| Channeling á la Lea |
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| Blogs - Leas Blog |
| Geschrieben von: Lea Hamann |
| Mittwoch, 27. Januar 2010 |
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"Liebe Lea, ich möchte dich fragen, ob du in deinem Blog vielleicht einmal etwas zum Thema Kommunikation schreiben magst. Ich meine damit die Kommunikation mit nicht verkörperten Wesenheiten, so wie du sie hast mit Maria Magdalena, Yeshua und Merlin. Ich führe seit Jahren Selbstgespräche und fühle mich sehr wohl damit, aber ich komme nicht wirklich über die Verstandesschranke hinaus, in das totale Loslassen, die Hingabe oder was auch immer es ist. Ich glaube, ich bin da nicht allein. Wie hat das bei dir begonnen? Kannst du mir irgendeinen Tipp geben?" Die Liebe meiner Seele annehmen Wirklich begonnen hat der Kontakt zu Sophia durch das Bewusste Atmen. Ich habe sehr viel Zeit damit verbracht, mich mit meiner eigenen Seele zu verbinden und ihre Liebe annehmen. Jeden Tag, immer wieder und wieder habe ich ein kleines Teelöffelchen Liebe angenommen. Damit habe ich natürlich nicht aus dem Nichts heraus begonnen. Vorher habe ich einfach nur geatmet, und dabei bin ich mehr und mehr in meinen Körper, in meine Mitte und mein Fühlen zurückgekehrt. Denn vor dem Bewussten Atmen, ganz am Anfang, war ich einfach nur in meinem Verstand und mein Leben war ein sehr leerer Ort. Auch damals hatte ich schon eine Wahrnehmung für Dinge, aber alles war sehr kalt, leblos und hat sich sehr, sehr unangenehm angefühlt. Bei Null anfangen So komisch es sich anhören mag - das Channeln habe ich gelernt, indem ich mit dem "Channeln" aufgehört habe. Die mentalen Ebenen, die ich lange Zeit zum Wahrnehmen benutzt habe, (meine alten verkopften Antennen) habe ich mehr und mehr schmelzen lassen. Während ich mehr bei mir und meinem Körper angekommen bin, musste ich mir eingestehen: Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nichts. Ich komme aus einem Wald von Gedanken, aber ich habe keine Ahnung vom Leben. Nichts von dem was ich weiß, funktioniert wirklich im täglichen Leben - es ist alles nur trockenes Wissen. Und so habe ich bei Null angefangen. Mit meinem Atem. Mit dem Gefühl, das etwas in meinem Atem mich berührt, mich beruhigt und tröstet. Das war nicht nur eine Hoffnung oder eine Vorstellung oder Gedanken - ich konnte es ganz real fühlen. Mit jedem Fünkchen Liebe, das ich eingeatmet habe, kehrte das Leben in mich zurück. In dieser Zeit hat meine Seele mich wieder aufgepäppelt wie ein verhungertes Kind. Langsam bin ich zur Ruhe gekommen, eine tiefere Entspannung wurde möglich und es entstand Raum zum Sein. Meine Freundschaft mit Sophia Ich habe ich mich auf das eingelassen, was mir meine Seele gezeigt hat. Irgendwo in mir war das Vertrauen, dass meine Seele nicht vergisst, dass ich neben dem Atmen, Essen und Schlafen auch noch einen Raum für meine Kreativität brauche. Zuerst begann ich damit, wieder neu zu fühlen. Meistens denkt man ja eher über Dinge nach, anstatt sie zu fühlen. In unserem kleinen Tal gibt es große Felsen. Manchmal saß ich lange bei diesen Felsen und hörte einfach hin. Nicht nur mit meinen äußeren Ohren, sondern mit den inneren Ohren. Ich hörte die Felsen singen und Geschichten erzählen - wobei Felsen ziemlich lange brauchen für eine einzige Geschichte. Dann irgendwann hörte ich beim Atmen die Worte: Atme mit mir. Was, dachte ich, das ist neu! Und vor lauter Angst habe ich mich wieder abgewendet. Nach ein paar Monaten kam dieselbe Stimme wieder. Und immer wieder. Irgendwann habe ich tatsächlich begonnen, mit dieser Energie zu atmen. Ich fühlte eine tiefe Kraft, eine tiefe Liebe und eine tiefe Weisheit. Ich wusste nicht was oder wer das ist, aber zwischen mir und meiner Seele war schon so viel Vertrauen gewachsen dass ich wusste, das ist etwas Liebevolles. Und nachdem ich Monate mit dieser Energie geatmet habe, begannen auch einzelne Worte aufzusteigen. Stille, klare, ruhige Worte, die mich sehr berührt haben. Erst sehr viel später wusste ich, dass es die Energie von Sophia war, der ich in dieser Zeit näher gekommen bin. Es war einfacher keinen Namen zu wissen und nur dem inneren Vertrauen zu folgen - ohne zu wissen wohin es mich führt. Etwas später in der Freundschaft mit Sophia fühlte ich mich auf einmal beinahe gedrängt, etwas aufzuschreiben. Damit lief ich zunächst einige Tage lang herum, bis ich es letztendlich aufschreiben konnte. Dieser Text wurde das erste Monats-Channeling mit Sophia. Dem mit der Zeit viele weitere folgen sollten.
Das ist meine Geschichte in Kurzform. Mein Channeling basiert auf einer liebevollen Beziehung mit meiner Seele. Sie hat mir am Anfang (in der Zeit des intensiven Aufpäppelns) immer wieder gesagt: Du bist so leer, du hast gar nichts zu geben. Du musst erst einmal wieder ein glücklicher, zufriedener Mensch werden, bevor du irgendetwas im Außen wachsen lassen kannst. Und diesem Weg bin ich gefolgt. Erst ich, dann das andere. Erst ich, dann das andere. Das ist der Rhythmus der mich begleitet. Einige meiner Klienten, die ich jetzt schon seit Jahren begleite, beginnen heute ihre eigene Form des Channelings zu entdecken. Natürlich auf ihre ganz persönliche Art - und doch stehen sie selbst dabei an erster Stelle. Sie sorgen erst für sich und nehmen die Liebe ihrer Seele an, bevor etwas Neues entsteht. Ist das nicht schön? Allgemeine Fragen zum Channeln Ob man channeln muss? Nein, ganz sicher nicht. Genauso wenig wie man Lehrer, Arzt oder Designer werden muss. Wird man dadurch zu einem besseren Menschen? Nein. Man hat in jedem Beruf und auf jedem Lebensweg die Möglichkeit, Liebe anzunehmen, Kreativität auszudrücken und sich zu entwickeln. Wird man dadurch zu einem Heiligen? Nein. Auch ich bin ungeduldig, habe Ängste, bin unzufrieden oder einsam. Ich bin vor allem ein Mensch auf meinem Weg, und das möchte ich mir auch gar nicht nehmen lassen. Heilig sein ist langweilig… Bild: annia316 Some rights reserved. |




In letzter Zeit werde ich ab und zu gefragt, wie ich bestimmte Dinge mache - oder sehe. Das sind immer wunderbare Fragen für mich, denn ich mache mir ganz oft gar keine großen Gedanken darüber. Mein Leben und Arbeiten entwickelt sich so fließend, dass ich oft mehr mit dem Erleben und Fühlen beschäftigt bin. Wenn ich gefragt werde, gibt mir das die Gelegenheit, mir selbst auf die Spur zu kommen.










