Momentan rückt gerade wieder das Thema der femininen Energie bei vielen in den Vordergrund. Und zwar sind es vorwiegend die verletzten Bereiche der femininen Energie, die sich da bemerkbar machen. Es sind die Anteile in uns, die missbraucht wurden, verletzt und enttäuscht. Es sind Anteile, die ein wirkliches Frausein unmöglich machen. Es sind Anteile, die uns daran hindern erfüllte Beziehungen zu leben. Nicht nur Frauen haben mit diesen Gefühlen zu tun, die an die Oberfläche kommen, auch Männer berichten davon.
Diese tiefen Wunden, die wir in uns tragen, stammen bei weitem nicht nur aus diesem Leben, sie sind sehr alt. Und seit Generationen war es angesagt, diese Wunden ganz tief im Inneren zu verstecken. Viele Frauen erleben diese Wunde als die Schattenseite des Frauseins. Emotionale und körperliche Schmerzen, das Gefühl immer verzichten zu müssen und unverstanden zu sein, all dies ist für viele Frauen ein ganz normaler Teil ihres Frauseins. Doch ist es das wirklich?
Wenn ich dir einen einzigen guten Rat für die kommenden Monate geben darf, wäre es folgender: Handle nicht so schnell! Gerade in Zeiten, wo viele alte Wunden in uns heilen und Tag für Tag Anteile um uns herumschwirren, kann es vorkommen, dass wir uns verwirren lassen und etwas tun, was nicht liebevoll für uns ist.
Vielleicht kommt gerade ein ganz freiheitsliebender Anteil in dir zum Vorschein, der sich sein Leben lang eingesperrt gefühlt hat. Und schon beendest du im Überschwang der Gefühle deine Beziehung. Halt, nicht so schnell!
Oder ein romantischer Anteil kommt an die Oberfläche, samt all seinen unterdrückten Sehnsüchten und Bedürfnissen. Ein Anteil kann ganz schön explosiv sein - und fühlt sich noch dazu so überzeugend echt an. (Kein Wunder, denn es ist ja ein Teil von dir.) Und schon findest du dich in einer Beziehung mit einem Partner wieder, der überhaupt nicht zu dir passt und fragst dich, wie das jetzt wieder passiert ist. Halt, nicht so schnell!
Auch das verlockende Arbeitsangebot, was dir so zufällig vor die Füße fällt und nicht wirklich passt, aber doch irgendwie. Halt, nicht so schnell! Nimm es nicht gleich an, sondern lass es noch ein Weilchen liegen. Wenn es wirklich stimmig ist, wirst du in kurzer Zeit ein ganz klares gutes Gefühl in dir wahrnehmen. Falls nicht, weg damit.
Vor kurzem erzählte mir eine Klientin von ihrem Versuch, Arbeitslosengeld zu beantragen. Sie erzählte mir von den langen Warteschlangen in verschiedenen Ämtern und vom Ausfüllen von Anträgen. Nachdem sie mir geschildert hatte, wie viel Aufwand sie jetzt schon betrieben hatte, um an das Geld zu kommen, fragte ich sie: Hast du denn schon einmal daran gedacht, deine Seele um Geld zu bitten? Sie war ganz verwundert. Nein natürlich nicht. Dabei kann mir meine Seele nicht helfen. Das muss ich schon alleine durchstehen.
Für mich ist es heute selbstverständlich, dass ich zuerst meine Seele informiere, wenn ich etwas brauche. Für mich ist es ganz natürlich, dass alles, was in mein Leben hereinkommt, tief in meinem Inneren aus der Liebe meiner Seele geboren wird. Ob ich das Ergebnis dieser Liebe dann später beim Arbeitsamt abhole, vom Finanzamt zurück bekomme oder aus meiner eigenen Arbeit erhalte, ist mir ganz egal. Für mich ist dieser liebevolle Dialog mit meiner Seele wichtig. Das warme Gefühl, dass jemand da ist, der für mich sorgt. Das gute Gefühl, dass jemand auf meine Bedürfnisse antwortet. Ich bin nicht isoliert und alleine. Ich habe eine fürsorgliche Seele in mir, die für mich da sein möchte. Doch das war nicht immer so.
Von der ersten Sekunde deines Lebens, hast du mit deiner Umwelt kommuniziert. Du hast ununterbochen gesprochen. Es waren aber nicht Worte, die du von dir gegeben hast. Du hast die Sprache der Gefühle benutzt, um dich mit der Außenwelt zu verständigen. Leider sprechen hier auf dieser Erde wenige Menschen die Gefühlssprache. Deshalb glauben wir auch, dass ein Baby nicht sprechen kann. Wir glauben auch, dass Tiere und Pflanzen, Felsen und Flüsse nicht sprechen können. Ich höre keine Worte, also können sie nicht sprechen.
So verlernen wir die Gefühlssprache, weil niemand uns zuhört und ermutigt, sie zu sprechen. Später sitzen wir dann in einem Seminar und möchten unbedingt wieder lernen zu fühlen. Warum kann ich das nicht fühlen, fragen wir uns dann. Weil du es verlernt hast. Und vielleicht auch, weil ein Teil von dir, ein zarter Anteil von dir, sich einfach nicht mehr traut zu fühlen. Das kleine Baby, dem nicht zugehört wurde, hat sich verschlossen und ist stumm geworden. Es ist kein Wunder, dass es nicht funktioniert, dich zum Fühlen zu zwingen. Es braucht Geduld und sehr viel Liebe diesen verletzten Anteil von dir wieder in dein Leben einzuladen. Viele liebevolle Atemzüge lassen diesen verängstigten Teil von dir wieder auftauen.
Unsere Gefühlssprache sprechen wir in unserer Mitte. Vielleicht sagen wir deshalb manchmal, dass wir mit dem Herzen fühlen, oder aus dem Bauch heraus entscheiden. Wenn wir diese Mitte langsam wieder auftauen lassen, kommt unsere Gefühlssprache zurück. Dann lernen wir unser selbst wieder besser kennen und fühlen. Wir nehmen Situationen intuitiv wahr. Wir verlassen uns wieder mehr auf unser Gefühl und können bessere Entscheidungen für uns treffen. Nicht aus dem Verstand, sondern auf der intuitiven Ebene der Gefühlssprache.
Dies ist ein Rezept für ein Sandwich der besonderen Art. Du kannst es nicht berühren, nicht sehen und nicht essen. (Ich hoffe du hast das Interesse an meinem Rezept jetzt nicht völlig verloren...)
Ist dir schon einmal aufgefallen, dass es viele Menschen gibt, die vor lauter Angst ganz erstarrt sind? Man bemerkt es daran, dass sie jede kleinste Veränderung zutiefst erschreckt, dass ihr Gesicht angespannt ist und ihre Stimme monoton und ausdruckslos klingt. Menschen, die lange Zeit ohne die Liebe ihrer Seele leben, haben es nicht leicht. Es fehlt ihnen eine Wärme und eine Geborgenheit, die wir brauchen um lebendig zu sein. Ich finde es interessant, wie meine Seele mit Menschen umgeht, die tief in dieser Kälte und Angst stecken.
In meinen Sitzungen lasse ich immer meine Seele den Ton angeben. Ich beobachte, welche Richtung sie einschlägt und folge ihr. Und eines Tages sagte sie: Wir machen heute ein Sandwich. Ich war gerade mitten im Gespräch mit einer Klientin. Meistens bin ich für jeden Scherz meiner Seele offen und so schaute ich ihr einfach zu. Sie zeigte mir, dass sie und ich wie die zwei Scheiben Brot in einem Sandwich sind. Zwischen uns fließt Atem, Liebe und eine ganze Menge Energie. Alles was zwischen uns kommt, wird von dieser Liebe gewärmt und aufgetaut. Dieser Raum zwischen mir und meiner Seele, der so dicht verwoben ist, ist ein Raum der Heilung. Ein Raum in dem neues Leben wachsen darf.
In den letzten Tagen haben wir die Beschreibung der Einzelsitzungen auf unserer Webseite aktualisiert. Es gibt einige neue Hintergrundinformationen zu den Sitzungen.
Ist eine Einzelsitzung das richtige für dich?
Im Folgenden zähle ich auf, für welche Menschen eine Einzelsitzung mit mir gewinnbringend sein kann. Vielleicht findest du dich in der folgenden Beschreibung wieder.
Infos für deine erste Einzelsitzung findest du hier
Was sagen andere Menschen über meine Einzelsitzungen? Hier findest du Rückmeldungen meiner Klienten.
Längerfristige Begleitung:
Die Erfahrung hat gezeigt, dass regelmäßige Sitzungen, eine tiefgreifende Veränderung deines Lebens möglich machen. Parallel zu deiner eigenen Entwicklung können wir so immer den nächsten Schritt gemeinsam gehen. Wenn du dich für eine längerfristige Begleitung interessierst, empfehle ich Sitzungen in einem regelmäßigen Rhythmus, zum Beispiel einmal pro Woche oder einmal pro Monat.
Wir waren heute nachmittag bei strahlendem Sonnenschein wählen. Auf dem Weg haben wir unsere Nachbarin getroffen und sind mit ihr gemeinsam gegangen. Es war ein schönes Gefühl, meine Stimme für die Bundestagswahl abzugeben. Mein Beitrag bezieht sich allerdings nicht auf das politische Wählen, sondern auf das innere persönliche Wählen für uns selbst.
Immer wieder taucht in meinen Sitzungen die Frage nach dem Bewussten Wählen auf. Viele Klienten haben sich jahrelang mit Dingen wie Positivem Denken oder Visualisieren befasst, und jetzt liegt natürlich die Frage nahe, ob wir etwas wählen müssen, um unsere Realität bewusst gestalten zu können. Wenn ich die Frage nach dem Wählen höre, bemerke ich oftmals, dass viele Menschen sich vorstellen, sie müssten sich im Verstand ausmalen, was sie genau wollen, und das dann wählen. Und irgendeine geheimnisvolle Gedankenkraft zieht diese Dinge dann magnetisch in ihr Leben. Und manchmal klappt es, aber oft klappt es auch nicht.
Ich möchte mich an dieser Stelle für alle Spenden bedanken, die wir in den letzten Monaten für unsere Webseite und die Sophia-Serie bekommen haben. Eure Spenden fließen in die Veröffentlichung der Sophia-Serie, die Übersetzungen, die monatlichen Kosten für unsere Webseite und die schönen Bilder, die wir meistens käuflich erwerben.
Mittlerweile haben wir ein ganzes Team von Helfern, die uns Monat für Monat bei unserer Arbeit unterstützen:
Ich habe mich von Anfang an dafür entschieden, alle meine Helfer für ihre Arbeit zu bezahlen. Ich fand es nicht stimmig, wenn diese wertvolle Arbeit gar kein finanzielles Honorar erhält. Um so mehr freue ich mich über die Spenden, die diese Arbeit (noch nicht ganz) tragen. Wenn dich die Sophia-Texte oder unsere Webseite auf deinem Weg unterstützen und du uns gerne eine Spende zukommen lassen möchtest, kannst du das jederzeit gerne tun. Wir freuen uns!
Spenden sind über PayPal möglich (einfach auf den PayPal-Button klicken)
In den letzten Wochen habe ich meine Handlungen beobachtet und festgestellt, dass ich teilweise noch von Alter Energie motiviert werde. Ich bemerke es, weil diese Handlungen aus dem Gefühl "ich muss", oder "ich brauche unbedingt" heraus entstehen. Ich fühle mich zwar kreativ, aber dahinter ist ein hektisches Drängen, das unbedingt etwas erreichen möchte.
Lange Zeit war der Begriff Alte Energie und Neue Energie sehr abstrakt für mich. Mit jeder Erfahrung vertieft sich mein Gefühl für den Unterschied zwischen dem Alten und dem Neuen. Wenn ich mit der Neuen Energie im Fluss bin, fühle ich mich ruhig, inmitten größter Kreativität. Denn es gibt kein tiefes inneres Drängen, immer mehr zu leisten und immer schneller und besser zu sein, sondern ich bin so gut in mir aufgehoben, dass ich den jetzigen Moment genießen kann.
Vor einiger Zeit habe ich eine Anleitung zum Bewussten Gehen verfasst. Nun erlebe ich wieder eine neue Form die für meine derzeitige Entwicklung hilfreich ist. Das Stillhalten. Ich bleibe still. Wenig körperliche Bewegung, wenig Anstrengung, wenig Neues, was ensteht. Ich bin diesem Bedürfnis zunächst intuitiv gefolgt, habe dann aber bemerkt, dass es einen tieferen Sinn dafür gibt.
Stillhalten ist nicht nur eine Ruhephase, aus der wir neue Kraft schöpfen. Stillhalten ermöglicht es uns, Anspannungen schmelzen zu lassen, die in tieferen Körperschichten sitzen. Manche Anspannungen sitzen so tief, dass nur Stille sie heilt. So wie manche Anspannung sich während dem Gehen und in der Bewegung auflöst, gibt es andere Bereiche in uns, die erst in absoluter Stille erreichbar sind.
Ich wundere mich schon gar nicht mehr, wenn ich bemerke, wie gut mir dieses Stillhalten tut. Natürlich ist dies keine starre Rege, die ich in meinem Leben aufstelle. Ich beobachte einfach, dass es Zeiten gibt, in dene es mich unterstützt, still zu halten. So lange, wie es sich gut anfühlt. Und während dessen lässt sich sehr gut atmen, lesen oder Fernschauen. Wenn ich darauf achte, bemerke ich, wie eine ganze Menge Anspannung aus der Tiefe meines Körpers entweicht. Und letztendlich bleibt mehr Raum für mich.
Unser Seminar am letzten Wochenende berührt mich noch immer. Das Potenzialseminar fand in Wiesbaden statt. Für Matthias und mich war es das erste Seminar nach der Sommerpause auf Kauai und gleichzeitig das letzte Seminar im Seminarraum Märchenland, der in Kürze gschlossen wird. Es war das erste Seminar, bei dem wir mit unseren Teilnehmerinnen im Kreis saßen.
In der Vorbereitung auf das Seminar sah ich immer wieder das Bild einer Seerose vor mir. (Deshalb war es für mich auch stimmig, dass wir als Gruppe einen Kreis bilden.) Die Seerose liegt sanft auf dem Wasser und lässt durch jedes Blütenblatt Energie fließen. Mein Gefühl war, dass wir gemeinsam den femininen Weg zur Schöpfung erfahren. Ich hätte das Seminar auch Potentialseminar für Frauen nennen können. Und tatsächlich kamen auch nur Frauen. Ich mag sehr gerne die gemischten Gruppen, die wir meistens bei unseren Seminaren haben. Unsere 3 bis 5 Männer die dabei sind. Das gibt so eine schöne Balance. Doch von Zeit zu Zeit taucht ein Seminar am Horizont auf, das ausschließlich den Frauen gewidmet ist. Das erste Seminar "Rückkehr der Göttin" zum Beispiel. Und nun auch dieses Seminar.
In Zeiten der Veränderung tritt häufig mehr Angst auf. Gerade wenn wir dabei sind einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, werden wir auf Herz und Nieren geprüft. Das persönliche Erwachen ist ein großer Transformationsprozess, der alles was wir sind berührt und verändert. Überall dort, wo wir noch nicht wirklich mit unserer Seele eins sind, kracht die Angst herein. Überall dort, wo es noch Aspekte in uns gibt, die nicht integriert sind, entsteht Raum für Angst.
Angst ist die Abwesenheit von Liebe. Und da wir in einer Zeit leben, in der wirkliche Liebe Mangelware ist, wen wundert es da, dass fast alle Menschen Ängste haben. Die meisten Menschen haben ihr Leben so eingerichtet, dass sie nicht jeden Tag mit ihren Ängsten konfroniert werden. Doch sobald wir beginnen, dem inneren Weg - dem Weg der Seele - zu folgen, bringt uns das aus unserem Normalzustand hinaus. Wir kommen mit Gefühlen und Erfahrungen in Kontakt, die Ängste auslösen.
Diese wunderschöne Rückmeldung erhielt ich gestern von einer Klientin.
Liebe Lea,
Ich möchte dir jetzt einmal ein Feedback von all unsere Einzelsitzungen geben die wir über die Jahre miteinander hatten. Wie du weißt bin ich fast schon von Anfang an dabei, ich habe deine ersten Seminare miterlebt. Ich durfte mitverfolgen wie du immer präsenter, und klarer wurdest.
Du hast mich immer liebevoll begleitet durch all meine Tiefen hindurch. Und ich bin sehr, sehr dankbar das es dich gibt. Meine Ängste mit der Fülle die mich eigentlich schon mein ganzes Leben begleiten, durften sich nach und nach integrieren. Meine Beziehungen mit meinem Partner und mit meinen Kindern werden immer erfüllter. Ich kann deine Liebe in jedem Wort fühlen, wenn wir miteinander sprechen. Und oft genügen schon ein paar Minuten in deiner Sicherheit und alles wird weich und kann schmelzen.
Ich merke immer mehr das ich es auch alleine kann. Aber das will ich gar nicht. Die Abstände unserer Sitzungen werden immer kleiner. Vor zwei Jahren habe ich mir deine Liebe und Unterstützung nur alle paar Monate gegönnt. Inzwischen alle 14 Tage!!! Mein Geldfluß wird immer mehr, je öfter ich Unterstützung und Hilfe annehme. Je mehr ich es mir selber wert bin für mich Geld auszugeben, desto mehr fließt herein.
Alles was du oder Sophia sagen kann ich nur bestätigen. Immer wenn ich deine Channeling lese fühle ich die unendliche Liebe hinter jedem Wort. Deine Arbeit kann man mit keinem Geld der Welt bezahlen. Und ich bin sehr glücklich diesen Weg gefunden zu haben.
Liebe Lea! Wir hatten Anfang September telefoniert, und du meintest, ich könnte mich ruhig melden wenn etwas wäre. Den Kontakt zu meiner Seele bekomme ich meistens ganz leicht (außer wenn heftige Emotionen blockieren oder Fremdenergie). Jetzt habe ich berechtigte Sorge um meine Gesundheit, und es ist ganz schwierig, die Antworten zu fühlen. Vielleicht weißt du Rat. Vielleicht eine sanfte Fragetechnik, etwas was mir die Angst vor der Antwort nimmt, damit ich sie fühlen kann. Ich bin blockiert und neige dazu, die Flinte ins Korn zu werfen. Was meinst du dazu?
Ich weiß aus meiner Arbeit, dass nur sehr wenige Menschen innig und liebevoll mit ihrem Körper verbunden sind. Die meisten haben eine gewisse Scheu vor ihrem Körper. Als ob der Körper etwas Fremdes wäre, das man nicht selber beeinflussen kann. Und in dieser Unsicherheit zum eigenen Körper ist reichlich Platz für Ängste, für Krankheiten und Ungleichgewichte. Für mich persönlich war es zumindest so. Ich hatte keine wirklich liebevolle Beziehung mit meinem Körper. Ich dachte immer wieder: Warum soll ich etwas lieben, was so unberechenbar und hässlich ist. Obendrein bereitet es mir auch noch Schmerzen.
In letzter Zeit berichten viele Klientinnen, wie ihre tiefe Verbindung zur Erde, zum Wasser und zu besonderen Plätzen zurückkehrt. Sie beginnen die Energie in der Landschaft wahrzunehmen, mit ihr zu atmen und aus ihr zu schöpfen. Mich berühren diese Erfahrungen sehr und hinterlassen ein tiefes Gefühl von Freude. Zwar weiß ich von Sophia, dass es ein wichtiges Element der femininen Energie ist, eine neue Verbindung zur Erde herzustellen, aber es ist doch schön, lebendige Beispiele dafür zu hören.
Was mir auffällt ist, dass Menschen beginnen mit der Energie der Erde zusammenzuarbeiten. Während ich früher eher den Eindruck hatte, dass spirituelle Menschen zu Kraftorten pilgern, um mal wieder richtig Energie zu tanken, scheint es mir heute eher so, dass Menschen mit der Erde kooperieren. Ich atme mit der Kraftquelle und erlaube ihr sich weiter zu entwickeln, so hörte ich eine Frau sagen. Sie war sich ganz sicher, dass sie mit der Erde gemeinsam im Fluss ist. Natürlich ist diese sprudelnde Energie etwas Belebendes, was uns beschenkt, aber auch wir geben der Erde ein Geschenk, in dem wir sie achten und auf ihrem Weg begleiten.
Heute hörte ich mich in einer Sitzung auf einmal das Märchen von Aschenputtel erzählen. Das Märchen kam auf, als ich erklären wollte, wie unsere Seele uns immer wieder einlädt, aus Armut und Selbsthass auszusteigen und den Reichtum anzunehmen, der uns eigentlich zusteht. Ich musste innerlich lachen über das Aschenputtel-Beispiel. Denn seit mir in meiner Kindheit ein Buch über die tiefenpsychologische Bedeutung der Märchen in die Hände gefallen ist, ist mir die Freude an den Märchen vergangen. Mir war es gar nicht wohl, als ich las, was da über Aschenputtel stand. Der archetypische Weg der Frau führt über das Dienen und die Selbstaufgabe zur Befreiung. Wow, keine besonders schöne Aussicht. Arm sein, arbeiten und warten bis man es endlich wert ist, vom schönen Prinzen gerettet zu werden.
Während meiner Zeit auf Kauai bin ich eines Abends beim Fernsehschauen "zufällig" auf eine Sendung über Geburt gestoßen. Normalerweise schalte ich immer weiter, wenn im Fernsehen eine Geburt gezeigt wird. Ich möchte das typische Bild der schreienden Frau nicht immer wieder sehen. Doch diesmal war die Stimmung, die rüberkam, anders. Ich sah eine Frau, die in vollkommener Ruhe und absoluter Kraft ihr Kind geboren hat. Da war kein Geschrei, keine hektischen Ärzte, kein grelles Licht. Es war absolut bewegend für mich, diese Kraft und Ruhe zu spüren.
Wie ich später erst herausgefunden habe, war diese Sendung eine Reportage über Frauen in England, die sich entschlossen haben ihre Kinder ohne das Beisein von Hebammen oder Ärzten auf die Welt zu bringen. Der Gedanke dahinter ist, dass Geburt in sich selbst ein natürlicher und sicherer Vorgang ist, der am schmerzlosesten verläuft, wenn er so wenig wie möglich von außen manipuliert wird. Dieser Weg ist sicher nicht für jede Frau geeignet, doch ich fand es einfach sehr bewegend wahrzunehmen, wie kraftvoll und sicher wir sind, wenn wir uns nicht aus unserer eigenen Mitte bringen lassen.
Im Folgenden stelle ich das Interview mit Laura Shanley vor, die ihre Kinder ohne Begleitung geboren hat und diesen Weg an andere weitergibt. Wer sich für einen Ausschnitt der Reportage interessiert, die ich gesehen habe, schaut einfach auf ihrer Webseite www.unassistedchildbirth.com Auf der ersten Seite unten findet ihr das Video der Geburt, die mich so beeindruckt hat. Unassisted Childbirth, das Buch von Laura Shanley, gibt es auf Englisch bei Amazon zu bestellen.
Ein Thema, das immer wieder in meinen Sitzungen auftaucht ist das Thema Fülle und Wohlstand. Meine Arbeit beschäftigt sich mit dem femininen Weg, Fülle auf diese Erde zu bringen. Ich weiß, dass in unseren Schulen und Ausbildungen der männliche Weg zu Fülle zu gelangen im Vordergrund steht. Nach vorne gehen, mutig sein, neue Ideen haben und umsetzen und arbeiten. Doch dieser Weg interessiert mich seit einer Weile schon nicht mehr.
Was ist mein Weg? Was ist die feminine Art und Weise, Reichtum auf die Erde zu bringen? Das interessiert mich weitaus mehr. Mein neues Projekt ist es, ein Haus in mein Leben kommen zu lassen. Aus der Arbeit mit Sophia weiß ich, dass ein Zuhause etwas sehr feminines ist. Ein Raum hier auf der Erde, der hält und Sicherheit schenkt - was könnte femininer sein. Und ich bin dabei zu lernen, wie ich diese Form von Liebe auf die Erde kommen lassen kann. Nicht in der Angst und alten Vorstellungen hängen zu bleiben, sondern anzunehmen, was für mich da sein möchte.
Seit einigen Wochen beschäftige ich mich mit unserem Maria-Magdalena-Buch. Als Grundlage benutze ich die Abschriften der Channelings aus unseren Maria-Magdalena-Seminaren. Während ich lese, fällt mir stellenweise auf, dass etwas fehlt. Vielleicht etwas, was während dem Seminar nicht so wichtig war, oder für das keine Zeit mehr blieb. So fülle ich langsam die Ecken und Kanten aus und bemerke, wie etwas Neues entsteht. Was daraus werden wird? Das werden wir dann sehen.
Ich liebe Musik beim Schreiben. Doch die meiste Musik hat die Tendenz mich nach einer Weile zu nerven. Sie nimmt zuviel Raum ein und verlangt zuviel Aufmerksamkeit, oder sie ist einfach nicht harmonisch genug. Da bin ich in meiner I-Tunes Bibliothek auf die CD Alina von Arvo Pärt gestoßen. Klassische Musik, die so schön, so einfach und brilliant ist - so wenige Töne und so wunderschön gespielt. Ich höre die CD immer wieder und wieder und sie hilft mir beim Schreiben.
Pärt sagt über seine Musik: "Ich habe entdeckt, dass es genügt, wenn ein einziger Ton schön gespielt wird. Dieser Ton, die Stille oder das Schweigen beruhigen mich."
Heute ist unser letzter Tag auf Kauai. Die Sonne scheint, und wir gehen heute nochmal zu unserem Lieblingsstrand. Es fällt mir nicht ganz so leicht, von dieser wundervollen Insel Abschied zu nehmen. Viele Anteile von mir schauen mich an und sagen: Wir wollen lieber hierbleiben. Abschiede sind immer besondere Momente und je öfter ich sie erlebe, desto geübter bin ich damit. Es braucht so viel Liebe und Mitgefühl, die Traurigkeit fließen zu lassen. So bleibt man weiter im Fluss bleibt und hält nicht fest. Denn Festhalten tut weh.
Und so verabschiede ich mich vom Geräusch der Wellen, das mich hier Tag und Nacht begleitet hat, von den frischen Ananas, von den Mangos, die auf dem Parkplatz überreif herunterfallen, von den weichen Hawaiianern, von den Surfern vor unserem Haus, von den Schildkröten, die ihr Köpfchen aus dem Wasser strecken, vom Wind, von den Seehunden, die träge am Strand liegen und sich sonnen und den tausenden Meilen von Pazifischem Ozean, die uns so sicher gehalten haben...
Vor ein paar Tagen waren wir noch einmal im Landesinneren der Insel und haben die wundervolle Energie gefühlt, die hier geboren wird. So viel feminine Energie, so viel Mut und Stärke spüre ich in dieser Insel. Eine schöne Inspiration für mich und meine Arbeit.
Meine Seele hat mir mit dieser Reise ein großes Geschenk gemacht. Und mein Gefühl sagt mir, dass das nächste Geschenk schon auf mich wartet. Und so nehme ich die Hand meiner Seele und tapse ihr hinterher, um herauszufinden wie die Geschichte weitergeht.
P.S. Ab 25. August könnt ihr mich telefonisch und per Email wieder in Deutschland erreichen. Ab 1. September beginne ich mit den Einzelsitzungen. Ihr könnt euch also jederzeit melden, um Termine auszumachen.
Nein, das ist meiner Meinung nach nicht der beste Weg. Aber genau das habe ich lange Zeit praktiziert. Und nicht nur im übertragenen Sinn. Ich habe mir angewöhnt, meine Zähne zusammenzubeißen, so fest, dass sich über Jahre hinweg mein ganzer Kiefer verschoben hat. Und genau so habe ich den natürlichen Fluss von Energie, der durch den Mund, die Zähne und den Hals fließen möchte, erfolgreich zum Stoppen gebracht.
Meine Zähne waren nie meine Freunde. Meine ersten Erinnerungen an den Zahnarzt, das ewige Bohren und die Spritzen, dann später der Kieferorthopäde, der mir mit Gewalt meine Zähne durch den halben Kiefer gezerrt hat, all das hat mich nicht gerade dazu gebracht, Freundschaft mit meinen Zähnen zu schließen. Abwechselnd habe ich meine Zähne ignoriert, oder bin zum Zahnarzt gegangen, der dann einfach alles machen sollte, was zu machen war.
Seit ich mit dem Atmen begonnen habe, fängt meine Lebensenergie wieder zu fließen an. Und wie es scheint, möchten meine Zähne nicht ewig außen vor bleiben. Im letzten Jahr haben auch meine Zähne begonnen, wieder in Fluss zu kommen. Und das sieht so aus: Meine Zähne beginnen sich zu verschieben und finden einen neuen Platz im Kiefer. Manchmal kommt auch ein Schmerz im Kiefer auf, oder an einem bestimmten Zahn. Ab und zu merke ich auch, wie sich im Nacken, im Hals, in den Ohren und im Kiefergelenk alte Verspannungen lösen.