7 Spielregeln für den erfolgreichen Beruf PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Samstag, 10. Oktober 2009

Eine Frage, die immer wieder gestellt wird, ist die Frage nach dem Erfolg im eigenen Beruf. Besonders diejenigen, die einen neuen Beruf begonnen haben, der ihnen mehr entspricht, sind manchmal enttäuscht darüber, wie wenig Interessenten sich bei ihnen melden. Jetzt habe ich endlich diese teure Ausbildung beendet, und eine Praxis aufgebaut, eine Webseite gestaltet und nun meldet sich niemand. Jetzt habe ich meinen alten Beruf aufgegeben und mich diesem neuen Projekt gewidmet, aber es läuft einfach nicht. Ich mache weiterhin meine Arbeit wie immer, aber es kommen immer weniger Patienten zu mir. Was ist hier bloß los?

Ich glaube die meisten vergessen einfach, dass auch ein Beruf mitsamt dem Erfolg von innen heraus wachsen muss. Es ist deine Energie, die sich öffnen und entfalten darf, die Erfolg im Außen möglich macht.

Viel zu oft hören wir noch auf die alten oberflächlichen Tipps der sogenannten Business-Profis. Ich habe schon oft erzählt, wie mich die Bücher über Selbständigkeit beinahe davon abgehalten hätten, mich selbständig zu machen. Ich hatte gelesen, dass man erst einmal 10.000 Euro Startkapital haben muss - ich hatte damals ein Kapital von Null Euro. Es hieß man sollte einen genauen Business-Plan erstellen und ein Drittel des Startkapitals in Werbung stecken. Werbung machen bedeutet dann also Flyer austeilen, eine Webseite gestalten und alles tun, um ahnungslose Kunden in mein Business zu locken. Oh je. Da ist mir alles vergangen. Ich möchte doch nicht auf der Straße stehen wie ein Marktschreier und mich verrückt machen, nur um in meinem Beruf erfolgreich zu sein, dachte ich. Nein, das muss anders gehen.

Wenn wir uns mal den Lebensbereich Beruf anschauen, dann merken wir doch schon, dass dieser Bereich besonders geprägt ist von Angst und Grausamkeit. Da ist zuerst einmal die uralte Überlebensangst. Die Angst, nicht genug Geld zum Leben zu haben. Die Geschichte vieler Berufe hat einen sehr dunkeln Schatten. Denken wir doch nur einmal an Sklaverei, an die unsichtbaren Diener der Reichen, denken wir an die Arbeiter in den Fabriken oder Kohlebergwerken. Ging es da etwa darum, sich im Beruf selbst zu verwirklichen? Und das alles ist noch gar nicht so lange her. Ich glaube, das Bedürfnis sich klein zu machen, steckt uns noch immer in den Knochen.

Und dann kommen noch die persönlichen Ängste in jedem Menschen hinzu. Für mich interessiert sich ja doch niemand. Ich bin nichts besonderes. Andere können das, aber ich nicht. Dann kommt noch die Tatsache hinzu, dass die meisten Menschen nicht annehmen können und wollen. Selbst wenn Energie zu fließen beginnt, versickert sie im nichts, weil sie nicht angeneommen wird. Viele haben auch das Gefühl, dass man Geld und Lebensfreude nicht mischen darf. Entweder ich verdiene Geld und es macht mir keine Freude, oder ich habe Freude daran aber verdiene kein Geld damit. Beides zusammen wäre doch viel zu schön, um wahr zu sein!

Alle diese Ängste und Blockaden zusammen bilden eine richtig schöne Grundlage für Stagnation. Nichts geht mehr. Und genau da möchte ich dich einladen, einen neuen Weg für dich zu finden.

Heute begeben wir uns in eine neue Ära des Berufs. Beruf ist mein Ausdruck in dieser Welt. Mein Beruf gibt mir ein Spielfeld, wo ich einbringen kann, was ich weiß, was mir Freude macht und was mir wichtig ist. Und weil diese neue Ära neue Spielregeln mit sich bringt, macht es doch Sinn, dass wir mit unserem alten Verhalten nicht weiter kommen. Vielleicht gibt es auch in dir noch alte Vorstellungen, wie dein Beruf laufen sollte. Vielleicht hältst auch du dich noch an die Ratschläge der Menschen, die keine Ahnung von dieser neuen Ära haben.

Hier sind die für mich wichtigsten Spielregeln für Erfolg in einem Beruf der Neuen Zeit:

  1. Ich bin die Quelle meines Erfolgs. Erfolg ist das, was ich in diesem Moment fließen lasse und auf die Erde bringe. Wenn nichts da ist, heißt das, dass ich nichts fließen lasse. Vielleicht habe ich so viel Angst, dass ich die Energie anstaue. Vielleicht warte ich auch darauf, dass die Energie von außen kommen soll. Dann heißt es wieder zu lernen, meinen Atem und meine Lebensenergie fließen zu lassen und mich mit mir selber zu verbinden.

  2. Meinen Beruf wachsen zu lassen braucht Geduld. Dein Verstand will dir einreden, es sollte alles sehr viel schneller gehen. Doch du kannst nur ehrlich bleiben und deinem eigenen Rhythmus folgen. Was nützt es dir, dich dazu zu zwingen einen Flyer zu gestalten, wenn du innerlich gar nicht offen dafür bist? Der Flyer wird nur deine Anspannung und deine Ablehnung repräsentieren. Wenn du noch etwas wartest, bis du innerlich offen bist für den Flyer, wird er dein Ja ausdrücken.

  3. Die Seele führt. Ich überlasse meiner Seele das Management meines Berufes. Sie organisiert meinen Terminkalender, meine Finanzen und meine Kreativität. Ich lasse nicht zu, dass mein Verstand sich einmischt und in meinem Beruf herumpfuscht, sondern bleibe auf dem Inneren Weg. Das heißt auch, dass es ein natürliches Auf und Ab gibt.

  4. Ich stehe an erster Stelle. Meine Seele empfindet es nicht als liebevoll, meinen Terminkalender jede Woche bis zum letzten zu füllen. Sie lässt mir öfter mal freie Tage. Auszeiten sind dafür da, meine eigene Entwicklung in den Vordergund zu stellen. Jetzt geht es nur um mein Wohlbefinden. Und mit diesem entspannten Gleichgewicht zwischen Ruhe und Aktivität laufe ich nicht Gefahr, mich zu verlieren und mich zu verletzen. Wie oft sehen wir Menschen in sozialen Berufen, die innerlich ausgebrannt wirken, weil sie nicht gelernt haben, sich selber an erste Stelle zu setzen. Was für eine Energie würde ich mit diesem Verhalten an meine Klienten weitergeben? Leere, Verzweiflung, Schmerz und Unzufriedenheit. Nein danke!

  5. Es gibt nur einen Weg für dich. Und das ist dein eigener Weg. Je mehr wir uns von den Vorstellungen wegbewegen, wie es sein sollte, desto mehr Individualität bringen wir in unseren Beruf ein. Jedesmal wenn ich das tue, was mir entspricht, auch wenn es nicht die Norm ist, habe ich mehr Erfolg. Denn ich bin ehrlich, anders und damit originell. So wie jeder Mensch ein Original ist. Jeder hat seine unverwechselbare Art. Wir haben nur gelernt uns in einen Einheitsbrei zu mischen. Deine erste Frage sollte immer sein: Wie würde ich das machen? Wie würde mir das wirklich Freude machen?

  6. Verstecke dich nicht hinter einer Technik oder einem System. Wer hat mehr Erfolg? Derjenige, der EMF erfunden hat, oder einer von vielen, vielen, vielen EMF Therapeuten, die diese Methode anwenden? Ganz ehrlich gesagt, wenn ich mir von jemandem helfen lassen möchte, gehe ich am liebsten direkt zu der Person, die diese Methode begründet hat. Ich möchte jemandem begegnen, der so überzeugt von sich selber und seiner eigenen Weisheit ist, dass er sich nicht hinter dem Namen von jemand anderem verstecken muss. Eine Technik kann etwas sein, das dir auf die Sprünge hilft. Ein Hilfsmittel für dich. Doch auch das schönste Hilfsmittel möchte dich einladen, deine eigene Weisheit zu entdecken. Kannst du deine eigene Intuition, deine eigene Lebenserfahrung in deinen Beruf mit einbeziehen? Ich lade meine Klienten dazu ein, ihre eigene Methode zu entdecken. Auch wenn meine Präsenz sie dabei begleitet hat, ihre Methode zu finden und diese wachsen zu lassen, so ist dabei doch etwas ganz eigenes entstanden, was mit mir gar nichts zu tun hat. Wenn man im Schatten von jemand anderem steht, kann man nie wirklich groß werden. Also, raus aus dem Schatten!

  7. Nichts bleibt wie es ist. Hüte dich davor, neue starre Regeln für dich aufzustellen. Du wirst bemerken, dass dein Beruf mit dir wachsen möchte. Dein Beruf durchläuft eine ständige Wandlung und Reifung. Immer wieder kommt einen neue Facette deines Berufs zum Vorschein und steht im Vordergrund. Nur, weil es in den letzten Monaten für dich stimmig war, alles auf eine bestimmte Art zu tun, heißt das nicht, dass es morgen immer noch stimmig sein wird. Ich sage oft, dass ich die letzte bin die erfährt, wie sich meine Arbeit weiter entwickeln wird. Und das ist gut so. So bleibe ich offen für das, was gerade entsteht. Sei bereit, die Kontrolle loszulassen und im Fluss zu bleiben.