| Auf dem Weg zu einer liebevollen Ernährung - Teil 2 |
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| Blogs - Leas Blog |
| Geschrieben von: Lea Hamann |
| Donnerstag, 21. Juli 2011 |
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Obwohl wir uns schon seit mehreren Jahren ziemlich natürlich ernähren, ist unsere Nahrungsumstellung, die wir vor zwei Wochen begonnen haben, doch nochmal ein großer Schritt für den Körper. Seit dem ersten Tag der veränderten Ernährung fällt mir auf, dass mein Körper einen riesigen Entgiftungsprozess begonnen hat. „Detox“, wie es auf Englisch so schön heißt. Wenn man ständig Stoffe in den Körper aufnimmt, die den Körper belasten, führt das zu einer hohen Anspannung im inneren System. Diese Anspannung erlaubt dem Körper gar nicht mehr auszuatmen, das heißt den Abfall aus den Zellen loszulassen. So ähnlich wie wir nicht kreativ sein können, wenn uns ständig jemand beobachtet und unter Druck setzt. Wenn allerdings der äußere Druck wegfällt und wir dem Körper nur die Nahrung geben, die er leicht verwerten kann, führt das automatisch dazu, dass die angestauten Stoffe in unseren Zellen abzufließen beginnen. Das ist ähnlich, wie wenn wir uns durch das Weiche Atmen auf der seelischen Ebene einen liebevollen Raum geben, wo alle angestauten Gefühle sich zu lösen beginnen. So schön es auch ist, dass mein Körper gerade Großputz macht, so unangenehm ist es aber auch. Ich fühle mich in den letzten Tagen extrem müde und merke wie mein ganzer Körper all seine Kräfte nur auf die Reinigung und Heilung verwendet. Zwischendurch wenn dieser Prozess eine kleine Pause macht, geht es mir allerdings so gut wie nie zuvor. Matthias und ich hatten vor ein paar Tagen so viel Energie, dass wir gar nicht wussten, wohin damit. Uns fiel da erst auf, wie man sich mit schwerem, unverdaulichen Essen, belasten kann, bis der Körper kaum noch Energie hat. Genauso fiel uns auf, wie alle Gefühle jetzt viel schneller und unverfälschter an die Oberfläche kommen. Denn natürlich kann man auch Gefühle „wegessen“, wenn man viel und schwer isst. Auch die Ablösung aus dem alten Massenbewusstsein ist ein schöner Nebeneffekt einer „anderen“ Ernährung. Früher fand ich es schade, nicht "dazuzugehören", heute gibt es nichts, was mich mehr erleichtert und befreit. Die höhere Schwingung im eigenen Körper hilft dabei, sich gar nicht erst auf die trübe Suppe des Massenbewusstseins einzulassen, sondern in der eigenen Mitte zu bleiben. Die nächsten Monate werden wir erst einmal schauen, wie sich diese neue Ernährung auf längere Sicht in unserem Leben entwickelt. Ich empfinde es als stimmig, dass sich - in unserem ganz individuellen Rhythmus - alle Bereiche des Lebens der Natur und dem natürlichen Fluss zuwenden und in die Neue Energie kommen. Nicht, weil man im Kopf hat, wie man sein sollte, sondern weil man irgendwann einen freudigen Impuls fühlt, sich selbst mehr Liebe zu schenken. P.S. Ich möchte übrigens auf keinen Fall allen anderen Menschen grundsätzlich empfehlen, ihre Ernährung auf diese Weise umzustellen, ich berichte einfach nur von unseren persönlichen Erfahrungen! Viele Menschen haben sich selbst schon so sehr verletzt, indem sie radikale Diäten oder erzwungenes „gesundes“ Essen praktiziert haben, und das richtet meiner Meinung mehr Schaden an, als es nützt. Jeder muss auf seinen eigenen Rhythmus hören und seiner eigenen Weisheit folgen. |















