel auf Spiegel-Online.
- Auch in China gab es Unwetter mit Todesfällen: Hagelstürme mit Windgeschwindigkeiten von über 110 km/h. Siehe ebenfalls Spiegel-Online.
- Im Süden der USA, vor allem in der Gegend um Nashville, Tennessee, gab es Regenstürme mit Todesfällen. Es fielen große Regenmengen und Flüsse traten über die Ufer. Yahoo.com berichtet.
- An der Wallstreet gab es einen Kursabsturz, der kurzzeitig für große Panik sorgte, wie Spiegel-Online berichtet. Der Crash wurde wohl durch einen Tippfehler ausgelöst, so wie es aussieht.
Wenn im Außen viel los ist, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn auch im persönlichen Leben gerade kaum Raum dafür ist, irgendetwas Aktives zu tun oder große Pläne umzusetzen. Zeiten der Veränderung im Außen sind immer auch Zeiten der Veränderung im Inneren, und wir brauchen dabei all unsere Ressourcen. Diese sollten wir uns auch gönnen, soviel wie das jeweils möglich ist: Ruhe, liebevolle Dinge für sich tun, Verbindung mit der Seele.
Diese Heilungszeiten sind wichtige Zeiten - sie stehen immer vor den Dingen, von denen uns unser Verstand vielleicht mitteilt, dass sie zu tun wären. Und je mehr Menschen sich immer wieder auf dieses ruhige, zentrierte Bewusstsein besinnen und dorthin zurückkehren, desto sanfter und fließender können auch die Veränderungen auf der Erde im Großen geschehen.
Und vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass der Frühling bei uns noch ein bisschen auf sich warten lässt - denn dann kommt kein so großes schlechtes Gewissen auf, wenn wir uns entscheiden, mal einen Tag auf dem Sofa oder im Bett zu verbringen. |
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