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Geschrieben von: Lea Hamann
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Freitag, 28. Oktober 2011 |
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Vor ein paar Tagen haben wir folgende Anfrage erhalten:
„Wäre schön, wenn Ihr, nachdem wieder Ruhe bei Euch eingekehrt ist, mal einen Blog über Euren Umgang mit dem ganzen Umbau, Renovierung und Umzug schreiben könntet. Wie Ihr das, trotz der vielen Arbeit, entspannt und im Fluss bleibend, ohne in Stress abzudriften, hinbekommen habt. Ich empfinde das so und das finde ich wirklich erstaunlich und super ;-) ... und ich würde darüber auch gerne noch etwas lernen.“
Zunächst einmal fällt mir dazu ein, dass wir in Zeiten der äußeren Veränderung besonders viel Verständnis für uns selbst aufbringen müssen. Es gibt immer Anteile, die sich an bestimmten Dingen im Außen festgehalten haben. Es gibt Anteile, die das Gefühl von Zuhause mit einer bestimmten Wohnung, bestimmten Geräuschen und Gerüchen verbinden.
Wenn sich all das schlagartig verwandelt, dann haben die Anteile das Gefühl, dass ihr Zuhause verschwindet. Dabei können alle möglichen Gefühle aufkommen. Je mehr Verständnis wir für uns selbst aufbringen, je mehr wir die Aufmerksamkeit im Inneren halten, desto offener sind wir für das, was zu tun ist.
Kurz bevor wir umgezogen sind, habe ich beim Ausfüllen des Nachsendeantrags von der Post einen Ratgeber zum Thema Umzug erhalten. Ich habe kurz durchgeblättert und mir fiel auf, dass wir nichts von all dem beachtet haben, was in diesem Ratgeber steht. Wir haben nicht schon Monate vorher die Logistik unseres Umzugs geplant. Wir haben keine tausend Pläne geschmiedet, damit der Umzug perfekt verläuft.
Viel eher haben wir wahrgenommen, dass der Umzug bevor steht und seine ganze eigene Dynamik mitbringt. Jeden Tag hat der Umzug sich etwas mehr in unserem Leben bemerkbar gemacht. Bilder sind von den Wänden verschwunden und Regale waren auf einmal leer. Doch anstatt dem Verstand zu folgen, der eine bestimmte Vorstellung von diesem Umzug hatte, sind wir ganz einfach dem Umzug selbst gefolgt.
Wenn man in keiner bestimmten Vorstellung ist, dann kann man in jedem Moment wahrnehmen, was zu tun ist. Es drängt sich einem förmlich auf. Man bleibt ganz einfach im Fluss mit dem, was zu tun ist. Ab und zu ist gar nichts zu tun. Dann nutzt man die Zeit, um zu Atmen und die Stille wahrzunehmen.
Es wäre ein wenig übertrieben zu behaupten, dass dieser Umzug in jedem Moment traumhaft angenehm war! Ich bin einige Nächte zwischen drei und fünf Uhr wach gelegen und habe bemerkt, wie viel Aufregung und Wirbel in mir aufkommt. Dann war ich mit diesem Wirbel und dieser Aufregung. Dann gab es auch Momente, wo es einfach körperlich anstrengend war. So viele Kisten tragen - selbst mit viel Unterstützung - war anstrengend.
Wenn man in jedem Moment offen bleibt, für das was ist, dann findet man tief im Inneren eine Leichtigkeit und einen Frieden, der trägt. Wenn wir uns dort verankern, wo der innere Frieden ist, gibt das einen ruhigen Pol, um den herum sich alles bewegen darf. |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Dienstag, 25. Oktober 2011 |
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Je näher unser Seminar in Salzburg rückt, desto mehr beschäftigt mich das Thema 2012. Ich möchte euch kurz von meiner Auseinandersetzung damit berichten:
Wie ist das für uns als Menschen, in einer Wendezeit zu leben? Wie ist das für jeden einzelnen, zu erfahren, dass Dinge, die so lange selbstverständlich für uns waren, uns auf einmal keinen Halt mehr geben oder ihre Bedeutung verlieren? Wie ist das für uns, in einer Zeit zu leben, wo sich die Struktur unseres Bewusstseins, unser Körper und unsere Beziehung zum Leben grundlegend verändern? Ich würde sagen, es ist nicht immer ganz einfach.
Schon Jeshua hat von den „Endzeiten“ gesprochen. Er sprach von einer Zeit in der es in der äußeren Welt sehr viel Chaos geben würde. Er hat davon gesprochen, dass alles ans Licht kommen würde, auch lange gehütete Geheimnisse und Ungerechtigkeiten. Jeshua hat auch davon gesprochen, dass es besonders in dieser Zeit viele Menschen geben würde, die sich die Angst anderer zunutze machen würden, die „falschen Propheten“, die sich selbst von Angst leiten lassen. Gar nicht so leicht, in einer solchen Zeit zu leben - oder?
Eine wunderschöne Prophezeiung für die Zeit, die wir momentan erleben ist, dass Jeshua zurückkommt. Für mich bedeutet das nicht, dass Jeshua als Person auf die Erde zurückkehrt, sondern es bedeutet, dass sich sein Bewusstsein sich hier auf der Erde etablieren möchte - in uns allen. Dieses Bewusstsein ist es, was in allen erwachenden Menschen an die Oberfläche kommen möchte. Ein Bewusstsein, das Frieden und Stille ausstrahlt.
Als Menschen haben wir die einmalige Chance, diese Zeitenwende bewusst zu erfahren und uns auf die Veränderung einzulassen, die tief in unserem Inneren geschehen möchte. Eine solche Veränderung ist zum Beispiel, dass wir uns nicht länger von uns selbst, von der Erde, von der göttlichen Liebe getrennt erfahren müssen. Wir können uns öffnen für eine Liebe, die uns mit dem Leben verbindet.
Während wir uns einlassen auf diese neue Verbundenheit, werden in uns schlummernde Potentiale geweckt. Alles das tief in unserem Inneren gewartet hat, kommt an die Oberfläche. Unsere wahre Berufung möchte gelebt werden! Manchmal ist dieser Prozess sehr schmerzhaft - ein wahrer Reinigungsprozess - und manchmal ist es wunderschön und befreiend, unser wahres Selbst immer deutlicher erfahren zu dürfen und zu erkennen: Aha, genau deshalb bin ich hier auf der Erde!
Unruhige Zeiten in Stille erfahren
In unserem Seminar in Salzburg möchten wir euch dazu einladen zu lernen, wie wir als Menschen in dieser unruhigen Zeit Frieden und Entfaltung erfahren können. Wir lernen gemeinsam, wo wir uns noch aus unserer Mitte bringen lassen und üben, auch größeren Wellen von Veränderung ruhig zu begegnen. Durch das Weiche Atmen und das bewusste Einlassen auf die tiefe Liebe, die unseren Weg trägt, können wir selbst diese bewegte Zeit in Stille erleben.
Eingebungen
Wir werden auch über Eingebungen und Inspirationen sprechen, die jetzt in dieser Zeit besonders an die Oberfläche kommen. Viele Menschen spüren sich „gerufen“ mehr in der Natur zu sein, einen Garten anzulegen und vielleicht sogar an einen anderen Ort umzuziehen. Was hat es damit auf sich?
Angst oder Liebe?
Ich denke, die größte Herausforderung der jetzigen Zeit ist es, sich nicht von der Angst anderer Menschen anstecken zu lassen. Unsere Erde wandelt sich - und wir mit ihr. In all dem liegt eine tiefe Liebe und Angemessenheit. Doch oftmals lassen sich Menschen von persönlichen Ängsten leiten. Es ist wichtig, die Stimme der Angst - aus der nichts Neues entstehen kann - von der liebevollen Stimme der Seele unterscheiden zu lernen.
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Wenn du dich von diesem Thema angesprochen fühlst - es sind noch einige letzte Plätze frei. Ausführliche Infos zum Seminar gibt es hier |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Montag, 24. Oktober 2011 |
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Je näher unser Seminar in Salzburg rückt, desto mehr beschäftigt mich das Thema 2012. Ich möchte euch kurz von meiner Auseinandersetzung damit berichten:
Während das Jahr 2011 nur so an uns vorbeirast, fällt mir auf, dass sich dieses Jahr etwas ganz Entscheidendes verändert hat: Ich nehme wahr, dass dieses Jahr viele Menschen aus dem Massenbewusstsein ausgestiegen sind. Damit meine ich, dass Menschen begonnen haben, auf ihre eigene Intuition zu hören und verstärkt ihrem eigenen Lebensweg folgen. Es gibt immer mehr Menschen, die ihr Leben hinterfragen und herausfinden möchten, ob es da nicht noch mehr Potential gibt.
Ich denke das Jahr 2012 wird uns zeigen, wie weit wir uns auf dieses Potential einlassen möchten.
Das Jahr 2012 ist ein Jahr, das eine ganze Menge Potentiale für uns bereithält. Es gibt neue Potentiale für die Wirtschaft, für die Wissenschaft, für unsere Finanzwelt und für die Politik. Neue Energien und neue Erfindungen in der Technik warten nur darauf, von uns entdeckt zu werden. Ein neues Miteinander für die Erde, die Tiere und die Natur möchte sich entfalten und eingebracht werden. Das sind nur einige der äußeren Potentiale, die mir spontan einfallen.
Das Jahr 2012 ist ein Schwellenjahr, wo wir den Übergang von einem bestimmten Zeitzyklus zum nächsten erfahren können. Jeder Zeitzyklus enthält bestimmte Potentiale und gibt einer bestimmten Entwicklung Raum, für alle, die diesen Zyklus erfahren. Wenn wir zurückschauen, dann können wir wahrnehmen, dass der Zyklus, der jetzt endet, eine Zeit der Dualität war. Wir konnten als Mensch erfahren, dass wir getrennt von anderen Menschen sind, von der Erde, den Tieren und natürlich vor allem von uns selbst. Diese Zeit der Dualität hat uns enorme, nicht immer angenehme Erfahrungen beschert.
Nun schauen wir nach vorne und dürfen wahrnehmen: Was liegt jenseits der Dualität?
Eine neue Dynamik beginnt gerade, sich hier auf der Erde zu etablieren. Diese neue Dynamik können wir als „Neue Energie“ bezeichnen. (Ein schöner Begriff, der ein wenig schwammig ist, weil noch niemand so recht weiß, was es mit dieser Neuen Energie eigentlich auf sich hat.) Diese Neue Energie wird die Basis für das kommende Zeitalter, das gerade beginnt. Auf der Grundlage dieser Neuen Energie, werden wir unsere Erfahrungen machen und uns weiter entwickeln.
Wie immer bei Veränderungen gibt es Momente, wo wir voller Freude sind über das, was kommt und es gibt Momente, wo wir vor lauter Angst am liebsten fliehen möchten. Da die Mehrzahl der Menschen diese Veränderung nicht bewusst wahrnimmt, reagieren viele mit einer diffusen Angst auf die Anzeichen dieser Veränderung. Die Veränderung im Außen wird alles, was es auf dieser Erde gibt, nach und nach in die Neue Energie verwandeln. Unsere Körper werden sich wandeln (und tun es bereits), unsere Verbindung zu uns selbst wandelt sich, unser Umgang mit Arbeit, Beziehungen und Fülle wandelt sich grundlegend.
Überall dort, wo alte Formen nicht bereit sind, mit der Veränderung zu gehen, wird es für eine gewisse Zeit Wirbel geben. Denn die Veränderung, die mit diesem neuen Zyklus beginnt, ist keine neue Mode - sie ist ein grundlegender Wandel, der sich hier auf der Erde vollziehen kann. Sicherlich mag es Menschen geben, die z.B. bis heute das Internet nicht nutzen und irgendeine Nische gefunden haben. Doch vor der Neuen Energie wird sich niemand verbergen können. Die Neue Energie verwandelt uns alle.
In unserem Seminar werden wir uns gemeinsam der Entwicklung, die in 2012 voranschreiten wird, öffnen. Wir werden gemeinsam wahrnehmen, wo es dem Neuen gegenüber noch Widerstände und alte Ängste gibt. Natürlich werden wir uns auch ganz genau die Potentiale anschauen, die auf jeden persönlich warten.
Was ist dein Potential, das in 2012 reif werden möchte?
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Wenn du dich von diesem Thema angesprochen fühlst - es sind noch einige letzte Plätze frei. Ausführliche Infos zum Seminar gibt es hier |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Samstag, 22. Oktober 2011 |
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Kennst du die inneren Vorsätze an denen wir oftmals festhalten?
Ich möchte immer geduldig sein. Ich möchte allen Menschen liebevoll begegnen. Ich möchte immer mit meiner Seele verbunden sein. Ich möchte immer Verständnis haben.
So schön sich diese Vorsätze auch anhören mögen, im Alltag werden sie oftmals zu einem Klotz an unserem Bein. Sie sind wie unerreichbare Ziele, um die wir jeden Tag ringen müssen. Wie oft verurteilen wir uns, wenn wir ihnen nicht gerecht werden?
Außerdem verbirgt sich hinter jedem dieser Vorsätze ein stummer Gedanke der Trennung:
Ich bin nicht geduldig, deshalb möchte ich immer geduldig sein. Ich bin nicht liebevoll, deshalb möchte ich allen Menschen liebevoll begegnen. Ich bin von meiner Seele getrennt, deshalb möchte ich immer mit meiner Seele verbunden sein. Ich bin verständnislos, deshalb möchte ich immer Verständnis haben.
Bevor wir also die Ärmel hochkrempel, um an uns selbst zu arbeiten und endlich alle unsere Ziele zu erreichen, macht es Sinn genauer hinzuschauen und wahrzunehmen, ob dieses Ziel wirklich liebevoll uns förderlich für dich ist.
Bringt dieses Ziel mehr Leid in dein Leben? Bringt dieses Ziel Stress und zusätzliche Belastung? Macht dich dieses Ziel unglücklich und hilflos?
Wenn das der Fall ist, kannst du dieses Ziel ruhig beiseite lassen. Es ist förderlicher, wahrzunehmen, was bereits in deinem Leben wächst und möglich ist, als dich ständig auf das zu konzentrieren, was deiner Meinung nach noch nicht perfekt ist.
Es gehört eine Portion Mut dazu, unsere Ecken und Kanten lieben zu lernen. Und meiner Meinung nach öffnet uns das die Tür zu der Ebene in uns, wo immer schon Perfektion war. Diese Ebene braucht weder Übung, noch Anstrengung, noch irgendeine äußere Voraussetzung. Sie ist und wird immer da sein.
Unsere wahre Perfektion wartet darauf, von uns entdeckt zu werden. Doch wenn wir nur einem Ziel nach dem anderen nachjagen, ständig an uns selbst herumkritisieren und eine lange Liste mit allen unseren Fehlern neben uns auf den Nachtisch legen - wie sollen wir entdecken, was bereits perfekt ist? |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Freitag, 21. Oktober 2011 |
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Die Stille tief in unserem Inneren hat keine bestimmte Form. Es ist nicht so, dass die Stille aktiviert wird, wenn wir ein bestimmtes Zimmer betreten, in der Natur sind, oder meditieren. Die Stille wird auch nicht ausgeschaltet, wenn wir uns in einer Großstadt aufhalten, viel zu tun haben, oder eine Auseinandersetzung mit jemandem haben. Die Stille in dir ist immer da.
Doch während wir dabei sind, diese immerwährende Stille wieder wahrzunehmen, kann es vorkommen, dass wir die Stille in einer bestimmten Situation besonders intensiv spüren können. Vielleicht hörst du eine bestimmte Musik, bist alleine, hast nichts anderes zu tun - und auf einmal ist da dieser Ozean der Stille. Es kann auch sein, dass die Begegnung mit Stille in einem besonders herausfordernden Moment eintritt - wenn du Schmerzen hast oder dich in einer scheinbar ausweglosen Situation befindest - und auf einmal ist die Stille da.
Es ist verführerisch, die äußere Situation mit der inneren Stille zu verknüpfen. Dann glauben wir, dass wir die Stille nur spüren können, wenn wir alleine zu Hause sind und eine bestimmte Musik hören. Oder wir glauben, dass wir die Stille nur fühlen können, wenn wir uns in einer ausweglosen Situation befinden.
Wenn wir versuchen, die äußere Situation wieder herzustellen, in der wir die Stille wahrgenommen haben, gleichen wir oftmals einem Akrobaten, der versucht ein Ei auf seinem Kopf zu balancieren. So sehr wir uns auch bemühen, verbiegen und anstrengen, die äußeren Situationen sind einem ständigen Fluss unterworfen.
Manchmal ist es gut, die Stille unabhängig von äußeren Situationen wahrzunehmen. Die Stille ist immer da, genauso wie der Himmel immer da ist. Wenn wir aufhören, eine bestimmte Voraussetzung für die Stille zu schaffen, werden wir bemerken, dass die Stille tatsächlich immer da ist. Stille ist bedingungslos. Im Lärm, in Krankheit, in Gesundheit, In Armut und Reichtum - sie ist immer da. |
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Aktuelles -
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Donnerstag, 20. Oktober 2011 |
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Hallo ihr Lieben,
wir sind nun umgezogen. Bis auf das Internet, das erst in ein paar Tagen freigeschaltet wird, sind wir nun auch wieder über Festnetz zu erreichen.
Hier ist unsere neue Adresse:
Lea Hamann und Matthias Kreis Hauptstr. 8 36399 Freiensteinau-Weidenau Deutschland
Unsere neuen Telefonnummern:
(für Einzelsitzungen und Terminabsprachen)
Lea
Tel.: +49 (0)6669 - 918 5895
Matthias Tel.: +49 (0)6669 - 918 5894
Liebe Grüße an euch alle,
Lea und Matthias |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Donnerstag, 20. Oktober 2011 |
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Beim Umzug in unser neues Haus fällt mir auf, wie oft wir eine Vorstellung davon haben, wie sich bestimmte Dinge entwickeln. Wir hatten sogar eine ganze Menge Vorstellungen. Wir dachten, dass unser neues Dach, das Mitte September gestellt wurde, schon Anfang August fertig sein würde. Wir dachten, dass unser Internet, was in ca. zwei Wochen aktiviert wird, schon vor einigen Tagen angeschlossen sein würde.
Vorstellungen zu haben ist für sich genommen gar kein Problem. Wir haben ein Gefühl für ein Projekt und anhand dieses Gefühls versuchen wir wahrzunehmen, wie die Entwicklung sich ereignen wird. Wir sehen einen kleinen Baum und haben die Vorstellung, dass dieser Baum in einigen Jahren größer sein wird. Wir sehen eine Baustelle und nehmen wahr, dass dieses Gebäude in einigen Monaten fertiggestellt wird.
Alle unsere Vorstellungen sind immer nur Annäherungen.
Wenn wir eine Wanderung unternehmen, kann es sein, dass wir sagen: „Wir gehen noch über diesen Hügel bis zum nächsten Dorf.“ Doch wenn wir auf der Kuppe des Hügels ankommen, beginnt es auf einmal zu regnen und so kehren wir um.
Wenn wir uns vorstellen, einen schönen Abend mit unserem Partner zu verbringen, kann es sein, dass unser Partner ausgerechnet an diesem Abend Kopfweh hat und überhaupt nicht in der Lage ist, den Abend so zu verbringen, wie wir es uns vorgestellt haben.
Wenn wir uns vorstellen, einen neuen Job zu beginnen, mit dem wir eine gewisse Summe Geld verdienen möchten, kann es sein, dass wir zunächst sehr viel weniger - oder auch sehr viel mehr verdienen - wie wir uns ursprünglich vorgestellt haben.
Alle unsere Vorstellungen sind immer nur Annäherungen. Letztendlich gibt es nur das Leben, das sich vor uns und für uns entfaltet. Es gibt den jetzigen Moment, der uns offenbart, wie es wirklich ist.
Uns geht es gerade so wenn wir unsere Kisten auspacken. Wir haben eine gewisse Vorstellung von dem, was in der Kiste sein könnte, öffnen sie - und dann ist doch etwas ganz anderes darin! Sind wir bereit, der Wahrheit zu begegnen, die uns das Leben gerade heute präsentiert? Oder halten wir an unseren Vorstellungen fest, die vielleicht schon veraltet und völlig fehl am Platz sind? Sind wir bereit offen zu bleiben für das Leben? |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Montag, 17. Oktober 2011 |
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Hallo ihr Lieben,
gerade läuft die Umzugsphase Nummer drei: Heute Morgen kam das Umzugsunternehmen, um unsere letzten Möbel abzuholen - alles andere haben wir in den letzten beiden Tagen bereits selbst erledigt. Es sieht so aus, als wären wir heute Abend (Montag, 17.10.2011) zum ersten Mal im neuen Haus - zusammen mit allem, was wir besitzen.
Auf dem Weg dorthin haben wir in einem Internetcafe eine Pause eingelegt.
Der Umzug - eine lebendige fließende Schöpfung - ist bisher sehr gut verlaufen. Es gab Momente von großer Aktivität und viel Hoch- und Runtertragen - aber auch immer wieder viel Stille und Raum zum Atmen. Hilfe kam immer im richtigen Moment - und manchmal ganz überraschend.
Noah sieht heute morgen ziemlich müde aus. Er war immer mit dabei und hat sehr viel Geduld gehabt. Doch ich glaube er freut sich darauf, dass er wieder irgendwo zuhause sein und ein gemütliches Schläfchen halten kann.
Danke für eure vielen Emails mit guten Wünschen zum Umzug - es ist schön, dass ihr an uns gedacht habt!
Jetzt müssen wir nur noch das Internet im neuen Haus flott bekommen, dann kehrt bei uns wieder Normalität ein.
Liebe Grüße von unterwegs,
Lea |
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Aktuelles -
Neuigkeiten
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Geschrieben von: Matthias Kreis
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Donnerstag, 13. Oktober 2011 |
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Hallo ihr Lieben,
der Webcast, den wir für heute Abend geplant hatten, findet nicht statt. Leider hat die Telekom unser Telefon und Internet schon abgeklemmt (2 Tage zu früh), wie wir heute morgen festgestellt haben! (Wir sitzen gerade im Internet-Café.) So haben wir nun viel Zeit und Ruhe zum Kistenpacken, denn wir ziehen am Samstag um. :-)
Wir wollen diesen Webcast zum Thema "Neues Bewusstsein in der Politik" auf jeden Fall nachholen, da es ein wichtiges und sehr aktuelles Thema ist. Wir werden euch in Kürze über den neuen Termin informieren.
Liebe Grüße
Lea und Matthias |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Sonntag, 09. Oktober 2011 |
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Hallo ihr Lieben,
falls ihr an der Ausbildung zum Hüter der Erde Interesse habt, mehr als die Hälfte der Plätze sind inzwischen bereits belegt... Es gibt noch Doppelzimmer mit DU/WC und Doppelzimmer mit Du/WC am Gang.
Liebe Grüße, Lea |
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Begegnungen -
Begegnungen 2011
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Sonntag, 09. Oktober 2011 |
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Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich euch allen. Schön, dass ihr mit uns nun gemeinsam diese Zeit verbringen werdet, in der wir auf die Veränderung in uns schauen - und natürlich auch auf die Veränderung um uns herum. Diese Zeit, wo wir uns gemeinsam bewusst machen können, was sich in uns allen verändert, was sich in unserem eigenen Bewusstsein verändert, in unserem Körper, in unserem Beruf und in unserem Leben. Diese Zeit, wo wir genauso auch nach außen schauen dürfen und zu sehen, was sich alles im Außen verändert und noch verändern möchte.
Bei uns ist heute Morgen ein wunderschöner blauer Himmel und die Sonne scheint. Ein richtig goldener, spätsommerlicher, herbstlicher Morgen. Es ist einfach wunderschön, das zu sehen und zu fühlen. Und gerade als ich hier so saß, während die Musik noch gespielt hat, dachte ich mir, dass das eigentlich ein sehr gutes Bild ist, was gerade jetzt diesen Sommer unser Wetter anbetrifft - dass den ganzen Sommer über, wo wir eigentlich erwarten, dass es ganz viele solcher sonnigen, warmen, klaren Tage gibt, dass es den ganzen Sommer über – zumindest bei uns hier – sehr, sehr düster war, sehr grau, sehr kalt. Es war oftmals 15 Grad, eine richtige Weltuntergangsstimmung. Der Sommer ist weggeblieben. Bei den Schwimmbädern ist manchmal nur ein Auto auf dem Parkplatz gestanden, wenn überhaupt. Niemand hat Sonnencreme gekauft, es sei denn, er ist weit, weit weg in den Urlaub geflogen. Und jetzt, wo unsere Erwartung sagt, „na ja, jetzt kommt das Graue, das Herbstliche, das Regnerische auf uns zu“, jetzt zeigt sich uns in all seiner Schönheit, dieser Sonnenschein, diese Wärme, dieses goldene Licht, das einfach da ist und uns vielleicht sogar überrascht und wir es kaum glauben können, jeden Tag aufs Neue. Man erwartet: „Na ja, jetzt war es 2,3,4,5 Tage schön. Jetzt muss es wieder regnen. Jetzt ist es vorbei. Jetzt bricht alles wieder ein.“ Jeder Tag ist wie ein Wunder, wie ein Geschenk, sagt: „Nein, ich bin immer noch da.“ Die Sonne ist immer noch da. Die Wärme ist immer noch da. Alles, um was wir uns gesorgt haben wird eingetaucht in dieses Licht, in diese Sonne, in diese Helligkeit. Alles, an dem wir festhalten wollten oder mit dem wir gekämpft haben, wird eingetaucht in dieses Leuchten.
Es ist nichts, was wir tun. Es ist nicht, dass wir dieses Licht erzeugen. Es ist einfach da. Wie oft mischt sich unser Verstand ein und kommentiert das, was geschieht und sagt, wenn der Himmel grau ist, es sollte die Sonne scheinen und erwartet, wenn dann die Sonne scheint, dass es eigentlich grau sein müsste.
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Die Welt wandelt sich
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Geschrieben von: Matthias Kreis
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Sonntag, 09. Oktober 2011 |
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Und hier wieder ein paar aktuelle News und Fundstücke aus den Weiten des Internet:
Nachruf auf Steve Jobs
Steve Jobs, Mitbegründer und langjähriger Chef von Apple und ein wahrhaftiger Visionär und Innovator, ist vor ein paar Tagen gestorben. Er hatte sich ja schon seit längerem schrittweise von den wichtigen Positionen in seinem Unternehmen zurückgezogen, und es gab auch immer wieder Gerüchte um seinen Gesundheitszustand. Steve Jobs war bekennender Buddhist. Zum Thema Tod sagte er in einer Rede vor Studenten: „Sich daran zu erinnern, dass man sterben muss, ist meiner Meinung nach die beste Art, um nicht in die Falle zu tappen, dass man glaubt, etwas zu verlieren zu haben.“
Zu Apple-Produkten hatte ich persönlich kein so besonders enges Verhältnis, bis auf den allgegenwärtigen iPod und den iTunes Store natürlich, um die man heute ja kaum noch herumkommt. Ach ja, und auf unserer letzten Kauai-Reise haben wir uns ein iPad der 2. Generation gekauft, das schon Spaß macht, muss ich sagen. Was ich an Apple bewundere, ist die Verbindung von Technik, intuitiver und fließender Bedienung und Ästhetik. Eine Technik der Zukunft, eine Technik der neuen Zeit würde sich wohl auf jeden Fall so anfühlen wie Apple-Produkte, finde ich.
Steve Jobs hatte übrigens in den Jahren, in denen er nicht für Apple tätig war, die Trickfilmstudios "pixar" gekauft und zum Erfolg geführt, in denen dann die allerersten komplett computeranimierten Spielfilme kreiert wurden - mit so wunderbaren Werken wie "Toy Story", "Findet Nemo" und "Ratatouille".
Auf der Webseite des KGS gibt es einen Nachruf auf Steve Jobs.
Demonstrationen nun auch in den USA
Auch in den USA - vor allem in New York in der Nähe der Börse an der Wallstreet - gehen inzwischen Menschen auf die Straße, um gegen die Macht der Konzerne und die Finanzwelt zu demonstrieren. Im Grunde eint alle Demonstranten auf der ganzen Welt momentan eines: Das tiefe, intuitive Gefühl, dass es so nicht weitergehen kann. Im Grunde ist es auch egal, dass die Demonstranten, wenn sie von den Journalisten gefragt werden, noch nicht genau sagen können, was es denn nun genau ist, was sie wollen. Es ist einfach ein tiefes Unzufriedenheitsgefühl, das sich gerade überall auf der Welt Bahn bricht, und daraus wird auf jeden Fall etwas Neues entstehen, davon bin ich überzeugt. Wie zum Beispiel bei uns gerade bei der Piratenpartei zu beobachten ist, die sich nun nach ihrem Erfolg in Berlin nicht mehr als "Internetpartei" versteht, sondern als Bürgerrechtspartei.
Hier ein Artikel über die Demos an der Wallstreet auf der Seite der Süddeutschen. Einen weiteren gibt es hier auf Spiegel Online, mit ein paar lesenswerten Kurzporträts von einigen der Demonstrierenden.
Geschenktes Einkommen
Und hier noch eine schöne Initiative, auf die ich über den Blog von Susanne Wiest aufmerksam geworden bin. Es geht um Arbeit, die man gerne tut aber die (bisher) noch nicht bezahlt wird. Auf diesem Portal (das noch im Entwurfsstadium ist) kann man sich selbst und sein Projekt vorstellen, und andere können einen dann finanziell sponsoren und einem somit ein Einkommen ermöglichen. Eine schöne Idee mit einer schönen Energie. Mal sehen, was daraus wird.
Die Webseite des Projektes: "Arbeit sucht Einkommen" |
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Die Welt wandelt sich
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Geschrieben von: Matthias Kreis
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Montag, 03. Oktober 2011 |
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Es ist eine ganze Weile vergangen, seit ich hier das letzte Mal etwas geschrieben habe. Ich bin zurzeit viel mit der Koordination der Renovierungsarbeiten in und an unserem neuen Haus beschäftigt, und wir sind natürlich auch zwischendurch immer wieder unterwegs - sei es, um selbst mitzurenovieren, oder auch auf Seminaren, wie kürzlich in Berlin. Ich war ganz erstaunt, als ich bemerkt habe, wie schnell die Zeit vergeht, und dass ich zuletzt Ende August etwas im Blog veröffentlicht habe!
Demzufolge hat sich eine ganze Menge an Fundstücken angesammelt. Wie ihr ja wisst, macht es mir immer wieder Freude, zwischen den lauten und oft sehr angstbetonten Inhalten und Bildern der normalen Nachrichten all die feineren Hinweise darauf zu entdecken, dass sich unsere Welt gerade in einem grundlegenden Wandel befindet und ein ganz neues Bewusstsein gerade dabei ist, seine ersten Triebe zu entfalten. Und auch wenn der heutige Montag ein Feiertag ist, möchte ich hier dennoch einige Fundstücke zusammenstellen - falls ihr das wundervolle Wetter heute lieber für Außenaktivitäten nutzt, statt im Internet herumzustöbern, könnt ihr sie ja dann auch morgen im Büro lesen. (An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank für all die Zusendungen und Infos, die ich per Email von euch erhalte!)
Susanne Wiest möchte in alle Parteien eintreten
Grundeinkommensaktivistin Susanne Wiest hat auf ihrem Blog bekanntgegeben, dass sie Mitgliedsanträge an alle im Bundestag vertreteten politischen Parteien versandt hat. Aus dem einfachen Grund: Sie findet unser herkömmliches politisches System und die Mitgliedschaft in nur einer einzigen Partei nicht mehr zeitgemäß. In ihrer Begründung schreibt sie:
"Eine feste Zugehörigkeit zu lediglich einer einzigen Partei, die ja bei allen Parteien, außer der Piratenpartei, eine Bedingung für die Mitgliedschaft ist, erscheint mir nicht mehr zeitgemäß und für mich persönlich nicht stimmig. Ich bevorzuge eine offene lösungs- und themenzentrierte Arbeitsweise. Parteigrenzen machen für mich keinen Sinn. In meinen Augen sind sie eher hinderlich für eine konstruktive Lösungssuche." Zum Beitrag auf Susannes Blog geht es hier. (Nachtrag: Hier noch ein sehr schöner, aktueller Artikel über Susanne Wiest in der neu gegründeten Zeitschrift "Wir".)
Berliner Piraten: Die jüngste Abgeordnete im Interview
Die jüngste Abgeordnete der Piraten im Berliner Landesparlament, die 19-jährige Susanne Graf, in einem Interview auf Spiegel-Online. Schön fand ich ihre klare und spontane Antwort auf die Frage, dass die Piraten ja als Männerverein gelten und warum sie denn die einzige Frau auf der Landesliste sei: "Ich finde es schade, dass darauf so viel Wert gelegt wird."
Denn es stimmt: Mann oder Frau - ist das entscheidend? Entscheidend sind die Inhalte und das Bewusstsein, das durch die politische Arbeit eingebracht wird. Und die Piraten sind ja nur ein allererster Anfang eines neuen Impulses in der Politik (und stehen ja selbst auch erst ganz am Anfang ihrer Entwicklung als Partei). Es ist also alles offen.
(In diesem Zusammenhang finde ich die Aussage des Verfassers eines weiteren Spiegel-Artikels über den Erfolg der Piraten in Berlin sehr bezeichnend - sie sagt viel über die balancierte politische und Bewusstseins-Kultur in Deutschland aus: "In Spanien und Griechenland gehen die jungen Leute auf die Straße - in Deutschland wählen sie Piraten.") Zum Interview auf Spiegel-Online geht es hier.
Naturkosmetik zum Selbermachen
Das österreichische Kosmetikgeschäft Art Of Beauty bietet unter dem Motto "Naturprodukte, Naturrohstoffe - Kosmetik selbermachen" über die eigene Webseite einen Service an, durch den jeder sich seine Kosmetikprodukte selbst herstellen kann. Man kann die Inhaltsstoffe einzeln bestellen und die Kosmetika dann nach einfacher Anleitung selbst herstellen - so weiß man immer ganz genau was drin ist. Ein weiterer Schritt in Richtung bewusstes Konsumentsein und eine tolle Idee, vor allem auch für Menschen mit Empfindlichkeiten, oder für Mütter mit Babys. Zur Webseite geht es hier.
Neue Windkrafttechnologie in Japan
Japanische Forscher haben eine neue Technologie zur Erzeugung von Strom durch Windkraft entwickelt, die "Windlinse" genannt wird. Es handelt sich um turbinenartige Windkraftanlagen, die dreimal soviel Strom erzeugen können, wie herkömmliche Windräder. Der mittels dieser Technologie erzeugte Strom wäre günstiger als Atomstrom und als durch Kohlekraftwerke erzeugter Strom. Und zualledem sehen diese neuen Windräder auch noch ganz gut aus - ich finde sie jedenfalls recht ästhetisch (siehe oben). Zum Artikel geht es hier.
Der große Wandel
Und zum Schluss noch ein etwas älterer Artikel (von 2010), den ich auf sein.de gefunden habe. Er gewährt uns aus der Vogelperspektive einen Blick auf den umfassenden Wandel, der auf der Erde gerade geschieht. Was mir sehr gefällt ist der Hinweis darauf, dass dieser Wandel sich auf eine wirklich göttliche, selbstorganisierende Weise ereignet - durch die Bereitschaft von vielen einzelnen Menschen überall auf der Erde, die dafür offen sind. Ich finde, man kann derartige Artikel gar nicht oft genug lesen. Zum Artikel auf sein.de geht es hier. |
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Geschrieben von: Matthias Kreis
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Sonntag, 02. Oktober 2011 |
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Die Audio-Aufnahme des heutigen Webcasts steht nun zum Download bereit!
Begegnungen-Webcast Oktober 2011:
"Der Weg des Vertrauens" (57:38 Min. - 33,8 MB)
(Link mit der rechten Maustaste anklicken und "Ziel speichern unter..." auswählen)
Viel Freude mit der Aufzeichnung! Die schriftliche Fassung folgt wie immer im Laufe der Woche.
Die Kosten für die technische Bereitstellung des Webcasts finanzieren wir über Spenden. Wenn dich der Webcast unterstützt, freuen wir uns über eine Spende zwischen 3 oder 5 Euro. Informationen dazu findest du hier. Dankeschön! |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Montag, 26. September 2011 |
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Heute ist unser letzter Abend in Berlin. Wir hatten ein sehr schönes Seminar hier mit einer sehr lebendigen, offenen Gruppe. Während über den Hausdächern (wir wohnen im 4. Stock) gerade die Sonne untergeht, fällt mir ein Thema aus unserem Seminar ein. Und zwar habe ich während des Seminars Berufe der Freude erwähnt, dass unser Handeln "die Unschuld verlieren" kann.
Es ging darum, ob wir einfach etwas tun, weil es aus dem Herzen kommt - oder ob wir etwas tun und damit eine bestimmte Erwartung verknüpfen, z.B.: ich gestalte eine Webseite, damit sie bestimmten Leuten gefällt. Diese Handlungen entstehen nicht mehr einfach auf natürliche Weise, sondern tragen alle ein schweres Gewicht auf dem Rücken.
Wir alle spüren, ob etwas authentisch ist, ob etwas einfach ist, was es ist - oder ob eine bestimmte "Agenda" dahinter steckt. Man braucht nur an Werbung zu denken. Werbung ist in den meisten Fällen nicht einfach nur Ausdruck, sondern Werbung möchte locken, verführen, verleiten und überzeugen.
Besonders wenn es um unseren eigenen persönlichen Ausdruck geht, können wir prüfen, ob wir etwas tun, weil wir uns etwas davon erwarten - oder ob wir es tun, weil es Freude macht.
Wenn wir erkennen, dass wir in Wahrheit unabhängig sind von der Anerkennung und dem Zuspruch anderer Menschen - wenn wir den Schwerpunkt auf die Freude am eigenen Tun legen - dann kommen Anerkennung und Zuspruch von ganz alleine. Nichts ist so ansteckend wie Freude.
Wenn Menschen mir erzählen: „Ich würde ja so gerne (diese oder jene Arbeit) tun, aber es geht ja nicht, weil sich keiner dafür interessiert, Termine ausmacht oder bei mir anruft“, dann fällt mir immer das Beispiel der Sängerin Jewel ein. Sie wollte als junge Frau unbedingt Sängerin sein und fühlte dieses tiefe Bedürfnis, ihre Lieder in die Welt zu bringen. Obdachlos, nur in ihrem alten Auto lebend, ohne Geld, ohne Plattenvertrag oder ein begeistertes Publikum, spielte sie in Cafés und an Straßenecken, ließ ihre kreative Energie fließen - und wurde letztendlich von einem breiten Publikum entdeckt.
Ich glaube nicht, dass ihre Musik bekannt geworden wäre, wenn sie zuhause gewartet hätte, bis jemand sie entdeckt. Ich glaube auch nicht, dass sie bekannt geworden wäre, wenn sie krampfhaft versucht hätte, einflussreiche Menschen für sich zu gewinnen, um irgendwie einen Plattenvertrag zu bekommen. Ich glaube, ihre Musik ist gewachsen, weil sie sich ihrer Musik hingegeben hat - ganz und gar. Ohne zu sagen: „Ich singe, um bekannt zu werden.“
Wenn wir offen bleiben, wenn unser Handeln authentisch ist, dann hat es eine natürliche Größe und entwickelt eine einzigartige Schönheit - es hat dann kein 'Gewicht', das es mit sich tragen muss. |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Freitag, 23. September 2011 |
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In letzter Zeit ist mir aufgefallen, wie oft wir Menschen tiefen Schmerz erfahren, weil unsere partnerschaftlichen Beziehungen nicht immer so sind, wie wir es uns wünschen. Entweder haben wir keine Partnerschaft - und leiden darunter - oder wir haben einen Partner - und leiden darunter.
Irgendwo haben sicherlich die meisten Menschen die Vorstellung, dass es einen Partner gibt, der sie erfüllt. Wir hoffen, dass wir endlich einem Partner begegnen, der uns mit seinen Eigenschaften, Fähigkeiten und seinem Charakter ergänzt und glücklich macht.
Doch selbst wenn wir einen solchen Partner finden, mag es sein, dass die einst so liebenswerten Charakterzüge sich mit der Zeit verändern. Es kann sein, dass unser Partner seinen Job verliert - oder in Rente geht, oder eine schwere Krankheit bekommt, und auf einmal kommen völlig neue Charakterzüge an die Oberfläche. Das selbstbewusste Strahlen dieses Menschen verschwindet und macht unzufriedenen, unerfüllten oder traurigen Charakterzügen Platz.
Oftmals sagen Klienten zu mir: Wenn mein Partner nicht endlich etwas verändert, dann werde ich ihn verlassen.
Das Traurige daran ist, dass es immer noch derselbe Partner ist, für den wir einmal Verliebtheit und Begeisterung empfunden haben. Es ist derselbe Mensch, in einer anderen äußeren Form. Vielleicht ist die Partnerin älter geworden und ihr junger Körper hat sich in einen reiferen verwandelt. Doch sie ist immer noch da.
Ich glaube wir können uns in jeder Partnerschaft eine wichtige Frage stellen: Wen liebe ich eigentlich? Liebe ich eine Reihe von äußeren Charakterzügen? Liebe ich die äußere Form, die mein Partner hat? Liebe ich den Körper, den Beruf, das Selbstbewusstsein, die Fähigkeiten, die gute Laune?
Alle diese äußeren Dinge kommen und gehen. Selbst der liebevollste Partner mag durch Phasen von Schmerz gehen, wo diese Liebe verdeckt wird. Selbst die schönste Partnerin lebt in einem Körper, der sich im Laufe der Zeit in seinem Ausdruck wandeln wird.
Ich nenne unsere Begeisterung für die äußeren Formen „Die kleine Liebe“. Auch hier ist Liebe mit im Spiel, doch es ist eine unreife Liebe, die ständig etwas für sich haben möchte. Sie wartet und beobachtet, ob sie vom Partner erfüllt wird. Sobald das nicht mehr der Fall ist, verschwindet sie.
Die kleine Liebe mag uns einem Menschen näher bringen und uns einladen, doch letztendlich ist die kleine Liebe nur eine Einladung, die große Liebe zu entdecken. Die große Liebe ist nicht der perfekte Partner, der immer perfekter wird - sondern die große Liebe entdeckt das im anderen, was wahrhaftig ist.
Wenn wir in unserem Partner das wahrnehmen, was immer da ist, entsteht ein tiefer Frieden. Wir wissen, worauf wir uns verlassen können. Dieser Liebe können wir treu bleiben. Dieser Liebe können wir unser ganzes Herz schenken.
Es ist nicht letztendlich so, dass wir den Partner lieben, sondern dass wir im Partner und uns selbst eine tiefe Liebe entdecken, die immer schon da war und die immer da sein wird.
Das Einlassen auf die große Liebe lässt ein Licht in unseren Beziehungen leuchten. Das Einlassen auf die große Liebe gibt uns die Geduld im äußeren Auf und Ab still zu stehen. Liebe heißt dann nicht länger: „Nur wenn du so bist, wie ich es mir wünsche.“ Liebe heißt: „Das was du wirklich bist und das was ich wirklich bin.“
Unser Verstand kann uns dabei leicht verwirren, indem er sagt: „Aha, die große Liebe heißt also, dass ich für immer in dieser von Gewalt geprägten Beziehung blieben muss.“ Diese Verwirrung kann aufkommen, wenn wir die große Liebe nicht fühlen, sondern nur darüber nachdenken, was es für uns bedeuten würde, diese große Liebe zu fühlen. Aber die große Liebe sagt uns nicht, dass wir in einer bestimmten äußeren Form verbleiben müssen.
Mein Vorschlag wäre, dass wir dort, wo wir die kleine Liebe entdecken, die schnellebig und unbeständig ist, innehalten und beginnen, die große Liebe wahrzunehmen. Sie ist bereits da und hat keinerlei Erwartungen, sie stellt keinerlei Bedingungen. In dieser großen Liebe können unsere Beziehungen wachsen, auseinandergehen, sich wieder neu finden, so wie es angemessen ist. Alles hat Platz in diesem Raum von Liebe. |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Mittwoch, 21. September 2011 |
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Es scheint so, als wären Matthias und ich momentan ständig unterwegs! :-) Kaum sind wir zuhause, haben unsere Taschen ausgepackt, die Wäsche gewaschen und die liegen gebliebene Arbeit erledigt, heißt es erneut: Koffer packen. Alles was wir ausgepackt haben, packen wir wieder ein.
Heute morgen fahren wir zu unserem neuen Haus, machen dort einen Tag und eine Nacht Zwischenstopp auf unserem Weg nach Berlin. Wenn wir von Berlin zurückfahren, machen wir wieder einen Zwischenstopp dort, denn wir haben schon einige Termine mit verschiedenen Handwerkern ausgemacht.
Unser Leben war nicht immer so bewegt. Zumindest nicht äußerlich. Es gab viele Zeiten für uns, da hatten wir den Luxus von langen, ruhigen Wochenenden und sehr viel Raum einfach nur zum Sein. Momentan sieht es so aus, als wäre dieser Raum verschwunden, als wäre die Stille inmitten der Bewegung verschwunden.
Doch stimmt das wirklich?
Ist der Raum verschwunden? Ist die Stille verschwunden? Wenn wir tiefer hineinfragen in die Art und Weise, wie sich unser Leben gerade zeigt, können wir spüren, dass der Raum immer noch da ist. Selbst die Stille, in der alle unsere Aktivitäten kommen und gehen, ist immer noch da.
So wie der Ozean sein wahres Wesen nicht verliert, wenn die Wellen ein lautes Getöse machen, so verliert unser wahres Sein nicht seine Präsenz, wenn unser Alltag gefüllt ist mit vielen Aktivitäten.
In dieser Entdeckung, die ich gerade mache, muss ich feststellen, dass ich momentan - in all dem Trubel - sogar eine tiefere Stille entdeckt habe, als in der Ruhe, die vorher in unserem Leben vorherrschend war. Denn die tiefere Stille ist nicht abhängig davon, dass wir uns ruhig verhalten und nur wenig Aktivität erlauben. Die tiefere Stille scheint durch Lärm und durch Ruhe hindurch und erinnert uns: Ich bin immer da.
Natürlich ist es ein Privileg, die ruhigen Phasen des Lebens zu genießen, wenn sie kommen. (Und ich freue mich schon auf ruhige Momente!) Aber es ist schön zu erfahren, dass unsere Verbindung zur Stille nicht abhängig ist von äußeren Umständen. Wir sind frei dem Rhythmus des Lebens zu folgen, so wie es uns heute führt. |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Montag, 19. September 2011 |
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Wer die Zeichen wahrnimmt, die unsere Erde uns momentan gibt, kann erkennen, dass unser Planet sein Erwachen längst begonnen hat. Dieses Erwachen wird in den kommenden Jahren an Geschwindigkeit und Intensität zunehmen.
Sobald sich ein bestimmter Grad von Bewusstheit auf der Erde etabliert haben wird, werden wir es nicht länger so wahrnehmen, dass sich dieser Planet in einem alten Bewusstsein befindet - in dem einige erwachenden Menschen nur eine kleine Ausnahme darstellen. Wir werden vielmehr wahrnehmen, dass dieser erwachte Planet noch einige letzte Inseln von Unbewusstheit enthält.
Es ist ähnlich wie bei einem Yin und Yang Zeichen, dass sich in Bewegung befindet. Zunächst sehen wir einen winzigen weißen Punkt in einem Ozean von Dunkelheit, doch dann wird dieser weiße Punkt größer, dehnt sich aus, bis die Dunkelheit zu einem winzigen Punkt in einem Ozean aus Licht geworden ist. Genauso kannst du vielleicht auch beim Betrachten deines eigenen Lebens Stufen erkennen, die du irgendwann überschritten hast. Vielleicht wurde dir irgendwann bewusst: Ich bin kein Teenager mehr. In diesem Moment hat dein Bewusstsein, das über Jahre hinweg gewachsen ist, eine solche Entwicklungsstufe überschritten.
Oftmals gibt es sehr viel Angst, was den Erwachensprozess unserer Erde angeht. Doch im Grunde kann jeder erwachende Mensch ziemlich genau wahrnehmen, wie dieser Transformationsprozess abläuft und in Zukunft ablaufen wird. Du erlebst dieses Erwachen ja momentan selbst! Vielleicht erlebst du den Erwachensprozess jetzt schon einige Jahre und hast die verschiedenen Ebenen und Stufen kennengelernt, die diese Entwicklung ausmachen. Lass uns also gemeinsam auf deinen persönlichen Erwachensprozess schauen und beobachten, wie das Erwachen entsprechend für die Erde aussehen könnte.
Das Erwachen wird reif
Der allererste Moment deines Erwachens ist dir sozusagen einfach in den Schoß gefallen. Vielleicht kam dieser Moment als eine Frage: Was tue ich hier überhaupt? Wer bin ich wirklich? Was ist meine Aufgabe? Vielleicht auch als ein plötzlicher Moment des absoluten Friedens, wo du bemerkt hast: Alles ist gut.
Zurück in die Dunkelheit
Nach diesem ersten strahlenden Moment geht es schnurstracks zurück in die Dunkelheit. Vielleicht bekommst du Minuten nach einem Gefühl des tiefen Friedens Streit mit deinem Partner, oder du machst dir Sorgen um Geld. Unser Leben führt uns dorthin, wo in unserem Inneren noch altes Bewusstsein vorherrscht, damit auch dort das Erwachen stattfinden kann. Alle Bereiche möchten erwachen, nicht nur einer.
Das haben wir meistens gar nicht gern. Es ist so schön, den inneren Frieden zu berühren und so unangenehm, dem alten Bewusstsein wieder gegenüber zu stehen! Durch diesen immer wiederkehrenden Prozess des Auftauchens in dein Erwachen und des Abtauchens in die verletzten, verwundeten Bereiche in dir darf Mitgefühl reifen. Ein Verständnis dafür, dass alles in dir erwachen möchte. Eine Bereitschaft, Momente des Erwachens auch wieder loszulassen, damit nach und nach alles in dir erwachen kann. Mit der Zeit kannst du wahrnehmen, dass auf einer tiefen Ebene in dir eine umfassende Veränderung stattfindet.
Neue Wahrnehmung
Du bemerkst vielleicht auf einmal, dass du die Welt völlig anders wahrnimmst. Viele Aspekte deiner Vergangenheit werden losgelassen und du wirst durchlässiger für dein wahres Sein. Du hast immer weniger ein festes Bild von dir selbst und kannst dich immer weniger in eine bestimmte Schublade stecken. Du bist einfach da - und das ist erfüllend.
Alte Energien lösen sich
Dein Körper beginnt sich zu verändern, denn auch er lässt alte Muster und alte Energien los. Dein Körper möchte durchlässiger und fließender werden - genauso wie du. Manchmal kommen alte Schmerzen an die Oberfläche, die du lange in deinem Körper getragen hast. Sie möchten ans Licht kommen und Lösung finden.
Beziehungen wandeln sich
Viele Beziehungen beinhalten sehr viel alte Energie. Obwohl es im inneren jeder Beziehung einen Kern von Liebe gibt, ist dieser oftmals verdeckt von Verantwortung, Machtspielen, Missbrauch und Erwartungen. Diese Dunkelheit wird uns auf dem Weg des Erwachens gezeigt. Wir dürfen klarer werden. Dadurch gehen manche Beziehungen zu Ende, bestehende Beziehungen wandeln sich und neue Beziehungen entstehen.
Ein balanciertes Leben
Je mehr wir in unserem Erwachen landen, desto mehr fühlen wir die Bereiche des Lebens, die nicht stimmig sind. Wir sehen das Leid anderer Menschen, wir sehen das Leid der Tiere und das Leid der Erde. Anstatt unsere Augen davor zu verschließen nehmen wir wahr, dass etwas in uns ganz klar Stellung bezieht. Wir ändern unser eigenes Verhalten, damit wir kein unnötiges Leid verursachen.
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Hast du einige dieser Punkte auf deinem eigenen Weg erfahren? Kannst du dir vorstellen, was auf unserer Erde geschieht, wenn unser ganzer Planet diesen Erwachensprozess beschreitet?
Das Erwachen wird reif
Es wird Momente des Erwachens geben - das sind die einzelnen Menschen, die momentan überall erwachen.
Zurück in die Dunkelheit
Es wird Momente geben, wo wir scheinbar zurück in die Dunkelheit geführt werden. Gerade wenn wir erwachen, werden wir mit der Dunkelheit der Welt konfrontiert. Buddha hat nach seinem Erwachen zunächst bemerkt, dass alle Lebewesen auf dieser Erde leiden. Er hat sein Leben der Linderung dieses Leids gewidmet. Anstatt sich auf eine einsame Insel zurückzuziehen und in der Glückseligkeit seines Erwachens zu baden, ist er bei den Menschen gebelieben und hat mit ihnen geteilt, was er für sich erlebt hat.
Neue Wahrnehmung
Wir können bereits heute erkennen, dass überall auf der Erde eine neue Wahrnehmung für die Erde wach wird. Menschen hinterfragen überall den Status Quo und suchen nach neuen Lösungen.
Alte Energien lösen sich
Alte Energien möchten sich lösen - aus der Erde, aus der Gesellschaft und aus dem Wirtschaftssystem. Durch die vielen Skandale die momentan überall ans Licht kommen, befreit sich die Dunkelheit und kann endlich Lösung finden.
Auch unsere Abhängigkeit von alten Energiequellen möchte sich lösen. Es gibt viele neue Möglichkeiten der Energiegewinnung, die darauf warten, entdeckt zu werden. Doch wie beim Erwachen eines einzelnen Menschen - wir können nur das entdecken, wofür wir bereits offen sind.
Beziehungen wandeln sich
Alte Beziehungen werden durchgeschüttelt. Ob es die Staaten in Europa sind, die sich fragen müssen, ob sie auf die alte Weise noch zueinander gehören, oder ob es darum geht, dass sich einzelne Staaten überlegen müssen, wie ihr Verhältnis zu Geld, Wirtschaft und Umweltschutz aussieht - alle Beziehungen zu allen Dingen wollen neu betrachtet und geordnet werden.
Ein balanciertes Leben
Die Erde möchte sich wandeln. Ich glaube dass es in den kommenden Jahren wichtiger wird, die Tiere aus ihrem Sklavendasein zu entlassen, in dem wir sie lange Zeit gehalten haben. Tiere sind hier, um diese Welt partnerschaftlich mit uns zu teilen - sie sind nicht dafür gedacht gegessen oder in Gefangenschaft gehalten zu werden.
Je mehr wir erwachen, desto mehr verschwindet die Gier, die bisher die Erde, die Tiere und andere Menschen ausgebeutet hat. Wir Menschen müssen nicht länger die Zerstörer dieser Erde sein, sondern wir dürfen gestalten, Räume öffnen, heilen, begleiten und eine balancierte Welt hüten...
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Es kommen stürmische Zeiten auf uns zu, das ist ganz sicher. Genauso wie die tiefe Zeit des Erwachens für dich persönlich stellenweise sehr stürmisch war (oder ist), genauso ist es auch für die gesamte Erde.
So wie es für dich persönlich hilfreich war, mitten im Sturm still zu stehen und zu erkennen, dass dieses Erwachen etwas positives ist, dass für dich geschieht, so können wir das Erwachen der Erde besser verstehen, wenn wir still werden und wahrnehmen, was für eine notwendige und bereichernde Veränderung momentan stattfindet.

Möchtest du auch die vergangenen Mutter Erde Updates lesen? Dann gib einfach oben rechts in das Suchfeld unserer Webseite "Mutter Erde Update" ein und klicke auf die "Enter" Taste. |
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Geschrieben von: Lea Hamann
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Montag, 19. September 2011 |
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Als wir am Samstag nach Königstein zurückkamen, erwartete uns eine Überraschung. Marion hat uns ein kleines Päckchen mit Samen aus ihrem eigenen Garten gesendet. Was für eine Freude!
In vielen Büchern über das Gärtnern stand, man soll am besten immer wieder Samen mit anderen befreundeten Gärtnern tauschen, damit eine immer größere Vielfalt und Stabilität im Garten entstehen kann. Doch auf die Schnelle fiel uns niemand ein, der mit uns tauschen kann. Herzlichen Dank liebe Marion! Herzlichen Dank liebe Seele, dass du uns immer wieder zeigst, wie einfach die Wunder sind, die durch dich geschehen können. |
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