| Die Stille in der Veränderung |
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| Blogs - Leas Blog |
| Geschrieben von: Lea Hamann |
| Mittwoch, 21. September 2011 |
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Heute morgen fahren wir zu unserem neuen Haus, machen dort einen Tag und eine Nacht Zwischenstopp auf unserem Weg nach Berlin. Wenn wir von Berlin zurückfahren, machen wir wieder einen Zwischenstopp dort, denn wir haben schon einige Termine mit verschiedenen Handwerkern ausgemacht. Unser Leben war nicht immer so bewegt. Zumindest nicht äußerlich. Es gab viele Zeiten für uns, da hatten wir den Luxus von langen, ruhigen Wochenenden und sehr viel Raum einfach nur zum Sein. Momentan sieht es so aus, als wäre dieser Raum verschwunden, als wäre die Stille inmitten der Bewegung verschwunden. Doch stimmt das wirklich? Ist der Raum verschwunden? Ist die Stille verschwunden? Wenn wir tiefer hineinfragen in die Art und Weise, wie sich unser Leben gerade zeigt, können wir spüren, dass der Raum immer noch da ist. Selbst die Stille, in der alle unsere Aktivitäten kommen und gehen, ist immer noch da. So wie der Ozean sein wahres Wesen nicht verliert, wenn die Wellen ein lautes Getöse machen, so verliert unser wahres Sein nicht seine Präsenz, wenn unser Alltag gefüllt ist mit vielen Aktivitäten. In dieser Entdeckung, die ich gerade mache, muss ich feststellen, dass ich momentan - in all dem Trubel - sogar eine tiefere Stille entdeckt habe, als in der Ruhe, die vorher in unserem Leben vorherrschend war. Denn die tiefere Stille ist nicht abhängig davon, dass wir uns ruhig verhalten und nur wenig Aktivität erlauben. Die tiefere Stille scheint durch Lärm und durch Ruhe hindurch und erinnert uns: Ich bin immer da. Natürlich ist es ein Privileg, die ruhigen Phasen des Lebens zu genießen, wenn sie kommen. (Und ich freue mich schon auf ruhige Momente!) Aber es ist schön zu erfahren, dass unsere Verbindung zur Stille nicht abhängig ist von äußeren Umständen. Wir sind frei dem Rhythmus des Lebens zu folgen, so wie es uns heute führt. |




Es scheint so, als wären Matthias und ich momentan ständig unterwegs! :-) Kaum sind wir zuhause, haben unsere Taschen ausgepackt, die Wäsche gewaschen und die liegen gebliebene Arbeit erledigt, heißt es erneut: Koffer packen. Alles was wir ausgepackt haben, packen wir wieder ein.









