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Und so beginnen wir gemeinsam…
an diesem Tag, in diesem Augenblick, der fließt - in diesem Augenblick, wo du hereinkommst, wo ich, Sophia, hereinkomme, wo wir uns begegnen, wo wir miteinander teilen was zu teilen ist. Wo du hereinkommst mit dem, was dich beschäftigt, mit dem, was du mitbringst, mit dem, was dich gerade umgibt: Deine Gedanken, dein Alltag, deine Herausforderungen, die jetzt gerade vor dir liegen oder die du gerade hinter dir gelassen hast. All das kommt herein in diesen Raum. All das ist Teil dieses Augenblicks.
Ich begrüße dich in diesem Raum. Ich begrüße jeden, der heute da ist - diejenigen von euch, die zum wiederholten Male hier sind und diejenigen, die zum ersten Mal da sind. Du bist willkommen genauso wie du bist. Mit all dem, was dich beschäftigt, mit all dem, was dich berührt. Du bist willkommen! Du darfst dich niederlassen, wo du dich niederlassen möchtest. Da, wo es dir gefällt. Da, wo du dich wohl fühlst, wo du DU sein kannst. Mit allem, was zu dir gehört. Mit allem, was dich ausmacht.
Wir alle berühren einander. Du berührst die Menschen um dich herum und sogar die Menschen auf der anderen Seite der Erde allein dadurch, dass du da bist. Und ich möchte euch einladen, diese Berührung einmal wahrzunehmen, aufmerksam zu fühlen, dass so viel da ist, das dich berührt. Und diese Berührung hat eine ganz besondere Qualität. Es ist keine Berührung, die etwas von dir verlangt. Es ist auch nicht eine Berührung, die Bedingungen an dich stellt. Es ist eine Berührung wie ein kleines Blatt, das vom Baum herunter fällt und deinen Kopf streift auf seinem Weg zur Erde. Es berührt dich. Es berührt dich so unschuldig, so einfach. Kannst du fühlen, wie einfach und unschuldig all das was ist dich berührt? Es möchte nichts von dir. Es erwartet nichts von dir. Es berührt dich einfach nur.
In der heutigen Zeit existiert eine solche Angst vor dieser Berührung und viele Menschen haben sich in ihren eigenen kleinen Kokon zurückgezogen und empfinden jede Berührung als Bedrohung, als Eingriff in ihre Privatsphäre, in ihren Raum, in ihr eigenes Reich.
Du bist eingeladen zu fühlen, wie unschuldig und rein diese Berührung sein kann. So wie das Wasser dich berühren möchte, wenn du in einem See schwimmst oder am Strand entlang gehst und die Wellen fühlst. So unschuldig, wie das Wasser dich berühren möchte, so möchte dich die Anwesenheit der anderen Menschen berühren. Die Anwesenheit der Natur, der Erde. Die Anwesenheit deiner Familie, deiner Freunde, deiner Nachbarn. Die Anwesenheit der Menschen, die du nicht magst, die dich stören, über die du dich ärgerst. Sie möchten dich einfach nur berühren. Selbst die Technik, die Elektronik, die Wellen, die ihr durch die Luft sendet, das Radio, das Internet, der Strom. All diese Dinge möchten dich einfach nur berühren. Einfach nur berühren.
Erlaube dir zu fühlen, wie unschuldig und rein diese Berührung sein kann, wie du dich nicht mehr zurückziehen musst, nicht mehr abgrenzen oder verteidigen musst. Denn es gibt nichts, wogegen du dich verteidigen müsstest. Da ist nur die Berührung des Lebens. Die Berührung anderer Menschen, die Berührung von so vielen verschiedenen Dingen, die einfach nur da sind.
Und nichts wird von dir erwartet. Diese Berührung verändert dich nicht. Sie greift nicht in deinen Rhythmus, in deine Entwicklung ein. Die Berührung ist da. Wie der Stuhl, auf dem du sitzt, wie der Computer, an dem du arbeitest oder das Auto, mit dem du fährst. Die Berührung ist da. Und tief in deinem Inneren gibt es eine große Sehnsucht nach dieser Berührung. Tief in deinem Inneren gibt es vielleicht sogar das Empfinden von Einsamkeit. Ein Anteil von dir, der so viel wahrnimmt, der so offen und empfänglich ist für all das, was ihn umgibt, war so lange in dieser kleinen Höhle, in dem Kokon in deinem Inneren versteckt. Zurückgezogen, hat sich geschützt. Dieser Anteil fühlt sich einsam. Dieser Anteil wartet darauf, die Welt um ihn herum und die Welt in deinem Inneren wieder wahrnehmen zu dürfen. Sich wieder berühren lassen dürfen von allem, was dich umgibt. Von allem, was dich selbst ausmacht. Etwas in dir – ein unschuldiger, empfänglicher Anteil von dir selbst – sehnt sich danach, sich vom Leben berühren zu lassen. Das Leben wieder fühlen zu dürfen. Die Dinge um dich herum. Das Essen, das du isst. Die Musik, die du hörst. Die Stadt, in der du lebst. Deine Vergangenheit, deine Zukunft, sichtbare und unsichtbare Dinge wieder wahrnehmen zu dürfen. Danach sehnt sich dieser Anteil in dir.
Und vielleicht magst du diesen Augenblick nutzen, um diesen Anteil zu erlauben, dass er wieder fühlen darf. Und um diesen Anteil wissen zu lassen, dass es in Ordnung ist, sich berühren zu lassen – wahrzunehmen. Und diesen Anteil wissen zu lassen, dass du dich nicht in einem Zustand des Krieges oder der Auseinandersetzung befindest vor dem man sich schützen und zurückziehen muss, damit man nicht verletzt oder angegriffen wird. Wenn du magst, lass diesen Anteil wissen, dass du über all das hinausgehst, in deinen Frieden, in dein Sein. Wo dich Dinge wieder berühren dürfen. Wo du nicht mehr dagegen ankämpfen musst zu fühlen, sondern wo alles seinen Platz bekommt, seine Wichtigkeit. Wo alles da sein darf, was existiert.
Jetzt ist eine gute Gelegenheit, um dich das fühlen zu lassen. Um wahrzunehmen, wie sehr sich dieser Anteil in deinem Inneren freut. Wenn er langsam auftauchen darf. Auftauchen aus seinem Versteck. Wenn dieser kreative empfängliche Anteil in deinem Inneren, der so viel wahrnimmt, der so viel wach und ausdrucksvoll ist, wieder seine Augen und Ohren öffnen darf, dich erfüllen darf, sich in dir entfalten darf. Das ist alles, wonach er sich gesehnt hat. Es ist so einfach.
Viele von euch haben sich gewundert, warum es manchmal so schwierig ist wahrzunehmen, zu fühlen. Warum ihr manchmal nicht wisst, wie es eurem Partner geht. Wo Dinge keinen Sinn ergeben. Weil ihr sie nicht fühlt. Viele von euch haben sich gewundert, warum ihr zu manchen Themen in eurem Leben scheinbar so wenig Kontakt habt. So wenig Gefühl dafür. So wenig Sicherheit im Bezug auf bestimmte Themen.
Ich lade euch ein zu beobachten, wie dieser Anteil in eurem Inneren langsam erwacht. Wie die Sinne in deinem Inneren für das, was dich umgibt, für das, was sich in deinem Leben bewegt und entwickelt, wieder erwachen. Langsam und behutsam öffnen sich deine Sinne, öffnet sich die Achtsamkeit, die Wahrnehmung für das, was ist. Für das, was ist. Für die Dinge, die dir angenehm sind und auch für die Dinge, die dir unangenehm sind. Denn sie sind nichts weiter, als präsent in deinem Leben. Sie sind da. Und auch sie warten darauf, wieder wahrgenommen zu werden.
Es geht nicht darum, dich zu zwingen, alles gut zu finden in deinem Leben, mit allem einverstanden zu sein. Ich lade dich heute ein, alles wahrzunehmen. Alles zu fühlen, was sich in deinem Leben befindet. Du musst es nicht schön finden. Du musst nicht einmal damit einverstanden sein, dass es da ist. Erlaube dir einfach, es wahrzunehmen. Deinen Körper, dein Bankkonto, deine Beziehungen, dein Beruf, deine Wohnung, dein Auto, deine Familie, deine Vergangenheit, deine Kindheit. Alle Dinge, die du als Blockaden bezeichnest. Alles, was du dir wünschst in deinem Leben, all deine Fähigkeiten. Die Menschen, die dir Angst machen oder dir unangenehm sind. Das, wovor du dich fürchtest. Nimm es einfach nur wahr. Nimm es wahr. Lass es da sein, wo es ist. Nimm es wahr. Nimm wahr, dass es da ist, dass es dich berührt.
Eine unschuldige zärtliche Berührung von allem, was da ist. Von allem, was dich umgibt. Es gehört zu dir. Es ist ein Teil von dir. Ein guter Grund, um es wahrzunehmen.
Wenn du dich näher kennen lernen möchtest, wenn du besser verstehen willst, wer du wirklich bist, dann nimm dich wahr. Nimm alles wahr, was du fühlst, was dich umgibt. Nimm alles wahr, was dich berührt. In diesem Augenblick. Nimm es wahr.
Dieses Wahrnehmen gleicht ein wenig einem Aufgeben, einem Nachgeben, einem Weichwerden. Denn siehst du: Du hast so viele Mauern aufgebaut in deiner Wahrnehmung. So viele Mauern aufgebaut, weil du geglaubt hast, manche Dinge sind nicht gut. Manche Dinge wollen dir schaden. Manche Dinge sind Feinde. Und gegen all diese vermeintlichen Feinde hast du Mauern aufgestellt, hast du gelernt, dich zu schützen, dich zurückzuziehen, dich zu verstecken. Und jetzt, beginnen wir gemeinsam wahrzunehmen – über die Grenzen hinaus wahrzunehmen – das Verborgene, das Verdrängte wieder wahrzunehmen. Es gleicht einem Aufgeben. Es gleicht einem Weichwerden. Es gleicht dem Moment, wo die Mauern fallen, wo die Türen sich öffnen, wo Verständnis und Mitgefühl da ist.
Siehst du: Und das heißt nicht, dass du alles gut finden musst. Das heißt nicht, dass du dich freuen musst, dass es Menschen in deinem Leben gibt, die du nicht magst, oder dass dir dein Beruf keine Freude macht. Es bedeutet nicht, dass du es akzeptieren sollst und dich damit einverstanden erklären sollst, dass es für immer so sein wird. Es geht einfach nur darum, es wahrzunehmen. Diesen Teil deines Lebens, deiner Erfahrung wahrzunehmen. Alles, was du wahrnimmst, ist mit dir verbunden. Alles, was du wahrnimmst, kann mit dir im Einklang sein. Alles, was du wahrnimmst, kann sich in deinem Rhythmus weiterentwickeln, dir folgen. Erlaube dir, zu fühlen: Die Anteile, die du verdrängt hast, die Energien, die Menschen, die Dinge in deinem Leben, die du nicht gerne fühlen möchtest, sind nicht im Gleichgewicht mit dir – im Einklang mit dir.
Wie die verschiedenen Meeresströmungen im Ozean jede ihren eigenen Rhythmus hat. Die eine Strömung fließt im Kreis herum, wie eine Spirale, wie ein Strudel. Die andere Strömung fließt von Westen nach Osten. Die andere von Süden nach Norden. Jede Strömung folgt ihrem eigenen Rhythmus. Alles, was du wahrnimmst, schließt sich deinem Rhythmus wieder an.
Wenn es Strömungen, Energien in deinem Leben gibt, die nicht da sind, wo du bist und du beginnst damit, sie wieder wahrzunehmen, werden sie langsam und behutsam ihren Rhythmus und ihre Qualität verändern bis sie sich im Einklang mit dir befinden. Bis sie dich eingeholt haben und wieder Teil von dir und deinem Rhythmus sein können. Das ist es, wonach sie sich sehnen. All die Anteile von dir, die im Schatten liegen, die verdrängt, vergessen oder ungeliebt sind, sehnen sich danach, mit dir im Einklang zu sein. Sie wollen so schön sein wie du. Sie wollen so offen und so lebendig sein wie du. Und sie können es tun, wenn du sie wieder wahrnimmst.
Dies ist die Einladung, die für dich da ist: Dinge wahrzunehmen, die für dich unangenehm sind. Dinge wahrzunehmen, die du nicht liebst, die du nicht magst, vor denen du Angst hast, die du als deine Feinde ansiehst.
Deinen Nachbarn, mit dem du schon seit Jahren Streit hast und gegen den du Tag und Nacht kämpfst. Kannst du diesen Nachbarn wahrnehmen? Ihn wahrnehmen, so wie er ist. Kannst du deinen Hass, deine Angst, deine Wut wahrnehmen? Genau jetzt. Kannst du die Angst und die Wut deines Nachbarn wahrnehmen? Einfach nur wahrnehmen. Und anstatt davon zu laufen. Anstatt zu beginnen zu kämpfen oder dich zurückzuziehen in deinen Kokon, in deine Höhle, kannst du einfach da sein und wahrnehmen? Die Situation wahrnehmen. Dich wahrnehmen. Deinen Nachbarn wahrnehmen. Alles, wahrnehmen, was in der Vergangenheit geschehen ist. Was jetzt ist. Einfach nur wahrnehmen.
Es gibt nichts zu tun. Es gibt nichts, was du verändern müsstest. Erlaube dir einfach, es wahrzunehmen. Diesen Anteil in deinem Leben, in deiner Realität, der dir so unangenehm ist, wahrzunehmen. Diesen Anteil, den du so gerne vermeiden möchtest. Du würdest gerne alles tun, um diesen Anteil aus deinem Leben zu entfernen. Du würdest dich freuen, wenn der Nachbar sich entscheiden würde, umzuziehen oder wenn du endlich umziehen könntest. Du würdest dich freuen, wenn ein Wunder geschehen würde, wenn dieser Nachbar auf einmal nicht mehr da wäre.
Und was wäre, wenn du deinen Kampf aufgibst, wenn du aufhörst, vor diesem Anteil deines Lebens davon zu laufen? Wenn du dir erlaubst, still zu werden – so still. Anzukommen bei dir. Wahrzunehmen. Dich sogar berühren zu lassen von dieser Situation. Dich berühren zu lassen. Da sein und dich berühren zu lassen. Siehst du: Es braucht keine Heilung. Es braucht keine Lösung. Diese Energie in deinem Leben, dieser Kampf mit deinem Nachbarn, sehnt sich danach, wieder im Einklang mit dir zu sein. Diese Situation SEHNT sich danach in Harmonie mit dir zu sein. Sehnt sich nach einer Lösung. Und was wäre, wenn du nichts tun müsstest, außer diesen Anteil deines Lebens wahrzunehmen?
Diejenigen von euch, die so gerne kreativ sein möchten, diejenigen unter euch, die sich gerne selbständig machen möchten mit euren eigenen Ideen, euren eigenen Vorstellungen, euren Angeboten - viele von euch sehnen sich danach, selbständig zu sein. Doch gleichzeitig vermeidet ihr diesen Anteil eures Lebens sehr sorgfältig. Ihr träumt davon. Ihr denkt darüber nach. Ihr lest Bücher über das Selbständigsein. Aber ihr nehmt euer eigenes Selbständigsein nicht wahr. Ihr behauptet: Ja, aber ich bin ja noch nicht selbständig. Wie kann ich denn das Selbständigsein wahrnehmen?
Du bist eingeladen zu fühlen: Der erste Schritt auf deinem Weg ist dein Selbständigsein wahrzunehmen. Es wahrzunehmen so, wie es heute ist. Vielleicht ist dein Selbständigsein so klein, so tief in deinem Keller vergraben. Oder vielleicht ist es zum Greifen nahe. Vielleicht bedroht es dich, macht dir Angst. Vielleicht lädt es dich ein und ist sanft und liebevoll. Und wie auch immer diese Energie sein mag, du bist eingeladen, sie wahrzunehmen. Sie wahrzunehmen, damit sie wieder Teil deines Lebens sein kann. Deine Selbständigkeit möchte Teil deines Lebens sein. Möchte sich in deinem Rhythmus sich entwickeln, sich entfalten. Dein Selbständigsein möchte in dein Leben hereinkommen. Und wie könnte es hereinkommen, wenn du dich nicht davon berühren lässt, wenn du es nicht wahrnimmst?
Erlaube dir es wahrzunehmen, es zu fühlen so, wie es jetzt gerade ist. Es geht nicht darum, irgendetwas zu verändern. Es geht nicht darum, irgendetwas zu üben oder Voraussetzungen zu schaffen oder Dinge zu lösen. In diesem Augenblick geht es nur darum, wahrzunehmen. Nur darum, wahrzunehmen. Dich berühren zu lassen von deinem Selbständigsein so, wie es heute ist. Dich berühren zu lassen von einem Teil deines Lebens, der so lange vergessen war. Dich berühren zu lassen, vielleicht auch von einem gewissen Schmerz, der damit verbunden ist. Vielleicht auch von einer gewissen Angst oder einer Hilflosigkeit. Dich einfach nur davon berühren zu lassen, es wahrzunehmen.
Es ist eine Gabe der femininen Energie, wahrzunehmen. Es ist eines ihrer Attribute, ihrer Besonderheiten. Die feminine Energie in deinem Inneren weiß: Alles, was sie wahrnimmt wird wachsen. Alles, was sie wahrnimmt, wird sich entfalten. Alles, was sie wahrnimmt, wird Wurzeln schlagen und Blüten tragen, reif werden, sich ausdehnen. Alles, was sie wahrnimmt, wird reifen. Es ist ein Attribut der femininen Energie. Ein Attribut von dir. Denn auch du trägst die feminine Energie in deinem Inneren. Sie ist ein Teil von dir. Teil deiner Kreativität. Teil deiner Liebe in deinem Inneren. Und sie lädt dich ein, dich von allem, was du bist berühren zu lassen. Sie lädt dich ein wahrzunehmen, dass es nichts zu tun gibt.
Heute ist ein Tag der Wahrnehmung, der Aufmerksamkeit. Heute ist ein guter Tag, Anteile deines Lebens, die so lange im Schatten lagen, wieder wahrzunehmen.
Die Depression, die alle paar Wochen oder Monate über dein Leben herein bricht. Hast du sie jemals wahrgenommen? Oder warst du so damit beschäftigt, darunter zu leiden und gegen sie anzukämpfen und zu glauben, du machst irgendetwas falsch und du wärst weniger wertvoll? Hast du jemals daran gedacht, deine Depression einfach nur wahrzunehmen? Dich von dem berühren zu lassen, was so eifrig bemüht ist, Teil deines Lebens zu werden. So eifrig bemüht ist, wieder Teil von dir zu sein, dass es jeden Monat wieder an deine Tür klopft. Dich jeden Monat wieder aufs Neue einlädt, es wahrzunehmen. Dich berühren zu lassen.
Alle Dinge kommen in verschiedenen Gestalten, in verschiedenen Verkleidungen in dein Leben. Manche Dinge kommen in einer Gestalt, die du magst und manche Dinge kommen in einer Gestalt, die du nicht magst. Aber, das heißt nicht, dass sie weniger wertvoll oder weniger wichtig wären. Sie kommen einfach nur mit einer anderen Melodie oder einem anderen Bild in dein Leben herein. Es ist die andere Hälfte deines Lebens, die so sehr darauf wartet, wahrgenommen zu werden. Die so sehr darauf wartet, wieder Teil werden zu dürfen von dir. Diese Dinge von dir haben eine andere Gestalt, einen anderen Ausdruck, eine andere Dynamik. Vielleicht sind es die Tage, an denen du dich nicht gut fühlst, nicht wohl fühlst, und du bemerkst, dass sich alles so schnell verändert, oder auf eine Art, die dir unangenehm ist. So dass du dich vielleicht verwirrt fühlst oder alleine fühlst.
Hast du schon einmal daran gedacht, dich von dem, was an diesem Tage geschieht, einfach nur berühren zu lassen, es wahrzunehmen? Für einen Moment beiseite zu legen, dass es dir nicht gefällt oder dass es nicht so ist, wie du es dir vorgestellt hast, sondern einfach nur das wahrzunehmen, was ist? Einfach nur zu fühlen. Du musst dazu nichts Spezielles vorbereiten. Du brauchst in kein besonderes Zimmer zu gehen, um wahrzunehmen. Du brauchst dich nicht anders anzuziehen oder alleine sein oder an einem bestimmten Ort sein. Es muss nicht still sein um dich herum. Jeder Moment ist ein guter Moment, um wahrzunehmen. Um die Dinge wahrzunehmen, die dir vielleicht wehtun. Um vielleicht wahrzunehmen, dass es etwas gibt in deinem Leben, das du dir mehr wünschst, als alles andere. Und du wünschst es dir so sehr. Und so viel Liebe und so viel Bedeutung ist in diesem Wunsch, dass du es nicht wagst, wahrzunehmen. Dass du Angst davor hast, dich von diesem Wunsch berühren zu lassen. Dich von dem berühren zu lassen, was du dir so sehr wünschst.
Manche von euch wünschen sich eine Familie oder ein Kind. Andere möchten gerne selbständig sein und ein eigenes Unternehmen besitzen. Andere wieder wünschen sich eine Wohnung, ein Haus, ein Boot, eine Reise, einen Partner, mit dem sie glücklich sind oder eine Partnerin, mit der sie ihre Zeit teilen können. Manche von euch möchten gerne einen Neuanfang wagen und wissen noch nicht so recht, wie.
Heute ist ein guter Moment, eine gute Gelegenheit, um es zu wagen, deinen Wunsch wahrzunehmen. Das, was du so sehr liebst, so sehr, dass du es in das hinterste Zimmer deines Lebens weggeschlossen hast. Das, was dir so wichtig ist, dass du es nicht einmal wagst, davon zu träumen. Das, was dir so viel bedeutet. Kannst du es einfach wahrnehmen? Kannst du dir erlauben zu fühlen, dass es da ist? Kannst du dir erlauben, es wahrzunehmen und alle Gefühle, die damit verbunden sind. Deine Angst, deine Wut, deine Enttäuschung, Schmerz, Freude, Leichtigkeit – all die Dinge, die damit verbunden sind, wahrzunehmen.
Du musst nichts tun. Du musst nichts tun. Mach dir dieses Geschenk und nimm wahr. Lass dich berühren von dem, was dir am allerwichtigsten ist. Lass dich berühren davon. Es ist einfach nur da. Es ist Teil deines Lebens, genauso wie die Dinge, die du nicht magst. Es ist Teil deines Lebens. Doch vielleicht hast du es so lange schon nicht mehr wahrgenommen, dass es sich in einem ganz anderen Rhythmus befindet wie du. Manche von euch würden sagen, es befindet sich in einer anderen Dimension, in einem anderen Zustand. Wenn du dir erlaubst, es wahrzunehmen, kann es in deine Dimension herein kommen. Kann es in deinem Rhythmus atmen und sich entfalten, kann es Teil werden deines Lebens. Und du musst nichts dafür tun, außer es wahrzunehmen.
Wahrnehmung ist eine Gnade. Wahrnehmung ist ein Geschenk. Ein so selbstverständliches, so einfaches ursprüngliches Geschenk. Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass viele Attribute der femininen Energie dir so selbstverständlich erscheinen. So einfach. Gar nicht spektakulär. So einfach wie deine Wahrnehmung. Und vielleicht hast du auch bemerkt, obwohl es so einfach ist, so überhaupt nicht spektakulär ist, dass manchmal das allerschwierigste ist – das, was dich am meisten herausfordert - einfach nur wahrzunehmen. Dich berühren zu lassen von dem, was du magst, dem, was du nicht magst. Von deinen tiefsten Wünschen und Träumen. Dich von den Menschen berühren zu lassen, die dich umgeben. Dich von den Menschen berühren zu lassen, die du liebst. Und auch von denen, die du überhaupt nicht magst. Dich berühren zu lassen, um wahrzunehmen.
Das ist eine Art, dein Leben zu verwandeln, dein Leben kreativ zu gestalten, neu zu formen. Das ist eine Art des Neubeginns. Und du kannst jetzt damit beginnen. Und an jedem neuen Tag, wenn dir etwas begegnet, an dem du merkst, dass es sich nicht mit dir in Einklang befindet. Nimm dir den Augenblick Zeit, um es wahrzunehmen. Lass dir den Moment Zeit, dich davon berühren zu lassen und zu beobachten, was dann geschieht. Zu beobachten, was geschieht, wenn du deinem Körper Tag für Tag wahrnimmst. Wenn du das, was dir an deinem Körper gefällt, wahrnimmst. Und auch das, was dir nicht gefällt. Das, was dir Schmerzen bereitet oder Angst macht. Wenn du dir diesen Augenblick Zeit nimmst, um es einfach wahrzunehmen. Und deinem Körper die Chance gibst, wieder Teil zu werden von dir. Wieder Teil deines Lebens, deines Rhythmus zu sein.
Es ist eine wunderschöne Energie, die sich in unserer Mitte entfaltet – in diesem Raum, in dem wir uns gegenseitig wahrnehmen und gegenseitig berühren. In dem wir nichts tun und nichts verändern, und wo sich doch so viel verändert und so viel geschieht.
Es ist ein Genuss für mich, Sophia, hier zu sein und diese Zeit mit dir zu verbringen, mit euch zu verbringen.
Wir werden im Anschluss noch einmal zurückkehren für die Fragen und Antworten.
Und so beginnen wir…
Teil 2 - Fragen und Antworten mit Sophia: Und so beginnen wir den zweiten Teil unseres Beisammenseins…
…die Fragen und Antworten, die wir gemeinsam teilen, von denen wir uns gemeinsam berühren lassen, die wir gemeinsam wahrnehmen. Und was wäre passender, als diese Zeit damit zu beginnen, dich selbst wahrzunehmen. Dich selbst wahrzunehmen mit allem, was du bist. Mit dem, was dir bewusst ist. Mit dem, was du über dich weißt und mit dem, was du nicht weißt. Mit den Dingen, die im Schatten liegen, die du nicht gerne wahrnimmst, die du vielleicht sogar verdrängst.
Was wäre passender, als all dieses einfach wahrzunehmen und dich davon berühren zu lassen? Dich von dir selbst berühren zu lassen. Genau jetzt. Dich von dir selbst berühren zu lassen. Was für ein schöner Moment, den du mit dir teilen kannst. Was für ein schöner Moment, wenn du einfach nur bei dir bist und dich wahrnimmst. Dich fühlst. Bei dir bist. Ja.
Und so beginnen wir mit den Fragen und Antworten. Wir laden euch ein zu fragen. Wir laden dich ein, deine Fragen einzubringen. Manchmal werden die Fragen beantwortet durch Fragen, die andere Menschen stellen, und manchmal wirst du selbst Fragen stellen. Und manchmal wirst du Fragen stellen, und deine Fragen werden nicht beantwortet. Und manchmal findest du Antworten noch bevor du gefragt hast. Das ist das Spiel. Das ist der Zauber des Lebens.
Antworten sind ein Geschenk, das du dir selber machen kannst. Berührende Antworten sind ein noch größeres Geschenk, das du dir machen kannst. Antworten, die dich weiterbringen, sind das größte Geschenk, das du dir machen kannst. Sie kommen niemals von mir, Sophia. Es sind deine Antworten, die dir gehören. Und ich kann dir helfen, sie zu sehen, sie wahrzunehmen, dich von ihnen berühren zu lassen.
Die Antwort, auf die ich dich aufmerksam mache, ist nur eine Antwort von vielen möglichen Antworten. Wir schicken dies voraus und freuen uns jetzt auf die erste Frage.
Frage 1:
Liebe Sophia! Vielen Dank, dass du so liebevoll und einfühlsam all die Fragen beantwortest. Hier komme ich nun mit meiner Frage zu dir, die sich auf die Therapieform Familienaufstellung bezieht. Ich habe selber auch schon ein paar Mal teilgenommen und immer erlebt, dass die Teilnehmer – auch ich – für ihre Eltern Lasten tragen. Ich konnte während der Aufstellungsarbeit auch erfahren, dass sich durch das Aufstellen viel löst und auch in eine neue Harmonie kommt. Eine Therapeutin meinte, dass wir hierher gekommen sind, um die Themen unserer Eltern zu lösen und uns deshalb die Familien so ausgesucht haben. Ich freue mich, deine Sichtweise darüber zu lesen.
Sophia:
Wir danken dir für diese Frage.
Es gibt viele Techniken und viele Wege und viele verschiedene Ansichten, die helfen sollen und helfen können, dich auf deinem Weg weiterzuentwickeln. Es gibt so viele verschiedene Techniken und Ansichten, wie es Sandkörner am Strand gibt. Und keine ist schlecht und keine ist gut. Sie sind einfach das, was sie sind.
Die Frage ist: Was berührt dich? Was ist angenehm für dich? Welche dieser Techniken fördern dich, bringen dich näher zu dir? Bringen dich dazu, dir selbst zu vertrauen? Bringen dich dazu, mehr Mittelpunkt in deinem Leben zu werden.
Es ist eine Tendenz des Menschseins, andere Dinge in den Mittelpunkt des eigenen Lebens zu stellen. Ob es nun deine Eltern sind, ob es eine bestimmte Denkweise ist, eine bestimmte Technik, ein spiritueller Lehrer, spirituelle Texte, das Geldverdienen, dein Chef in der Firma. Was auch immer es sein mag: Es gibt eine Tendenz unter den Menschen, andere Dinge in den Mittelpunkt des eigenen Lebens zu stellen. Das bedeutet, ein Teil deines Lebens wird von einem anderen Einfluss geprägt, von einem anderen Einfluss mitgestaltet.
So wie deine Eltern am Beginn deines Lebens dein Leben eine Weile für dich mitgestaltet haben. Manche von euch lassen eure Eltern noch immer diese Aufgabe für euch erfüllen. Selbst, wenn eure Eltern schon längst gestorben sind, oder wenn ihr gar nicht mehr im gleichen Haushalt mit ihnen lebt oder nicht einmal mehr Kontakt mit ihnen habt. Manchmal stehen eure Eltern immer noch im Mittelpunkt eures Lebens. Wie eine Art Platzhalter. Bis zu dem Moment an dem du deinen eigenen Platz wieder einnehmen möchtest. Nur du allein kannst wahrnehmen, wann der Moment gekommen ist, deinen eigenen Platz wieder einzunehmen.
Es ist nicht falsch, deine Eltern dein Leben bestimmen und prägen zu lassen. Es gibt nichts Falsches daran. Es ist eine Möglichkeit, eine Erfahrung von vielen möglichen Erfahrungen, die du machen kannst. Die Frage ist wieder: Was gefällt dir? Was fühlt sich stimmig für dich an? Und wenn du so weit bist, deine liebevolle Energie in deinem Inneren zu finden, deine Autorität, deine Verantwortung für dich selber wieder anzunehmen, dann wirst du den Platz wieder einnehmen, den bisher deine Eltern eingenommen haben.
Und nun zum zweiten Teil deiner Frage: Ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt fragst du nach der Bedeutung der Familienaufstellung. Und mein Beitrag dazu ist, das es eine sehr heilsame Form des Wahrnehmens sein könnte, deine Familie, die Bindungen in deinem Leben, die wichtigen Menschen in deinem Leben, Menschen die du liebst und die du nicht liebst, einfach nur wahrzunehmen. Dich davon berühren zu lassen, von dem, was ist. Von dem, was ist. Es sichtbar werden zu lassen.
Es fühlbar und erfahrbar werden zu lassen in Form einer Familienaufstellung ist wundervoll. Du kannst es genauso auch aufmalen oder aufzeichnen. Du kannst eine Geschichte darüber schreiben. Du kannst einen Spaziergang machen und dir erlauben, Beziehungen – das Netz der Beziehungen in deinem Leben - wahrzunehmen und zu fühlen. Eine große Weisheit liegt darin, die Dinge einfach nur wahrzunehmen und zu fühlen. Durch deine Wahrnehmung allein beginnen sie sich zu verändern. Beginnen sie in Harmonie mit dir selber zu kommen.
Es ist eine sehr alte und eine sehr einschränkende Vorstellung, dass du deine Familie umstellen müsstest, damit Harmonie entsteht. Dass bestimmte Menschen das Beziehungsgeflecht verlassen müssten und andere hinzukommen müssen. Dass deine Schwester auf einem anderen Platz stehen sollte. Dass du einen anderen Platz einnehmen solltest. Es ist sehr einschränkend. Es ist sehr beengend. Es ist nicht falsch. Es ist, was es ist.
Ich würde dich einladen, darüber hinauszuwachsen und zu fühlen: Du musst nichts richtig stellen in deiner Familie, in deinem Leben. Es genügt, wahrzunehmen was ist. Damit zu sein, dich davon berühren zu lassen von dem, was ist. Es ist eine größere Herausforderung, aber es ist auch eine größere Verwandlung, eine größere Chance für dich.
Danke für deine Frage. Nächste Frage.
Frage 2:
Liebe Sophia! Seit meiner Jugend habe ich immer wieder Diäten gemacht und ich habe mit meinem Gewicht und meinem Körper gekämpft und damit ist für mich das Thema Essen belastet mit vielen schmerzhaften Gefühlen. Heute versuche ich, mich nicht mehr einzuschränken und an feste Regeln zu halten, aber es gelingt mir noch nicht, eine wirklich freudige Beziehung zum Essen einzugehen. Hast du einen Tipp für mich, wie ich mich auf neue Weise dem Thema Essen öffnen kann?
Sophia:
Ja, wir haben einen Vorschlag für dich. Mein Vorschlag wäre: Mache dir bewusst, dass du noch immer ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen hast. Eine riesengroße Erwartung, wie es sein sollte – deine Beziehung mit dem Essen. Wie es im Idealfall sein sollte.
Und ich lade dich ein, anstatt dich auf dieses Ziel zu fixieren, dir ein wenig Zeit dafür zu nehmen, wahrzunehmen, was eigentlich ist. Den Schmerz wahrzunehmen, der da ist. Die Angst, die Verletzungen wahrzunehmen, die da sind. Damit zu sein, damit zu atmen und zu beobachten, wie sich dieser Bereich deines Lebens ganz langsam wieder in einen Rhythmus mit dir bringt, wieder Teil wird deiner Freude, deines Ausdrucks.
Nächste Frage.
Frage 3:
Liebe Sophia! Im Zusammenhang mit Übergewicht sagtest du im August-Channel: „Erst, wenn du damit einverstanden sein kannst, dass es so ist, wie es ist und dass es so bleibt, wie es bleibt, erst dann bist du frei für Veränderungen.“ Und dann empfiehlst du mir in Bezug auf Beziehungen, sei es eine Partnerschaft oder Freunde oder vieles andere zu sagen: „Ja, es gehört mir. Alles ist da für mich. Und du kannst liebevoll wählen, dass dir all diese Dinge wieder gehören dürfen.“ Ich sehe in dem Einverstandensein wie es gerade ist und dem Wählen, vor allem des Neuen, was mir gehört und zusteht, einen gewissen Widerspruch. Ich wäre dir dankbar, wenn du mir hilfst, das zu klären.
Sophia:
Wir laden dich ein, für einen Augenblick still zu werden und ganz bei dir anzukommen und wahrzunehmen: Es gibt einen Schmerz in deinem Leben. Einen Schmerz, den du sehr, sehr, sehr lange nicht mehr wahrgenommen hast. Dieser Schmerz ist da. Dieser Schmerz bringt dich dazu zu kämpfen, bringt dich dazu auszuweichen, Angst zu haben und auf deinen Verstand zurückzugreifen. Das Vermeiden von diesem Schmerz bringt dich dazu sehr kompliziert zu werden und der Lösung aus dem Weg zu gehen.
Es ist eine große Herausforderung, und du hast unser ganzes Mitgefühl. Doch ich lade dich ein, still zu werden und diesen Schmerz wieder wahrzunehmen. Diesen Schmerz wahrzunehmen, der dich so nervös macht, der dir solche Angst macht. Und der so sehr Teil von deinem Leben ist, obwohl du ihn nicht wahrnimmst.
Wir laden dich ein, dieses Wunder geschehen zu lassen, dir diese Gnade zuteil werden zu lassen, diesen Schmerz wieder wahrzunehmen. Und es spielt keine Rolle, warum dieser Schmerz da ist, ob es stimmt oder nicht. Vertraue dir und wage es zu fühlen: Es ist etwas da, was auf dich wartet.
Danke für deine Frage.
Frage 4:
Liebe Sophia! Immer wieder habe ich überlegt, was wohl die richtigste oder wichtigste Frage sein könnte, die ich dir stelle. Es gibt so vieles in mir, was mich bewegt und daher frage ich dich einfach: Was ist es, was ich wirklich wissen möchte? Ich danke dir.
Sophia:
Ich danke dir. Und es ist an der Zeit, die Liebe deiner Seele wieder wahrzunehmen. Du beschäftigst dich mit vielen verschiedenen Dingen. Doch es ist die Liebe deiner Seele, die dir heute und morgen und übermorgen wieder näher kommen möchte. Eine Liebe, die einfach nur da ist und dich hält. Genau jetzt. Genau da, wo du jetzt bist. Eine Liebe, die nicht erwartet, dass du erst besser werden musst, anders werden musst. Eine Liebe, die dich annimmt, die dich nährt und die dir hilft, zu wachsen.
Du bist wie eine kleine Pflanze, die begonnen hat zu wachsen und sich zu entfalten. Und jetzt ist es an der Zeit diese Pflanze zu gießen. Diese Liebe anzunehmen, die auf dich wartet, die für dich da ist. Und es reicht deine Bereitschaft. Dein JA ist genug, um diese Liebe wieder anzunehmen.
Jeder Mensch findet seinen eigenen Weg zu seiner eigenen Liebe. Es gibt kein Rezept, keinen 12-Schritte-Plan, keinen Trick. Es gibt nur dein JA, deine Bereitschaft, deine Offenheit, diese Liebe wieder anzunehmen. Und Atemzug für Atemzug wird dein Weg entstehen.
Dankeschön.
Frage 5:
Liebe Sophia! In Bezug auf die so genannten Neuen Kinder beobachte ich, dass dieses Thema oft sehr speziell behandelt wird. Es wird von Indigokindern gesprochen, von Kristallkindern, neue Schulen sollen eröffnet werden. Gleichzeitig beobachte ich, dass neues Bewusstsein auch ganz selbstverständlich in Familien einfließt. Zum Beispiel wurde jetzt in einer Schule das Unterrichtsfach "Glück" eingeführt, in dem Schüler für sich erarbeiten sollen, was für sie Erfüllung und Glück bedeuten und wie man das auch in der Schule umsetzen kann. Kannst du etwas dazu sagen? Wie steht die Eröffnung von neuen Schulen dazu in Beziehung neues Bewusstsein in bisherige Strukturen einfließen zu lassen?
Sophia:
Es ist eine Zeit, in der sich vieles wandelt, in der sich täglich neue Möglichkeiten eröffnen. Und was ich heute sage, wird morgen schon veraltet sein, nicht mehr gültig sein. Doch heute in diesem Augenblick entstehen viele, viele neue Möglichkeiten für die Kinder, die bereits in dieser Welt sind und die Kinder, die noch hereinkommen werden. Das Bewusstsein der Menschheit hat sich auf einer gewissen Ebene mehr für Mitgefühl und Liebe geöffnet. Und ein winziges Maß an Liebe genügt, um die Welt schöner werden zu lassen. Um die Schulen und Kindergärten liebevoller, wärmer und geborgener werden zu lassen.
Wir laden euch alle ein zu erkennen, wie viel neue Möglichkeiten entstehen. Manche dieser Möglichkeiten entstehen aus bestimmten Initiativen, die bestimmte Vorstellungen vertreten und bestimmte Ziele vor Augen haben. Anderes entsteht schon fast zufällig, wie nebenbei. Ganz unbeobachtet. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten für Neues in diese Welt hereinzukommen, und kein Weg ist weniger wert oder mehr wert als der andere.
Manchmal gibt es eine Initiative, die eine neue Schule gründet. Manchmal verändert sich eine bestehende Schule oder neue Lehrer kommen hinzu. Oder neue Schüler kommen hinzu. Was auch immer es sein mag, die Veränderung kommt herein. Neue Wege, neue Türen öffnen sich und es sind die Kinder selbst, die diese Möglichkeiten mit sich bringen. Und wie sich diese neuen Möglichkeiten umsetzen, ist überhaupt nicht wichtig. Wichtig ist wahrzunehmen, dass sich neue Möglichkeiten ergeben, dass die bestehenden Strukturen weicher werden. Auch, wenn es nicht sichtbar ist oder noch nicht sichtbar ist.
Wenn ihr euch einen Moment Zeit nehmt, um zu fühlen, um zu vergleichen wie das Schulsystem noch vor 10 Jahren war und wie es heute ist.
(kurze Pause)
Im Verborgenen hat sich so viel verändert.
Und ihr werdet in den nächsten Jahren bemerken, wie diese Samen, die vor langer Zeit eingesät wurden, die Samen, die mit den ersten Indigokindern auf die Erde kamen, jetzt beginnen, Früchte zu tragen. Früchte zu tragen, die denjenigen, die jetzt Kinder sind, zugute kommen, und den Erwachsenen ebenso.
Wir danken dir für deine Frage.
Frage 6:
Liebe Sophia! Danke für deine Antworten. Welcher Teil von mir sagt immer noch: „Du kannst das nicht. Du darfst das nicht. Du hast Fülle nicht verdient. Du bist es nicht wert. Ohne Anstrengung geht gar nichts. Du könntest jemandem Schaden zufügen.“ Ich weiß seit langem, dass das nicht mehr stimmt, nicht wahr ist, aber es ist scheinbar nur im Kopf geblieben. Selbst wenn ich Fülle und Freiheit von diesen alten Mustern wähle, ist das so offensichtlich nur im Kopf und nicht im Herz. Da ist die Angst, es anzunehmen. Warum ist das so stark und was kann ich tun, außer Atmen und Akzeptieren? Danke Sophia.
Sophia:
Wir laden dich ein wahrzunehmen, dass ein großer Anteil von dir daran gewöhnt ist, etwas tun zu müssen, um Veränderungen zu erreichen. Und diese Strategie hat dich nur bis zu einem bestimmten Punkt weitergebracht. Und jetzt bist du an diesem Punkt und vielleicht magst du ausprobieren, was wir heute gemeinsam besprochen und geteilt haben. Vielleicht magst du dir erlauben wahrzunehmen: Was ist es, was dir weh tut? Was ist es, was dir Angst macht? Was ist es, was da ist in deinem Leben, was dir überhaupt nicht gefällt, was dich scheinbar zurückhält?
Es geht nicht darum, es zu eliminieren und aus deinem Leben herauszujagen, zu verändern, zu lösen, zu akzeptieren, nicht zu akzeptieren. Es geht um diesen einen Moment, den du dir schenken kannst, wo du wahrnimmst, was da ist. Wo du den Widerstand in deinem Leben wahrnimmst. Die Hoffnung. Die Angst. Die Unsicherheit. Die Unruhe. Die Traurigkeit. Den Schmerz. Die Freude. Wo du dir erlaubst wahrzunehmen, was ist. Wo du dir erlaubst zur Ruhe zu kommen und zu beobachten.
All diese Anteile von dir sehnen sich danach, wieder Teil deines Rhythmus zu werden, deiner Entwicklung zu sein. Nimm sie wieder wahr. Lass sie dich berühren, so wie sie jetzt sind, und beobachte, was geschieht.
Danke für diese Frage. ***
Abschließend möchten wir allen dafür danken, dass sie hier sind. Wir danken dir dafür, dass du hier bist. Ich möchte dir danken dafür, dass es dich gibt, dass du da bist, dass du so bist, wie du bist. Und ich lade dich ein: Nimm dich wahr. Nimm dich wahr, so wie du heute bist. Nimm wahr, was dir gefällt, was dir nicht gefällt. Nimm dich wahr. Schenke dir die Gnade deiner Aufmerksamkeit. Mach dir dieses Geschenk. Lass dir diese Liebe zuteil werden, dich selber wahrzunehmen. Dich von dir selber berühren zu lassen.
Und somit beenden wir dieses gemeinsame Treffen. Meine Liebe ist mit dir. Mit euch.
Und so beginnen wir gemeinsam…
Transkribiert von Annette Kühnhardt 
© 2009, Lea Hamann, Königstein im TaunusWir freuen uns, wenn du diesen Text unter Hinzufügung dieser Fußnote auf nichtkommerzielle Weise frei weitergibst oder weiterversendest!Allgemeiner Hinweis zum Thema Channeling: Jeder Text, der durch einen bestimmten Menschen gechannelt wird, ist ein Ausdruck. Ein Ausdruck von vielen möglichen. Nimm dir nur das mit, was dich anspricht, was dir gefällt. Bei jedem Channeling gilt: Die Worte sind Hilfsmittel, der Energie zu folgen und sie anzunehmen, aber die Worte sind nicht das, worum es letztendlich geht.Channeling ist eine Möglichkeit, Energie fließen zulassen. Du bist beim Lesen dieser Texte eingeladen, jederzeit für dich selbst zu entscheiden, was sich für dich stimmig anfühlt und was nicht. Es gibt keine absolute Wahrheit, die allgemein gültig ist. Es gibt viele Wahrheiten, und du darfst die Wahrheit wählen, die sich heute stimmig anfühlt für dich. Im Laufe deiner Entwicklung kann sich dies immer wieder verändern. Sophias Liebe begleitet dich, wenn du es möchtest, da wo du gerade stehst. Du musst nichts dafür tun. Viel Freude mit den Texten!Über Sophia: Sophia ist eine feminine Energie, die das Erwachen und die Entwicklung der Menschheit durch ihr Verständnis und Ihre Weisheit begleitet. Ihre Botschaften sind einfach und tiefgehend. Lea Hamann arbeitet seit einiger Zeit persönlich und beruflich mit Sophias Energie. Sie begann Sophia im Jahr 2007 öffentlich zu channeln. Seitdem begleitet uns Sophia in monatlichen Channelings, der Sophia-Serie. Sie lädt uns ein, wieder mit der femininen Energie unserer Seele vertraut zu werden.Feminine Energie bedeutet nicht unbedingt Frausein. Männer und Frauen besitzen gleichermaßen einen femininen Teil der Seele. Das feminine Prinzip hilft uns dabei, Fülle anzunehmen, unsere Schöpfungen wachsen zu lassen und unser Leben in einem tiefen Vertrauen zu führen. In unserer heutigen Welt haben die meisten Menschen die Tendenz unbalanciert zu sein und schwerpunktmäßig ihre maskuline Energie zu leben. Sophia betont oft, wie wichtig die Verbindung zur femininen Energie für ein liebevolles und balanciertes Leben ist.
Die monatlichen Channelings der Sophia-Serie sind kostenlos auf unserer Webseite erhältlich. Du bist eingeladen dich von Sophias Liebe berühren zu lassen. Wir freuen uns, wenn du Sophias Botschaften auf nichtkommerzielle Art und Weise weitergibst. Unsere Webseite: www.eelea.deÜber Lea Hamann: Lea Hamann, Jahrgang 1982, arbeitet als Lehrerin und mitfühlende Begleiterin mit Menschen, die sich in ihrem spirituellen Erwachen befinden. Sie lehrt das Bewusste Atmen und die Rückverbindung mit der femininen Energie in Einzelsitzungen und Seminaren. Sophias Weisheit ist untrennbarer Bestandteil von Lea Hamanns Arbeit. Sophias Liebe ist eine ständige Präsenz in ihren Sitzungen und ihren Seminaren. Lea Hamann lebt mit ihrem Partner Matthias Kreis in Königstein im Taunus.Kontakt: Lea Hamann | Gerbereigasse 5A | 61462 Königstein im Taunus Telefon: 0049 - 6174 - 256 773 Email: lea@eelea.de Webseite: www.eelea.deFinanzielle Unterstützung der Sophia-Serie: Dein finanzieller Beitrag hilft uns dabei, die Liebe von Sophia-Serie auf die Erde zu bringen! Überweise deine Spende auf folgendes Konto:
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