| 2 - Jeshuas Erbe |
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| Die Sophia-Serie - Jahrgang 4 | |
| Sonntag, 04. April 2010 | |
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Download der mp3-Datei hierWir möchten über die Energie sprechen, die in diesen Tagen hier auf dieser Erde präsent ist. Es ist die Energie, die ihr Ostern nennt, die in Wirklichkeit nichts anderes ist, als eine Zeit tiefer Transformation und Veränderung. Du bist eingeladen, heute mit uns in diesem Raum zu sein, wo wir diese Energie noch einmal neu betrachten wollen. Wir wollen gemeinsam wahrnehmen, wie diese Energie dein Leben unterstützen und tragen kann, wahrnehmen, welche Energien im Moment hier auf diese Erde hereinströmen, um dich zu unterstützen. Dieses Fest, das ihr Ostern nennt, hat viele verschiedene Ebenen. Es gibt eine sehr tiefe, sehr alte Ebene, die hier in Europa verankert ist, die auf den alten Naturreligionen basiert, und die einfach eine Zeit ist, in der Menschen sich noch einmal neu mit der Erde verbunden haben. Wo der Winter vorüber war und Menschen begonnen haben zu fühlen, dass ein neues Jahr beginnt, dass ein neuer Schöpfungskreislauf beginnen kann. Und Menschen haben sich ganz bewusst in dieser Zeit mit der Erde verbunden. Sie sind hinausgegangen, sie haben die Erde gefühlt, die Rhythmen, die Energien, die dieses neue Jahr gestalten wollten, um damit im Einklang zu sein. Menschen der Naturreligionen haben immer wieder Feste gefeiert oder Rituale abgehalten, um mit den Energien der Erde, mit der Entwicklung des Bewusstseins im Einklang zu sein. Und so hatten sie auch ein sehr gutes Gefühl für die Jahreszeiten, für das Wetter, für den richten Zeitpunkt, an dem sie ihre Saat aussäen konnten oder den richtigen Zeitpunkt, an dem sie ihre Ernte einfahren konnten. Sie haben sich erlaubt, mit dem Rhythmus der Erde, mit den Wetterenergien zu fließen anstatt getrennt von ihnen zu sein. Und diese alten Feste waren ein Fest der Fruchtbarkeit. Sie haben das neue Leben begrüßt, das seine ersten Vorboten gezeigt hat. Und sie haben Menschen dazu eingeladen, in sich selbst ihre eigene Fruchtbarkeit zu fühlen. Und diese Fruchtbarkeit hat nicht unbedingt nur etwas damit zu tun, dass Menschen Kinder bekommen können, sondern es geht oder es ging bei diesen Festen auch um eine innere Fruchtbarkeit. Es wurde eingeladen zu fühlen, dass in jedem Menschen eine Seele lebt, die immer wieder aufs Neue sichtbar wird und in dieser Welt wirken möchte. Menschen waren eingeladen zu fühlen, dass aus dieser Seelenenergie immer wieder etwas Neues hervorkommen möchte. Menschen waren eingeladen wahrzunehmen, dass sie selbst fruchtbar sind. Sie waren eingeladen, das wieder zu fühlen, das wieder zu erkennen. Zu erkennen, dass sie nicht nur hier sind, um Sklaven des eigenen Lebens zu sein, um jeden Tag zu kämpfen um das Wenige, das sie hatten. Sondern sich wieder darauf zu besinnen, dass sie noch etwas Tieferes hier auf die Erde bringen können. Sie wollten wahrnehmen, dass jeder Mensch eingeladen ist, und dass jeder Mensch gehalten und geliebt wird und ihm erlaubt wird, etwas Eigenes auf diese Welt zu bringen. Einen eigenen Klang, eine eigene Weisheit, eine eigene Fähigkeit, eine eigene Energie. Eine eigene Erfindung, eine eigene Schöpfung, eine eigene Liebe hier auf die Welt zu bringen. Und nicht zu glauben, dass nur einige wenige das Recht haben, etwas Neues auf diese Erde zu bringen, sondern zu fühlen, dass jeder Mensch diese Berufung hat, etwas Neues auf diese Erde zu bringen. Und so war in den alten Naturreligionen Ostern ein Fest, dass diese tiefe innere Fruchtbarkeit gefeiert hat, die in jedem Menschen zu Hause ist und immer wieder etwas Neues hervorbringen möchte, in jedem Augenblick Früchte tragen möchte. Und natürlich ist diese Ebene von Ostern nicht die einzige, die ihr heute kennt. Es gibt noch eine weitere Energie, die sich mit Ostern verbunden hat, mit dieser Zeit, in der der Frühling beginnt, zumindest hier in Europa. Und das ist die Energie, die Jeshua hereingebracht hat. Diese Christusenergie, die Jeshua gelebt und verkörpert hat, und mit der er hier auf dieser Erde eine tiefe Erfahrung gemacht hat. Und wir laden dich ein zu fühlen, dass Jeshua auf diese Erde gekommen ist um sich auf den Weg seiner eigenen Seele einzulassen, um im tiefsten Inneren zu vertrauen, dass seine Seele ihn führt, dass seine Seele ihn hält und dass seine Seele ihm den Weg zeigt, der zu seinem größten Besten ist und zu dem größten Besten für die ganze Erde. Und ihr alle kennt die Geschichte von Jeshua. Und ihr alle kennt die Erfahrung, die Jeshua auf dieser Erde gemacht hat. Und ihr seid heute eingeladen, mit neuen Augen auf diese Erfahrung zu schauen. Nicht mehr länger den Deckmantel zu sehen, den die Kirche über Jeshuas Erfahrung gelegt hat. Sondern die Erfahrung von Jeshua in ihrer vollkommenen Einfachheit und Schönheit zu sehen, so wie sie wirklich gemeint war. Jeshua hat sich erlaubt, durch die tiefste Dunkelheit zu gehen, durch die ein Mensch gehen kann. Er hat sich erlaubt, durch die scheinbare Zerstörung seiner Familie oder seiner Anhänger zu gehen. Er hat sich erlaubt, durch die Schmerzen in seinem physischen Körper zu gehen. Und er hat sich sogar erlaubt, durch das zu gehen, was ihr als Sterben bezeichnen würdet. Aber er ist anders durch diese Erfahrung gegangen als viele andere Menschen. Und vielleicht möchtest du dir einen Augenblick Zeit nehmen und fühlen, was das Besondere ist, an diesem Weg, den Jeshua gegangen ist. Denn viele, viele Menschen vor ihm bereits haben erfahren dürfen, erfahren müssen, dass ihre Arbeit zerstört wird, dass ihre Tempel zerstört wurden, dass ihre Anhänger vertrieben und verfolgt werden und dass sie selbst körperlich gequält oder getötet werden. Das war nichts Neues. Das ist eine Erfahrung, die so uralt ist und so verwurzelt ist hier auf der Erde. Und die meisten Menschen tragen noch heute ein Echo dieser Erfahrungen in sich. Die meisten Menschen kennen das Gefühl, verfolgt zu werden obwohl heute niemand da ist, der sie verfolgt. Die meisten Menschen kennen das Gefühl, ausgelacht zu werden, auch wenn niemand da ist, der dich ganz real auslacht. Die meisten Menschen kennen die Angst, gequält und verfolgt zu werden für das, was sie sind. Auch wenn gar niemand da ist im Außen, der dich verfolgt oder körperlich quält. Aber die meisten Menschen tragen ein Echo dieser Dunkelheit in sich, die sie entweder selbst erfahren haben, die sie selbst ausgeübt haben, oder die andere Menschen erfahren haben, die ihnen sehr am Herzen lagen. Es ist die tiefste Dunkelheit auf dieser Erde. Es ist die Dunkelheit, die die eigenen Früchte zerstört, die die Erde hervorbringt. Es ist eine Energie von Hass, die sich gegen die natürlich Entwicklung der Menschen und des Bewusstseins stellt. Es ist die dunkelste Mauer, die dunkelste Dunkelheit, die hier auf der Erde jemals geschaffen wurde. Es ist wie der Hass, der das Neue nicht überleben lässt, sondern es zerstört und zertrampelt und verneint. Es ist der Hass, der das Neue nicht umarmt und unterstützt, sondern es auslacht und vertreibt. Es ist der Hass, der das Schöne im Menschen nicht anerkennt, sondern es verleugnet und zur Sünde erklärt und zerstören möchte. Und es ist eine ganz reale Energie, die hier auf dieser Erde lebt und präsent ist, und die viele Menschen in sich tragen, egal ob sie sie gegen sich selbst oder andere richten, oder ob sie einfach nur Angst haben vor dieser Energie. Und sobald Jeshua mit seiner Begabung, mit seiner Offenheit, mit seiner Klarheit hier auf der Erde ankam, fühlte er diese Energie, die ihn hasste, die ihn zerstören wollte und die ihn quälen wollte. Und es war die tiefste Dunkelheit, die er jemals erfahren hat. Nirgendwo gibt es sie so direkt und so physisch wie hier auf der Erde. Und Jeshua hatte die Wahl, auf seinen Verstand zu hören, der darauf aus war, sein Leben zu schützen und seine physische Unversehrtheit zu erhalten. Jeshua hätte wählen können, einen äußerlich sicheren Weg zu gehen. Er hätte ein wenig leiser treten können, ein wenig vorsichtiger sprechen. Er hätte sich mit einigen bestimmten Personen anfreunden können, indem er ein klein wenig von seiner eigenen Überzeugung abgerückt wäre. Er hätte einen Kompromiss schließen können und dadurch sein Überleben und seine physische Unversehrtheit sichern können. Er hätte sich klein machen können, so wie es seit Jahrmillionen Menschen auf dieser Erde tun. Er hätte ein klein wenig mehr auf seinen Verstand hören können, und weniger auf sein Herz und seine Seele. Und vielleicht kannst du dir vorstellen, wie Jeshua an dieser inneren Kreuzung stand, wo er sich entscheiden konnte: Schließe ich einen Kompromiss, verzichte ich auf das, was ich in mir fühle, verzichte ich auf meine Liebe zu meiner Seele und zu Gott, verzichte ich auf alles, was ich bin und war und weiß, und kann dafür weiter leben? Oder gehe ich mit erhobenem Haupt geradeaus auf diese dunkle Mauer zu, die mich hasst, die mich zerstören will, die das Neue, das ich hereinbringe, nicht wahrnehmen möchte. Und es war für Jeshua keine leichte Entscheidung. Wenn ihr Menschen die Wahl hättet, in eine dunkle Sturmwolke hineinzulaufen oder euch einen sicheren Unterschlupf zu suchen, vielleicht würde euch diese Wahl auch nicht ganz leicht fallen. Oder sie würde euch vielleicht sehr leicht fallen, weil euer Verstand sofort sagt: Natürlich, wir suchen den Unterschlupf auf. Das ist das einzig Richtige, was uns hilft, zu überleben. Aber in Jeshua gab es noch eine andere Stimme neben seinem Verstand. Es gab die Stimme Gottes, seiner Seele, die ihm erklärt hat, dass er nicht hier ist, um dieser Wolke auszuweichen, um sich vor dieser Mauer klein zu machen. Sondern er ist hierher gekommen, um mitten durch diese dunkle Mauer zu gehen. Um mitten hindurch zu schreiten und einen Weg zu öffnen für all diejenigen, die nach ihm kommen. Denn niemand zuvor war dieser Mauer so direkt und so offen und freiwillig begegnet wie Jeshua. Und niemand vor ihm hat diese Aufgabe in dieser Klarheit und Tiefe auf sich genommen. Niemand vor ihm hat dieser Dunkelheit mit so viel Liebe und Mitgefühl ins Auge geblickt wie Jeshua. Und Jeshua hat die Herausforderung angenommen, er hat sich seinem wahren Weg hingegeben. Und ihr alle wisst, dass er sich nicht gewehrt hat gegen die Dunkelheit, dass er die Dunkelheit nicht verurteilt hat, nicht bekämpft hat, nicht beschimpft hat, sondern dass er aufrecht und ganz mit sich selbst verbunden in diese Dunkelheit hineingegangen ist. Und die Jünger, die ihn begleitet haben, konnten es nicht verstehen. Und sie haben ihr Vertrauen verloren, ihren Glauben an ihn verloren. Und auch viele, viele Menschen, die in späterer Zeit Jeshuas Geschichte gehört haben, haben sich gewundert, warum seine Geschichte so ein schlimmes Ende nahm. Warum so ein liebevoller, so ein gutmutiger Mensch ein so schlimmes Ende nehmen musste. Und viele Menschen haben sich gewünscht, seine Geschichte wäre anders verlaufen, und er wäre in einem hohen Alter immer noch umgeben von seinen Jüngern weiter auf dieser Erde gewesen, und hätte sein Wirken und seine Arbeit fortgesetzt. Und vielleicht wird es Zeit, genauer hinzuschauen, welchen Weg Jeshua freiwillig gewählt hat, mit welcher Tiefe und welcher Hingabe er sich seinem Weg verschrieben hat. Ganz und gar. Vollkommen kompromisslos, vollkommen im Vertrauen, dass Gott und seine Seele ihn führen, auch durch diese tiefste Dunkelheit, auch durch diese tiefste Nacht. Und es ist als Mensch in einem physischen Körper nicht leicht, sich physischem Schmerz zu stellen. Schmerz ist nichts anderes als das, was ihr erlebt, wenn ihr der Dunkelheit begegnet. Dunkelheit, Schmerz, Qual, Angst – all das sind die verschiedenen Facetten, die die Dunkelheit hier auf dieser Erde annehmen kann. Und Menschen haben seit Jahrtausenden ihr Möglichstes getan, um dieser Dunkelheit auszuweichen. Aber Gott hat Jeshua noch eine tiefere Weisheit gezeigt. Denn siehst du, bereits lange vor dieser Erfahrung, die Jeshua letztendlich machte, hat Gott ihn eingeladen, diese Dunkelheit wahrzunehmen. Und Gott hat ihn eingeladen, diese Dunkelheit nicht nur wahrzunehmen, sondern sie liebevoll wahrzunehmen. Anstatt mit dem Finger zu zeigen und sie zu verurteilen, hat Gott ihn eingeladen, die Angst, den Hass und die Zerstörungswut hier auf dieser Erde mit Liebe und Mitgefühl zu betrachten. Und je mehr Jeshua mit dieser Dunkelheit war und sich dieser Dunkelheit hingegeben hat, desto mehr hat er verstanden, dass die Dunkelheit einfach nur Angst hat. Dass Menschen in tiefster Verzweiflung sind und deshalb Dinge tun, die anderen Schmerz zufügen. Jeshua hat hinter die Fassade der Dunkelheit geschaut. Hinter die Maske von Stärke, die die Dunkelheit gerne trägt, hat er geschaut und gesehen, dass dahinter eigentlich sehr viel Schwäche, sehr viel Angst und sehr viel Verzweiflung ist. Und ihr alle wisst, dass ihr, wenn ihr selbst wütend werdet und andere verurteilt, in dem Moment eigentlich nicht in eurer Stärke seid, sondern sehr viel Angst habt, sehr unsicher seid und euch verteidigen wollt. Und je mehr Jeshua diese Dunkelheit wahrgenommen hat, desto mehr hat er erkannt, dass sie nicht sein Feind ist. Jeshua hat gesehen, dass auch die Dunkelheit dieses Licht braucht, und diese Wärme und dieses Mitgefühl, die Jeshua auf diese Erde gebracht hat. Und Jeshua hat tatsächlich seine Liebe und sein Mitgefühl in den tiefsten physischen Schmerz, in den tiefsten Hass, in die tiefste Zerstörungswut hineingetragen. Und er hat nicht verurteilt, was andere ihm angetan haben, sondern er hat seine Liebe und sein Mitgefühl selbst zu diesen Menschen getragen. Und viele von ihnen waren für immer verändert, für immer berührt von dieser Liebe, von diesem Mitgefühl. Denn was Jeshua mitgebracht hat, war nicht nur die menschliche Liebe, eine oberflächliche Liebe, die immer nur das liebt, was angenehm und schön ist. Sondern Jeshua hat eine tiefere Liebe mit auf die Erde gebracht: Die Liebe der Seele, die all ihre Kinder liebt, die Liebe Gottes, die niemanden verurteilt und niemanden ausschließt. Jeshua hat diese Liebe zu seinen Feinden gebracht. Jeshua hat dieses Mitgefühl und diese Wärme dorthin gebracht, wo vor ihm niemand gegangen ist. Niemand vor ihm hat die Dunkelheit so liebevoll wahrgenommen und gesehen, dass es nichts zu kämpfen gibt, dass es nichts zu tun gibt. Jeshua hat gezeigt, dass in Wirklichkeit niemand ihm etwas antun kann. Niemand kann ihm etwas nehmen. Jeshua hat gezeigt, dass er unversehrt durch diese tiefe Transformation hindurchgehen konnte. Und natürlich war das Bewusstsein der Menschen noch nicht so weit, dass sie wirklich gesehen haben, dass Jeshua unversehrt, intakt, mit der Liebe Gottes durch diese Erfahrung hindurchgehen konnte. Sondern die meisten Menschen sind voller Entsetzen an dem Leid hängen geblieben, dass sie äußerlich wahrgenommen haben. Sie haben den inneren Weg von Jeshua nicht mitverfolgen können, weil ihre eigene Ablehnung und ihr eigenes Urteil der Dunkelheit gegenüber noch viel zu groß waren. Und ihr wisst, dass Jeshua nicht nur von Männern begleitet wurde, sondern dass an seiner Seite auch viele Frauen diesen Weg mit ihm geteilt haben. Und die einzige dieser Frauen, die seinen Weg bis aufs letzte mit ihm gegangen ist und die in all ihrer Tiefe gefühlt hat, wie dieser Weg verläuft und was aus diesem Weg wirklich entstehen kann, war und ist Maria Magdalena. Ihr erinnert euch, dass sie die einzige war, die direkt danach Jeshua sehen konnte, die fühlte, er ist immer noch da. Die fühlte, sein Atem strömt noch immer. Die gefühlt hat, dass er einfach durch die tiefste Dunkelheit, durch den tiefsten menschlichen Abgrund, durch die tiefste Verzweiflung hindurchgegangen ist, und auf der anderen Seite wieder zum Vorschein kam. Und die wenigsten konnten diesen Weg nachvollziehen oder in all ihrer Tiefe erfahren, warum Jeshua wieder auferstanden ist. War es ein Wunder? War es ein Trick? Was hat Jeshua anders gemacht als viele, viele andere, die ebenfalls für ihren Glauben umgebracht wurden? Und die ebenfalls körperlich gequält und verfolgt wurden? Und das andere, das Jeshua mit eingebracht hat, ist die Liebe seiner Seele, die Liebe Gottes, die all diesen Menschen, die die Dunkelheit verkörpert haben oder die Dunkelheit ausagiert haben, mit Liebe und Mitgefühl begegnet ist. Denn ihr wisst: Er trägt ihnen nichts nach. Er hat ihnen längst verziehen. Denn er hat längst gefühlt, warum sie ihn vertrieben haben, warum sie ihm umgebracht haben, warum sie ihm Schmerz zugefügt haben. Jeshua hat es längst verstanden, noch bevor sie es verstanden haben. Er hat ihre Angst gesehen, ihren Hass, ihre Verzweiflung, ihren Hass auf das Leben selbst. Und er hat gefühlt, dass er einem Menschen, der so in Verzweiflung ist, der so im Zwiespalt ist, dass er so einem Menschen nichts nachtragen kann, sondern ihm immer und immer wieder nur mit Liebe begegnen kann. Jeshua hat sich erlaubt, das zu meistern, was er Zeit seines Lebens immer wieder mitgeteilt hat und andern Menschen ans Herz gelegt hat: Liebe deine Feinde. Erlaube dir, diese Liebe und dieses Mitgefühl mit allen Menschen zu teilen. Nicht nur mit denjenigen, die dir heute angenehm sind, sondern mit allen Menschen. Denn alle Menschen haben diese Liebe, dieses Mitgefühl verdient. Selbst die tiefste Dunkelheit, die wir erfahren können, in der wir uns verlieren können, hat ein Recht auf die Liebe Gottes. Und es ist nicht an uns, Menschen zu verurteilen, denen es nicht gut geht, die sich einsam und verloren fühlen. Es ist nicht an uns, den ersten Stein zu werfen. Sondern wir sind eingeladen, die Liebe Gottes zu atmen und allen Menschen zu begegnen. Den Menschen, die liebevoll zu uns sind, die uns begrüßen, die uns wertschätzen und die das, was wir mitbringen wahrnehmen, und diejenigen, die uns ablehnen, die uns hassen, die uns fürchten, die uns missverstehen. Sie haben unsere Liebe genauso verdient. Sie sind genauso Kinder Gottes, genauso in der Liebe eingebettet wie alles Leben. Das ist das eigentliche Wunder, das Jeshua auf diese Welt gebracht hat. Er hat seine Liebe weiter in die Dunkelheit hineingetragen als jemals ein Mensch vor ihm. Und er hat damit die Dunkelheit verändert. Und er hat damit einen Lichtstrahl voller Liebe in die tiefste Nacht hineingetragen. Und dieser Lichtstrahl ist immer noch da. Und das bedeutet für dich in deinem Alltag, wenn du an Momente kommst, wo du dich verletzt fühlst, wo du wütend bist, wo du ungerecht bist, wo du dir selbst oder anderen wehtust, dass in dem Augenblick ein Lichtstrahl Liebe bei dir ist, der dir verzeiht, der dich liebt, der dich wertschätzt und der dich einlädt, zurückzukehren in die Mitte. Jeshua hat diese Liebe hereingebracht, die dir ganz persönlich dabei helfen kann, durch die tiefste Transformation hindurchzugehen, durch die tiefste Nacht, durch den tiefsten Schmerz, durch die tiefste Verzweiflung, durch die größten Herausforderungen Die Liebe von Jeshua wohnt selbst in dieser tiefsten Nacht. Und sie verschwindet nicht und sie lässt dich nicht allein und sie kennt keine Grenze. Sie ist für jeden Menschen da, in jedem Augenblick, so tief du dich auch verloren fühlen magst. Jeshuas Liebe ist da, um dich zu erreichen, um dir zu verzeihen, um mit dir zu fühlen und um dich einzuladen, zurückzukehren in die Mitte. Das ist die Heilung, die Jeshua auf diese Erde gebracht hat. Und er wusste, dass er nicht nur hier ist, um diejenigen zu heilen, die sich für die Heilung öffnen, um diejenigen zu lehren, die lernen möchten. Er wusste, dass es auch seine Aufgabe ist, so tief, tief in die Energie der Dunkelheit hineinzutauchen, und auch dorthin seine Liebe und sein Mitgefühl zu bringen, wo noch niemand vor ihm gegangen ist. Das ist ebenfalls eine Facette dieses Osterfestes, das ihr heute begeht, das sich heute euch eröffnen möchte. Und du selbst entscheidest, in welcher Tiefe du den Segen von Jeshua wahrnimmst, das Geschenk, das er dir gebracht hat. Er hat sich nicht für dich geopfert. Er hat sich seinem Weg hingegeben und sich erlaubt, die Liebe zu sein, die er wirklich ist. Die Liebe, die all ihre Kinder erreichen möchte, die sich nicht aufhalten lässt von Urteilen, von oberflächlichen Ängsten. Diese Liebe ist wirklich die Liebe Gottes, die vor nichts und niemanden Halt macht, sondern alles, alles liebt, was existiert, alles anerkennt, alles hält und für alles sorgt. Und vielleicht möchtest du dir Zeit nehmen, diese Liebe zu spüren, die Jeshua für dich auf diese Erde gebracht hat. Vielleicht möchtest du deinen Teil dieser Liebe annehmen und das Geschenk von Jeshua ehren, es da annehmen, wo es wirklich gegeben wurde. Wenn wir die Missverständnisse beiseiteschieben, die viele Menschen um die Geschichte von Jeshua gebaut haben, die seinen Weg nicht verstanden haben, dann kommen wir sehr schnell zu dieser tiefen Liebe, die einfach nur da sein möchte, alles wertschätzt, alles annimmt und mit allem fühlt, was existiert. Und diese Liebe ist zeitlos. Sie kann nicht altmodisch werden. Denn es ist die Liebe, die in jedem Menschen wohnt. Es ist die Liebe deiner Seele, die Liebe Gottes. Es ist die Liebe, aus der jedes Leben entsprungen ist. Und so, an diesem Osterfest, wenn wir uns besinnen auf das neue Leben, das gerade beginnt und zu einer neuen Entfaltung finden möchte, können wir auch diese Liebe wahrnehmen und einatmen, aus der dieses Leben entspringt. Das ist die Einladung an dich, an jeden von euch, die Essenz dieser Ostergeschichte anzunehmen. Die Essenz des Weges von Jeshua einzuatmen und zu fühlen: Jeshua liebt auch dich, egal, wo du gerade stehst, egal, was du fühlst, egal, in welchen Herausforderungen du dich heute bewegst: Jeshua liebt auch dich. Und so beschließen wir diese gemeinsame Zeit mit einem liebevollen Atemzug, mit dem Segen, der für dich da ist, mit der Erinnerung daran, warum Jeshua wirklich hier war und was er wirklich hier auf dieser Erde hinterlassen hat. Er hat die tiefste Dunkelheit durchschritten. Er hat die Dunkelheit, die du noch in deinem Inneren trägst, längst durchschritten. Und er hat ihr längst verziehen. Und er hat sie längst in seine Arme geschlossen und eingeladen, nach Hause in die Mitte zurückzukehren. Er hat die Botschaft auf die Erde gebracht, nach der sich ein Teil von dir regelrecht verzehrt hat. Der Anteil, der so tief in die Dunkelheit hinab gestiegen ist, dass er wahrlich und wahrhaftig dachte, Gott habe ihn vergessen, es gäbe keine Liebe mehr für ihn. Und Jeshua wusste, dieser Anteil braucht einen Menschen, der sich ihm liebevoll nähert, der die Dunkelheit durchschreitet und die Nachricht mitbringt: Auch du bist ein Teil Gottes. Auch du bist ein Teil dieser Welt, dieses Lebens. Auch du bist es wert, geliebt zu sein. Du bist eingeladen, diese Liebe für dich anzunehmen. Die Fußspuren von Jeshua auch in deinem Inneren wahrzunehmen. Er hat die Herausforderungen, die noch vor dir liegen, längst durchschritten und dir einen Weg der Liebe hinterlassen, der dich hält, der dich ermutigt und einlädt, einlädt, Liebe für dich anzunehmen, jeden Tag, und niemals zu vergessen, wie viel Unterstützung, Wertschätzung und Mitgefühl für dich da ist, in jedem neuen Atemzug.
Transkribiert von Christine Seitz
© 2010, Lea Hamann, Königstein im TaunusWir freuen uns, wenn du diesen Text unter Hinzufügung dieser Fußnote auf nichtkommerzielle Weise frei weitergibst oder weiterversendest!Allgemeiner Hinweis zum Thema Channeling:
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