Leas Blog

Alles rund um mich, meine Arbeit, meine Gedanken - Spiritualität mitten im Leben



Einstimmung auf das Neue Jahr PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Dienstag, 21. Dezember 2010

Momentan stehen wir wieder an der Schwelle zu einem neuen Jahr. Der Jahreswechsel ist eine gute Zeit, um zurückzuschauen auf das was war. Es tut gut wahrzunehmen, was in diesem Jahr wachsen konnte und zu beobachten, welche Veränderungen sich für das neue Jahr bereits ankündigen. Dieser Übergang möchte vor allem in unserem Inneren stattfinden. In der dunklen Jahreszeit in der wir abtauchen in die Stille und die Geborgenheit unseres Zuhauses, dürfen die Möglichkeiten für das kommende Jahr reif werden.

Dieses kleine E-Book zum Ausfüllen lädt dich dazu ein, innezuhalten und dich auf das Neue Jahr einzustimmen.

Eine wunderbare Winterzeit wünsche ich dir –

Lea

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Die Kräfte der Natur achten PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Montag, 20. Dezember 2010

In unserer heutigen Zeit mit all ihren Errungenschaften leben wir weiter entfernt von der Natur als jemals zuvor. Wir haben jegliches Gefühl für ein harmonisches Zusammenspiel mit den Kräften der Natur verloren. Obwohl wir uns nach dieser verlorenen Verbundenheit sehnen, so folgen wir doch meistens der Stimme der Vernunft, die uns erzählt, dass wir alles im Griff haben und kämpfen müssen.

Wenn wir die Bilder all der Menschen sehen, die momentan mit ihren Autos im Schnee stecken bleiben, fällt doch auf, dass unsere Welt dem Verstand folgt, der sagt, dass wir unbedingt irgendwo hinfahren müssen. Die leise Stimme in unserem Inneren, die mit den Bewegungen des Wetters verbunden ist, die überhören wir. Wenn dann ganz Europa ins Chaos fällt, wird uns doch eigentlich nur gezeigt, wer letztendlich am längeren Hebel sitzt: Die Natur.

Mit „Natur“ meine ich nicht nur die Erde und die Landschaft um uns herum, ich meine vor allem die natürliche Entwicklung in unserem Inneren. Wir sind eingebettet in die Entwicklung unserer Seele. Doch anstatt uns darauf einzustimmen, welche Bewegungen sich in unserem Inneren gerade vollziehen, halten wir allzu oft stur an unseren eigenen Vorstellungen fest.

Wir haben so viele Ziele und Bilder im Kopf, wie wir sein sollten und was wir erreichen sollten. Doch leider stammen die meisten dieser Bilder aus dem Verstand. Sie befinden sich nicht im Einklang mit unserer Entwicklung – manchmal stehen sie unserer Entwicklung auch vollkommen im Weg.

Viele Klienten von mir haben sich schon darüber gewundert, dass ich mir über die großen Veränderungen, die in ihrem Leben geschehen, keine Sorgen mache. Ich weiß woher diese Veränderungen stammen. Sie stammen von der Seele – von der Natur in uns, die uns wieder in Besitz nimmt. Menschen, die erwachen, lassen langsam von den alten Kräften ab, mit denen sie den Kurs ihres Lebens künstlich kontrolliert haben. Eine tiefere Kraft kommt zum Vorschein, die einem tieferen, ganzheitlichen Sinn folgt.

Wir sind so sehr gewohnt, gegen die Kräfte der Natur anzukämpfen, dass wir ihnen nicht nur misstrauen, wir haben eine panische Angst vor ihnen. Doch wenn wir letztendlich unsere Kontrolle über unser Leben aufgeben, fallen wir weich – wir fallen in die Arme unserer Seele. Wir bemerken auf einmal, dass es eine Liebe gibt, die immer nur uns meint. Sie fängt uns auf, bringt uns in Einklang mit dem Kosmos und führt uns auf einen neuen Weg. Was die Naturvölker dieser Erde schon immer wussten, dürfen wir jetzt auch erfahren:

Anstatt gegen die Natur zu kämpfen, dürfen wir mit der Natur im Einklang sein.

Du bist eingeladen wahrzunehmen, wo du noch gegen die natürliche Entwicklung wehrst, die in deinem Leben geschehen möchte. Du bist eingeladen wahrzunehmen, woher diese Entwicklung tatsächlich kommt und welche Qualität sie hat. Sie ist nur bedrohlich für die alte Herrschaft des Verstandes. Doch es ist die natürliche Kraft deiner Seele, die ihren Platz wieder einnimmt. Eigentlich ein Grund zur Freude!

 
Die Weihnachtszeit und der Stress PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Montag, 13. Dezember 2010

Ich unterbreche meinen Winterschlaf für einen Moment, um eine Beobachtung mit euch zu teilen, die ich in den letzten Wochen mache: Jedes Mal wenn wir in unsere – zugegebenermaßen winzig kleine – Stadt fahren, fällt mir wieder einmal mehr auf, wie hoch der Stresslevel momentan ist. Alle scheinen ein klein wenig angespannter zu sein wie sonst.

Der sonst immer liebenswürdige Briefträger gibt auf einmal bissige Antworten, der Verkehr der sich normalerweise eher ruhig durch Königstein schlängelt, ist schneller und härter geworden, und wenn ich mir die Gesichter der Menschen anschaue, dann sehe ich einen zutiefst angespannten Ausdruck der einem beinahe schon entgegen schreit: „Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr.“

Meine Erklärung für diesen angespannten Zustand sind einerseits die tiefen Veränderungen im Bewusstsein, die momentan geschehen. Die meisten Menschen nehmen diese Veränderungen nicht bewusst wahr und erleben einfach mehr Unsicherheit und Stress als vorher - was in der Weihnachtszeit dann ganz besonders zum Ausdruck kommt.

Dazu kommt, dass die dunkle Jahreszeit die Zeit ist, die uns an unsere inneren dunklen Punkte führt. Weihnachten ist ein Symbol für die Geburt des Lichtes, mitten in dieser dunklen Nacht. Doch um diese Geburt geschehen zu lassen, müssen wir zunächst unserer eigenen dunklen Nacht begegnen. Das geht nur in Ruhe, indem man sich einlässt auf den Rhythmus der Jahreszeit. Im Grunde macht uns die Natur wunderbar vor, wie das geht.

Wenn man im Wald spazieren geht, kann man diese Ruhe hören. Alle Bäume ruhen, haben ihre Kräfte tief nach innen zurückgezogen. Der Schnee hat die Erde schützend zugedeckt. Sogar die Vögel schweigen. Es ist so still. Wer sich einlässt auf das, was von alleine geschieht, wer sich erlaubt in die Stille zu sinken, gibt sich eine große Chance für Heilung und Wandlung. Aus dieser Tiefe entsteht der neue Schwung für das kommende Jahr. In dieser dunklen Nacht werden die Träume und Möglichkeiten für den nächsten Frühling geboren.

In unserer maskulin geprägten Welt, wo alles immer gleichermaßen funktionieren soll ist es natürlich für die meisten undenkbar, sich zurückzuziehen und den Stress der Welt an sich vorüberziehen zu lassen. Doch ich entdecke für mich selbst, wie angenehm das ist. Nichts ist wichtiger als die Heilung, die in meinem Inneren geschehen möchte. Und so nehme ich mir Zeit und Raum genau dafür. Vielleicht steht ein paar Wochen lang weniger auf der Webseite, oder einige Emails bleiben ein paar Tage länger liegen – aber dafür lasse ich mich selbst nicht alleine. Ich kann lächelnd durch den Winter gehen und der Weisheit vertrauen, die den Rhythmen unseres Lebens zu Grunde liegt.

Wie erlebst du die dunkle Jahreszeit?

Beobachtest du, dass tiefe Themen in dir berührt werden? Vielleicht bemerkst du sogar, dass wenig Energie da ist für große äußere Aktivitäten und dafür ein tiefes Bedürfnis nach Ruhe und Geborgenheit aufkommt. Wenn du dir erlaubst dich einzulassen auf deinen inneren Rhythmus wirst du bemerken, dass es eine liebevolle Variante gibt, diese Zeit zu erfahren. Vielleicht hetzt du dieses Jahr nicht durch die Gegend um den perfekten Weihnachtsbaum zu fällen und fünfhundert Geschenke einzupacken – aber liegst dafür ein paar Stunden mehr auf dem Sofa und lässt das Jahre in Stille zu Ende gehen. Das wäre sicher nicht das schlechteste – oder?

 
Meditation und Zeit für dich PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Mittwoch, 08. Dezember 2010

Meditierst du ab und zu? Vielleicht gehörst du ja zu den Menschen, die sich hin und wieder Zeit nehmen, um ganz bewusst in die Stille zu gehen. Ich empfehle allen, die erwachen, sich regelmäßig Zeit zu nehmen – einfach zum Sein. Eine Zeit, in der nichts im Außen zu tun ist, eine Zeit nur für dich.

Dabei fällt mir auf, dass eine ganz bestimmte Vorstellung von Meditation weit verbreitet ist. In letzter Zeit habe ich immer wieder nachgehakt, um herauszufinden, was genau damit gemeint ist, wenn jemand sagt: „Ich meditiere“. Oft habe ich folgende Antworten bekommen: „Ich versuche wieder in die Ruhe zu kommen. Ich versuche meine Gedanken zu beruhigen. Ich versuche mit meiner Seele in Kontakt zu kommen.“

Diese Grundhaltung setzt voraus, dass wir tief in uns davon überzeugt sind, die Stille, die Seele und die Ruhe verloren zu haben. Meditation wird dann zu einem Versuch, das Verlorene wiederzufinden, oder wieder zu erarbeiten. Oft ist sehr viel Kraftanstrengung und sehr viel „Tun“ mit im Spiel.

Wenn wir in der Meditation mit Gewalt ein Ziel erreichen wollen, kann die Erfahrung auf Dauer sehr frustrierend sein. Da werden die Gedanken während dem Meditieren besonders laut und schrill, die Ruhe scheint sich immer weiter zu entfernen und von der Seele ist weit und breit keine Spur zu vernehmen. Warum? Weil wir suchen, weil wir kämpfen und weil wir uns anstrengen. Wir tun das, weil wir gelernt haben, dass man Ziele jeglicher Art nur auf diese Weise erreichen kann.

Lange Zeit habe ich jede Atemerfahrung mit der Einladung begonnen: „Lass dich in deinen Körper sinken. Es gibt nichts zu tun, nichts zu erreichen. Fühle einfach, dass etwas da ist, was dich hält. Beobachte den natürlichen Fluss deines Atems.“ Denn ich habe bemerkt, welch eine große Erleichterung in mir aufkommt wenn ich fühlen darf, dass alles was ich suche schon da ist. Das ist so, als ob der ganze Kampf des Suchens sich in Luft auflöst. Es entsteht Raum.

Meditation ist nichts anderes als das Zurücksinken in unseren natürlichen Zustand. Wir versuchen nicht über unseren Lärm eine Decke aus künstlicher Stille zu breiten, die bei der kleinsten Ablenkung wieder zerfällt. Wir entdecken hinter den Schichten aus Lärm die letztendliche Stille, die einfach nur da ist. Diese Stille benötigt keinen Gedanken, keine Technik und auch keine Konzentration. (So ähnlich wie ein Wald sich auch nicht anstrengend muss, um Stille und Heilung auszudrücken. Der Wald ist in seinem natürlichen Zustand still und heilsam.)

Wenn der Gedanke kommt: „Wie mache ich das“ – höre auf diesem Gedanken zu folgen. Wenn der Gedanke kommt: „Ich will dass mein Verstand still wird“ – höre auf diesem Gedanken zu folgen. Beobachte was übrig bleibt, wenn du den Gedanken nicht folgst.

So ist Meditation – oder wie auch immer du diese Momente nennst, in denen du dir selbst begegnest – ein großes Wagnis. Wir lassen Vertrautes los und sinken in die Stille, in dieses „etwas“, das wir wirklich sind.

Meditation bedeutet ein langsames schrittweises Innehalten von allen unnatürlichen  inneren Bewegungen, denen wir ein Leben lang gefolgt sind. Erst wenn wir innehalten, können wir entdecken, ob sich hinter dem Lärm des Verstandes noch etwas anderes verborgen hat. Erst wenn wir die unnatürlichen Bewegungen enden lassen, können wir der natürlichen Bewegung begegnen und eins mit ihr werden.

Wenn du möchtest, beobachte dich, wenn du das nächste Mal Zeit für dich nimmst. Beobachte wie hektische Gedanken aufkommen und übe, ihnen nicht zu folgen. Was bleibt?

 
Der Blog von Sabine Hollweck PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Dienstag, 23. November 2010

Inzwischen fangen auch hier in Deutschland einige Menschen im spirituellen Bereich an, eigene Blogs zu schreiben. Ein Blog ist ein persönliches Fenster in dein Leben. Vielleicht ist uns in Deutschland diese Idee noch etwas fremd, einfach anzufangen regelmäßig zu schreiben und andere daran teilhaben zu lassen, doch ich empfinde diese Form als wunderbare Möglichkeit, Menschen und ihre Arbeit kennenzulernen.

Natürlich fände ich es schön, wenn sich die Blog-Kultur im spirituellen Bereich weiter entwickelt und es immer mehr Anlaufstellen im Internet gibt, wo Menschen landen können. Früher hat man um Hilfe gebetet - und heute gibt man seine Fragen in Google ein. Das Ergebnis ist vergleichbar - Hilfe und Unterstützung sind da, wenn wir darum bitten. Ich habe mir vorgenommen, hin und wieder mal einen dieser Blogs vorstellen.

Sabine hat einen wunderschönen Beitrag über den Sturm geschrieben, der uns im Herbst und Winter begegnet. Natürlich begegnet uns dieser Sturm auch in unserem Inneren und lädt uns dazu ein, inne zu halten. Den Beitrag findest du hier auf ihrem Blog.

Übrigens bietet Sabine jede Woche mittwochs einen offenen Atemabend in Deining an, das Angebot findest du hier auf ihrer Webseite.

 
Meine Gedanken zum Thema Heilung und Gesundheit PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Montag, 22. November 2010

Zu meinem Beitrag über meine Erfahrungen beim Zahnarzt habe ich einige Emails mit Fragen zum Thema Heilung bekommen. Auch im Wohnzimmer bewegt uns momentan das Thema Gesundheit. Ein guter Moment für mich, um inne zu halten und diesem wichtigen Thema näher zu kommen. Da dies ein Thema ist, das mich selbst auch bewegt, möchte ich gerne meine Gedanken mit euch teilen:

Es gibt ein weit verbreitetes Glaubensmuster, das viele spirituelle Menschen in sich tragen. Es lautet: Wenn du alles richtig machst, wirst du auch nicht krank. Je nachdem in welchen Kreisen wir uns bewegen und mit welchen Wegen wir uns beschäftigen, glauben wir, wenn wir uns nur perfekt ernähren, werden wir niemals krank werden. Wieder andere glauben, wenn sie sich nur ausreichend gegen alle feindlichen Strahlungen und Einflüsse schützen, werden sie niemals krank. Wieder andere glauben, wenn sie den Weg der Seele gehen, werden sie niemals krank.

Warum ist es dann so, dass Menschen, die sich perfekt ernährt haben, einen Herzinfarkt bekommen? Warum ist es so, dass Menschen, die ihr Leben in absoluter Hingabe verbracht haben, an Krebs sterben?

Meine Antwort ist, dass das Tun alleine nicht ausreicht. In meiner Annäherung an das Thema Gesundheit habe ich immer wieder lernen können, dass es zwei Zutaten gibt, die mir helfen.

Einmal gibt es eine tiefe Kraft, die zum Vorschein kommt und mich aufrichtet und einlädt, neue Grenzen zu überschreiten. Es mag sein, dass es in diesen Momenten innerlich erkenne, dass bestimmte Einschränkungen in meinem Körper nicht mehr notwendig sind. Andererseits gibt es Moment der Hingabe an das was ist und die Liebe meiner Seele die allem innewohnt. Das sind Momente, wo ich meinen Ehrgeiz und meinen Stolz beiseitelege und mir erlaube genau das zu erfahren, was auch immer ich gerade erfahre. Das kann ein Besuch beim Zahnarzt sein, Schmerzen im Körper oder einfach das Aufgeben von einem inneren Kampf.

Man könnte sagen, die eine Seite, die sich befreit und neue Horizonte erobert, ist die maskuline Seite in uns. Die Seite, die sich hingibt und auf diese Weise ein tieferes Verständnis der Wahrheit erlangt, ist die feminine Seite.

Wo auch immer ein Mensch glaubt, dass er sich mit Gewalt über den Körper stellen kann – sei es innerhalb der herkömmlichen Medizin oder innerhalb eines alternativen Heilungswegs – wird er früher oder später an eine Grenze stoßen. Denn Heilung ist etwas, was in der Verbundenheit mit der Seele geschieht. Wir können Heilung erst dann erfahren, wenn wir uns dem größeren Zusammenhang hingeben, in dem wir uns befinden.

Aus diesem Grund kann es sein, dass ein Mensch der offensichtlich alles richtig macht, um gesund zu bleiben, der absolut von seinem Weg überzeugt ist, nicht gesund wird. Dieses Nicht-gesund-werden ist kein Fehler oder gar eine Strafe, es ist die Liebe der Seele, die ihm zeigt, dass er einen Teil des Ganzen übersehen hat. Diese Liebe hat unser Erblühen, die Entdeckung unserer Vollständigkeit als höchstes Ziel.

Ich würde mir niemals anmaßen zu sagen, dass jemand der eine Krankheit hat, etwas falsch macht. Eine Krankheit zeigt uns immer ein Potenzial für Wachstum und Entfaltung. Ich bin dankbar, dass Krankheit genau dort in mein Leben kommt, wo ich sie noch brauche und ich verstecke sie nicht, im Gegenteil. Die Beziehung zu meinem Körper ist eine Quelle von Inspiration und führt mich zu immer neuen Erkenntnissen.

Für mich ist es also durchaus vereinbar, spirituell zu sein und sich immer bewusster für Heilung und Erneuerung zu öffnen – und zum Zahnarzt zu gehen. Ich schließe nicht aus, dass es irgendwann einmal möglich sein wird, Zähne nachwachsen zu lassen oder ähnliches, ich weiß nur, dass das heute für mich nicht ansteht. Erstens gibt es Dinge, die wichtiger sind, und zweitens beginne ich seit einigen Jahren von Grund auf eine neue Haltung meinem Körper gegenüber einzunehmen. Die Auswirkungen dieser neuen Haltung sind heute spürbar, ich habe mehr Energie, mehr Kraft und Vitalität – doch ich muss auch berücksichtigen, dass ich nicht immer so gelebt habe, dass es noch alte Ungleichgewichte in mir gibt, die ich in dieses Leben mitgebracht habe. Das alles kann und darf heilen, doch es braucht Zeit, Aufmerksamkeit und manchmal Hilfe von außen.

Das Thema Heilung scheint gerade für das Jahr 2011 sehr aktuell zu werden. Es geht nicht mehr darum, einen bestimmten extremen Weg zu finden, der alle unsere Probleme löst, sondern es scheint darum zu gehen, eine umfassende neue Lebenseinstellung zu finden, die Heilung ermöglicht und unterstützt. Ich bin gespannt!

 
Gedichte von Christine Seitz PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 11. November 2010

Gestern war ich im Internet stöbern und habe dabei zwei Gedichte entdeckt, die mich sehr berührt haben. Christine hat mir erlaubt sie hier mit euch zu teilen. Wer mehr lesen mag, besucht einfach ihren Blog:
christine-abenteuerleben.blogspot.com

 

Wo ich bin

Ich bin in der Stille des Waldes
Ich bin im Tosen des Meeres
Ich bin im Lachen eines Kindes
Ich bin in den Tränen der Verzweifelten

Ich bin in der tiefen Ruhe eines Felsen
Ich bin im Flügelschlag eines Schmetterlings
Ich bin in der Wärme der Erde
Ich bin im freudigen Spiel der Delphine

Ich bin in der Liebe der Wahrheit
Ich bin in der Lüge der Ängstlichen
Ich bin im Meer des Vergessens
Ich bin in der Zurückgezogenheit der Einsamen

Ich bin im Lachen der Herzen
Ich bin im Sturm der Gefühle

Ich bin in der Stille, die das ganze Universum umarmt

 


Kauai - Insel der Erinnerung

Vor Äonen von Zeiten
träumte ich dich
oder ist es eher so
dass du mich geträumt hast

Seit ewigen Zeiten
träume ich von dir
oder ist es eher so
dass du von mir träumst

Nach so langer Zeit
werde ich endlich deine Einladung annehmen
und zu dir zurückkehren
oder ist es eher so
dass du meine Einladung annimmst
und zu mir zurückkehrst

Unendliche Zeiten
aus miteinander verwobenen Erinnerungen
berühren mich, hüllen mich ein und erfüllen mich

Dein Sein atmet mein Sein
Mein Sein atmet dein Sein
und ich kann bis heute nicht sagen
wo ich aufhöre und du beginnst

 
Neue Ideen - neue Wirtschaft PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Dienstag, 09. November 2010

Ich bin immer wieder begeistert, wenn wir in unserer Alnatura-Filiale einkaufen. Denn dort bekommen wir nicht nur die Bio-Produkte, die wir lieben und gerne unterstützen möchten, sondern ich entdecke dort auch immer wieder Hinweise darauf, dass sich der Gedanke einer neuen bewussten und nachhaltigen Wirtschaft weiter entwickelt, die den Menschen und die Natur im Blickpunkt behält. So habe ich mir letzte Woche das Heft "Alnatura wirkt" mit nach Hause genommen. Die ganze Ausgabe findest du kostenlos bei Alnatura.

Darin bin ich neben vielen anderen Artikeln auf einen Bericht über den Verein Ideen3 gestoßen. Zwei Wochen lang war im Sommer 2010 eine Gruppe interessierter junger Menschen mit dem Fahrrad von Bochum nach Darmstadt unterwegs, um Firmen und Projekte zu besuchen, die mit Wirtschaft ein klein wenig anders umgehen. Stationen der Reise waren unter anderem die GLS-Bank, das Logistikzentrum von dm wo eine Begegnung mit Götz W. Werner stattfand (der ein Konzept für das Bedingungslose Grundeinkommen eingebracht hat), die Alanus-Hochschule, der Dottenfelder Hof in Bad Vilbel und das Erfahrungsschloss Freudenberg bei Wiesbaden.

Hier sind zwei Videos, die die Radtour „Ideen erfahren“ dokumentieren.

Ein Besuch im Logistikzentrum von dm und ein Interview mit Götz Werner, dem Begründer der Idee für das Bedingungslose Grundeinkommen. (Das Interview kommt erst nach ca. 5 Minuten)

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Ebenfalls schön fand ich den Bericht über den Besuch der GLS Bank. Die GLS Bank ist die erste sozial-ökologische Universalbank der Welt.

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Es ist schön zu spüren, dass der Wandel im Bewusstsein erste Blüten hervorbringt. Man kann sie noch übersehen, wenn man möchte, aber sie sind da. Ein guter Moment, um uns zu fragen, was wir heute einbringen, um dieses Neue Bewusstsein zu unterstützen. Nicht jeder muss mit dem Fahrrad fahren, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten sich für das Neue zu öffnen, das Neue einzubringen oder das Neue zu unterstützen.

 
Präsenz beim Zahnarzt PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Montag, 08. November 2010

Es gibt viele Gelegenheiten, dem Leben zu begegnen. Unser Leben nimmt Tag für Tag immer wieder neue Formen an. Manche Formen erfüllen uns mit Freude, andere mit Grauen. Für mich ist eine solche herausfordernde Form, die mein Leben ab und zu annimmt, der Gang zum Zahnarzt. Weil meine Seele weiß, mit wie viel Gefühlen jeder Zahnarztbesuch für mich verbunden ist, dachte sie sicherlich, dass ich etwas Übungsbedarf habe und hat mich gleich für mehrere Termine vorgemerkt. Hm, und dann gleich noch eine Wurzelbehandlung!

Obwohl mein Verstand weiß, dass mir meine Zahnärztin hilft und nur mein Bestes will, gibt es eine tiefere Ebene in meinem Körper, die einfach nur wahrnimmt, dass mir Schmerz zugefügt wird. Diese instinkthafte Ebene in mir unterscheidet nicht zwischen „nötigem“ oder „unnötigem“ Schmerz. Diese Ebene erkennt einfach nur Schmerz und möchte sich dagegen wehren. Gelegentlich kommen mir Bilder von Folterkammern und verstärken meine Vorfreude auf den nächsten Zahnarzttermin.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige Menschen meine Abneigung gegen den Besuch beim Zahnarzt teilen. Zumindest bemerke ich das an den trüben Blicken derjenigen, die noch im Wartezimmer sitzen und dem erleichterten Lächeln von denen, die ihren Termin schon hinter sich haben und frohgemut ihre Jacken anziehen. In der Vergangenheit habe ich meine Gefühle nicht so deutlich wahrgenommen und einfach versucht „tapfer“ zu sein. Das geht heute nicht mehr. Heute begegne ich all meinen Gefühlen, egal ob sie Sinn machen oder nicht.

Es ist ein neues Abenteuer, ganz bewusst zur Zahnärztin zu gehen und mich freiwillig auf alle Gefühle einzulassen, die mir dabei begegnen. Ich öffne mich meiner Angst, ich lasse mich mitten in sie hineinfallen. So wird jeder Besuch beim Zahnarzt zu einer intensiven, heilsamen Erfahrung. Wenn ich eine halbe Stunde auf dem Stuhl sitze, lasse ich mehr Energie fließen als in zehn Stunden Meditation bei uns zuhause.

Bestimmt hat das meine Seele schon bemerkt und mich deshalb letztes Mal 45 Minuten alleine im Behandlungsraum warten lassen. Während ich alleine auf dem wirklich sehr bequemen Stuhl saß, rauschten alle Facetten von Angst durch mich hindurch. Es gab nichts zu tun, außer damit zu sein und mich zu öffnen. Der Stuhl hat mich die ganze Zeit liebevoll gehalten. Jedes Mal wenn ich mich auf meine Angst eingelassen habe, fiel ich tiefer hinein in die Ebene von Geborgenheit und Stille, die dahinter ist. Auf einmal konnte ich wieder lächeln und eine tiefe Gewissheit erreichte mich: Ich bin sicher. Es gibt eine Ebene in mir, die nicht verletzt werden kann. Egal welche Schmerzen mein Körper erfährt, ich bin sicher.

Die eigentliche Heilung, die mir der Besuch bei meiner Zahnärztin ermöglicht ist das Loslassen einer tiefen Weigerung, Schmerz zu erfahren. Es ist die Angst, dass andere Menschen die Macht haben, mich zu verletzen. Erst heute wo ich mich freiwillig darauf einlasse, dieser Angst (und dem Bohrer) zu begegnen, kann ich erfahren, was wirklich hinter dieser Angst ist. Da ist so viel Liebe, so viel Wärme und so viel Präsenz. Eine Liebe, die ich dort niemals zuvor entdecken konnte. So kann ich mich vor meiner Zahnärztin verneigen und ihr von Herzen danken für die Heilung auf allen Ebenen, die sie mir ermöglicht. Bis zum nächsten Mal!

Da fällt mir ein, dass ich letztes Jahr eine Atemerfahrung für die Heilung der Zähne aufgenommen habe, die ihr bei unseren freien Downloads finden könnt.

 
Einladung zum Live-Webcast Begegnungen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Sonntag, 07. November 2010

HEUTE am Sonntag, 7. November um 10:00 Uhr (vormittags) findet unser zweiter monatlicher Live-Webcast "Begegnungen" statt. Teil dieser Begegnung ist das gemeinsam Atmen sowie das Bewegen von Energie. Du bist herzlich eingeladen, live mit dabei zu sein. Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um Spenden für die Bereitstellung der Technik.

hier geht es direkt zur Live-Webcast-Seite

 
Vom Herbst in den Winter PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 04. November 2010

Langsam geht – zumindest bei uns in Königstein – der Herbst in den Winter über. Der Übergang ist fließend. Es gibt einige wärmere Tage und dann wird es wieder sehr viel kälter. Es gibt noch letzte leuchtend gelbe Blätter, doch dann fährt der Wind in die Zweige und einige Bäume stehen bereits kahl da.

Im Wald riecht es nach Herbst. Es ist nicht mehr der frühe Herbst, sondern schon der zu Ende gehende Herbst. Ab und zu ist unser kleines Tal in Nebel gehüllt. Gestern wurde es um kurz nach fünf bereits dunkel, nachdem es den ganzen Tag nicht wirklich hell geworden ist. Eine ganz eigene Jahreszeit, die uns die Natur hier beschert.

Der Übergang zum Winter ist wie das Hinabsinken in eine tiefe Dunkelheit. Wenn wir uns gegen die Dunkelheit wehren und der Angst folgen, dann erleben wir diese Zeit wahrscheinlich als sehr unangenehm. Wir träumen vom Sommer, tragen ständig schlechte Laune mit uns herum und frieren die ganze Zeit. Denn wenn wir innerlich gegen die Kälte kämpfen, kann der Körper sich der veränderten Temperatur nicht anpassen.

Die dunkle Jahreszeit führt uns, wenn wir ihr freiwillig folgen, in unsere eigene Tiefe. Es ist das Hinabsteigen in unsere innere Welt, zu der uns der Winter einlädt. Wir können wahrnehmen wie im Außen alles still wird. Dabei muss man allerdings in unserer heutigen Zeit, die diese Stille fürchtet und dann besonders geschäftig wird, schon sehr genau hinhören.

Ich beobachte, wie gut es mir tut, zumindest einmal am Tag eine Stunde draußen im Wald zu sein. Die Natur hat so eine ruhige Art, mit der sie uns die Jahreszeiten näher bringt. Wenn man jeden Tag spazieren geht, kann man die allmählichen Veränderungen im Wetter und in der Natur miterleben. So kann man das Vertrauen finden, sich freiwillig auf den Winter einzulassen und jenseits von Weihnachten für sich selbst herausfinden, was die innere Bedeutung des Winters ist.

Wie geht es dir mit dem Winter? Lässt du dich ein auf die Veränderung des Lichts, auf die andere Stimmung, auf die Nähe mit dir selbst, die in der Dämmerung entstehen möchte? Du bist eingeladen, den Winter bewusst zu erleben und für dich persönlich herauszufinden, welche heilsame, regenerierende Kraft der Winter für dich bereit hält.

 
Zum Transformationsraum "Deutsche Geschichte" PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Samstag, 30. Oktober 2010

In der Vorbereitung auf den Transformationsraum zum Thema „Deutsche Geschichte“ sind mir noch ein paar Dinge eingefallen, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Wenn ich an die deutsche Geschichte denke, fällt mir naheliegenderweise natürlich zunächst das Dritte Reich ein. Es gibt viele Möglichkeiten, diesem speziellen Thema zu begegnen. Eine Möglichkeit ist, sich so schuldig zu fühlen, dass man am liebsten im Boden versinken würde. Man kann versuchen, sich immer klein zu machen, zu schämen, nie zu laut lachen.

Dieses Phänomen ist sehr verbreitet in unserem Land. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Studenten aus Südamerika, der bemerkt hat, wie unheimlich still es hier in Deutschland ist, verglichen mit seiner eigenen Heimat. Die Stille, die er meinte, war aber nicht die liebevolle Stille, die Raum gibt und öffnet – es ist vielmehr eine erstickende, unterdrückende Stille.

Die andere Möglichkeit ist, einfach über die Geschichte hinwegzugehen. Als in der Schule das Thema des Dritten Reichs aufkam, haben wir alle erleichtert festgestellt, dass wir ja zum Glück nicht daran schuld waren, denn wir waren ja zu der Zeit noch gar nicht auf der Welt. Und so haben wir etwas von oben herab auf die Geschichte geblickt und ab und zu ungläubig und voller Entsetzen gesagt: "So etwas hätte ich niemals tun können."

Doch auf welche Weise wir uns auch immer zu dieser Geschichte stellen - Fakt ist, dass sie existiert und noch heute in Deutschland präsent ist.

Diejenigen von euch, die am Transformationsraum Familienenergie teilgenommen haben, erinnern sich vielleicht noch daran, welche intensiven Energien euch innerhalb der eigenen Familie begegnet sind. Im kommenden Transformationsraum sprechen wir über die Energie eines ganzen Landes - über das Karma, wenn man so möchte, von Deutschland.

Für mich ist jedes Land auf unserer Erde so etwas wie ein Klassenzimmer. Das deutsche Klassenzimmer ist sicher eines, in dem es unter anderem darum geht, mit den Themen in Bezug auf Macht und Machtmissbrauch oder die Unterdrückung der eigenen Fähigkeiten zu arbeiten. Letztendlich wird die Energie dieses Landes davon geprägt, wie jeder einzelne sich diesen Themen stellt.

Für mich ist es interessant zu spüren, wie oft gerade Klienten aus Deutschland ein Thema damit haben, ihre eigene Kraft anzuerkennen und damit ihre eigene Arbeit erblühen zu lassen. So oft ist eine tiefe Angst da, die eigenen Fähigkeiten zu missbrauchen oder unangemessen einzusetzen, so oft ist eine Neigung da, sich selbst auszubremsen und klein zu machen. Auch ein undeutliches Gefühl von Schuld ist sehr oft vorhanden.

Viele Menschen hier in Deutschland haben große Angst, wirklich mit ihren eigenen Fähigkeiten und ihrem eigenen Ausdruck präsent zu sein, denn damit macht man sich angreifbar. Es gibt viel Angst, angegriffen und verfolgt zu werden, wenn man seinen eigenen Weg geht. Es existiert ein regelrechtes Feindbild, ein dunkler Schatten, der bestimmt noch aus den Zeiten der Hexenverbrennung und aus der Zeit des Dritten Reichs übrig geblieben ist.

Genauso oft begegnet mir aber auch das Thema Macht aus der Opfer-Perspektive. Viele Menschen, die sich als Opfer von Machtmissbrauch erfahren haben, tragen einen tiefen Hass in sich, ein Bedürfnis nach Rache und ein tiefes Misstrauen dem Leben gegenüber.

Für mich ist es sehr befreiend, mich diesem unangenehmen Thema freiwillig zuzuwenden. Mir geht es nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen, mir geht es vielmehr darum, mich meinem eigenen, persönlichen Thema mit Macht oder Machtmissbrauch zu stellen. Sicherlich gibt es keinen Menschen, der nicht schon einmal in diesem – oder einem anderen Leben – etwas getan hat, oder selbst erleben musste, was nicht liebevoll war. Irgendwann wird es Zeit, auch diesen Handlungen und Erfahrungen zu begegnen.

Wenn wir bereit sind, dem Schmerz zu begegnen, der uns selbst angetan wurde und den wir anderen angetan haben, werden wir eine tiefe Erlösung erfahren. Ich meine damit nicht das dramatische Spiel "Ich bin schuld" oder "Andere sind schuld", das nur ein Ausweichen vor dem eigentlichen Schmerz ist. Ich meine damit, dem Schmerz zu begegnen, der sich im eigenen Energiefeld angesammelt hat, und vor dem man vielleicht schon ein ganzes Leben lang weggelaufen ist.

Die Einladung zu diesem Transformationsraum liegt mir persönlich sehr am Herzen. Ich weiß, dass es kein leichtes Thema ist, und ich beobachte, wie sich die Plätze für diesen Termin im Vergleich mit den vergangenen Transformationsräumen langsamer füllen. Doch ich glaube, dass gerade in diesem Thema eine Chance liegt, ein wichtiger Schlüssel für das eigene Wachstum. Ein großer Teil der Kreativität in diesem Land liegt gegenwärtig auf Eis, bedingt durch Schuldgefühle und Angst vor Verfolgung. Wie schön wäre es, wenn jeder für sich persönlich, seinen Teil dazu beiträgt, dass die Kreativität in diesem Land auf liebevolle, achtsame und lebensbejahende Weise fließen kann?

Wenn du dich von diesem Thema angesprochen fühlst, kannst du dich gerne anmelden und live mit dabei sein.

Die Energie der Deutschen Geschichte bewegen

am Donnerstag, 11. November 2010 um 20:30 Uhr

- Alle Plätze sind belegt -

 
Im Tal der Tränen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 28. Oktober 2010

Kennst du das Gefühl was entsteht, wenn ein trauriger Gedanke nach dem anderen auf dich einströmt? „Ich bin nicht gut genug – ich werde es niemals schaffen – ich mache alles falsch – es klappt sowieso nichts in meinem Leben…“ Und auf einmal siehst du dein Leben durch eine dunkle Brille.

Mir fällt immer wieder auf, dass die meisten Menschen glauben, dass man diesen Gedanken folgen muss. Wir gehen davon aus, dass es keinen anderen Weg gibt, außer zuzuhören, was diese Gedanken erzählen. Dann erleben wir immer dasselbe Gefühl, immer den gleichen Abgrund und immer die gleiche Traurigkeit.

Auch wenn etwas in dir sagt, dass es gut und förderlich sei, dieses „Tal der Tränen“ zu durchwandern, möchte ich behaupten, dass das so nicht stimmt. Manchmal möchte der ewige Therapeut in unserem Inneren ein Argument für die immer gleiche Trauer finden, die wir erfahren. Er sagt uns, dass man da eben durch müsse, dass das eben Teil des Lebens sei.

Doch mein Vorschlag ist, dass wir uns die Gedanken, die uns ins Tal der Tränen einladen genauer anschauen und bewusst wahrnehmen. Du kannst beobachten, wann diese Gedanken häufig aufkommen. Kommen diese Gedanken, wenn du mit deinem Körper konfrontiert wirst, oder mit dem Thema Geld, oder mit deinem eigenen Erwachen?

Die Gedanken laden dich ein, ins Tal der Tränen hinabzusteigen und eine Weile dort zu sein. Es ist immer wieder genau das gleiche Spiel. Immer wieder dieselben Gedanken und die gleichen Gefühle. Und was wir oft nicht bemerken ist, dass wir eine Wahl haben, diesen Gedanken zu folgen – oder nicht zu folgen.

Es ist dieselbe Wahl, die ein Raucher hat, wenn der innere Drang sich meldet: Du solltest jetzt eine Zigarette rauchen. (Ich bin nicht gegen Rauchen, ich empfinde es einfach als gutes Beispiel um sich bewusst zu machen, dass man einem inneren Impuls folgen kann – aber nicht folgen muss.) Wenn die Gedanken kommen, hast du die Wahl ihnen zu folgen. Du hast die Wahl mitten in eine dramatische Geschichte hineinzugehen – oder eben nicht.

Den Gedanken nicht zu folgen ist so ähnlich, als würdest du mit deiner Aufmerksamkeit bei dir bleiben, während dich jemand am Ärmel zupft. Es ist ungewohnt, aber im Grunde sehr einfach. Wenn die Frage in dir aufkommt „Wie mache ich das?“, wirst du feststellen, dass man „Aufhören“ nicht machen kann. Aber man kann sich bewusst machen, wie man den Gedanken folgt – und damit aufhören, immer wieder aufs Neue.

Selbst wenn du dich schon mitten im Tal der Tränen befindest, achte darauf, wie du deinen Gedanken folgst und erlaube dir, damit aufzuhören. Das ist so ähnlich als würde man einen dramatischen Film ausschalten, es scheint schwierig, aber es ist ganz einfach.

Traurigkeit ist ein Teil des Lebens. Ich möchte mit meiner Anregung nicht andeuten, jede Form von Traurigkeit soll vermieden werden – auf keinen Fall. Doch es gibt vielleicht eine immer gleiche Traurigkeit, die du gewohnheitsmäßig immer wieder durchspielst. Die Traurigkeit ist zu einer Gewohnheit geworden, die dich zweitweise in das Tal der Tränen mitnimmt. Und genau da hast du die Möglichkeit, eine bewusste Entscheidung zu treffen.

Echte Traurigkeit ist einfach da, ist frisch und nicht immer wieder gleich. Echte Traurigkeit hilft uns dabei, innere Schritte zu gehen und uns von bestimmten alten Mustern zu lösen. Das Tal der Tränen hingegen hat eine dumpfe Energie – hier bewegt und verwandelt sich nichts. Der Abstieg ins Tal der Tränen ist immer der gleiche, eine ewige Wiederholung des gleichen, dramatischen Films. Diesen Film anzuhalten, genau dazu lade ich dich ein.

Bild: Christine Zenino Some Rights reserved
 
Einladung zum Transformationsraum "Deutsche Geschichte" PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Samstag, 23. Oktober 2010

Die Energie der Deutschen Geschichte bewegen

am Donnerstag, 11. November 2010 um 20:30 Uhr

 

Deutschland hat – wie jedes Land – eine Geschichte. Besonders im 20. Jahrhundert war diese Geschichte geprägt von Grausamkeit, Härte und Gewalt. Viele Menschen, die diese Zeiten selbst miterlebt und auch mitgestaltet haben, verlassen momentan im Zuge des natürlichen Zyklus des menschlichen Lebens diese Erde. Doch was geschieht mit der Energie, die diese Erfahrungen hinterlassen haben?

Wir möchten dich einladen, dich auf mitfühlende Weise diesem Thema anzunähern. Du hast die Möglichkeit, Heilung und Wandlung geschehen zu lassen, und so deinen Beitrag für einen tieferen Frieden zu leisten. Dies alles ist möglich, ohne zu verurteilen, Angst zu verbreiten oder selbst Gewalt auszuüben.

Diesen Weg empfinde ich als neue Form von Verantwortung. Wir leben in einer Welt, die erst seit kurzer Zeit mehr oder weniger friedlich ist - zumindest in unserem westlichen Kulturraum. Es ist wichtig aufmerksam zu sein und alle Energien klar wahrzunehmen. Du hast die Chance ein Teil eines neuen Friedens zu sein.

Jeder ist eingeladen an diesem Transformationsraum teilzunehmen, selbstverständlich auch Interessierte aus anderen Ländern, denn es geht neben dem Transformieren von äußeren Energien auch um die alte Härte in unserem Inneren, die schmelzen darf.

  • Der Live-Webcast ist kostenlos
  • Wir haben Platz für 200 Zuhörer, die live dabei sein möchten
  • Du benötigst einen Computer und eine Internetverbindung
  • Du kannst dir die Übertragung über die Lautsprecher deines PCs oder über Kopfhörer anhören.

Möchtest du live dabei sein? Direkt zur Anmeldung geht es hier.

 
Kommt der Impuls aus der Seele oder aus dem Verstand? PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 21. Oktober 2010

In unserem Onlineworkshop Wohnzimmer kam ein Thema auf, das vielleicht noch andere Menschen berührt, und zwar geht es um die Frage, ob die Teilnahme an einem Seminar, oder das Kaufen von einem Buch aus der Gier kommt - aus der Jagd nach Erleuchtung – oder ob es da noch einen anderen, tieferen Grund geben mag. Hier sind meine Gedanken dazu:

Sicherlich gibt es in jedem erwachenden Menschen eine tiefe Sehnsucht danach weiter zu erwachen und der letztendlichen Liebe näher zu kommen. Auch wenn diese Sehnsucht eine starke Kraft entwickeln kann, würde ich sie nie als „Gier“ bezeichnen. Es ist der Ruf des Lebens nach sich selbst – es ist das kraftvollste und wahrhaftigste in einem Menschen, was es gibt. Es ist der Weckruf des Erwachens.

Natürlich sind auch in diesen reinen Energien, alte und vielleicht etwas „schräge“ Energien mit dabei. Vielleicht wird eine alte Gier dadurch hochgespült, oder ein Hass, oder eine Verzweiflung oder eine glühende Hoffnung, dass man endlich erleuchtet wird, wenn man nur dieses Seminar besucht… Diese „schrägen“ Energien zerfallen mit der Zeit. Es ist nicht notwendig einem klaren Impuls nicht zu folgen, nur weil 5% „schräge“ Energie damit vermischt ist.

Sonst hätte ich überhaupt nie damit begonnen, Seminare zu geben. Es gab zwar einen klaren Impuls in mir, aber daneben auch die Hoffnung endlich einmal gut dazustehen und „jemand“ zu sein. Diese „schrägen“ Energien sind mit der Zeit zerfallen. Und auch heute fällt immer wieder etwas von mir ab, was nicht letztendlich zu mir gehört. Aber was, wenn ich die ersten Schritte nie gewagt hätte? Dann hätten sich die „schrägen“ Energien vielleicht auch nicht lösen können...

Meine Einladung ist, wenn du einen Impuls für etwas spürst, einfach ein paar Minuten damit zu sein. Was stimmig ist, wird tiefer werden – was nur eine „schräge“ Energie war, zerfällt und öffnet den Blick für das, was wirklich wichtig ist.

 
Wohin reitest du in solcher Eile? PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 21. Oktober 2010

Ein Mann reitet in großer Eile auf seinem Pferd. Ein anderer Mann fragt ihn: „Wohin reitest du denn in solcher Eile?“ Der Reiter schaut ihn verwundert an und antwortet: „Das weiß ich nicht, frag mein Pferd.“

Dieses Zitat von Thich Nhat Hanh beschreibt den Stress und die Hektik unserer westlichen Mentalität so gut. Etwas in uns treibt uns an, immer schneller zu werden und immer mehr zu suchen und zu erreichen – doch wir tun dies zum größten Teil nicht bewusst – es scheint uns einfach zu geschehen.

Welch einen neuen Wert bekommt da das Innehalten mitten im Chaos! Ob es ein paar weiche Atemzüge sind, die du dir gönnst, bevor du morgens dein Haus verlässt, oder ob du immer wieder zwischendurch einen Moment still stehen bleibst – das sind heilsame Moment, die dich für einen Moment mit der tieferen Liebe in deinem Inneren in Berührung bringen.

Wir können still stehen, auch wenn unsere Welt sich immer schneller zu drehen scheint. Jeder für sich kann zu einem ruhigen Pol werden, inmitten der Wellen des Lebens.

Sobald nur noch dein Pferd (dein Verstand) weiß, wohin du reitest, steig ab und gib dir einen Moment Zeit, um wieder Kontakt mit dir selbst aufzunehmen!

 
Jäger und Sammler PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Dienstag, 19. Oktober 2010

In unserer modernen westlichen Welt scheint es so, als hätten wir die Zeit der Jäger und Sammler lange hinter uns gelassen – doch stimmt das wirklich? Meiner Ansicht nach tragen wir heute genauso wie damals das tiefe Bedürfnis in uns, bestimmte Dinge zu bekommen, und wir setzen uns genauso wie damals in Bewegung, um sie zu bekommen.

Ob wir einkaufen fahren, um Lebensmittel zu kaufen, Freunde besuchen, um Nähe zu erfahren - immer ist ein Objekt da, das wir haben wollen und eine innere Bewegung die uns dem Objekt näher führt.

Das ist für sich genommen eine ganz praktische Einrichtung, die uns auch meistens zum gewünschten Ergebnis führt. Doch in unserer heutigen Zeit gibt es eine neue Ebene, auf die wir Menschen aufmerksam werden. Diese Ebene liegt jenseits aller Objekte, die man sammeln und jagen kann. Im Gegenteil – jegliches Sammeln und Jagen nach dieser Ebene entfernt uns weiter von ihr.

Es geht um unser wahres Sein, dass wir vor lauter Jagen und Sammeln lange Zeit nicht mehr fühlen konnten. Irgendetwas klopft in unserem Inneren an und eine Sehnsucht entsteht nach etwas, das man kaum beschreiben kann. Der erste Impuls ist, genau festzustellen was es ist, das wir da suchen. Wir versuchen ein Objekt daraus zu machen, das man jagen und sammeln kann. Doch es funktioniert nicht.

Wie soll man Unendlichkeit sammeln? Wie kann man das Sein jagen?

Es funktioniert nicht.

Um unserem Sein näher zu kommen, müssen wir – wenn auch nur für einen Moment – das Sammeln und Jagen beiseite legen und inne halten. Das Sein ist nicht nur ein weiteres Objekt, sondern die Ebene die alle Objekte hält, aus der alle Objekte entstehen und in die alle Objekte zurückkehren. Vielleicht ist das Erwachen des menschlichen Bewusstseins der Sprung vom Jäger und Sammler zu einem Menschen der findet, wo auch immer er ist – ohne zu suchen…

Um diesem Sein näher zu kommen fordert es von uns, unseren Fokus für einen Moment von den Objekten, die wir jagen und sammeln, auf die Stille in unserem Inneren zu verlagern. Je mehr wir uns erlauben dieser neuen Ebene zu begegnen, je mehr bemerken wir eine Erfüllung, die sowohl da ist, wenn wir etwas Jagen oder Sammeln als auch, wenn wir es nicht tun.

Was jagst du gerade? Was sammelst du gerade?

Was erlebst du, wenn du für einen Moment innerlich und äußerlich aufhörst ein Jäger und Sammler zu sein? Was bleibt?

Bild: Andrew Moir Some Rights reserved
 
Update zur Ausbildung in Pfaffing 2011 PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Mittwoch, 13. Oktober 2010

[Update vom 20. Oktober: Es sind keine Plätze mehr frei.]

Hier rollen seit gestern die Anmeldungen ein und ich wollte euch nur kurz Bescheid geben, dass bereits ein Drittel aller Plätze vergeben ist. Falls du gerne an der Ausbildung teilnehmen möchtest, müsstest du dich also bald anmelden.

Ab Donnerstag werden wir in Salzburg sein, das heißt ich werde euch die Zimmer evtl. erst nächste Woche bestätigen können, je nachdem wie es zeitlich klappt während dem Seminar meine Emails zu beantworten.

Direkt zur Beschreibung der Ausbildung geht es hier

An dieser Stelle auch noch die Antwort auf Fragen, die ich zur Ausbildung bekommen habe:
F: Dürfen an diesem Seminar nur diejenigen teilnehmen, die selbständig arbeiten oder es zukünftig tun wollen?
A: Nein, das Seminar ist für alle Menschen geeignet, die an Heilung für sich selbst und andere interessiert sind. Ob du das in deine Arbeit einbringst, oder in dein Privatleben, bleibt vollkommen dir selbst überlassen.
F: Ich möchte die Ermäßigung in Anspruch nehmen, kann ich die beiden Raten auch in vier Raten bezahlen?
A: Nein, das ist leider nicht möglich, da meine Buchhaltung sonst durcheinander kommt.
F: Kann ich auch außerhalb vom Seminarhaus übernachten?
A: Ja, das geht. Allerdings werden für alle, die nicht im Seminarhaus übernachten pro Tag € 45,- Seminarpauschale und Essen fällig.
F: Kann ich für die Ausbildung eine Rechnung erhalten, damit ich es steuerlich absetzen kann?
A: Selbstverständlich, gib mir einfach per Email Bescheid, ich stelle dir gerne eine Rechnung aus.
 
Wenn der Verstand „spirituell“ sprechen lernt PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Mittwoch, 13. Oktober 2010

Ein wunderbares Beispiel für das Wirken des Verstandes kann man erleben, wenn ein bestimmtes Wort oder ein bestimmter Satz uns zu einer Erfahrung führt. Ich spreche öfter davon, dass man sich in die Arme der Seele hineinfallen lassen kann. Und wenn jemand gerade offen ist, die Erfahrung zu machen, die hinter diesen Worten liegt, kann das wunderschön sein. Es kann ein Moment sein, wo man loslässt, ankommt, sich geliebt und getragen fühlt und das ganze Leben zu fließen beginnt.

Doch dann kommt der Verstand und bemerkt, dass diese Worte und die wunderschöne Erfahrung irgendwie im Zusammenhang stehen und er fragt sich: Wie komme ich da wieder hin? Diese Fähigkeit des Verstandes war sicher sehr hilfreich, als es darum ging als Jäger und Sammler Nahrung zu finden. Dort drüben habe ich letzten Sommer Beeren gefunden, also gehe ich diesen Sommer wieder dorthin, um die Beeren zu finden. Der Verstand hat uns erspart, immer wieder bei Null zu beginnen und die Beeren überall zu suchen.

Für unsere innere spirituelle Entwicklung ist diese Fähigkeit des Verstandes eher hinderlich. Denn es ist wahrscheinlich, dass diese Worte „sich in die Arme der Seele fallen zu lassen“ in unserem Inneren zu etwas werden, dass wir „machen“ müssen, oder erreichen wollen, damit wir diese Erfahrung wieder machen können. Wenn du den Druck und die Verbissenheit hinter diesem „Machen“ spürst, kannst du wahrnehmen, dass es nicht möglich ist, dass wir die Liebe die wir durch Offenheit und Aufgeben von einem Ziel gefunden haben, jetzt durch Anspannung und das Streben nach einem Ziel erfahren werden.

Oftmals berichten mir Klienten nach einer Einzelsitzung, dass „es“ danach einfach nicht mehr geklappt hat. Ich habe jeden Tag geübt, mich in die Arme meiner Seele fallen zu lassen, aber ich komme einfach nicht mehr da hin. Das liegt ganz einfach daran, dass wir in der Einzelsitzung nicht dem zielstrebigen Verstand gefolgt sind, der unbedingt etwas erreichen will. Genau dadurch entsteht Offenheit und der Kontakt mit der Seele, mit dem Sein, wird möglich.

Wir können lernen, den Verstand zu erkennen, wenn wir dorthin schauen, wo es nicht weitergeht, wo wir festhängen und leiden. Dahinter steht irgendwo der Verstand - und obwohl er versucht sein Bestes zu geben, hindert er uns. Egal was du also gerade vorhast – Liebe annehmen, in die Arme deiner Seele sinken, weich atmen, Fülle annehmen oder Schöpfung geschehen zu lassen - wenn du bemerkst dass es nicht mehr fließt – hör für einen Moment mit allem auf. Lass für einen Moment alles fallen und bleibe still. Meistens begegnet uns dann die Angst „es nicht zu schaffen“ oder die Angst „nie hier rauszukommen“, aber wenn wir auch damit still stehen, öffnet sich etwas. Der Macher im Verstand verliert seinen Halt und wird weich, es entsteht Raum für Neues.

Das wirkliche Erwachen geschieht in der Stille, dort wir aufhören zu kämpfen, genau da geschieht das Wunder…

Bild: Tambako the Jaguar Some Rights reserved.
 
Die Liebe der Seele und brauner Reis PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Freitag, 08. Oktober 2010

Die tiefe Liebe in unserem Inneren ist leicht zu übersehen. In einer Welt in der uns von der Werbung vorgegeben wird, dass Liebe oder Glück diese schrillen, perfekten und weißgewaschenen Momente sind, die nichts mit dem Alltag zu tun haben, fehlt manchmal der Sinn für die leisen Töne. Die Liebe in unserem Inneren hat Merkmale, die weder schrill noch abgehoben sind. Wir finden sie, wenn wir inne halten und nach innen spüren.

Diese Liebe ist natürlich.
Diese Liebe ist in sich rund.
Diese Liebe nährt.
Diese Liebe öffnet.
Diese Liebe lässt fließen.
Diese Liebe trägt.
Diese Liebe enthält alles, was wir brauchen.

In dieser Liebe ist eine tiefe Stille.
In dieser Liebe ist unendliche Kreativität und Bewegung.

Diese Liebe hat kein Anfang.
Diese Liebe hat kein Ende.

Und immer wenn es bei uns braunen Reis zum Essen gibt, erinnern mich die leicht goldene Farbe, die ruhige warme Energie und das Nährende im Reis an die Liebe meiner Seele. So ist das zumindest heute. Zunächst fand ich den braunen Reis langweilig. Ich war so sehr an den weißen Reis gewöhnt, dass mir der braune Reis komisch vorkam. So ruhig, so tief, so voll. Doch heute ist es anders herum. Ich liebe den braunen Reis und die Wärme, die er in sich trägt. Ich spüre die vielen Vitamine, und die Kraft, die in jedem Reiskorn steckt.

Vielleicht ist brauner Reis hilfreich für erwachende Menschen, vielleicht auch nur für mich persönlich, das weiß ich nicht. Ich habe allerdings Matthias gebeten sein Rezept für braunen Reis aufzuschreiben, damit jeder für sich selbst herausfinden kann, ob es ihn unterstützt...

Rezept für Braunen Reis

Zutaten:

  • 1 Tasse brauner Reis (am besten Rundkorn)
  • 2 Tassen Wasser
  • Gemüsebrühepulver (oder 1 Prise Salz)
  • 1 Stückchen Butter

Zubereitung:

Den Reis in einem Sieb kurz abwaschen. Abtropfen lassen und in einen Topf geben. 2 Tassen warmes Wasser dazugeben, sowie das Gemüsebrühepulver (nach Geschmack, ca. 1 Teelöffel) oder 1 Prise Salz hinzufügen und unterrühren.

Den Reis zum Kochen bringen und dann mit Deckel bei geringer Hitze ca. 50 Minuten lang köcheln lassen. Anschließend die Platte ausschalten und den Reis noch 10 Minuten ruhen lassen. Zum Schluss noch 1 Flöckchen Butter unterrühren.

Guten Appetit!

 

Interessantes:

Brauner Reis ist sehr wohlschmeckend  und nahrhaft, und er hat eine sehr ruhige und zentrierende Energie. Er ist daher hervorragend als eine Basis für unsere täglichen Mahlzeiten geeignet, in Verbindung mit anderen frischen Zutaten, wie z.B. frisch zubereitete Gemüsegerichte, sowie Tofu, Bohnen oder Geflügel/Fisch als zusätzliche Eiweißquellen.

Brauner Reis ist die unpolierte Naturform von Reis, wie sie in Asien vielen Millionen Menschen viele Jahrhunderte lang als Grundnahrungsmittel gedient hat. Er enthält noch alle Vitamine, Öle, Eiweiße und Mineralstoffe, die natürlicherweise in ihm enthalten sind, sowie Ballaststoffe.

Außerdem trägt er, wie alle naturbelassenen, ganzen Getreidekörner, einen viel höheren Anteil seiner ursprünglichen Lebensenergie ins sich, im Gegensatz zum polierten bzw. weißen Reis, der einen Großteil seiner Energie durch den Verarbeitungsprozess bereits verloren hat.

Download des Reisrezeptes als PDF

 
Von Monstern und Scheinheiligen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 07. Oktober 2010

Bist du in deinem Inneren schon einmal einem kleinen Monster begegnet? Ein solches Monster ist eine angstvolle Vorstellung, ein schrecklicher Gedanke oder ein Gefühl, das dir Angst macht. Immer dann, wenn du bemerkst: „Oh, da möchte ich aber ganz schnell wieder raus“, bist du auf der Flucht vor einem kleinen Monster. Viele Monster sitzen auf dem Thema Geld, Alleinsein, Hilflosigkeit oder Gesundheit und warten nur darauf, dich zu erschrecken. Meistens wissen wir ganz intuitiv, wo sich unsere kleinen Monster verbergen und machen vorsorglich einen großen Bogen um sie herum, und um die mit ihnen zusammenhängenden Themen.

Dann gibt es aber auch noch die Stimme des Scheinheiligen in unserem Inneren. Das ist ganz einfach die Stimme, die uns dazu verführt, jedes Mal wenn es uns gut geht zu glauben: „Jetzt habe ich es ein für allemal geschafft, jetzt erlebe ich nie wieder etwas Unangenehmes.“ Natürlich ist dann der Moment, wo die Welle wieder abwärts geht, oder die Sonne wieder aufhört zu scheinen, umso furchtbarer. Der Scheinheilige in uns strebt nach allem Schönen, Guten, Heiligen und möchte es für immer festhalten. Der Scheinheilige vergleicht sich gerne mit anderen, strebt danach immer „besser“ zu werden und hat ein ganz genaues Bild davon, was es bedeutet „erleuchtet“ zu sein.

Mir fällt auf, dass uns sehr oft die kleinen Monster viel bewusster sind als der Scheinheilige. Das liegt vielleicht daran, dass die Monster so offensichtlich angsteinflößend sind und der Scheinheilige scheinbar unser Bestes will. Doch solange wir dem Scheinheiligen nicht genau auf die Finger schauen, verursacht er mindestens genauso viel Leid in unserem Leben (wenn nicht noch mehr) wie die kleinen Monster. Der Scheinheilige verleitet dich nämlich dazu zu glauben, dass du etwas ganz Bestimmtes finden musst. Der Scheinheilige schickt dich auf eine anstrengende Suche und spielt mit deiner Sehnsucht dich selbst zu finden. Er hängt dir eine Karotte nach der anderen vor die Nase und zieht sie im entscheidenden Moment wieder ein Stückchen weiter von dir weg.

Der Scheinheilige liebt jegliche Art von anstrengenden Techniken und komplizierten Theorien. Je schwieriger es wird, desto mehr hebt der Scheinheilige seine Augen zum Himmel und flüstert dir ein: „Du musst dich eben anstrengen um ein guter Mensch zu werden. Vorwärts mit dir, sonst wird das nie etwas mit deinem Erwachen!“ Und oftmals folgen wir ihm und denken, das sei die Stimme unsere Seele. Doch dem ist nicht so. Während die Seele uns einlädt, uns dem was ist zu öffnen und still zu werden, peitscht der Scheinheilige uns an, verlangt immer mehr Leistung, Disziplin und verurteilt alles was du erlebst mit dem Vorwurf: „Naja, wenn du noch sooo etwas Negatives fühlst, dann kannst du ja noch nicht so weit sein!“

Die Stimme des Scheinheiligen in deinem Inneren zu erkennen, ist letztendlich einfach. Sie macht dich unglücklich. Sie bringt dich dazu, dich schlecht und elend zu fühlen und an dir zu zweifeln. Sie vergleicht dich mit anderen, und du kommst dabei immer schlecht weg. Und sie macht dir weis, dass sie dich damit auf deinem Weg weiter bringt.

Meine Einladung ist, dass wir unseren Monstern bewusster begegnen und herauszufinden, dass diese in Wirklichkeit gar keine Monster sind, und uns auf der anderen Seite von unseren Scheinheiligen abzuwenden und ihnen nicht mehr die Führung über unseren Weg zu überlassen.

 
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