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Und so beginnen wir gemeinsam...
…so beginnen wir gemeinsam einen neuen Teil der Sophia-Serie.
Es ist ein neuer Beginn für mich, Sophia. Es ist ein neuer Beginn für dich, der jetzt gerade zuhört oder für dich, der sehr viel später erst in diesem gemeinsamen Raum hereinkommt. Oder einfach nur hindurchgeht, vorbeigeht. Es ist ein neuer Beginn. Und vielleicht wunderst du dich, warum dieser neue Beginn mitten im Winter stattfindet. Warum nicht im Frühling? Warum nicht im Sommer?
Doch in diesem Moment, in diesem Winter, in dieser Zeit, wo im Außen nichts Neues sichtbar ist, werden die Samenkörner des Neuen gelegt, tief, tief im Inneren. Und in deinem Inneren und auch im Inneren der Erde, im Inneren des menschlichen Bewusstseins reift das Neue heran. Und das Neue reift im Verborgenen heran. Es ist noch nicht sichtbar. Es ist noch nicht groß. Es ist noch nicht im Außen wahrzunehmen. Aber, es ist bereits da. Es ist bereits da und wartet darauf, dass du es bemerkst. Wartet darauf, dass es wachsen darf. Dass es hereinkommen darf in diese Welt, in dein Bewusstsein, in deinen Alltag. Es ist da und wartet. Es reift im Vorborgenen heran. Und so wie es die Erde, die Natur es vormacht, so geschieht es auch in deinem Inneren. Im Inneren von jedem Menschen.
Und ich, Sophia, lade dich ein, heute an diesem Tag, das Neue zu feiern, das in deinem Inneren heranreift, das bereits da ist. Das du wahrnehmen kannst, wenn du dich auf dein Inneres besinnst. Das du fühlen kannst. Das du in deinem Atem wahrnehmen kannst. Ich Sophia, lade dich ein, es wahrzunehmen und dich darüber zu freuen, dich auf das zu besinnen, was bereits da ist. Dich auf das zu besinnen, was reif ist und wachsen möchte. Eine neue innere Haltung dir selbst gegenüber anzunehmen.
Siehst du: So oft ist dein Blick auf die Zukunft gerichtet. So oft denkst du über all die Dinge nach, die du noch nicht weißt. Die du noch nicht kannst. Die sich noch nicht in deinem Leben verwirklicht haben. Du denkst über den Raum nach, den du noch nicht gefunden hast. Du denkst über das Geld nach, was noch nicht in dein Leben hereingekommen ist. Oder den Beruf, den kreativen Ausdruck, den du noch nicht wahrnimmst oder der noch nicht sichtbar geworden ist.
Du verbringst so viel Zeit damit, darüber nachzudenken, über die Dinge, die noch gar nicht da sind. Deine Augen sind ständig auf die Zukunft gerichtet. Wann werde ich es wissen? Wann werde ich es finden? Wann wird es endlich geschehen? Wann wird es endlich sichtbar werden? Wann wird die Beziehung in mein Leben kommen, nach der ich mich schon so lange sehne? Wann wird mein Körper sich endlich verändern? Wann werde ich das neue Buch schreiben, die neue Musik komponieren? Wann werde ich mein Kind besser verstehen? Wann werde ich eine Familie gründen?
Und deine Energie richtet sich auf die Zukunft. Deine Energie richtet sich auf Dinge, die noch gar nicht da sind und noch gar nicht sichtbar geworden sind. Und es entsteht eine Unsicherheit in deinem Inneren. Und es entsteht ein Zweifel an dir selbst. Warum ist es noch nicht da? Warum kann ich es noch nicht? Warum habe ich es noch nicht verstanden? Warum bin ich noch nicht soweit? Warum kann es nicht alles schneller gehen?
All diese Fragen, all diese Unsicherheiten bewirken einen Zweifel an dir selbst. Einen Zweifel an deinem eigenen Weg. Einen Zweifel an deiner Schöpfung. Einen Zweifel an dir und deiner Wahrnehmung.
Vielleicht steht es mir nicht zu? Vielleicht ist es nicht mein Recht, glücklich zu sein. Vielleicht brauche in noch eine andere Antwort, eine andere Strategie, eine andere Technik. Vielleicht gibt es irgendwo dort draußen in der Zukunft, dort draußen in der Ferne noch jemanden, der mir etwas sagen muss, damit ich meinen Weg gehen kann. Vielleicht gibt es irgendwo dort draußen eine Antwort, die ich noch nicht kenne. Die ich suchen und finden muss. Vielleicht reicht es nicht, meinem Gefühl zu vertrauen. Vielleicht brauche ich doch irgendjemand anderen, der mir sagt, was zu tun ist.
Diese Unsicherheit in deinem Inneren, diese Unsicherheit bringt dich dazu, deine Augen zu verschließen vor dem, was bereits da ist. Du bist wie ein Architekt, der den Bau eines großen neuen Gebäudes begleitet. Und immer wieder, wenn ein neuer Trakt von diesem neuen Gebäude erbaut wurde, immer wieder, wenn neue Räume gebaut werden, neue Mauern hochgezogen werden, kannst du es überhaupt nicht sehen, weil sich dein Augenmerk auf die Bereiche des neuen Gebäudes richtet, die noch nicht erbaut sind. Die noch nicht fertig sind. Die noch nicht sichtbar sind. Die vielleicht gerade erst geplant werden. Die gerade erst gezeichnet und angelegt werden.
Dein Augenmerk richtet sich so oft auf die Dinge, die noch nicht da sind. Du beschäftigst dich so viele Stunden am Tag mit den Dingen, die noch nicht da sind. Du beschäftigst dich damit, dass es wenig Interesse gibt für die Dinge, die du anbietest. Oder, dass du zu wenig Werbung machst für die Dinge, die du anbietest. Dass du noch keine Visitenkarte hast, kein Logo, keine Webseite. Du beschäftigst dich damit, dass du noch nicht so mit dir selber umgehst, wie du es gerne möchtest. Du beschäftigst dich damit, dass du noch nicht den Partner gefunden hast, mit dem du gerne dein Leben teilen möchtest. Du beschäftigst dich mit all den Dingen, die NOCH NICHT da sind. Deine Energie fließt in etwas hinein, das noch nicht da ist. Deine Energie fließt so oft in die Zukunft hinein, die noch nicht da ist. Noch nicht sichtbar. Noch nicht greifbar für dich.
Und wie viele Menschen haben diesen Raum für dich gefüllt? Wie viele Menschen hast du hereingebeten in dein Leben, um diese Sicherheit für dich zu sein? Um diese Antworten zu geben, die noch nicht da sind? Um die Sicherheit zu geben, die du noch nicht hattest. Um dir den Weg zu weisen, den du noch nicht kanntest. Um dir das zu ersetzen, was du selber noch nicht hast entstehen lassen.
Erlaube dir, das wahrzunehmen. Wie viele Menschen, wie viele Religionen, wie viele Glaubensmuster und Gruppen sind hereingekommen in dein Leben, um diese Leere zu füllen? Um diese Distanz zwischen dir und dem, was jetzt ist, zu überbrücken. Sie sind gekommen, weil du sie gerufen hast.
Die Meister, die mehr wussten als du, sind hereingekommen zu dir, weil du von dir aus gesagt hast: Ich weiß es nicht. Ich habe die Antwort nicht. Ich weiß nicht, wie ich mein Leben leben soll. Ich weiß nicht, was mir wichtig ist, was mir gut tut und nicht gut tut. Ich weiß nicht, wie ich mir selber nahe kommen soll. Und schon waren andere Menschen da, die es für dich wussten. Die dir deine Antworten gegeben haben. Die dich auf deinem Weg geführt und begleitet haben.
Immer, wenn du gesagt hast: Ich weiß nicht, wie ich meine Fülle in meinem Leben annehmen soll. Ich weiß nicht, ob es mir wirklich zusteht. Schon waren Menschen da, die diese Leere für dich gefüllt haben. Die sich in dieses Vakuum hineinbegeben haben. Die dieses fehlende Vertrauen, diesen fehlenden Kontakt zu dir selbst ersetzt haben. Wie eine Brücke. Wie eine Brücke, die etwas überbrückt hat. Die eine Trennung überbrückt hat für eine kleine Zeit.
Und ich, Sophia, lade dich ein zu spüren: Wo gibt es in deinem Leben Bereiche, wo du dir selber nicht vertraust? Wo du glaubst: Die Antwort ist irgendwo im Außen und du kannst sie nicht finden? Wo zweifelst du an dir selbst? Wo vertraust du nicht darauf, dass die Dinge wachsen und sich entfalten in ihrer eigenen Zeit?
Ist es deine Beziehung, der du nicht vertraust? Ist es deine Familie, der du nicht vertraust? Ist es dein Beruf, dem du nicht vertraust? Oder vielleicht das Geld auf deinem Konto, zu dem du kein Vertrauen hast? Vielleicht ist es auch dein Körper, zu dem du kein Vertrauen hast. Zu welchem Bereich in deinem Leben hast du kein Vertrauen? Wo sagst du: Ich habe die Antwort nicht. Ich brauche Hilfe. Ich brauche irgendjemanden, der mehr weiß als ich. Ich brauche irgendjemanden, der mich führt, der mich lenkt, der mich trägt. Erlaube dir, das wahrzunehmen. Es gibt kein Gut oder Schlecht. Kein Falsch oder Richtig.
Ich, Sophia, lade dich ein, einfach wahrzunehmen: Wo gibt es in deinem Leben Bereiche, in denen du dir selber nicht vertraust? In denen du zögerst, zweifelst. In denen du abwartest und dich zurück hältst. Und welche Menschen oder welche Figuren, Gruppen oder Personen und Vorstellungen kommen herein und füllen dieses mangelnde Vertrauen, füllen diese Leere, diese Trennung zwischen dir selbst und dir. Wer kommt herein, um dir die Antworten zu geben? Wer kommt herein, um diese Stärke für dich zu sein? Wer kommt herein, um dich zu führen und zu lenken? Wer füllt diese Leere in deinem Leben?
Es ist nicht richtig oder falsch. Es ist etwas, auf das ich dich aufmerksam machen möchte. Überall dort, wo du dir selbst nicht vertraust, entsteht ein Ungleichgewicht. Entsteht ein Vakuum, eine Leere. Und überall dort richtest du deine Augen in die Ferne, in die Zukunft. Überall dort stützen dich deine Hoffnungen auf andere Menschen. Auf einen Text, ein Buch, ein Seminar, auf eine Tablette, einen Arzt, auf eine Religion, auf den Rat eines guten Freundes. Deine Hoffnung stützt sich auf das Außen. Überall da, wo du glaubst: Ich weiß die Antwort nicht.
Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich weiß nicht, wie ich mein Leben leben soll. Ich weiß nicht, wie sich dieser Bereich meines Lebens weiter entwickeln soll. Überall dort machst du die Tür auf für diejenigen, die hereinkommen, um es dir zu sagen, um es dir zu zeigen.
Viele von euch sind lange, lange Zeit – sind es lange, lange Zeit gewohnt gewesen, anderen Menschen zu folgen. Ihr seid euren Eltern gefolgt. Einer bestimmten Kultur. Ihr seid Gewohnheiten gefolgt. Religionen gefolgt. Ihr seid spirituellen Meistern gefolgt. Spirituellen Texten. Ihr seid all diesen Dingen gefolgt.
Und überall da, wo du anderen Menschen gefolgt bist, gibt es in deinem Inneren einen Punkt, wo du dir selbst nicht vertraust. Ist gibt eine Fremdheit in deinem Inneren. Eine Leere. Es fühlt sich fast an wie eine Einsamkeit. Eine Einsamkeit, die du immer und immer wieder gefüllt hast. Die du immer und immer wieder überdeckt hast durch andere Menschen. Durch fremde Wahrheiten. Durch die Wege anderer, denen du gefolgt bist.
Und ich, Sophia, lade dich ein, heute an diesem Wintertag, hier in diesem Augenblick innezuhalten und zu fühlen: Wo gibt es in deinem Inneren Bereiche, wo du dir selbst dein Vertrauen entziehst? Wo du selbst sagst: Oh, meiner Wahrnehmung kann ich nicht vertrauen. Meine Freundin hat eine viel bessere Wahrnehmung. Die wird es wissen! Meine Lehrerin hat eine bessere Wahrnehmung. Die wird mir sagen, was die Antwort ist! Ein anderes Wesen hat die Wahrnehmung. Ich muss die Antwort von wo ganz anders herbekommen. Wo gibt es Bereiche in deinem Inneren, wo du dir nicht vertraust? Wo die Liebe deiner Seele dich nicht erreichen kann. Wo du dich verschlossen hast vor dir selbst.
Das sind die Bereiche, wo du glaubst, jemand anderen zu brauchen. Das sind die Bereiche, die sich nicht weiter entwickeln. Die scheinbar still stehen. Das sind die Bereiche, die dir immer wieder Kummer und Sorgen bereiten. Nicht, weil du ein besonderes Problem hättest. Nicht, weil es dein Schicksal wäre, mit diesem Lebensbereich immer wieder Ärger zu haben, sondern, weil du dir nicht vertraust. Weil du dich von dir selbst entfernt hast. Weil du dich selber anschaust und sagst: Ich? Ich weiß die Antwort nicht. Ich weiß den Weg nicht. Ich bin es nicht. Ich bin nicht so besonders. Ich kann das nicht. Ich bin noch zu jung oder zu unerfahren. Ich habe nicht die richtige Ausbildung. Ich kann die Verantwortung nicht tragen. Ich bin nicht weise genug. Nicht erfahren genug.
Ich, Sophia, bin ein Teil der femininen Weisheit, die in sich balanciert ist. Und ich spreche von außerhalb zu dir. Und doch gibt es diese Weisheit in deinem Inneren. Und diese Weisheit in deinem Inneren spricht zu dir und lädt dich ein, sie wieder zu hören, sie wieder wahrzunehmen.
Siehst du: Du bist so gut darin gewesen, die Weisheit im Außen zu entdecken, anderen zu folgen, anderen zu vertrauen. Manche von euch haben auch immer wieder die Erfahrung gemacht, anderen NICHT zu vertrauen, anderen NICHT zu folgen. Immer zu versuchen, alles alleine zu tun. Ein Misstrauen zu haben vor dem, was aus dem Außen kommt.
Und ich möchte dich heute wieder und wieder einladen zu spüren: Wo hast du dir selbst dein Vertrauen entzogen? Wo hast du dir selber gegenüber die Tür verschlossen und gesagt: Ich weiß die Antwort nicht. Ich besitze sie nicht. Ich habe nicht die nötige Reife, die nötige Weisheit, um die Antwort in meinen Händen zu halten. Ich weiß nicht genug, um in meinem Körper glücklich zu sein. Ich weiß nicht genug, um in der Fülle zu leben. Ich weiß nicht genug, um in meiner Familie glücklich zu sein. Ich kenne die Antwort nicht.
Siehst du: Du hast deine Entwicklung unterbrochen. Du hast sie auf "Pause" gestellt. Ähnlich wie du eine Videokassette auf "Pause" stellen kannst. Du hast die Entwicklung deiner Beziehung, die Entwicklung deines Körpers, die Entwicklung deines Berufes oder deiner Kreativität auf "Pause" gestellt. Auf "Pause" gestellt.
Das, was du jetzt wahrnimmst, die Bereiche in deinem Leben, die dir noch immer Mühe bereiten oder die dir unangenehm sind, da nimmst du nichts anderes wahr, als eine Entwicklung, die du auf "Pause" gestellt hast. Die du unterbrochen hast.
Und ich, Sophia, lade dich ein, es einfach nur wahrzunehmen. Die Verantwortung, die du nach Außen abgegeben hast, das Spiel, das du mit dir selber gespielt hast, wahrzunehmen. Wahrzunehmen, dass niemand dieser Menschen, dieser Religionen, dieser Meister und Lehrer jemals deine Antwort hatte. Dass niemand im Außen dir jemals den Weg zeigen konnte, dich lenken oder führen konnte. Und dass es niemals die Aufgabe anderer war, dir deine Antworten zu geben. Lass dich damit sein. Lass dich das wahrnehmen und fühlen. Deine Antworten waren schon immer bei dir. Dein Weg war schon immer bei dir. Deine Entwicklung war schon immer bei dir.
Und du kannst dich fragen: Warum habe ich die Entwicklung meiner Beziehung noch immer auf "Pause" gestellt? Warum habe ich die Entwicklung meines Berufes oder meiner Fülle noch immer auf "Pause" gestellt? Warum habe ich diesen Fluss noch immer unterbrochen? Warum? Warum? Und damit zu sein, und zu fühlen, wie all die Energie, die du immer und immer wieder in deine Zukunft, in die Hoffnung auf andere Menschen, in die Hoffnung darauf, dass dir irgendjemand irgendwann die Antwort geben wird, gesetzt hast. Wie all diese Energie, die du pausenlos in das Außen hast hineinfließen lassen, auf einmal wieder in dein eigenes Leben herein fließen möchte.
Du hast einen Teil deiner Energie hinaus fließen lassen. Vielleicht in eine Religion. Vielleicht in den Glauben an irgendetwas. In den Glauben an einen heiligen Stein. In den Glauben an einen heiligen Menschen. An einen Meister. Eine Meisterin. Eine Lehrerin. Den Glauben an was auch immer es sein mag. Du hast deine Energie dort hineinfließen lassen.
Und siehst du: Wenn du deine Energie in die Ferne fließen lässt – wenn du deine Energie in eine Religion hineinfließen lässt, gibt es in deinem Inneren etwas, das dich sehr einsam und sehr leer und verlassen fühlt. Etwas in deinem Inneren schaut dich an und sagt: Warum gibst du deine Liebe an einen anderen Menschen? Warum gibst du deine Liebe an was auch immer es sein mag? Wann wirst du deine Liebe dir selbst schenken? Wann wirst du deine Liebe in deine eigene Beziehung hineinfließen lassen? In deinen Beruf, in deine Kreativität. In all das, was sich entwickeln möchte in deinem Leben.
Wann wirst du deine Verantwortung, deine Liebe, deine Wärme, deine Energie zu dir zurücknehmen? Wann wirst du dieses Bild von diesem wundervollen perfekten Meister, der irgendwo in der Ferne ist und der alle Antworten weiß und der alles kann und der viel mehr Wert ist als du selbst - wann wirst du diesen Aspekt von dir selber nach Hause kommen lassen zu dir? Wie lange noch willst du deine Antworten irgendwo in der Ferne aufbewahren? Weit, weit entfernt von dir?Wie lange noch möchtest du darauf warten, dass jemand kommt, der mehr Wert ist als du selbst? Der mehr weiß. Der mehr kann. Der mehr Liebe in seinem Inneren trägt als du. Wie lange noch möchtest du darauf warten?
Siehst du: Je mehr du deinen Blick in die Ferne richtest, je mehr du das Schöne immer bei anderen Menschen siehst, desto weniger kannst du selbst dich entwickeln. Desto weniger kannst du selbst wachsen. Desto weniger kann dein eigener Garten erblühen. Und warum? Weil du nicht da bist. Weil deine Liebe, deine Aufmerksamkeit, dein Fokus irgendwo dort in der Ferne ist. Und irgendwo dort in der Ferne beginnen Dinge zu wachsen, beginnt Reichtum sich zu manifestieren, beginnen Dinge sich zu bewegen durch deine eigene Liebe. Aber, du hast überhaupt gar nichts davon. Dein menschliches Selbst, alles, was du bist, hat überhaupt gar nichts davon. Wenn irgendeine Religion sich weiterentwickelt. Wenn irgendein starker Meister noch stärker wird. Wenn irgendein weiser Guru noch weiser wird.
Viele von euch fragen sich: Warum gibt es noch immer diese Menschen auf unserer Welt, die so viel mehr scheinen als ich? Warum gibt es diesen Menschen, der so viel strahlt, der so viel größer ist als ich, so perfekt? Der alles kann. Der alles weiß. Der alle Antworten in sich trägt. Und warum bin ich so klein, so normal, so wenig wert im Vergleich. Und wenn du dich fragst und wenn du erkennst: Es ist deine eigene Größe, deine eigene Schönheit, dein eigenes Wissen, dass du nach Außen hast fließen lassen. Dass du irgendwo in der Ferne gesehen hast wie eine Fata Morgana. Du hast nur deinen eigenen Reichtum gesehen. Deine eigene Perfektion. Deine eigene Weisheit. Deine Liebe. Deine Stärke. Die Wärme deines Herzens. Du hast es dort draußen in der Ferne gesehen.
Und heute an diesem Tag lade ich dich ein: Magst du all das auch in deinem Inneren wahrnehmen? Magst du damit beginnen zu fühlen: Diese Stärke, dieses Leuchten, die vielen Antworten, diese nie versiegende Quelle von Weisheit – es ist in deinem Inneren. Es ist ein Teil von dir, von dem du dich nie getraut hast zu behaupten, dass es ein Teil von dir ist. Es ist etwas so Schönes, so Einzigartiges, dass du dich nicht getraut hast, es in Besitz zu nehmen. Zu sagen: JA, das bin ich. Ja, ich kann es einatmen. Ich kann es fühlen. Alles Großartige, alles Besondere: Das bin ich. Es ist ein Teil von mir. Es ist ein Teil von mir, der so lange so weit entfernt war von mir.
Und heute ist ein guter Moment, um innezuhalten und zu fühlen: All das, wonach du immer gesucht hast, all das, wonach du dich immer gesehnt hast, vielleicht die Dinge, die du bei anderen Menschen bewundert hast: Ach, wie mutig sie ist. Ach, wie weise und gewandt dieser Mensch spricht. Ach, wie liebevoll und offen dieser Mensch ist. Ach, wie professionell und wie reich dieser Mensch ist. All diese Dinge, die du immer im Außen bewundert hast, nach denen du dich immer und immer gesehnt hast: Kannst du sehen, kannst du fühlen, dass es deine eigene Weisheit ist? Deine eigene Stärke. Dein eigenes Leuchten.
Dein Weg kommt an einen besonderen Punkt der Vollendung. In dem Augenblick, wo du all das annimmst, was du immer bei den so genannten Meistern und Lehrern gesucht und gefunden hast: Die Bestätigung, die Sicherheit, die Liebe, die Großzügigkeit, die Klarheit. Kannst du all diese Dinge in deinem Inneren fühlen und wahrnehmen? Kannst du für einen Augenblick wahrnehmen, wie wunderschön DU wirklich bist? Kannst du für einen Moment aufhören, deine Energie irgendwo in die Ferne zu lenken? Zu einem anderen Menschen. Zu einer bestimmte Gruppe. Und kannst du diese Energie annehmen für dich selbst? Kannst du deinen eigenen Garten gießen? Und statt dich um den Garten von anderen Menschen zu kümmern, kannst du deine eigenen Blumen wachsen lassen? Und statt dich um die Blumen anderer zu kümmern, kannst du deine eigenen Früchte ernten und statt darauf zu warten, dass die andere ihre Früchte, ihre Ernte schenken. Kannst du damit beginnen, vollständig zu werden? Und statt darauf zu warten, dass andere dich vollständig machen.
Lass uns einen Augenblick still sein und fühlen.
Lass uns einen Augenblick wahrnehmen.
Die Vollständigkeit in deinem Inneren. Den Reichtum in deinem Inneren.
Vielleicht ist heute der richtige Tag, diese Vollständigkeit zu fühlen. Vielleicht ist es auch ein ganz anderer Tag. Was immer es auch sein mag. Es ist richtig und stimmig für dich.
Ich, Sophia, beginne einen neuen Abschnitt meiner eigenen Reise auf dieser Erde. Niemand kann mir sagen, ob das richtig ist, was ich tue. Niemand kann mir bestätigen, dass ich richtig bin, da, wo ich bin. Niemand kann mir bestätigen, dass ich Sophia bin. Es ist meine Aufgabe, es zu fühlen. Es ist meine Aufgabe, es wahrzunehmen. Niemand anders kann es mir ersetzen oder von Außen geben. Und selbst, wenn die ganze Welt vor mir niederknien und sagen würde: Du bist Sophia. Es ist wunderschön, dass es dich gibt und dass du da bist. Es ist nichts wert bis zu dem Augenblick, wo ich sagen kann: Ich bin Sophia. Und es ist wunderschön, dass es mich gibt. Und es ist wunderschön hier zu sein auf dieser Erde und meine Liebe mit mir selbst zu teilen. Meine Erfahrungen mit mir selber zu teilen.
Ich lasse dich daran teilhaben. Aber, es ist und bleibt meine persönliche Erfahrung. Meine persönliche Entwicklung. Es ist nicht DER Weg. Es ist MEIN Weg. Es ist nicht DIE Wahrheit. Es ist nur MEINE Wahrheit. Und gerade das macht es so wunderschön für mich. Gerade das lässt mein Herz leuchten. Gerade das ist die Liebe, die ich bin. Und es ist auch die Liebe, die du bist.
Dein Weg. Deine Wahrheit. Deine Stimme. Deine Liebe. Es sind die Dinge, die dich ausmachen. Die Dinge, die du schon vielleicht so lange nicht mehr gesehen hast. So lange nicht mehr wahrgenommen hast, dass du vergessen hast, dass sie da sind.
Ich komme herein, um mich daran zu erinnern. Und vielleicht magst du dich inspirieren lassen, dich ebenfalls zu erinnern.
Und so beginnen wir gemeinsam… Teil 2 - Fragen und Antworten mit Sophia: Und so beginnen wir gemeinsam...
...so beginnen wir diesen zweiten Teil unserer gemeinsamen Zeit, den wir bisher die Fragen und Antworten genannt haben.
Und ich, Sophia, lade dich ein zu fühlen, wie dieser Bereich, diese Erfahrung, sich verändert, wie sie wächst und reift, und wie wir zur Zeit der Antworten zusammen kommen.
Es geht nicht mehr so sehr darum, mich etwas zu fragen und meine Antworten zu erhalten. Es geht vielmehr darum, deine Antworten einzubringen. Es geht vielmehr darum, gemeinsam unsere Antworten zu teilen. Unsere eigenen Antworten zu fühlen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Es geht darum zu lernen, unsere eigenen Antworten wertzuschätzen. Sie wahrzunehmen. Sie anzunehmen. Sie wachsen zu lassen. Es geht nicht mehr so sehr darum zu suchen. Es geht vielmehr darum zu finden und anzunehmen. Deine Antworten anzunehmen, die schon längst da sind. Die schon längst da sind und in deinem Inneren auf dich warten.
Es geht darum zu verstehen, dass niemand anders dir deine Antworten geben kann, weil: Sie gehören dir bereits! Sie sind bereits da! Alles im Außen kann dir helfen, deine Antworten wieder zu fühlen, dir selbst wieder zu vertrauen. Dir selber wieder näher zu kommen. Doch es kann dir nichts geben. Es ist einfach nur da. Wie ein Baum, der einfach nur da ist und dich an deine eigene Stärke, an deine eigene Größe erinnern möchte. Er kann dir deine Stärke nicht geben. Er kann dir auch deine Größe nicht geben. Aber, er kann dich einladen, deine eigene Stärke und deine eigene Größe wieder anzunehmen.
Alles um dich herum, jeder Mensch, der dir begegnet, jedes Erlebnis, jede Erfahrung, die du machst, möchten dich dabei unterstützen, deine eigenen Antworten anzunehmen. Das Besondere in deinem Inneren zu fühlen. Die Klarheit, die Weisheit in deinem Inneren kennen zu lernen. Lieben zu lernen. Damit zu sein. Mit allem zu sein, was du wirklich bist.
Es ist ein Neubeginn für mich, Sophia. Es ist ein Neubeginn für dich, wenn du es so wählst. Wenn du es so möchtest.
Ich lade dich ein, für einen Moment weich zu atmen. Für einen Moment tiefer in deinen Bauch hinein zu sinken und zu fühlen. Zu fühlen, dass so viel da ist, das mit dir Kontakt aufnehmen möchte. Es ist so viel da in deinem Inneren. Es ist so viel da, das mit dir verbunden sein möchte. So viele Antworten sind da. Und es wird Zeit, sie zu fühlen, sie wahrzunehmen. Es wird Zeit, dich von deinem Reichtum berühren zu lassen. Es wird Zeit, die Wahrheit in deinem Inneren zu fühlen.
All die Dinge, die du immer im Außen vermutet hast: Lass sie dich wahrnehmen. Lass sie dich in deinem Inneren spüren. Sie gehören dir. Sie gehören dir ganz alleine. Niemand kann dir deine Antworten geben. Niemand kann dir deine Antworten nehmen. Sie sind da wie Samenkörner, die in der Erde schlummern. So schlummern deine Antworten in dir und warten darauf. Warten darauf, dass du sie annimmst. Dass du sie hörst. Dass du sie siehst. Warten darauf, wieder Teil werden zu dürfen in deinem Leben, Teil von deiner Erfahrung sein zu dürfen.
Und so kommen wir heute zusammen in diesem Raum, in dem es vor Antworten nur so wimmelt. Vor Reichtum und Schönheit. In dem alles bereits da ist. Du trägst es in deinem Inneren. Du bewahrst es in deinem Inneren auf.
Und wir nutzen diese gemeinsame Zeit, um einige dieser Antworten wachsen zu lassen. Um uns dieser Antworten bewusst zu werden und ein wenig mehr zu erfahren, wie wir diese Antworten annehmen können.
Damit laden wir die erste Frage bzw. die erste Antwort ein.
Frage 1:
Liebe Sophia! In den letzten Monaten suchen mich Neid und Eifersucht, auch Scham, ein. In einem Ausmaß, der mir bisher nicht bewusst war. Und ja, es ist nicht leicht, es einfach da sein zu lassen und zu umarmen. Immer möchte ich es verstehen. Kannst du mir deine Sicht der Dinge geben?
Sophia:
Wir betrachten dieses Samenkorn, was du in deinem Inneren trägst. Deine eigene Antwort. Vielleicht glaubst du, dass sei eine große Frage, und vielleicht vermutest du, dass ich, Sophia, die Antwort in meinen Händen halte. Aber, wenn du genau hinschaust, siehst du, dass ich keine Antwort für dich habe. Ich bin einfach nur da und kann dich einladen, dir selber noch mehr zu vertrauen. Ich kann dich einladen, diese Gefühle, die du wahrnimmst – die Gefühle wie Neid und Eifersucht – einfach da sein zu lassen. Ich kann dich einladen zu verstehen, dass es nicht darum geht, diese Gefühle aus der Welt zu schaffen oder zu lösen. Es sind Anteile in deinem Inneren, die darauf warten, nach Hause kommen zu dürfen.
Und sie machen sich bemerkbar, und sie klopfen an deine Tür. Und du kannst entscheiden, wann es für dich Zeit wird, diese Anteile nach Hause kommen zu lassen. Du kannst entscheiden, wie lange du sie noch vor deiner Tür stehen lassen möchtest. Oder, wie lange du dich für diese Anteile schämen möchtest. Es liegt ganz bei dir.
Jeder Augenblick ist ein wunderbarer Moment, um zu fühlen: Ja! Auch das gehört zu mir. Genauso wie meine Stärke, wie meine Größe. Genauso wie die Anteile, die kreativ und wundervoll sind, gibt es auch Anteile in mir, die fühlen sich leer. Die fühlen sich eifersüchtig. Die schämen sich für sich selbst. Und diese Anteile gehören genauso zu mir.
Wer in deinem Inneren erwartet noch immer, dass du perfekt sein musst? Welchem Urteil glaubst du noch immer? Welches Urteil in deinem Inneren hält dich davon ab, liebevoll mit dir umzugehen? Genau jetzt, während du diese Anteile, die dir vielleicht nicht so gut gefallen, integrierst und nach Hause kommen lässt.
Du bist eingeladen, damit zu sein. Du bist eingeladen, deine Sicherheit und deine Liebe für dich selbst weiter wachsen zu lassen.
Und immer dann, wenn du beginnst, nach Außen gehen zu wollen, immer dann, wenn du glaubst, du brauchst eine Antwort, du brauchst eine Lösung, schau dir an: Welches Urteil in deinem Inneren sagt dir, dass irgendetwas mit dir nicht in Ordnung ist so wie du bist. Und möchtest du diesem Urteil weiterhin glauben? Oder magst du dich entspannen und ganz bei dir ankommen und wissen: Alles ist in Ordnung. Genau so, wie es jetzt gerade ist.
Wir danken dir für deinen Beitrag zu unserer gemeinsamen Zeit.
Frage 2:
Liebe Sophia! Ich kann nicht verstehen, was diese sporadisch wiederkehrenden depressiven Verstimmungen und die damit verbundene Motivationslosigkeit mir sagen wollen. Ich kann das nicht einmal genau definieren. Doch du weißt sicher, was ich meine. Deshalb bitte ich dich, mir etwas Licht in dieses Dunkel zu bringen.
Sophia:
Und wir laden dich ein, das Licht in deinem Inneren zu fühlen. Das Licht, von dem du glaubtest, es sei irgendwo anders, nur nicht bei dir. Du hast geglaubt, es ist in einem anderen Menschen. In einer neuen Antwort. In einer neuen Religion. In einer neuen Erkenntnis. Und immer und immer und immer hast du nach diesem Licht gesucht. Nach dieser Wärme. Nach diesem Zuhause. Nach dieser Liebe. Und je mehr du gesucht hast, ist es immer wieder ein wenig vor dir davongelaufen. Je mehr du dich beeilt hast, desto schneller hat es sich vor dir zurückgezogen.
Und ich, Sophia, lade dich heute ein, innezuhalten und dieses weiche Licht, dieses warme Leuchten in deinem Bauch zu spüren. Zu spüren, wie viel Liebe tatsächlich auf dich wartet. Wie viel Liebe, wie viel Geborgenheit wirklich in deinem Inneren auf dich wartet. Und dich zu fragen: Kannst du damit beginnen, diese Liebe – deine eigene Liebe, dein eigenes Licht, deine eigene Geborgenheit, behutsam anzunehmen?
Du musst nicht alles auf einmal annehmen. Du kannst damit beginnen. Klein beginnen. Klein und behutsam beginnen, deine Liebe anzunehmen und zu fühlen, wie schön es ist, wenn deine Seele dich wieder erreichen darf. Das ist etwas, das ich dir nicht geben kann. Was dir niemand geben kann. Du kannst es dir selber zum Geschenk machen.
Dankeschön.
Frage 3:
Liebe Sophia! Danke, dass ich heute mit Fragen zu meiner Beziehungsproblematik zu dir kommen darf. Seit vielen Jahren versuche ich auf allen Ebenen Bewusstsein in dieses Thema zu bringen, um den Aspekt in mir kennen zu lernen, der jede mögliche Partnerschaft verhindert und blockiert. Dieser Aspekt ist so gut versteckt und doch ständig aktiv, dass er mich fast zur Verzweiflung bringt. Wer oder was ist dieser Aspekt? Was braucht er von mir? Wie kann ich ihn erkennen und erlösen, so dass er für mich arbeitet und nicht gegen mich. Herzlichen Dank.
Sophia:
Eine weitere Möglichkeit zu glauben, dass du die Antwort nicht weißt, ist es, die Frage so kompliziert zu machen, dass du nicht einmal selber weißt, worum es eigentlich noch geht. Indem, was du mir sagst, darin sehe ich, darin nehme ich wahr, dass du solche Angst davor hast, deiner Antwort zu begegnen. Deiner Wahrheit. Deiner Liebe. Deiner Erfüllung zu begegnen. So dass dir jedes Mittel dazu recht ist, die Frage immer komplizierter und komplizierter zu machen. So kompliziert, dass du sagst: Nicht einmal Gott weiß diese Antwort. Nicht einmal Sophia kann mir helfen. Nicht einmal meine Mutter. Nicht einmal der Papst. Nicht einmal irgendeine Religion auf dieser Erde kann mir die Antwort geben.
Und wenn du einmal ganz still wirst und wenn du einmal tiefer in deinen Bauch hinein sinkst, wenn du einmal mehr bei dir ankommst als jemals zuvor, kannst du wahrnehmen: Der Bereich deines Lebens, den du Beziehung nennst, möchte sich weiterentwickeln. Möchte sich entfalten. Möchte dir all die wunderschönen Dinge und Geschenke, nach denen du dich sehnst, geben. Kannst du so still werden, so sehr bei dir ankommen und damit beginnen, diese Liebe, diese Wärme und diese Nähe anzunehmen?
Diese Nähe, von der du dachtest: Das kann mir nur jemand anders geben. Diese Erfüllung, von der du immer geglaubt hast: Die ist irgendwo ganz gut versteckt – weit, weit weg von mir. Kannst du so offen sein, dass du spürst: Es ist so nah. Es ist in deinem Bauch, in deiner Mitte. Es ist in jedem Atemzug und lädt dich ein: Komm! Nimm mich endlich wieder an. Langsam und behutsam: Nimm deine Beziehung wieder an. Deine Beziehung mit dir selbst. Deine Beziehung mit anderen Menschen. Nimm sie wieder an! Niemand kann es für dich tun. Niemand kann es dir nehmen oder geben. Du allein hast die Möglichkeit, es einzuatmen, es anzunehmen, es wachsen zu lassen in deinem Leben.
Dankeschön.
Frage 4:
Sei umarmt liebe Sophia. Mein Solarplexus fühlt sich wie zugeschnürt an und all meine Ideen lasse ich fallen. Kannst du mir bitte sagen, welche Altlasten ich mit mir rum trage, um mich immer wieder im Kreis zu drehen? Ich möchte gerne raus aus der alten Situation bezüglich Arbeit und Ehe. Meine Wahl war Selbständigkeit, bei der man sich auf jeden neuen Tag freut. Es passiert aber nichts. Das heißt, irgendein Glaubenssatz steckt in mir, der eine Veränderung verhindert. Könntest du mir bitte etwas dazu sagen?
Sophia:
Immer dann, wenn sich etwas Großes in deinem Leben verändert, immer dann kommt auch ein gewisses Maß an Angst auf und ein gewisses Maß an Zweifel an dir selbst. Und dieser Zweifel trennt dich von dir. Trennt dich von, was sich gerade in deinem Leben entwickelt. So, als wenn ein Architekt mitten in der Bauphase eines neuen Hauses einfach davon läuft und sagt: Das klappt doch alles überhaupt nicht. Ich kann es nicht. Ich weiß es nicht. Was ist denn los? Es funktioniert überhaupt nichts mehr. Und je weiter er weg läuft und je mehr er in Panik gerät und andere Menschen fragt und anfleht, ihm zu helfen, desto weiter entfernt er sich davon. Desto weiter entfernt er sich von seiner eigenen Wahrheit. Von seiner eigenen Liebe. Von seiner eigenen Geborgenheit.
Und vielleicht magst du für einen Moment innehalten und zurückkehren zu dir. Zurückkehren in diese Unschuld, in diese Geborgenheit. Wie ein Baby, das sich halten lässt. Das einfach nur da ist. Und vielleicht magst du spüren: Alles in deinem Leben befindet sich in Entwicklung. Alles in deinem Leben ist bereits dabei sich zu entfalten und zu verändern. Kannst du dich davon tragen lassen? Kannst du da sein und es fühlen und es genießen? Kannst du aufhören, die Antworten im Außen zu suchen? Kannst du aufhören, die Bestätigung im Außen zu suchen und einfach vertrauen?
Immer wieder dir selbst vertrauen. Dir selbst vertrauen, so wie die Erde den Samenkörnern vertraut. Auch, wenn noch nichts sichtbar ist. Auch wenn während des ganzen Winters nichts Neues zu sehen ist. Die Erde weiß: Es ist da und es wird wachsen. Es ist da und es wird wachsen. Ich nehme es an. Ich atme mit dem Neuen. Ich lasse es geschehen.
Das ist die Einladung an dich.
Frage 5:
Liebe Sophia! Ich möchte dich gerne fragen, ob du weißt, was mit mir los ist. Alles geht drunter und drüber. Warum manifestieren sich meine Schöpfungen nicht? Ich habe keinen größeren Herzenswunsch als eine schlanke Figur. Da tut sich aber nichts. Egal, was ich mache oder sein lasse. Und das betrifft nicht nur meine Figur. Irgendwo stehe ich an und weiß nicht wo.
Sophia:
Wir danken dir für das, was du in unseren gemeinsamen Raum hereinbringst. Für deinen Ausdruck, dein Geschenk, das du mitbringst in diesem Raum. Für die Dinge, die du ausgedrückt hast und die Dinge, die du nicht ausgedrückt hast. Und wir möchten uns heute gemeinsam um die Dinge kümmern, die du nicht ausgedrückt hast, die du nicht angesprochen hast.
Du könntest sagen: Ich vertraue mir nicht. Ich glaube nicht daran, dass sich mein Körper in einer Veränderung befindet. Ich glaube nicht daran, dass ich liebenswert bin, so wie ich bin. Ich glaube nicht, dass ich erfolgreich bin, so wie ich heute bin. Ich glaube nicht, dass ich die Liebe meiner Schöpfungen annehmen kann. Ich glaube nicht, dass ich die Liebe meines Körpers annehmen kann.
Siehst du: Es ist alles da. Es ist alles da in deinem Inneren. Niemand hat es dir weggenommen. Niemand hat es vor dir versteckt. Es ist da. Kannst du still werden und beginnen, das Schöne in deinem Leben anzunehmen anstatt es zu suchen? Anstatt dafür zu kämpfen. Anstatt dich darum zu bemühen. Kannst du beginnen, es anzunehmen, es einzuatmen? Kannst du beginnen, weich zu werden? So weich, dass die Energie deiner Seele durch deinen Körper hindurch fließen kann? So weich, dass dich die Liebe deines Körpers, die Liebe deiner Seele wieder berühren kann. Kannst du aufhören, nach Außen zu schauen und nach dem zu suchen, nach was du dich sehnst? Kannst du beginnen, es zu fühlen, es anzunehmen, es näher kommen zu lassen?
Wenn du nicht zu Hause bist, wie soll dich alles Schöne erreichen? Wenn du es nicht fühlst und annimmst: Wie soll es in dein Leben kommen?
Siehst du: Viele von euch haben noch das Gefühl, jemand anders müsste es euch geben. Und wenn es nur irgendeine Aufgabe ist, die ihr erfüllen müsst. Wenn es nur ein Problem ist, dass ihr lösen müsst. Ihr wollt hören, dass ihr irgendetwas tun müsst. Dass irgendetwas noch nicht stimmt mit euch. Dass irgendwo irgendetwas fehlt.
Und was ist, wenn nichts fehlt? Was ist, wenn schon alles da ist? Was ist, wenn du vollständig und vollkommen bist? Da, wo du heute bist. Welch ein Konzept. Welch ein Konzept: Ich bin vollständig! Ich bin vollkommen. Ich bin hier, genauso wie ich bin. Und ich atme meine Liebe ein. Und ich nehme all das Neue an, was hereinkommen möchte.
Wenn du in deiner Mitte bist, in deinem Bauch, zu Hause in dir, kann dich alles Neue berühren. Wenn du in der Zukunft bist oder mit deinem Fokus bei anderen Menschen, wenn du glaubst, irgendjemand anders dort draußen hat die Antwort für dich, dann bist du nicht bei dir. Dann kann dich all das Schöne nicht erreichen.
Meine Einladung ist: Sei da. Sei zu Hause bei dir und beobachte. Beobachte, wie du alles Neue annehmen kannst.
Letzte Frage.
Frage 6:
Meine Frage: Ein Lehrer, von dem ich mich tief gesehen gefühlt habe, sagte zu mir, dass ich den Großteil meiner Energie darauf verwende, meine Weiblichkeit zu unterdrücken. Seither sind mir viele Ängste bewusst geworden, darüber, in einem weiblichen Körper zu stecken. Was meine Weiblichkeit ausmacht und wie ich sie in die Welt bringen könnte, ist mir noch immer ein Rätsel. Wo stehe ich auf dem Schlauch? Ich habe solche Sehnsucht, alles Alte loszulassen. Danke für deine Unterstützung.
Sophia:
Wir laden dich ein, für einen Augenblick ganz zu dir zu kommen. Ganz liebevoll bei dir zu sein und zu fühlen: Ein Anteil von dir glaubt noch immer, du bist nicht gut genug. Ein Anteil von dir glaubt noch immer: So wie du heute bist, das reicht noch nicht. Es ist nicht vollständig. Irgendetwas fehlt. Irgendjemand Großes und Weises und Starkes muss kommen und dir sagen, was zu tun ist. Und dieser Anteil von dir hat genau das geschehen lassen. Die Unsicherheit, der Zweifel dieses Anteils hat einen Menschen in dein Leben gebracht, der all die Antworten für dich bereit hatte. All die Urteile. All die Dinge, die er dir gesagt hat.
Du kannst heute wählen: Ist es wirklich stimmig für mich zu glauben, dass irgendjemand im Außen weiß, ob ich vollkommen bin oder nicht? Ob ich feminin bin oder nicht? Ob ich balanciert bin oder nicht? Möchte ich diese Erkenntnis irgendjemand anderem überlassen? Möchte ich meine Verantwortung über mich selbst abgeben und es darauf ankommen lassen, verletzt zu werden? Es darauf ankommen lassen, dass mir harte Worte gesagt werden? Worte, die mich verletzen können?
Oder möchte ich mir selber noch näher kommen und die Verantwortung für mich übernehmen? Und sagen: Stopp! Stopp. Ich bin diejenige in meinem Leben, die all ihre Kinder nach Hause ruft. Die all ihre Anteile nach Hause bringt. Ich bin dieses Leuchten. Diese Schönheit. Diese Vollkommenheit. Ich bin diese Antwort. Niemand sonst kann mir diese Antwort geben. Niemand sonst kann mir sagen, wer ich bin und wie ich bin.
Erlaube dir wahrzunehmen: Es ist an der Zeit für dich, die liebevolle Verantwortung für alle deine Anteile zu übernehmen. Sie bitten dich darum. Sie bitten dich darum, ihnen voranzugehen und die Verantwortung zu übernehmen für alles, was du bist.
Das Neue anzunehmen. Diese Verwandlungen, diese Integration deiner Seele geschehen zu lassen. Dich ganz langsam zu lösen von all den Urteilen über dich selbst. Von all dem, was man dir einmal gesagt hat. Von all dem, was man dir diagnostiziert hat.
Schau ganz genau hin! Welcher Stimme willst du folgen? Der Stimme deiner Seele, die dich so unendlich liebt? Die dich einlädt, über dich selbst hinauszuwachsen und dir noch mehr zu vertrauen. Oder der Stimme der Angst, die dir sagt, was alles falsch ist an dir? Die dir sagt, welche Probleme du mit dir herumträgst und was du alles falsch machst in deinem Leben. Eine Stimme, die dich entmutigt und dich verunsichert.
Es ist so einfach, die Stimme deiner Seele zu erkennen. Viele von euch stellen sich immer wieder diese Frage: Wie kann ich die Stimme meiner Seele erkennen? Wie kann ich sie wahrnehmen? Ganz einfach: Es ist die Stimme, die dich immer und immer wieder ermutigt. Die Stimme, die immer und immer wieder Ja sagt zu dir. Die sagt: Komm. Vertrau dir. Komm, nimm noch mehr Liebe an. Lass dich weiter wachsen. Nimm die Verantwortung für dich. Es ist die Stimme, die dich ermutigt und stärkt. Die Stimme deiner Wahrheit. Die Stimme deiner Seele, die dich so gerne wieder erreichen möchte.
Und du kannst für dich wählen. Du kannst für dich entscheiden. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Kein Besser oder Schlechter. Es gibt einfach nur diesen einen Moment, wo du fühlst: Ich bin es. Ich bin es, die diesen Weg geht. Ich bin es, die ihre Seele in ihren Körper einfließen lässt. Ich bin es, die meine Kreativität auf diese Erde bringt. Ich bin es, die die Antworten in ihrem Inneren trägt.
Es ist alles da für mich. Es gehört mir bereits. Und es wartet nur darauf, dass ich es wieder annehme. ***
Welch ein wunderschöner Schlusssatz für unser gemeinsames Sein. Heute haben wir diese gemeinsame Zeit auf neue Art und Weise erfahren.
Und wir laden dich ein, wenn du dich angesprochen fühlst, zu unserem nächsten Beisammensein deine Antworten mitzubringen – die Dinge, die du weißt und denen du vertraust. Deine Weisheit, deine Größe, deine Liebe mitzubringen.
Wir kommen zusammen, um uns gemeinsam zu ermutigen, um uns zu stärken, um uns immer wieder daran zu erinnern: Vertrau dir und deinem Weg. Vertrau deiner Seele. Deiner Einzigartigkeit.
Wir kommen nicht zusammen, um herauszufinden, was DIE Wahrheit ist, oder DER Weg. Wir lassen uns gegenseitig fühlen, was DEIN Weg ist, was mein Weg ist, was meine Wahrheit, was deine Wahrheit ist. Wir inspirieren uns gegenseitig, diese eigene Wahrheit immer mehr und mehr anzunehmen und in die Welt hineinleuchten zu lassen.
Es ist deine Wahrheit, die dich besonders macht. Es ist deine Wahrheit, auf die die ganze Welt wartet.
Und so beginnen wir gemeinsam… Transkribiert von Annette Kühnhardt

© 2009, Lea Hamann, Königstein im TaunusWir freuen uns, wenn du diesen Text unter Hinzufügung dieser Fußnote auf nichtkommerzielle Weise frei weitergibst oder weiterversendest!Allgemeiner Hinweis zum Thema Channeling: Jeder Text, der durch einen bestimmten Menschen gechannelt wird, ist ein Ausdruck. Ein Ausdruck von vielen möglichen. Nimm dir nur das mit, was dich anspricht, was dir gefällt. Bei jedem Channeling gilt: Die Worte sind Hilfsmittel, der Energie zu folgen und sie anzunehmen, aber die Worte sind nicht das, worum es letztendlich geht.Channeling ist eine Möglichkeit, Energie fließen zulassen. Du bist beim Lesen dieser Texte eingeladen, jederzeit für dich selbst zu entscheiden, was sich für dich stimmig anfühlt und was nicht. Es gibt keine absolute Wahrheit, die allgemein gültig ist. Es gibt viele Wahrheiten, und du darfst die Wahrheit wählen, die sich heute stimmig anfühlt für dich. Im Laufe deiner Entwicklung kann sich dies immer wieder verändern. Sophias Liebe begleitet dich, wenn du es möchtest, da wo du gerade stehst. Du musst nichts dafür tun. Viel Freude mit den Texten!Über Sophia: Sophia ist eine feminine Energie, die das Erwachen und die Entwicklung der Menschheit durch ihr Verständnis und Ihre Weisheit begleitet. Ihre Botschaften sind einfach und tiefgehend. Lea Hamann arbeitet seit einiger Zeit persönlich und beruflich mit Sophias Energie. Sie begann Sophia im Jahr 2007 öffentlich zu channeln. Seitdem begleitet uns Sophia in monatlichen Channelings, der Sophia-Serie. Sie lädt uns ein, wieder mit der femininen Energie unserer Seele vertraut zu werden.Feminine Energie bedeutet nicht unbedingt Frausein. Männer und Frauen besitzen gleichermaßen einen femininen Teil der Seele. Das feminine Prinzip hilft uns dabei, Fülle anzunehmen, unsere Schöpfungen wachsen zu lassen und unser Leben in einem tiefen Vertrauen zu führen. In unserer heutigen Welt haben die meisten Menschen die Tendenz unbalanciert zu sein und schwerpunktmäßig ihre maskuline Energie zu leben. Sophia betont oft, wie wichtig die Verbindung zur femininen Energie für ein liebevolles und balanciertes Leben ist.
Die monatlichen Channelings der Sophia-Serie sind kostenlos auf unserer Webseite erhältlich. Du bist eingeladen dich von Sophias Liebe berühren zu lassen. Wir freuen uns, wenn du Sophias Botschaften auf nichtkommerzielle Art und Weise weitergibst. Unsere Webseite: www.eelea.deÜber Lea Hamann: Lea Hamann, Jahrgang 1982, arbeitet als Lehrerin und mitfühlende Begleiterin mit Menschen, die sich in ihrem spirituellen Erwachen befinden. Sie lehrt das Bewusste Atmen und die Rückverbindung mit der femininen Energie in Einzelsitzungen und Seminaren. Sophias Weisheit ist untrennbarer Bestandteil von Lea Hamanns Arbeit. Sophias Liebe ist eine ständige Präsenz in ihren Sitzungen und ihren Seminaren. Lea Hamann lebt mit ihrem Partner Matthias Kreis in Königstein im Taunus.Kontakt: Lea Hamann | Gerbereigasse 5A | 61462 Königstein im Taunus Telefon: 0049 - 6174 - 256 773 Email: lea@eelea.de Webseite: www.eelea.deFinanzielle Unterstützung der Sophia-Serie: Dein finanzieller Beitrag hilft uns dabei, die Liebe von Sophia-Serie auf die Erde zu bringen! Überweise deine Spende auf folgendes Konto:
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