eelea | Den Weg der Seele gehen
Neubeginn Drucken
Aktuelles - Neuigkeiten
Geschrieben von: Lea Hamann   
Samstag, 04. September 2010

Veränderung ist das einzige, was uns absolut verlässlich begleitet auf diesem Weg des Erwachens. Und obwohl es normalerweise heißt: Alles neu macht der Mai – so ist es bei uns diesmal Alles neu macht der September.

Wie ihr wisst waren unsere monatlichen Channelings mit Sophia eine Wegbegleitung für alle, die sich davon unterstützt fühlten. Für mich und Matthias war es jedes Mal ein ganz besonders schöner Sonntagmorgen, an dem wir uns geöffnet haben für die Liebe und die Unterstützung von Sophia.

Für mich (Lea) ganz persönlich war die liebevolle Energie von Sophia wie ein vertrauter Schutzengel – immer an meiner Seite, immer ermutigend, bestärkend, klärend und manchmal auch herausfordernd. Es gab Zeiten, da war ich stundenlang nur damit beschäftigt, die Liebe von Sophia einzuatmen und ihre Weisheit anzunehmen.

In der letzten Zeit hat sich diese Beziehung gewandelt. Rückblickend fühlt es sich so an, als hätte sich mein Fokus ganz sachte von Sophia auf das, was sie mir eigentlich zeigen wollte, verlagert. Anstatt auf den Wegweiser zu schauen, habe ich begonnen dort hinzuschauen, wo der Wegweiser hinweist.

Es gibt eine schöne Geschichte im Buddhismus die besagt, dass man ein Boot, mit dem man über den Fluss gerudert ist, am Ufer zurücklassen kann, man muss es nicht für immer und ewig mit sich nehmen. Ich bin an einen Punkt gekommen, der mich einlädt, die bisherige Form des Austauschs mit Sophia zurückzulassen. Es ist kein wirklicher Abschied, denn das Ufer an dem ich gelandet bin, beinhaltet Sophia, beinhaltet Liebe, beinhaltet alles was ist. Es ist nur die äußere Form, die sich wandelt.

Ich habe immer gewusst, dass ich letztendlich kein wirkliches „Channel-Medium“ bin, mein Schwerpunkt lag nie auf der Form des Channelings, sondern immer dort, wo das Channeling mich hingeführt hat. Und jetzt scheint es, dass ich die Form des Channelings zurücklassen muss.

Die letztendliche Entscheidung für diesen Schritt ist gestern Morgen gefallen, ich teile euch diese Neuigkeiten also ganz aktuell mit. Ich habe für mich geprüft – und Matthias hat mir dabei geholfen – ob diese Entscheidung wirklich aus der Tiefe kommt, ob sie wirklich echt ist, oder nur eine vorübergehende Laune im Verstand. Sie ist. Es ist.

Es ist eine gewisse Traurigkeit dabei, diese geliebte Form zurückzulassen, aber gleichzeitig auch eine Befreiung. Es gehört Mut dazu, etwas gehen zu lassen, was mich so lange begleitet hat – und nicht nur mich, sondern auch viele andere Menschen. Ich kann nur darauf vertrauen, dass die tiefste Weisheit in jedem Menschen nicht nur für diesen Menschen persönlich stimmig ist, sondern auch für das große Ganze.

***

Diese Veränderung braucht Zeit. Deshalb findest du für diesen Monat September hier nur meine Worte zur derzeitigen Veränderung.

Hören wir damit auf, erwachende Menschen auf ihrem Weg zu begleiten? Nein, natürlich nicht. Das einzige, was sich wandelt, ist die äußere Form. Es ist eine große Freude in mir, das Neue, in einer neuen Form mit euch zu teilen. Wir werden weiterhin monatliche Texte veröffentlichen – nur werden es zukünftig keine Channelings sein. Am 3. Oktober beginnt diese neue Form des Teilens mit euch und geht dann - wie bisher - an jedem ersten Sonntag im Monat weiter.

***

Dies ist ein Moment des Abschieds und des Neubeginns. Da ist Trauer – und da ist gleichzeitig Freude. An dieser Stelle möchte ich allen denjenigen von euch danken, die ihre Wertschätzung für die Sophia-Serie in Form von Spenden, Email oder dem Weiterverteilen der Texte gezeigt haben. Danke! Danke auch an alle unsere Mitarbeiter, die uns durch das Abschreiben, Korrigieren und Übersetzen der Texte unterstützt haben.

Natürlich wäre es schön, wenn ihr am 3. Oktober hier vorbeikommt und euch anschaut, ob euch unsere neue Form des Teilens weiterhin unterstützen kann. Aber vielleicht ist dieser Moment auch ein Abschied, wo du in eine andere Richtung weiterziehst auf deinem Weg. Egal ob du den nächsten Schritt mit uns gemeinsam gehst oder ob du einen anderen Weg wählst, wir sind letztendlich alle auf demselben Weg. Obwohl es manchmal so aussieht als würden wir abbiegen und neue Richtungen einschlagen, so sind wir doch alle Flüsse, die auf ihrem eigenen Weg zurück zum Ozean streben.

Die Reisegruppe „Sophia“ endet an diesem Punkt – und eine neue Reisegruppe beginnt.

***

Und noch eine Bemerkung für alle, die sich speziell mit der Liebe von Sophia wohl und gut aufgehoben fühlen: Sophias Liebe wird immer für dich da sein. Ich weiß aus meiner Begegnung mit ihr, dass ihre Liebe für alle Menschen da ist, und ganz besonders für diejenigen, die dabei sind zu erwachen. Ob ich (Lea), Sophias Liebe in Worte fasse oder nicht, ist letztendlich gar nicht so bedeutsam. Ich habe kein Patent auf Sophia, keine bevorzugte Berechtigung auf ihre Liebe, ich habe einzig und allein für einige Jahre hinweg ihre Einladung zutiefst angenommen – und diese Einladung hat mich letztendlich zu mir selbst geführt.

Vielleicht möchtest du ihre Worte ab jetzt direkt zu dir sprechen lassen – von Herz zu Herz. Vielleicht möchtest du auch einfach nur ihre Liebe einatmen und wissen, dass sie immer an deiner Seite ist. Sophia zeigt mit ihrer Liebe, mit ihren Worten und ihrer Präsenz immer auf das, was wir alle in Wirklichkeit sind. Und sie jubelt und freut sich mit uns, wenn wir dort ankommen und sind, was wir wirklich sind.

Alle Energien auf dieser Erde sind aus dem reinen Sein geboren und streben auf ihre Weise in dieses Sein zurück. So kann uns die Energie in einem Baum, in einer Blume, einem Stein, einem Tier, oder eben die Energie von Sophia, oder Jeshua oder Maria Magdalena dorthin begleiten, wenn wir offen dafür sind.

Wir leben in einer Zeit in der mehr und mehr Menschen im Ozean des Seins ankommen, oder sich selbst als diesen Ozean erkennen, das ist wundervoll. Was vor einigen tausend Jahren nur den wenigsten Menschen vorbehalten war, steht jetzt allen offen.

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit,

und freue mich darauf, euch am 3. Oktober in einer neuen Form zu begegnen,

Lea

P.S. Diese Veränderung betrifft nur die monatlichen Channelings mit Sophia, alle Sitzungen, Seminare, Transformationsräume und das Wohnzimmer finden wie angekündigt statt, und wir freuen uns darauf...

 
Transformationsraum Familienenergie Drucken
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Freitag, 03. September 2010

Wie bereits in unserem Newsletter angekündigt, wird im Monat September ein weiterer kostenloser Webcast stattfinden. Es sind noch ca. 50 Plätze frei, ihr könnt euch anmelden.

Auf der rechten Seitenleiste unserer Webseite ganz unten ist ein Button "Live-Webcast - Raum für Transformation", wenn du den anklickst kommst du direkt zur Anmeldung und zu den Aufzeichnungen vergangener Webcasts.

Donnerstag, 23. September 2010 um 20:30 Uhr

Dieser Transformationsraum, zu dem jeder eingeladen ist, dient auch als Einstimmung für unser Seminar in Österreich im Oktober.

Jeder Mensch auf dieser Erde ist auf die eine oder andere Weise mit dem Thema Familie in Berührung gekommen. Nicht immer waren die Erfahrungen mit deinen Eltern, Großeltern oder Geschwistern einfach. Es gibt einen Weg dich all den Energien, die dich mit deiner Familie verbinden, zu stellen und damit zu sein. Auch hinter den Energien von Schuld, Schmerz, unerfüllter Sehnsucht und Enttäuschung verbirgt sich reine Lebensenergie, die wieder fließen möchte.

In diesem Transformationsraum bekommst du Unterstützung beim Bewussten Sein mit deiner Familie und kannst erleben wie selbst uralte festgfeahrene Energien sich zu lösen beginnen. Diese Arbeit dient nicht nur deinem persönlichen Wohlbefinden, sondern öffnet auch den Weg für ein neues Verständnis für die Mitglieder deiner Familie. Du bist eingeladen!

  • Der Live-Webcast ist kostenlos
  • Wir haben Platz für 100 Zuhörer, die live dabei sein möchten
  • Du benötigst einen Computer und eine Internetverbindung
  • Du kannst dir die Übertragung über die Lautsprecher deines PCs oder über Kopfhörer anhören.

Anmeldung und Infos hier

 
Was wäre wenn… Drucken
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Mittwoch, 01. September 2010

…du den Schmerz der jetzt in deinem Leben ist nicht umgehen könntest? Was wäre wenn selbst die beste Taktik diesen Schmerz zu vermeiden auf Dauer nutzlos wäre?

Was wäre wenn der einzige Weg der existiert, dich diesem Schmerz näher bringt und dich einlädt ihm zu begegnen?

Was wäre wenn du den Schmerz nicht länger als etwas beurteilst, das falsch ist, nicht sein darf, sondern ihm schutzlos begegnest – ohne Worte?

Was wäre, wenn wir alle Strategien, die uns dabei helfen, Schmerz zu vermeiden für einen Augenblick ruhen lassen? Was wäre, wenn wir für einen Moment stehen bleiben und inne halten?

Was wäre wenn jeder Schmerz einen Anfang und ein Ende hätte? Was wäre wenn jeder Schmerz vorbeizieht wie eine Wolke am Himmel? Wenn Schmerz kommt und geht – was ist es, das bleibt?

***

Schmerz kann eine Unterstützung darstellen, auf dem Weg zu unserem Wahren Sein. Wenn wir dem begegnen, vor dem wir uns am meisten gefürchtet haben, das wir ein Leben lang vermeiden wollten und es wirklich erfahren, können wir erkennen: Es gibt etwas, das von diesem Schmerz in mir nicht getrübt wird. Etwas in mir ist tiefer als jeder Schmerz.

***

Vor einiger Zeit hatte ich einen Traum von einem klaren See. Der Wind begann zu wehen, aber die Oberfläche des Sees blieb unberührt. Es begann zu regnen aber die Oberfläche des Sees blieb absolut still. Der See war weder hart noch von einer Glasplatte verdeckt, er war offen und still. Es war ein berührendes Gefühl, diesen See zu beobachten. Ich habe in diesem See etwas wiedererkannt.

Die Herausforderung ist, jeden Tag, in jedem Augenblick, den unbewegten See im Inneren wahrzunehmen, egal welche Wolken heute über ihn hinwegziehen. Wir können uns die Frage stellen: Während so vieles kommt und geht – was ist es in mir, das immer schon da war und immer da sein wird? Was ist es, das bleibt?

(Natürlich geht es dabei nicht darum, eine konkrete Antwort zu finden, oder das passende Wort auszusprechen, sondern es geht vielmehr darum etwas wahrzunehmen.)

 
Deinen Partner wahrnehmen Drucken
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Montag, 30. August 2010

 

Wie oft versuchen wir unsere Partner zu verändern? Wie oft ärgern wir uns über das So-Sein anderer Menschen? Das obenstehende Video habe ich während unserem Urlaub in der Uckermark aufgenommen. Es lädt dich dazu ein, mit deinem Partner zu sein - so wie oder sie jetzt gerade ist. Beobachte, was dabei geschieht...

 
Unser Seminar in Österreich Drucken
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Freitag, 27. August 2010

Hier ist ein kleiner Vorab-Blick hinter die Kulissen zu unserem Seminar im Oktober in Österreich:

Bisher waren wir immer in Wals im Zentrum Walser Birnbaum, wo unsere Organisatorin für Österreich, Uschi Süß arbeitet. Nun haben wir uns entschieden einen Ort zu finden, wo wir als Gruppe übernachten und einen Seminarraum haben, und noch etwas mehr Natur. Das Hotel Hammerschmiede hat uns angesprochen, weil es mitten im Wald ist und weil hier schon öfter spirituelle Seminare stattgefunden haben, z.B. Familienstellen. Das ist immer eine gute Voraussetzung für uns.

Das Thema, das wir für das Seminar gewählt haben, ist sehr intensiv. Wenn ich mich mit dem Seminar beschäftige, merke ich jedes Mal, wie intensiv diese Energie eigentlich ist. Es geht um das Thema „Familie“. Wie du vielleicht schon bemerkt hast, gibt es eine Verbindung zwischen dir und deiner Familie. Selbst wenn du äußerlich keinen Kontakt mit deiner Familie hast, gibt es etwas, was dich mit deiner Familie verbindet – das ist die Familienenergie.

Familienenergien sind oftmals unendlich alt. Wir sind so an sie gewöhnt, dass wir sie oft überhaupt nicht mehr wahrnehmen. Aber genau das wollen wir in unserem Seminar tun – wir wollen mit dieser Energie sein und sie bewusst wahrnehmen. Dieses Bewusste Sein mit der Familienenergie bedeutet nicht, dass wir uns in alten Geschichten verstricken, oder versuchen gewaltvoll etwas an der Energie zu verändern. Wenn wir uns erlauben mit der Familienenergie zu sein, beginnt sie, sich zu lösen, sie kann wieder fließen.

Familienenergie, die angestaut ist und hart, kann dich enorm einschränken und belasten. Doch stell dir vor, welcher Schwung frei wird, wenn all das Festgefahrene langsam und weich zu fließen beginnt? Dann steht dir eine enorme Kraft zur freien Verfügung.

So ist das Seminar in Österreich ein Seminar der Verwandlung. Übrigens hat sich gleich Maria Magdalena gemeldet, als wir den Seminarort Hammerschmiede ausgewählt haben und erwähnt, dass dies ein guter Ort ist für tiefe Transformation. Feuer ist ein wundervoll klärendes und transformierendes Element, was uns unterstützen wird.

Also liebe Österreicher – und alle, die sich eingeladen fühlen - auf in die Verwandlung!

Der Weg in deine persönliche Freiheit - Klärung deiner Familienenergien

15.-17. Oktober 2010, Salzburg

Infos zum Seminar und Anmeldung hier

 
Deepak über Schmetterlinge und Entscheidungen Drucken
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Donnerstag, 26. August 2010

Eine schöne und auf den Punkt gebrachte Antwort in einem aktuellen Blogbeitrag von Deepak Chopra, auf die Frage einer Leserin über Akzeptanz und Entscheidung zur Aktivität - und den Transformationsweg eines Schmetterlings. Und die Frage selbst finde ich in ihrer Klarheit ebenfalls bemerkenswert.

Die Frage:

“Eine Raupe baut einen Kokon und geht ganz natürlich durch ihre Transformation zu einem Schmetterling. Wenn die Raupe gegen die Tatsache ankämpfen würde, dass sie eine Raupe ist, und versuchen würde, sich aus Blättern künstliche Flügel zu bauen, oder wenn sie deprimiert wäre oder in irgendeiner anderen Weise der Kraft der Natur misstrauen würde, dann würde sie niemals einen Kokon erstellen. Aber wenn sie auf der anderen Seite ihre Begrenzungen als Raupe verdrängen würde und statt dessen so tun würde, als wäre sie so frei wie alle Schmetterlinge, dann würde sie niemals den Wunsch nach Veränderung verspüren und ebenfalls niemals einen Kokon bauen.

Meine Frage ist nun diese: Als ein Mensch… wo ist da die Grenze zwischen Akzeptanz und aktiv werden?"

Deepaks Antwort:

"Wenn eine Raupe einen Kokon baut und durch ihre Metamorphose geht, um ein Schmetterling zu werden, folgt sie ihrer inneren Intelligenz, ihrem “Dharma”, wenn man so will. Wenn wir (als Menschen) unser Dharma leben möchten, dann brauchen wir nur unserer inneren Intelligenz zuzuhören und ihr zu folgen. Das bedeutet sowohl eine Akzeptanz für die Führung durch unser Höheres Selbst, als auch das aktive Handeln auf der Basis dieser inneren Richtung.

Es geht im Grunde letztendlich darum, über die alten Konditionierungen unserer Individualität hinauszugehen, die davon ausgeht, sie sei von der kosmischen Intelligenz getrennt, und die glaubt, sie könnte auf der Basis ihrer Glaubensvorstellungen und ihrer persönlichen Geschichte die „richtigen“ Entscheidungen treffen. Der Weg des Egos funktioniert nie. Wenn das Ego der Raupe die Entscheidungen treffen müsste, was in jedem Stadium ihrer Metamorphose jeweils im Einzelnen zu tun wäre, dann gäbe es wahrscheinlich nicht viele Schmetterlinge in der Welt."

 
Noah und die Wellen Drucken
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Mittwoch, 25. August 2010

Gestern haben wir dem Großen Stechlinsee einen Besuch abgestattet – und konnten dort ein lustiges Spektakel beobachten, das uns viel über die Lebensumstände hier in der physischen Form auf der Erde gelehrt hat. Der Stechlinsee ist einer der klarsten Seen Europas und hat eine wunderschöne, tiefe Energie. Es war ein Tag mit einer recht steifen Brise, und der See schlug Wellen, die ans Ufer platschten – fast wie am Meer, nur etwas kleiner.

Unser Hund Noah hatte so etwas wie Wellen noch nie gesehen. Begeistert und aufgeregt sprang er im flachen Wasser auf und ab und versuchte  immer wieder, die Schaumkronen mit dem Maul zu fangen, die sich beim Überschlagen der Wellen bildeten. Und er war immer wieder von neuem verdutzt, wenn er merkte, dass es da nichts zu fassen gab, keine Substanz. Es gab nichts zum Festhalten, das Wasser floss ihm einfach immer wieder aus dem Maul, was seiner kontinuierlichen Begeisterung aber keinen Abbruch tat.

So ist das hier auf der Erde: Wir erleben Energien, die uns einladen möchten, Erfahrungen zu machen. Und alles, was wir hier erleben, besteht letztendlich nur aus solchen Energiewellen, die in sich selbst keine eigentliche Substanz besitzen, fast so wie die Schaumkronen auf den Wellen – das ist das, was die Buddhisten mit „Leere“ meinen. Und trotzdem erleben wir sie und machen die vielfältigsten und spannendsten Erfahrungen. Nur wenn wir versuchen, an bestimmten Dingen festzuhalten, bekommen wir Probleme – denn letztendlich ist das nicht möglich. Alles wandelt sich kontinuierlich, alles ist in ständigem Fluss.

Noah ist allerdings ein Hund, er ist ein Tier, ein Teil der Natur, er lebt immer im gegenwärtigen Moment, aus seiner unmittelbaren Präsenz heraus. Das bedeutet, dass er, sobald wir unsere Wanderung fortsetzen, die Wellen, mit denen er sich gerade so intensiv beschäftigt hatte, sofort wieder vergisst, und sich der nächsten Erfahrung zuwendet. Er kann nicht anders, denn das ist seine Natur.

Wäre er hingegen ein Mensch, könnte es vielleicht sein, dass er den ganzen Tag noch über diese Erfahrung nachgrübelt: „Was waren das nur für Dinger, die ich da nicht festhalten konnte? Was ist ihre Substanz? Was hat es damit auf sich? Wie kann ich es schaffen, sie trotzdem zu fangen und festzuhalten?“ Und vielleicht würde er irgendwann ein langes Buch schreiben, mit dem Titel: „Meine Erfahrung mit den Wellen – und wie man sie vielleicht doch fangen kann!“  ;-)

Das ist es, was wir Menschen oft tun – wir gehen aus der unmittelbaren Erfahrung heraus, und versuchen, Dinge festzuhalten, die letztendlich nicht festzuhalten sind. Und unser Verstand kann sich dann ganze Leben lang mit diesen Dingen und Erfahrungen beschäftigen - bevor wir irgendwann einmal vielleicht wieder auf die Idee kommen, in den gegenwärtigen Moment zurückzukehren und mit dem zu sein, was wirklich da ist.

Und wenn wir das tun, werden wir sofort bemerken, dass eine andere Qualität in unser Leben zurückkehrt – denn wir leben dann wieder mit dem Fluss des Lebens, und nicht gegen ihn.

 
Das Karussell der Angst Drucken
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Mittwoch, 25. August 2010

Auf dem Weg des Erwachens begegnet uns früher oder später die Angst. Sie kann verschiedene Formen annehmen. Vielleicht ist es die Angst, nicht mehr zu wissen, wer du bist, die Angst den Verstand zu verlieren oder verrückt zu werden – manchmal sind es auch dunkle alte Ängste krank zu werden, zu leiden oder zu sterben. Diese Ängste sind vollkommen normal. Jeder Mensch trägt sie in sich. Nur haben die meisten Menschen gelernt, diese Ängste zu verdrängen. Zwar sind die Ängste immer noch da und sind eine treibende Kraft im Leben vieler Menschen, aber sie sind gut versteckt.

In der heutigen Zeit wird vermehrt über diese Ängste gesprochen, was daran liegen mag, dass einfach gegenwärtig mehr Ängste in uns Menschen zum Vorschein kommen. Das liegt mit daran, dass wir uns in einer Zeit des Wandels befinden. Wandel in jeglicher Form reißt unsere alte Vorstellung ein, dass wir genau wissen müssen, was die nächsten fünfzig Jahre bringen werden. Das ist heute schon längst nicht mehr so, und wenn wir uns auf dem Weg des Erwachens befinden, schon gar nicht. Die scheinbar sicheren äußeren Strukturen zeigen uns in der Zeit des Wandels, dass auch sie sich verändern.

Wenn wir erkennen, dass etwas von dem wir bisher dachten, es wäre ewig, sich wandelt, löst es Angst aus. Die Wirtschaft wandelt sich – und schon müssen Milliarden von Menschen wahrnehmen, was das in ihnen auslöst. Eine Beziehung endet – und schon müssen wir damit sein, dass unser Traum von der ewigen Liebe nicht von Dauer ist. Das ist nicht leicht. Es ist verständlich, dass wir im Außen nach Sicherheiten suchen und hoffen, dass die Umstände endlich einmal so bleiben wie sie sind. Doch auf dieser Erde ist nichts Äußeres von Dauer. Die Wirtschaft wandelt sich, Beziehungen gehen durch Phasen voller Veränderung und auch wir selbst befinden uns mitten im Wandel.

Wohin also mit der Angst?

Meine Antwort ist, dass wir lernen können, dieser Angst zu begegnen und damit zu sein. Ich nutzt gerne das Bild, dass wir ein Fels in der Brandung der Angst sein können. Wenn wir es wagen, der Angst zu begegnen, die jetzt da ist, dem unruhigen Kribbeln im Bauch, der Enge in den Schultern, dem Gefühl von Panik, und einen Atemzug nach dem anderen atmen, werden wir etwas beobachten können: Die Angst ist eine gewaltige Menge von angestauter Lebensenergie und das einzige, was diese Angst wirklich möchte, ist, wieder zu fließen. Wenn wir ihr begegnen, ohne zu kämpfen, ohne uns in den Gedanken zu verwickeln, kommt sie wieder in Fluss und löst sich letztendlich auf.

Allerdings können wir auch in das Karussell der Angst geraten - nämlich dann, wenn wir vor der Angst davonlaufen. Vor allem wenn du jemandem von deiner Angst erzählst, der nicht fest im Sein verankert ist, ist es gut möglich, dass derjenige von deiner Erfahrung weggeschwemmt wird. Dann erzählst du zum Beispiel: „Ich habe solche Angst verrückt zu werden.“ Und dein Gegenüber zuckt zusammen und denkt innerlich: „Um Gottes Willen, was für eine schreckliche Vorstellung“, und gibt dir – aus der Angst heraus – tausend Tipps wie du diesem schrecklichen Schicksal entkommen kannst. Diese Tipps sind leider alle nutzlos, selbst wenn sie gut gemeint sind, denn sie entspringen der Angst vor dem was ist.

Du hast die Möglichkeit, Menschen zu finden, die keine Angst vor deiner Angst haben und einfach mit dir sind. Du hast die Möglichkeit deine Seele um Hilfe zu bitten, oder Sophia, wenn du das möchtest. Auch wenn du der Ansicht bist, deine Angst sei so groß und du seist so klein, in Wirklichkeit gibt es nie etwas, dem du nicht gewachsen bist.

Es kann ein großer Lernschritt sein, der eigenen Angst zu begegnen und mit ihr zu sein. Irgendwann werden wir die Angst nicht mehr ablehnen, sondern willkommen heißen, weil wir wissen: Auch das ist Teil unseres Weges.

Bild: Paul (dex) Some Rights reserved.
 
Das lasse ich mir nicht mehr bieten Drucken
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Dienstag, 24. August 2010

Immer wieder berichten mir Klienten, dass sie Situationen erleben, die schmerzhaft für sie sind und fragen mich, wie man diese Situationen zukünftig vermeiden kann: „Wie kann ich erreichen, dass meine Partnerin nie wieder zu spät kommt? Wie kann ich erreichen, dass ich nie wieder von meinem Chef übergangen werde? Wie kann ich erreichen, dass mein Partner nie wieder Erwartungen an mich hat? Wie kann ich erreichen, dass mein Baby nie wieder schreit?“

Meine Antwort ist: Überhaupt nicht. Genauso wie ein Baum es nicht erreichen kann, dass niemals wieder der Winter kommt, genauso wenig können wir alle unangenehmen - oder besser herausfordernden - Situationen unseres Lebens auf immer und ewig loswerden.

Wir leben in einer Welt, in der Menschen zu spät kommen, uns übersehen, missverstehen, Erwartungen an uns haben, unfreundlich sind und Babies schreien. Es ist so. Und dagegen anzukämpfen macht uns traurig. Solange wir versuchen, alles was uns unangenehm ist aus unserem Leben zu verbannen, werden wir sehr isoliert und einsam leben müssen. Wie können wir uns auf eine Partnerschaft mit einem Menschen einlassen, wenn wir auf keinen Fall unangenehme Situationen erleben möchten?

99,99% aller Menschen tragen alten Schmerz in ihrem Inneren. Solange dieser alte Schmerz da ist, wird er berührt werden, meistens von anderen Menschen. Der Verstand, der keinen Schmerz fühlen möchte sagt dann gerne: „Dass ich jetzt Schmerz habe, daran ist mein Partner Schuld. Schon wieder hat er Erwartungen an mich. Das lasse ich mir nicht mehr gefallen. Da suche ich mir schnell einen Partner, der niemals wieder Erwartungen an mich hat.“ Doch komischerweise hat der nächste Partner wieder Erwartungen, und der nächste, und der nächst, und der nächste…

Wenn wir erwachen, haben wir die wunderbare Chance mit dem zu sein was ist. Wenn Situationen aufkommen, die wir früher vermeiden wollten, können wir sagen: „Oh, das ist jetzt so. Ich kann damit sein.“ Wenn der Schmerz in unserem Inneren aufkommt, können wir ihn wahrnehmen und damit sein. Wir können dem begegnen was ist.

Dadurch nehmen wir all dem, was wir bisher ängstlich vermieden haben, den Schrecken. Auf einmal wissen wir: „Egal was geschieht, ich kann damit sein.“ Anstatt dem Leben (und anderen Menschen) zu misstrauen, können wir wieder offen sein für das was ist.

Wenn wir ganz genau hinschauen können wir vielleicht sogar die Weisheit in diesen Situationen erkennen. Vielleicht sagen wir eines Tages zu unserem Partner: „Danke, dass du heute später gekommen bist, als geplant. Ich konnte so gut damit sein und es hat sich so viel gelöst. Schön dass du da bist. Danke.“

 
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