| 5 - Das ewige Leben |
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| Die Sophia-Serie - Jahrgang 4 | |
| Sonntag, 04. Juli 2010 | |
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Download der mp3-Datei hierUnd so beginnen wir gemeinsam. So komme ich, Sophia, herein in dieses Jetzt, in diesen Augenblick mit dir. Und ich komme herein, um eine Erfahrung mit dir zu teilen. Wie einige von euch schon bemerkt haben, nutzen wir diese gemeinsame Zeit nicht mehr so sehr, nur, um über Dinge zu sprechen. Sonden wir nutzen diese gemeinsame Zeit, um Erfahrungen zu machen. Nicht nur, um über Weisheit zu sprechen, sondern um Weisheit zu leben, kommen wir zusammen. Und du bist eingeladen zu fühlen, dass dieser Weg vom Wissen zum Leben die Herausforderung ist, die dir dieses Jahr begegnet. Dieses Jahr ist ein Jahr der Wahrhaftigkeit. Alle deine Theorien werden geprüft. Alle deine Vorstellungen, alles, was du einfach nur weißt, aber nicht fühlst, wird dir vor Augen gehalten. Es geht nicht darum, dich schlecht zu fühlen, sondern es geht darum, für dich in Anspruch zu nehmen, all das zu leben, was du weißt, all das zu verwirklichen, was du bereits ahnst, dich nicht länger damit zufrieden zu geben, einfach nur zu wissen und diesen Graben zwischen deinem inneren Wissen und deinem äußeren Leben aufrecht zu halten. Wie traurig für einen Menschen, der so viel weiß, wenn er es sich nicht erlaubt, es zu fühlen, es zu atmen, es hier in sein Leben kommen zu lassen. Und die Herausforderung dieses Jahr lädt dich ein, noch mehr zu leben, was du weißt, noch mehr diese Schritte zu gehen über das Wissen, zum Fühlen, zum Leben, zur Wahrhaftigkeit. Es ist dein gutes Recht, die Größe, die Fülle, die Leichtigkeit anzunehmen, die dir zur Verfügung steht. Du brauchst nicht mehr länger auf irgendetwas zu warten, auf ein imaginäres Zeichen, auf ein Wunder, das erst noch geschehen muss. Du darfst dir die Erlaubnis erteilen, zu lernen vom Wissen ins Leben zu kommen. Ich sage deshalb „lernen“, weil alles hier auf der Erde gelernt sein möchte. Lernen, Üben, Ausprobieren - das sind die Wege, die hier auf der Erde zu neuen Erkenntnissen und Realitäten führen. Nur darüber sprechen alleine führt nirgendwohin. Nur darüber nachdenken über das Neue führt nirgendwohin. Nur an diesem Neuen festzuhalten, führt nirgendwohin. Nur zu hoffen auf das Neue, aber genau zu wissen, dass es nicht in deinem Leben verwirklicht ist, führt ebenfalls nirgendwohin. Und so kommt dieses Jahr mit einer Wahrhaftigkeit auf dich zu, die dich herausfordert, die dir genau vor Augen hält, wo du deine Weisheit bereits lebst, und wo deine Weisheit nur im Verstand, nur als ein trockenes Wissen aufbewahrt wird. Diese Liebe kommt herein, um dich zu erinnern. Um dich zu erinnern, worum es hier auf der Welt wirklich geht. So viele Menschen haften an ihrem Verstand. Sie hängen in diesem Verstand fest und sie haben sich so tief in ihren Verstand verirrt ohne mit ihrem Gefühl zu prüfen, ob es wirklich stimmt. Ohne die Augen zu öffnen und wahrzunehmen: Ist das wirklich so? Und so gibt es viele spirituelle Menschen, die ständig Weisheiten aussprechen, aber gar nicht bemerken, dass die Weisheit sich nur in ihrem Verstand abspielt und ihr Leben davon unberührt bleibt. Es braucht eine große Demut, eine große innere Stärke, um zu erkennen: Manche Weisheiten lebe ich noch nicht. Ich weiß zwar, dass es so ist, aber ich kann es nicht fühlen. Ich habe den Weg dorthin noch nicht gefunden. Und so ist dieses Jahr auch ein Jahr, das dich einlädt, eine gewisse Demut in deinem Inneren zu entwickeln, ein wenig von deinem Stolz beiseite zu legen, vielleicht sogar ein wenig von einem alten Selbstbild abzulegen und dich wirklich wahrzunehmen - wirklich zu fühlen, was bereits entwickelt ist, womit du dich sicher fühlst, was funktioniert in deinem Leben und was nicht. Solange du dich diese Wahrheit nicht spüren lässt, ist keine Veränderung möglich - denn du lebst in einem Traum. Du träumst von einem perfekten Menschen, von einem spirituellen Menschen, der alles kann, der alles darf, dem alles zur Verfügung steht. Und solange du nicht aufwachst und spürst: Oh, ich nehme noch gar nicht alles davon an, dieser Traum ist noch gar nicht Wirklichkeit geworden - solange kann auch keine Veränderung geschehen. Veränderung geschieht immer dann, wenn du klar wirst und beobachtest: Was fühlt sich stimmig an und was fühlt sich noch nicht stimmig an? Wo fließt dein Leben? Wo erblühen die Dinge? Wo geschieht Wachstum? Wo stagniert es? Wo bewegt sich nichts? Wo ist Leere und Mangel da? Und unabhängig davon, was du weißt, ist es wichtig, dieser Realität wieder zu begegnen, deinem Leben zu begegnen so wie es wirklich ist, und nicht an diesem Traum festzuhalten, nur weil er viel schöner ist, dieser Traum, als die Realität. Es braucht Mut. Es braucht Demut. Es braucht Beharrlichkeit. Es braucht so viel Vertrauen zu erwachen. Zu erwachen aus diesem Traum, den du von dir selbst geträumt hast und dir zu begegnen so wie du wirklich bist. *** Das ist die Einführung in unser heutiges gemeinsames Treffen, die wir vorausschicken wollen, bevor wir tiefer in die heutige Erfahrung einsteigen, die wir für euch vorbereitet haben. Und wie immer laden wir dich ein, vollkommen in deinen Körper hinein zu sinken, dir einen Moment Zeit zu lassen, dass dein Atem wieder fließen kann, dass du spürst, wo du gerade bist, wie du dich fühlst, dass du dir einfach bewusst wirst über dich selbst. Und dann laden wir dich ein, wahrzunehmen, dass wir heute in diesem gemeinsamen Raum eine Erfahrung machen wollen. Jeder von euch ist eingeladen, diese Erfahrung zu machen. Du kannst dir zunächst einmal anhören und wahrnehmen, was für eine Erfahrung das überhaupt sein soll und dich dann einfach entscheiden, ob du an dieser Erfahrung teilhaben möchtest oder vielleicht lieber nicht. Es geht bei dieser Erfahrung um das Wiederannehmen von etwas, von dem du glaubst, dass es irgendwann einmal zerstört worden ist und somit nicht mehr existiert. Wir bringen diese Erfahrung, die einer Wiedergeburt gleicht, heute zu euch, in euer Leben hinein. Denn die Überzeugung, dass etwas in deinem Inneren kaputtgegangen ist oder dass etwas im Außen zerstört worden ist, diese Überzeugung hält dich im Moment zurück. Diese alte Überzeugung hält dich davor zurück, einen nächsten Schritt zu tun. Einige von euch erleben diese Dynamik in eurer Arbeit. Ihr macht die Erfahrung, dass etwas in eurer Arbeit einfach nicht wachsen möchte, dass ihr immer wieder an die gleichen Grenzen, an die gleichen Misserfolge Andere von euch erleben diese Dynamik in euren Beziehungen - oder in den Nicht-Beziehungen - die ihr lebt. Viele von euch warten auf eine erfüllende Beziehung und ihr könnt euch einfach nicht erklären, warum diese Beziehung nicht kommt. Oder warum jede neue Beziehung, die ihr eingeht, wieder verletzend und unausgewogen ist und euch mehr Schmerz bringt als Freude. Und vielleicht habt ihr bereits versucht, dem auf die Spur zu kommen, was da ist und was euch zurückhält. Aber es war nicht möglich, vollkommen herauszufinden, was dich da einschränkt. Bei wieder anderen von euch ist es die Gesundheit die noch ausbleibt. Und ihr fragt euch, warum die Einschränkungen, die Schmerzen, die Schwäche in eurem Körper immer noch da ist. Und vielleicht habt ihr bereits damit gearbeitet und euch Gedanken darüber gemacht, warum das so ist, aber ihr habt noch gar keine zufriedenstellende Antwort gefunden, die eine Lösung gebracht hat. Und dann gibt es noch diejenigen von euch, die diese Zerstörung, diesen Verlust in der Beziehung zur eigenen Seele wahrnehmen. Ihr habt das Gefühl, so sehr ihr euch auch bemüht, eine Beziehung mit eurer Seele zu beginnen, so sehr ihr auch atmet und versucht, mehr Liebe anzunehmen, da ist doch ein Abstand, irgendetwas Unsagbares ist da, was euch zurückhält, was die Energie zum Stocken bringt und euch letztlich davon abhält, eine innige Beziehung mit eurer Seele zu beginnen. All diese Lebensbereiche, die wir jetzt angesprochen haben, zeigen euch, dass etwas da ist, das ihr noch nicht bereit seid zu fühlen, das ihr noch nicht bereit seid, fließen zu lassen. Es ist etwas da, von dem ihr zutiefst überzeugt seid, dass man es nicht verändern kann oder nicht verändern darf. Und heute kommen wir zusammen, um diesem Etwas, das da ist, auf die Spur zu kommen. Um dahinter zu schauen und zu spüren: Darfst du das wirklich nicht verändern? Kannst du das wirklich nicht verändern? Oder wartet alles in deinem Inneren auf diese Veränderung, die neuen Raum schafft für dich, die neuen Raum schafft für das Leben, das wieder entstehen möchte. Du bist eingeladen, so in deinem Inneren zur Ruhe zu kommen und diesen Lebensbereich zu betrachten, wo diese Tendenz am deutlichsten spürbar ist, dass etwas nicht fließt. Und du kannst in den kommenden Tagen und Wochen diese Erfahrung wiederholen mit allen anderen Lebensbereichen, die ebenfalls davon betroffen sind. Doch heute laden wir dich dazu ein, mit dem Lebensbereich zu beginnen, der davon am meisten betroffen ist, der dir am meisten zeigt, dass da etwas nicht fließt. Fangen wir mit den Größten an, denn es ist am leichtesten zu sehen, zu fühlen und zu bewegen. Ihr werdet staunen: Kleine subtile Energien sind viel schwieriger zu bewegen als große, unförmige Energien, die einem sofort ins Auge fallen. Wir fangen mit dem Großen an und gehen dann von dort aus weiter in immer feinere Abstufungen dieser Erfahrung. Wir laden dich ein, dich zurückzulehnen, dich in deinen Bauch sinken zu lassen und zu spüren: Du darfst mit deinem Lebensbereich verbunden zu sein, so als ob du aus deiner Mitte heraus auf diesen Lebensbereich schaust ohne etwas zu verändern, ohne etwas zu tun. Es genügt, deinen Atem fließen zu lassen und diesem Lebensbereich zu begegnen. Da ist etwas da, das deine Aufmerksamkeit möchte. Da ist etwas da, von dem du glaubst, dass du ihm gar nicht begegnen kannst. Es ist die Erinnerung, das Überbleibsel einer Erfahrung, die du gemacht hast. Irgendwann einmal auf deinem Weg, innerhalb der Entwicklung deiner Seele hast du eine Erfahrung gemacht, die dich glauben ließ, etwas, was dir sehr wichtig war, sei zerstört worden. Es kann sein, dass ein geliebter Mensch, der dir wichtig war, der dir viel bedeutet hat, gestorben ist. Und wir laden dich ein zu spüren, dass du noch immer an dieser Erfahrung festhältst. Während du heute versuchst, Gesundheit anzunehmen, Kraft und Schönheit in deinem Körper zu verwirklichen, hält ein Teil von dir an dieser alten Verletzung fest. Und dieser Teil von dir hält so fest, dass das Neue gar nicht hereinkommen kann. Stell dir ein Kind vor, das eine Spielzeugkiste hat, voller zerbrochenem Spielzeug. Alles, was in dieser Kiste ist, funktioniert nicht mehr. Es ist zerbrochen. Doch die Trauer und der Schmerz von diesem Kind sind so groß, dass sie ihr Spielzeug nicht hergeben kann. Sie kann es nicht wegwerfen und etwas Neues in ihr Leben kommen lassen. Sie hält an den Zerbrochenen fest. Und egal wie schöne Spielzeuge ihr angeboten werden, ihre Spielzeugkiste ist so voll, dass nichts Neues hineinpasst. Dieser Bereich deines Lebens ist so voll, voller Trauer, voller Schmerz, voller Liebe zu diesem Etwas, das einmal da war. Ein Teil von dir ist so überzeugt davon, dass es für immer weg sein wird. Es kommt niemals zurück. Und die einzige Möglichkeit, damit verbunden zu sein, ist, an dem Zerbrochenem festzuhalten, an dem Schmerz festzuhalten, an der Verzweiflung festzuhalten. Und wir laden dich ein, deinen Atem weich fließen zu lassen, während wir über diese Tendenzen sprechen, während wir diesen Bereich deines Lebens liebevoll anschauen. Lass deinen Atem fließen, der dich immer wieder ins Jetzt zurückführt und der dir hilft, die Energie zu bewegen, die jetzt fließen möchte. Die Einladung, die wir dir heute überbringen, ist die Einladung, dieses Etwas, das du so sehr geliebt hast, zurückkehren zu lassen in dein Leben. Dieser Mensch ist nicht wirklich gestorben, deine Arbeit ist nicht wirklich zerstört worden und dein Körper nicht wirklich für immer verletzt. Selbst diese Beziehung ist nicht für immer zerbrochen. Bist du bereit, bist du bereit, dieses Neue wieder anzunehmen, das in dein Leben kommen möchte? Es fordert Mut von dir. Denn während du Atemzug für Atemzug das Neue annimmst und es wagst, diese Freude in dein Leben zurückkehren lassen, lässt du das Zerbrochene gehen. Du lässt es los. Und wenn das Neue herein fließt, muss das Alte gehen. Erlaube dir zu fühlen: Es gibt eine Kraft in deinem Inneren, die jenseits von Werden und Vergehen ist. Das Leben jenseits von diesem Leben, die Kraft jenseits von all dem, was im Außen sein kann. Als ob eine ewige Flamme in dir brennt, ein ewiges Licht, ein ewiges Feuer, das niemals verlöschen kann. Und deine Seele lädt dich ein, dich an diesem Licht zu orientieren. Nicht länger auf das zu schauen, was zerbrochen ist, sondern dort hin zu schauen, wo es ewig ist und heil. Dort hin zu schauen, wo es noch immer auf dich wartet. Weil Menschen nicht bereit sind, diese tiefe Liebe, dieses tiefere Leben in sich selbst zu spüren, deshalb konnten sie auch Jeshua nicht sehen. (Anm.: Nach der Auferstehung konnten viele der Jünger Jeshua zunächst nicht sehen oder wahrnehmen.) Jeshua, der sein ewiges Leben so angenommen hat, so damit verschmolzen ist, dass er wusste, dass Werden und Vergehen, Geburt und Sterben – all das ist nur eine Illusion, nur ein Schleier, nur eine Erfahrung, die man machen kann. Die Jünger konnten ihn nicht sehen, weil sie an dieser Geschichte festgehalten haben: Jeshua ist gestorben. Er ist nicht mehr da. Er hat uns verlassen. Alles wurde zerstört. Alles ist vergangen. Sie haben vergessen, was er ihnen gesagt hat, weil sie es nur in ihrem Verstand gehört haben. Sie haben es nicht wirklich in sich selbst gefühlt und sie haben es nicht gelebt. Nur die Frauen, die ihn gemeinsam mit Maria Magdalena begleitet haben durch seinen Prozess, nur sie haben wahrgenommen, dass Jeshua nicht den normalen Weg des Lebens und Sterbens gegangen ist, sondern dass er sich auf einer tieferen Ebene verbunden hat mit dem ewigen Leben, das in jedem Menschen wohnt. Er hat sich befreit von der Illusion, dass ihm irgendjemand anders dieses ewige Leben nehmen könnte, dass irgendjemand, irgendetwas ihn von diesem ewigen Leben trennen könnte. Du bist heute eingeladen, diesen Weg, den Jeshua dir vorausgegangen ist zu fühlen, und wahrzunehmen: Welche Geschichte der Zerstörung glaubst du noch heute? An welchem Bild der Zerstörung hältst du noch immer fest? Welches Gefühl in dir hältst du noch immer aufrecht, das von Schmerz und Zerstörung erzählt? Kannst du dir erlauben wahrzunehmen, dass dieser Weg, den Jeshua gegangen ist, dieser Weg, in sein wahres Selbst zurückzukehren, das weder geboren werden kann noch sterben kann, sondern einfach da ist, liebevoll, unendlich, grenzenlos - kannst du wahrnehmen, dass dieser Weg nicht nur für Jeshua bestimmt war, sondern für jeden einzelnen Menschen, der diese Erde erfährt, der sich erlaubt, hier zu sein? Und anstatt zu glauben, nur Jeshua konnte diese Erfahrung machen, nur er war stark und liebevoll genug, um sein wahres Selbst zu finden - vielleicht möchtest du wahrnehmen, dass auch du stark genug bist. Auch du bist stark genug, diese Liebe in dir wieder zu finden, die jenseits von all dem ist, was zerstört wurde, was oberflächlich gesehen, nicht mehr da war. Du bist eingeladen, genau hinzuschauen. Wenn du möchtest kannst du sogar auf das Bild der Zerstörung in deinem Inneren schauen. Nicht, um Opfer zu sein und zu leiden. Auch nicht, um zu kämpfen und dich dagegen zu wehren, sondern um wirklich zu schauen, um liebevoll und kraftvoll zu erkennen: Es ist nur ein Bild, nur ein Bild. Es ist wie eine Wolke, die den blauen Himmel für eine Zeit verdeckt hat. Doch ist der Himmel hinter dieser Wolke nicht noch immer da? Und wartet nicht alles in dir darauf, dass du durch diese Wolke hindurchblickst und erkennst: Es ist immer noch da. Meine Kraft, meine Weisheit, alles, was ich bin, es ist immer noch da. Diese Liebe, diese Kraft von Jeshua ist immer noch da. Sie begleitet mich noch immer. Diese Schule, die du erschaffen hast, diese Arbeit, die du eingebracht hast, sie ist immer noch da. Sie ist immer noch da und wartet darauf: Wann darf ich wieder zurückkommen zu dir? Wann atmest du weich und lässt mich nach Hause kommen. Wann darf alles, was zerbrochen war, wieder ganz werden? Niemand anders entscheidet, niemand anders entscheidet für dich. Es ist die Liebe in dir, das Erkennen in dir, das Ja sagt. Ja, das, was mir so lieb ist, was mir soviel bedeutet: Ich erlaube mir, es wieder zu fühlen. Und ich erlaube mir, es wieder zurückzubringen in dieses Jetzt. Ich erlaube mir weich zu atmen und zu spüren: Da ist diese tiefe Liebe, die niemals erloschen ist. Da ist diese tiefe Wärme, die niemals verklungen ist. Da ist diese tiefe Kraft, die niemals gebrochen wurde und ich nehme sie wieder an. Anstatt auf das zu schauen, was zerbrochen ist, lass dich dahinter schauen und fühlen: Es ist immer noch da. Es ist immer noch da und wartet auf dich. Und auch wenn dein Verstand dir einreden möchte: Es ist nicht möglich, es kann nicht sein, du kannst das nicht wieder annehmen, da ist zuviel Scherz, es ist nicht möglich. Schau dir an, wer da zu dir spricht. Es ist nicht deine Seele, die zu dir spricht. Es ist nicht Jeshua. Es bin nicht ich, Sophia, die da zu dir spricht. Es ist die Grausamkeit des Verstandes, die Grausamkeit der Zerstörung, die zu dir spricht, die Grausamkeit der Angst, die dich festhalten möchte. Und vielleicht möchtest du heute sein wie ein Kind, das noch nicht bereit ist, die Grausamkeit zu glauben, das noch tief in sich die Verbindung zur eigenen Seele trägt und das spürt: Ich bin das ewige Leben. Ich bin der Weg. Ich bin das Ziel. Kannst du fühlen, dass dieser Weg in deinem Inneren da ist, dieses Ziel, dass es in dir bereits da ist. Vielleicht hast du es nur noch nicht realisiert, nur noch nicht gefühlt, noch nicht erahnt, noch nicht berührt. Aber das ewige Leben ist in dir. Und es ist in all deinen Schöpfungen. Nichts kann auf immer zerstört werden. Genauso wie es nicht für immer Winter sein kann oder Sommer. Alles bewegt sich in diesem unendlichen Rhythmus des Lebens. Dieses Leben, das größer ist als jede einzelne Jahreszeit, größer als jede einzelne Erfahrung, größer als jedes Gefühl. Und heute kommen wir zusammen, um dir einen Geschmack davon zu geben, um dich einzuladen zu fühlen, dass da eine Verwandlung in dir geschehen möchte. Du hast lange innerhalb dieser Zerstörung gelebt. Du hast dich daran gewöhnt, dass etwas in dir zerbrochen ist. Du bist diesen Schmerz, diese Trauer, diesen Verlust so sehr gewöhnt. Und du hast innerhalb dieser Zerstörung versucht, Dinge wieder aufzubauen. Du hast versucht, Wunden zu heilen und Risse zu kitten. Aber du warst nicht im Kontakt mit dem ewigen Leben. Du warst immer noch in der Illusion gefangen, dass tatsächlich etwas zerstört wurde. Du hast gegen dich selbst angekämpft, gegen einen Teil von dir selbst gekämpft. Heute laden wir dich ein, nicht mehr länger zu kämpfen, nicht mehr länger Opfer zu sein, sondern tief in deinem Bauch zu sinken, wo das ewige Leben in dir wohnt, wo deine Seele zu Hause ist, dort zu atmen, dort anzunehmen, dort alles, was du bist fließen zu lassen. Dort geschieht wirkliche Heilung, wo du erkennst, dass diese Zerstörung nur eine Geschichte ist, an die du nicht mehr glauben musst, dass du sie beiseite wischt wie einen Vorhang, wie eine Wolke und dass dahinter alles noch immer da ist, nur darauf wartet, dass du es einatmest und fühlst, dass du die Tür öffnest für diesen Teil von dir, der wieder Leben möchte. So wie Jeshua sich das ewige Leben geschenkt hat, so darfst du diesem Lebensbereich in dir neues Leben schenken. Es ist keine Zauberei. Es ist nichts, wofür man lange und hart arbeiten muss. Es ist eine Form von Liebe, die du für dich annehmen kannst. Innerhalb der Dualität hast du mit diesen Bewusstsein gelebt, dass zu jeder Zeit, in jedem Augenblick alles zerstört werden kann. Dein gesamtes Vermögen kann von heute auf morgen verschwinden. Menschen, die du liebst, können dir entrissen werden von heute auf morgen. Deine Gesundheit kann verschwinden von einer Sekunde zur nächsten. Deine Arbeit, alles, was du bist, kann zerstört werden von einem Augenblick zum anderen. Das ist eine Form von Grausamkeit, die hier auf der Erde erschaffen und getragen und gehalten wurde. Es ist eine Grausamkeit, die nicht mehr länger zeitgemäß ist. Zu fühlen, dass das in dir, was dir soviel bedeutet, niemals enden kann, niemals zerstört werden kann, niemals verschwinden kann, ist eine Liebe, die es so auf dieser Erde noch niemals gegeben hat. Es ist eine reife Liebe, eine gereifte Liebe, die dich einlädt, mehr für dich anzunehmen. Nicht mehr länger Opfer zu sein, in dieser ständigen Bedrohung, in dieser ständigen Angst zu leben, sondern in deiner Mitte anzukommen, wo dieses ewige Leben, diese tiefe Liebe auf dich wartet, die dich einlädt zu fühlen, dass alles für dich da ist, dass es immer für dich da sein wird und dass du ein Recht hast, es wieder anzunehmen. Das Erwachen, der Weg in die neue Energie ist eine Abwendung von Grausamkeit und eine Hinwendung an deine wahre Natur, die in deinem Inneren lebt, atmet und fühlt. *** Diese Erfahrung, zu der wir dich heute einladen, ist ein erster Schritt, eine Vorbereitung. Weil wir wissen, dass diese Erfahrung sehr viel mehr Zeit in Anspruch nimmt als nur eine Stunde, haben wir dafür einen größeren Raum geöffnet, einen Erfahrungsraum. Es ist der Erfahrungsraum, wo wir den inneren und den äußeren Weg miteinander verschmelzen werden, wo wir euch durch eine Erfahrung begleiten werden, die dich deiner wahren Natur, deiner wahren Essenz näher bringen wird. Weil wir wissen, wie dicht dieses Bewusstsein von Zerstörung noch ist und wie oft ihr Menschen begegnet, die noch immer daran glauben und die euch ebenfalls dazu einladen, es zu glauben, deshalb haben wir einen Raum geöffnet, wo all diejenigen sich begegnen dürfen, die bereit sind für die neue Energie, bereit sind, Meister des Neuen zu sein. Jeshua und Maria Magdalena sind da, um all diejenigen von euch diese Schritte zu begleiten, die euch in euer wahres Sein führen, die euch durch die Illusion von Zerstörung und Schmerz hindurch begleiten, hin zu diesem strahlenden, reinen Sein, das du immer schon warst und das du immer sein wirst. Und so laden wir jeden von euch ein, der sich gerufen fühlt, mit dabei zu sein, diesen Schritt nicht nur in deinem Verstand zu tun, nicht nur zu denken und zu wissen, sondern zu atmen, zu fühlen und tatsächlich zu leben. Es ist die Einladung, die wir dir überbringen, jedem einzelnen von euch. Eine Möglichkeit, ein Raum des Neuen, der dir zur Verfügung steht. Und so laden wir dich ein, zu spüren, wie es dir jetzt im Augenblick geht, wahrzunehmen, welche Gefühle, welche Energien sich durch dein Inneres hindurch bewegen, was dein Körper wahrnimmt, was dein Atem fühlt und einfach einem Moment damit zu sein. Es gibt nichts zu tun. Es gibt nichts zu verändern. Du brauchst dich weder beeilen noch zurückzuhalten. Du darfst einfach nur da sein, einfach nur da sein, deinen Körper spüren, deinen Atem fühlen und vielleicht dieses neue, altbekannte ewige Leben in dir fühlen, das du wieder annehmen darfst. Atemzug für Atemzug, lass es zurückkehren in dein Leben, in deine Realität. Denn es reicht nicht, dass dein Verstand weiß und erkennt, ja, es ist immer noch da. Der menschliche Teil von dir muss es erleben, muss es fühlen dürfen, muss es berühren und anfassen dürfen, um es glauben zu können. Deshalb bist du als Mensch hier, um dieses ewige Leben in dir zu fühlen, zu erfahren, durch und durch mit jeder Faser deines Seins, mit jeder Zelle in deinem Körper. Nur dann lässt du dein Wissen ins Fühlen und in dein Leben kommen. Nur dann würdigst und ehrst du diesen menschlichen Teil von dir selbst, der darauf wartet, dein wahres Sein zu erfahren So beginnen wir gemeinsam.
Transkribiert von Christine Seitz
© 2010, Lea Hamann, Königstein im TaunusWir freuen uns, wenn du diesen Text unter Hinzufügung dieser Fußnote auf nichtkommerzielle Weise frei weitergibst oder weiterversendest!Allgemeiner Hinweis zum Thema Channeling:
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