Leas Blog

Alles rund um mich, meine Arbeit, meine Gedanken - Spiritualität mitten im Leben



Die Schöpfersitzungen sind da! PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 19. Januar 2012

Wie bereits angekündigt, werden Matthias und ich ab sofort neben unseren Einzelsitzungen auch Schöpfersitzungen anbieten. Es ist uns ein großes Bedürfnis, Menschen dabei zu begleiten, aus alten Glaubensmustern auszusteigen und sich wieder als Schöpfer ihres eigenen Lebens zu erfahren.

Unser Verständnis von Schöpfung hat sehr viel mit der femininen Energie zu tun. Es geht um das Annehmen von Potenzialen, das Erlauben und Wachsenlassen. Erst wenn deine Schöpfung schon auf der Erde angekommen ist, kommt das Handeln ins Spiel, was der maskulinen Energie entspricht.

Schöpfung war von je her eine Fähigkeit, die der Femininen Energie zugeordnet wurde. Die intuitive Verbindung zum Neuen, das auf die Erde kommen möchte, die aufmerksame Begleitung dieser Schöpfungen von der Ebene des Möglichen bis hierher auf die Erde - das alles sind die Femininen Fähigkeiten unserer Seele.

Leider wurden diese natürlichen Anlagen in jedem Menschen - ob Mann oder Frau - lange Zeit strengstens unterdrückt und verleugnet. Fast alle Menschen tragen tiefe alte Glaubensmuster in sich, die ihnen sagen, dass sie kein Recht haben, sich direkt für die Geschenke der Seele zu öffnen.

Unsere Erde würde über Nacht zu einem liebevolleren Ort, wenn Menschen ihre Schöpferkraft wieder annehmen würden. Warum? Weil wir nicht mehr darauf hoffen würden, dass die Fülle von außen kommt - durch Zufall oder harte Arbeit. Wir wüssten auf einmal, dass wir selbst diese Fülle annehmen können. Das würde eine große Entspannung und einen tiefen Frieden in unsere Welt bringen.

Wir würden auch nicht mehr all den negativen Stimmen in uns glauben, die sagen, dass wir kein Recht haben auf ein liebevolles Zuhause, Freude und einen erfüllenden Beruf, der uns entspricht. Wir könnten uns jeden Tag mit der Quelle des Lebens verbinden, die uns sagt: Es ist alles da für dich. Nimm es an.

Klingt das zu schön, um wahr zu sein? Das liegt daran, dass wir in einer Welt des alten Bewusstseins leben. Und dieses alte Bewusstsein sagt, dass jeder Mensch von der Quelle getrennt ist. Der Schritt in dein Schöpfersein ist ein Schritt in die Liebe des Göttlichen. Du erlaubst deiner Seele, dir wieder Liebe zu schenken.

Jeder Schöpfer wird zu einem Menschen der Neuen Energie. Die Neue Energie basiert nicht länger auf der Trennung - sondern auf der Verbundenheit.

Unser Angebot zu den Schöpfersitzungen findest du hier

 
Inspiration für den Permakultur-Garten PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Freitag, 13. Januar 2012

Der Frühling ist zwar noch nicht da, aber Matthias und ich sind schon mit den Vorbereitungen für unseren Garten beschäftigt. Wie ihr wisst, wollen wir in unserem Garten eine Permakultur entstehen lassen. Permakultur bedeutet ein sich selbst erhaltendes System - Pflanzen die sich gegenseitig unterstützen, kein Umgraben oder Hacken, dafür Gründüngung und Mulchen.

Es gibt einen schönen Film auf Youtube, der eine Führung durch solch einen Garten zeigt. Ich finde diese blühende, essbare Wildnis traumhaft schön. Schon als Kind habe ich von so einem wilden Ort geträumt. (Bitte nicht irritieren lassen - bevor die Führung beginnt, wird der ehemalige Präseident der USA, George Bush gezeigt... Nach ca. 1 Minute beginnt die Führung.) Viel Freude beim Schauen!

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Der zweite Teil des Videos

Der dritte Teil des Videos

Der vierte Teil des Videos

Der fünfte Teil des Videos

 
Wandel durch hinschauen und wahrnehmen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Dienstag, 10. Januar 2012

Vor Weihnachten habe ich hier auf der Webseite das Video „Story of Stuff“ vorgestellt, das kurz und prägnant zusammenfasst, wie unsere Wirtschaft funktioniert (oder nicht funktioniert), und warum dieses System nicht mehr angemessen ist. Es fällt nicht leicht, dieses Video anzuschauen, denn wir leben schließlich alle in diesem völlig verdrehten System und haben lange daran geglaubt, es sei alles okay, so wie es ist.

Wenn wir unsere Augen öffnen und genauer hinschauen, stellt sich heraus: An unserer Art zu leben, zu konsumieren und Handel zu treiben, ist grundsätzlich etwas falsch. Wir leben auf Kosten anderer, anstatt mit anderen gemeinsam zu leben. Wir leben gegen die Erde, anstatt mit ihr gemeinsam zu leben. Wir nehmen nicht an, was uns geschenkt wird, sondern raffen das zusammen, was uns nicht gehört.

Unbequeme Wahrheit

Ich habe einige Rückmeldungen von euch zu diesem Video enthalten. Ein Leser der Webseite schrieb zum Beispiel, dass dieses Video nur die Probleme aufzeigt, aber nicht die Lösungen und somit ein Gefühl der Hilflosigkeit hinterlässt.

Das stimmt. Ich glaube aber, dass wir als erwachende Menschen nicht in der Hilflosigkeit stecken bleiben müssen. Jeder erwachende Mensch ist eine Lösung für unser Ungleichgewicht auf der Erde. Denn das Ungleichgewicht entspringt aus der inneren Trennung in jedem einzelnen Menschen. Wenn wir uns getrennt fühlen vom Leben, müssen wir kämpfen und ausbeuten, weil wir sonst zu kurz kommen - zumindest glauben wir das. Je mehr Menschen innehalten, bewusst werden und wahrnehmen, dass die Quelle des Lebens in ihrem Inneren ist, dass sie untrennbar mit dem Leben verbunden sind, desto mehr neue Lösungsansätze wird es geben.

Du bist die Lösung!


Momentan werden uns die neuen Lösungen noch nicht auf dem Silbertablett serviert. Die Veränderung auf unserer Erde beginnt mit der Wandlung jedes einzelnen Menschen. Ohne diese innere Wandlung können wir nicht vom alten Weg in einen neuen Weg springen. Diese Wandlung muss stattfinden, sonst versuchen wir zwar etwas Neues zu machen, schleppen jedoch unsere Probleme und Ungereimtheiten einfach in das Neue mit hinein.

Der neue Weg öffnet sich Menschen, die in einem neuen Bewusstsein angekommen sind. Dazu gehört zum Beispiel, dass wir uns als Schöpfer unserer Realität erkennen. Altes Bewusstsein wartet auf eine Lösung von außen. Die  Einstellung „Die sollen mir sagen, was zu tun ist“ funktioniert aber leider nicht. Die Lösung für unsere Erde muss in jedem einzelnen Menschen entstehen.

Bewusste Begegnung mit der alten Energie

Ich habe immer den Eindruck, dass es ein wichtiger Schritt auf dem Weg ist, dem zu begegnen, was eben im Moment da ist. Wenn erwachende Menschen wirklich auf das schauen, was hier auf der Welt abläuft, wirft dies ein intensives Bewusstseins-Licht in die dunklen Ecken des alten Bewusstseins. Mich interessiert, was geschieht, wenn wir uns auf die tiefe Begegnung mit dem was ist, eingelassen haben. Wir müssen nicht sofort Lösungen parat haben. Wir müssen nicht sofort stark und allwissend sein. Es reicht, wenn wir dem was ist offen und mitfühlend begegnen und uns auf den Transformationsprozess einlassen, der dadurch in Gang gesetzt wird.

Heilen kann nur das, was sichtbar ist


Jedes System auf dieser Erde strebt ins Gleichgewicht. Wenn z.B. etwas in unserem Körper nicht stimmt, dann sendet er uns Schmerz. Der Schmerz ist ein Signal, durch das der Körper sich ausdrückt. Wenn wir diesen Schmerz unterdrücken, ist zwar das Signal weg, doch das eigentliche Problem konnte sich nicht lösen. In großen Zusammenhängen ist es nicht anders - Schmerz und Unwohlsein teilen uns mit, dass etwas nicht stimmt.

Wenn viele Menschen auf das, was ist, schauen und bereit sind, dem Schmerz zu begegnen der dabei aufkommt, können sich sämtliche Systeme wieder ins Gleichgewicht bringen. Wir alle sind ein Teil des Ganzen. Wenn das Ganze wieder hört und wahrnimmt, beginnt eine Veränderung.

Hinschauen und Wahrnehmen

Wir alle sind ein Teil des Göttlichen. Und Gott ist dabei, sich auf dieser Erde neu auszurichten. Wir alle schauen mit den Augen Gottes, wir alle hören mit den Ohren des Göttlichen. Unser Bewusstsein ist eine gewaltige Kraft. Deshalb lade ich euch weiter dazu ein, genau hinzuschauen - auch wenn es unbequem ist - und diese tiefe Wende in unserem Inneren und im Äußeren weiter geschehen zu lassen. Wir werden sicherlich bald die ersten Früchte dieser Veränderung sehen können.

P.S.: Für alle, die das Thema Wirtschaft tiefergehend interessiert, gibt es hier ein interessantes Konzept - Cradle to Cradle. Danke an Miriam für den Hinweis!

 
Ein schöner Film für alle Hüter der Erde PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Sonntag, 08. Januar 2012

Während der Weihnachtstage haben wir einige schöne Filme angeschaut, für die wir während unserem Umzug keine Zeit hatten. Einen dieser Filme möchte ich besonders all denjenigen von euch empfehlen und ans Herz legen, die sich mit dem Thema „Hüter der Erde“ verbunden fühlen. Der Film heißt „Pachakutec - Zeit des Wandels“. Die Dokumentation begleitet den Inka-Schamanen Ñaupany Puma auf seinem Weg, das Herz der Erde zu heilen und die Menschen auf eine neue Zeit vorzubereiten.

Ich finde es berührend zu sehen, dass es überall Menschen auf dieser Erde gibt, die genau das gleiche tun, wie wir Hüter der Erde hier in Deutschland, der Schweiz oder Österreich. Wir fühlen die Energien, verbinden uns mit der Erde und lassen Heilung geschehen. Wir entlassen alten Schmerz und alte Härte und öffnen uns dafür, die Liebe der Erde wieder anzunehmen. Wir beginnen eine neue, schöpferische Beziehung zur Erde.

Der Film ist sehr ruhig und zeigt sehr viele schöne Bilder der Landschaft Südamerikas, und auch von anderen Orten der Welt, z.B. der Pyramiden in Ägypten. Der Film gibt Raum zu spüren. Ich finde es schön, die Unschuld und die Echtheit der alten Naturreligionen zu spüren, die im Film mitschwingen.

Hier ist ein Ausschnitt der Film-Beschreibung, von der offziellen Webseite des Films:

"Die alten Überlieferungen der Inka besagen, dass die Menschheit jetzt einen großen Wandel durchlebt, der bekannt ist als das PACHAKÚTEC. PACHAKÚTEC signalisiert das Ende eines großen Zeitzyklus von rund 26.000 Jahren und eine Phase von grundlegenden Veränderungen, die uns in ein neues Zeitalter führen wollen.

Für Ñaupany Puma hat diese Energie der Zeitenwende 2007 an Intensität gewonnen. Und so begibt er sich in jenem Jahr auf einen Pilgerweg um die Erde, mit dem Ziel, Erkenntnisse für diese Zeitenwende zu sammeln: Welche Veränderungen stehen jetzt bevor für Mutter Erde und jeden Einzelnen?

Immer den Zeichen der Sonne folgend, reist Ñaupany durch mehrere Kontinente. Er taucht ein in das Mysterium der alten Sonnenvölker und längst vergessener Ur-Weisheit, führt uns durch einzigartige Landschaftswelten und zu einer tiefen Begegnung mit dem Geist von Sonne, Erde und Natur.

Schon bald wird klar: Wir leben in einer kritischen Zeit. Damit der Übergang in eine neue Zeit auf harmonische Weise verlaufen kann, wird sich vieles verändern und erneuern müssen, im Persönlichen, wie im Globalen. Für Ñaupany und seine indigenen Brüder beginnt damit eine entscheidende Zeit, in der Hoffnung auf die Erfüllung des PACHAKÚTEC: die grundlegende Wandlung im Herzen und der Neubeginn. Wir alle sind die Wendezeit, das PACHAKÚTEC – JETZT."

„Mein Weg ist einer von vielen möglichen Wegen, er ist das, was ich in dieser Zeit des Wandels tun kann“ - Ñaupany Puma.

"Pachakútec. Zeit des Wandels" kann man auch hier bei Amazon bestellen

 

Hier gibt es einen Trailer zum Film:

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Mutter Erde Update 15 PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 05. Januar 2012

Hallo ihr Lieben, es ist Mittwoch Nacht um 4 Uhr und wieder einmal stürmt es ziemlich gewaltig rund um unser Haus. Ich bin schon eine Weile wach und dabei mit den Energien zu atmen. Im Folgenden gebe ich weiter, was dieser Sturm mir mitteilt:

Europa im Aufstiegsprozess

Europa hat seinen Aufstiegsprozess in das neue Bewusstsein begonnen. Nun helfen uns die elementaren Kräfte dabei, die ersten alten Krusten des Bewusstseins loszulassen. Hier in Deutschland gibt es eine allgemeine, dumpfe, hoffnungslose Energie, die sich lösen möchte. Jahre von Armut, von Angst und innerer Unterdrückung möchten sich befreien.

Die alten Bewusstseinsschichten sind eng und hart und wollen sich in ein weites, offenes Bewusstsein verwandeln. Jeder kann diesen Prozess unterstützen. Wer möchte kann aus seinem Haus, seiner Region und seinem Land die alten Energien entlassen, die jetzt machtvoll in die Freiheit streben. Jetzt ist die ideale Zeit für Reinigung und Erneuerung!

Was keine Wurzeln hat, wird davon geweht

Alles was nicht mit der Erde verbunden ist und nicht mit ihr im Einklang, wird in den kommenden Wochen und Monaten einfach weggepustet. Ob das Ministerpräsidenten sind, alte Energien von Schuld und Härte die im Bewusstsein festhängen oder unsere eigenen, inneren Unstimmigkeiten. Der Sturm weht es davon.

Anstatt gegen den Sturm anzukämpfen, dürfen wir unser Herz für die tiefe, liebevolle Kraft des Sturms öffnen und sagen: „Danke, dass du uns hilfst, in die Neue Energie aufzusteigen.“ Wir dürfen mit den Kräften der Veränderung Hand in Hand gehen - so finden wir Stille auch mitten im Sturm.

Wir dürfen das alte Denken loslassen

Am meisten behindern wir den Wandlungsprozess durch unsere alte, eingeschränkte Denkweise. Der Verstand, der uns ständig zuflüstert, was alles nicht möglich ist und düster in die Zukunft blickt - diesen Verstand dürfen wir freigeben. Ein neues, kreatives und offenes Denken möchte an seine Stelle treten.

Wir dürfen die Veränderung klar sehen und die Möglichkeiten für Heilung, die sie uns bringt, nutzen.

Ich werde jetzt noch eine Weile atmen und die Energien hier in unserer Region bewegen. Es ist schön zu spüren, dass ich damit nicht alleine bin, ich vermute dass einige Hüter der Erde präsent sind…

 
Schöpfersitzungen - unser neues Angebot PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 05. Januar 2012

Im neuen Jahr starten Matthias und ich ein neues Angebot. Unserem Gefühl nach ist es an der Zeit, erwachende Menschen ganz konkret beim Umsetzen ihrer eigenen Schöpfungen zu begleiten. Deshalb bieten wir neben unserer Schöpferwerkstatt in Kürze auch Schöpfersitzungen an - das sind drei Einzelsitzungen, die dich dabei begleiten eine neue Schöpfung in dein Leben zu bringen.

Von der Findung deines Potenzials, über die Auflösung von alten Einschränkungen, bis hin zur Verwirklichung in deinem Leben - wir möchten dich Schritt für Schritt auf deinem Schöpfungsweg begleiten.

Warum das Schöpfersein so wichtig ist?

In diesem Jahr verlieren alle Bereiche unseres Lebens, die noch auf der alten Energie basieren, an Kraft. Wenn du zum Beispiel in einer einschränkenden Arbeitssituation befindest, die für dich nicht mehr stimmig ist, kann es sein, dass dieser Arbeitsplatz unerträglich wird, oder auf einmal die Gefahr besteht, ihn zu verlieren.

Alte Energie möchte aus deinem Leben gehen. Das ist eine große Chance, aber auch eine große Herausforderung. Denn oftmals sind wir uns noch gar nicht darüber bewusst, dass unser Leben in der Neuen Energie auf unsere Entscheidungen und Schöpfungen wartet. Erst wenn wir unser Schöpfersein leben, kann unser Leben sich weiter entwickeln.

Vom Stillstand in die Bewegung

Auf dem Weg des Erwachens gibt es eine Phase, während der wir uns zurückziehen und Zeit für unsere innere Heilung brauchen. Diese Zeit ist enorm wichtig. Die Weichen tief in deinem Inneren dürfen sich neu einstellen und alter Ballast losgelassen werden. Doch jetzt beginnt die Phase, wo du eingeladen bist, auf neue Weise am Leben teilzunehmen.

Anstatt dich vergeblich darum zu bemühen „auf die alte Art“ in dein Leben oder deinen Beruf zurückzukehren, laden wir dich dazu ein, dein Leben auf neue Weise zu beginnen. Wir laden dich ein, deine Potenziale zu erspüren - z.B. für deinen Beruf, deine Beziehung und deinen Ausdruck. Statt im Außen nach deinem Weg zu suchen, möchten wir dich einladen, deinen Weg Schritt für Schritt zu erschaffen.

Wie funktioniert Schöpfung?

Im Grunde ist es ganz einfach. Wären da nicht die unzähligen Prägungen, die wir Menschen in den letzten Jahrtausenden angesammelt haben, die uns sagen, dass wir machtlose Opfer der Umstände sind, wären wir heute alle Schöpfer eines blühenden Lebens. Wir müssen also diesen Schöpfermuskel wieder trainieren und ein Gefühl dafür bekommen, dass Schöpfung für jeden Menschen möglich ist.

Schöpfung bedeutet, eine Möglichkeit (Potenzial) wahrzunehmen, die in dein Leben kommen möchte. Schöpfung bedeutet, mit diesem Potenzial in Kontakt zu kommen und es in Fluss zu bringen - das geht prima mit dem Weichen Atem. Dann fordert uns jede Schöpfung auf eine Menge alter Blockaden loszulassen. „Ich habe es nicht verdient. Ich schaffe es nicht. Es ist wahnsinnig anstrengend, also gebe ich lieber auf“, das sind ein paar typische Glaubensmuster, die wir gemeinsam über Bord werfen.

Letztendlich bringt uns jede Schöpfung an einen Punkt, wo wir gezielt handeln können. Wir dürfen lernen, im Einklang mit unserer Schöpfung zu handeln. Wir sprechen dabei gerne vom „Verbundenen Handeln“. Dieses Handeln ist nicht anstrengend und stressig, sondern es wird getragen von der Kraft deiner Schöpfung.

Sind die Schöpfersitzungen für dich das richtige?

Fühlst du momentan ein Vakuum in deinem Leben? Hast du das Gefühl, dass es an Schwung und Begeisterung mangelt? Wartest du seit längerem auf eine Wende in deinem Beruf, deinem Privatleben oder deiner Lebenssituation? Dann kann es sein, dass es höchste Zeit wird, dein Schöpfersein zu leben.

Die Neue Erde wächst, wenn lauter einzelne Menschen neue Energie, neue Möglichkeiten und neue Wege auf diese Erde bringen. Die Schöpfersitzung hilft dir dabei, dich mit deiner schöpferischen Kraft anzufreunden und Neue Energie in dein Leben zu bringen.

In Kürze gibt es die Infos und Einzelheiten zu unseren Schöpfersitzungen hier auf unserer Webseite.

 
Letzte Plätze für die kommende Runde im Wohnzimmer PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Montag, 02. Januar 2012

Am 16. Januar 2012 beginnt eine neue Runde im Wohnzimmer. Wer das Wohnzimmer noch nicht kennt - das Wohnzimmer ist unser Online-Lernraum. Man könnte sagen, es ist der innere Raum unserer Webseite. Wenn die Webseite eelea.de unser Empfangsraum ist, wo wir mit euch teilen, wie der Weg des Erwachens abläuft und wie man diesen Weg bewusst gestalten kann, dann ist das Wohnzimmer ein geschützter Raum, in dem wir mit euch gemeinsam lernen, Schritte tun und herausfinden, wie die Neue Energie praktisch umzusetzen ist.

Für wen ist das Wohnzimmer gedacht?

Das Wohnzimmer ist der Raum für alle, die mehr sein wollen als nur „interessiert“ an der Neuen Energie. Das Wohnzimmer ist der Raum für alle, die wirklich eintauchen möchten. Wenn du diese Webseite regelmäßig liest und gerne bei den Live-Webcasts dabei bist, und merkst, dass du all das gerne in deinem täglichen Leben umsetzen möchtest, wird dich das Wohnzimmer dabei unterstützen.

Eine neue Schule

Wenn ich das Wohnzimmer betrachte, fällt mir auf, dass es ein völlig neue Art Raum ist. Die typische starre Hierarchie, die Härte, das verkrampfte Anvisieren von einem ganz bestimmten Ziel, was so typisch ist für die Welt in der wir leben - sind hier nicht vorhanden. Man könnte sagen, dass wir mit dem Wohnzimmer eine Art „neue Schule“ erschaffen haben. Ein Raum, in dem wir das Leben in einem Neuen Bewusstsein gemeinsam entwickeln.

Ein Feld der Möglichkeiten

Das Wohnzimmer begleitet seit zwei Jahren viele wunderbare Menschen auf dem Weg ihres Erwachens. Ich staune immer wieder über die Wachstumsschritte die hier sichtbar werden. Wer sich einlässt auf diese Art des Lernens, wer sich erlaubt, klein zu beginnen, sich zu öffnen, sich auszudrücken, gibt sich den Raum, zu wachsen. Das erschafft eine natürliche Dynamik von Inspiration und Fülle in diesem Raum.

Im Januar 2012 geht das Wohnzimmer in sein drittes Jahr. Das Thema, das wir in der ersten Runde - jede Runde ist drei Monate lang - gemeinsam bewegen werden, lautet: Souveränität. Ich glaube, dass uns das Jahr 2012 herausfordert, unseren Platz im Leben einzunehmen. Überall dort, wo wir uns hinter alten Rollen verstecken oder in Abhängigkeiten verstrickt haben, darf jetzt Wandlung geschehen. Wir entwickeln uns in eine neue Souveränität - die Souveränität eines bewussten Schöpfers in der Neuen Energie!

Wenn du dich von diesem Thema angesprochen fühlst, dann laden wir dich ein, bei der kommenden Runde mit dabei zu sein. Falls du gerne mit dabei sein möchtest, dir aber nicht sicher bist, ob die Form des Wohnzimmers für dich angemessen ist, keine Sorge. Jeder Teilnehmer hat nach Beginn des Wohnzimmers 14 Tage lang Probezeit, während der er das Wohnzimmer ausprobieren kann.

Momentan gibt es noch 15 freie Plätze. Wenn du dabei sein möchtest, bist du herzlich eingeladen!

Alle Informationen und Anmeldung findest du hier

 
Mutter Erde Update 14 PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Samstag, 31. Dezember 2011

Das alte Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Seit Tagen strömen neue, intensive Energien auf unsere Erde. Diese neuen Energien möchten uns für die Potenziale des kommenden Jahres öffnen und uns dabei helfen, auf einer neuen Ebene des Bewusstseins anzukommen.

Das Jahr 2012 hat eine grundlegend andere Energie als das Jahr 2011. Man könnte sagen, das Jahr 2011 war noch ein Teil der alten Zeit - wenn auch ein sehr stürmischer, aufwirbelnder Teil. Doch das Jahr 2012 hat sein Fundament in einer wirklich neuen Energie.

Das Gefühl der Leere

Der Zug, auf dem die Menschheit seit Jahrtausenden gefahren ist, gleitet aus den Schienen der alten Energie heraus und für viele scheint es so, als ob wir in die Leere, in ein großes Nichts, hineinfallen. Da wo wir sonst die Zukunft, unseren Weg wahrgenommen haben, ist nichts mehr da.

Heißt das, dass es ab sofort keine Zukunft mehr gibt? Nein. Doch die neue Zukunft werden wir nicht auf die alte Weise wahrnehmen können. Bisher haben wir die Zukunft als etwas wahrgenommen, das von "außen" zu uns kommt. Doch die Neue Energie lässt das nicht mehr zu.

Es ist an der Zeit, unser Schöpfersein anzunehmen und die Potenziale unseres Lebens anzunehmen. Die Zukunft ist das, was wir erschaffen, was wir einbringen und annehmen. Aus diesem Grund kann die Zukunft momentan nicht vorhergesehen werden. Es sind zu viele potenzielle Schöpferinnen und Schöpfer mit im Spiel. Die nächsten Jahre werden uns zeigen, welche Potenziale wir gemeinsam einbringen.

Die Angst im alten Bewusstsein

Momentan liegt eine Wolke aus Angst und Hoffnungslosigkeit über der Erde. Das sind die Gefühle all der Menschen, die noch keine Beziehung zur neuen Energie aufbauen konnten. Für sie schient momentan alles trostlos und ziemlich beängstigend zu sein.

Wir dürfen diese Wolke aus Angst mitfühlend wahrnehmen, ohne selbst da hinein zu rutschen. Es ist hilfreich, deinen Fokus in deinem Inneren zu halten, weich zu atmen und die Liebe deiner Seele zu spüren.

Deinen Platz als Hüter der Erde einnehmen

Hüter der Erde sind Menschen, die eine Beziehung mit der Erde beginnen. Sie nehmen neue Potenziale wahr und bringen diese ein, sie bringen Energien in Fluss und entlassen die alte Härte. Wir werden in den kommenden Jahren - je mehr das Schöpfersein unsere Realität bestimmen wird - erstaunliche Erfahrungen in diesem Bereich machen können.

Wir werden erfahren, dass dort, wo bewusste Menschen die Verbindung mit der Erde pflegen, keine Naturkatastrophen geschehen - selbst wenn es nur einige Kilometer weiter entfernt ganz anders aussehen mag. Wir werden wahrnehmen, dass ganz eindeutig rund um die Hüter der Erde ein milderes, ausgewogeneres Klima vorherrscht und die Fruchtbarkeit der Erde sich positiv wandelt.

Die Erde wird sich weiter verändern und immer mehr zu ihrem wahren Sein entwickeln. Doch wie das abläuft, das liegt an uns. Die Erde ist bereit, die Veränderung in kleinen, sanften Stufen geschehen zu lassen. Doch das erfordert ein bewusstes Dasein von Menschen, den Hütern der Erde. Eine spannende Aufgabe für uns alle!

Wir wünschen euch einen wunderbaren letzten Tag im Jahr 2011 und eine sanfte Landung im Neuen Jahr. Wir machen uns heute einen ruhigen Tag, nehmen uns Zeit zum Atmen und für das Wahrnehmen der neuen Potenziale für das Jahr 2012.

Wer von euch Lust hat mit uns gemeinsam die neuen Potenziale wahrzunehmen und einzubringen - es gibt noch einen letzten Platz im Telinar zu diesem Thema, das am 11. Januar beginnt.

Alles Liebe für euch,

Lea und Matthias

 
Stille Nacht PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Samstag, 24. Dezember 2011

Heute Abend wenn es dunkel wird, kehrt in unserem Land die Stille ein. Auch wenn sich unsere Erde momentan an einem sensiblen Wendepunkt befindet, Weihnachten bringt jedes Jahr einen Moment des Innehaltens. Das Hamsterrad steht für einen Moment still.

Ich habe in den letzten Jahren eine Veränderung in unserem anz persönlichen Weihnachten erleben dürfen. Es gab ein Loslassen von äußeren Formen, von Vorstellungen und Erwartungen. Auf der anderen Seite haben wir das Gefühl von Weihnachten wieder entdeckt. Der Zauber, die Zartheit, die Freude an dem was ist, durften zurückkehren.

Zwischen all den „Fröhliche Weihnachten“ Karten und Emails, die ich in den letzten Wochen bekommen habe und über die ich mich sehr gefreut habe, fiel mir auf, dass es noch eine andere Seite von Weihnachten gibt, die selten angesprochen wird. Je nachdem, wo wir in unserem Leben gerade stehen, kann Weihnachten auch etwas sehr Trauriges haben. Viele Menschen fühlen sich in diesen Tagen alleine. Viele Menschen fühlen, dass hinter dieser vordergründigen Freude ein tiefer Abgrund verborgen ist, den wir nicht sehen wollen.

Anstatt also ein weiteres „Fröhliche Weihnachten“ in die Runde zu werfen, möchte ich euch ermutigen, wahrzunehmen, dass Weihnachten viele Formen haben kann. Die Stille, die heute Abend einkehren wird, gibt nicht nur den angenehmen Gefühlen Raum. Wir dürfen auch der Trauer, der Einsamkeit oder einem Gefühl der Sinnlosigkeit liebevoll Raum geben.

Dieses Weihnachten schwebt irgendwie zwischen den Welten. Auf der einen Seite geht dieses turbulente Jahr 2011 zu Ende, auf der anderen Seite erhebt sich 2012. Wir sehen, was nicht mehr läuft, was nicht mehr funktioniert (und das ist wichtig!), doch die neuen Wege befinden sich noch im Nebel. Sie sind da, aber wir können noch nicht danach greifen.

Es ist also nicht vollkommen verrückt, neben der Freude über die Stille auch ein wenig Wehmut oder Trauer zu empfinden. Unsere Welt ist (noch) nicht rundherum stimmig und froh. So wie es in uns noch Bereiche gibt, die heilen wollen, so trägt die Erde Gebiete voller Schmerz.

Wenn wir heute Abend dieses Fest feiern, brauchen wir dabei unsere Gefühle, die nicht auf den Weihnachtskarten abgedruckt sind, nicht abzuschalten. Wir dürfen Weihnachten feiern, mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Wir können uns mit der Christusenergie verbinden, die in diesen Tagen so präsent ist. Jeshua hat dieser Erde einen neuen Weg gezeigt. Das ist Grund für Freude, für Hoffnung und für eine neue Zukunft für alle Menschen.

Alles Liebe für euch!

Lea

Hier findest du noch ein paar Ideen für ein bewusstes Weihnachten...

 
Wahrscheinliche und unwahrscheinliche Schöpfungen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Freitag, 23. Dezember 2011

Gestern habe ich euch davon erzählt, dass wir alle eingeladen sind, unser Schöpfersein anzunehmen. Dazu gehört auch, neue Potenziale anzunehmen und in unser Leben zu bringen. Eine Frage, die uns dabei begegnet ist: „Wie erkenne ich, welches Potenzial für mich das richtige ist?“. Das ist sicherlich eine wichtige Frage.

Zu erkennen, welches Potenzial für dich angemessen ist und zu fühlen, wann der richtige Moment für dieses Potenzial gekommen ist - all das sind Fähigkeiten, die wir als erwachende Menschen entwickeln.

Lassen wir den Verstand führen? Folgen wir den Bildern, die uns der Verstand zeigt, den Vorstellungen davon, was uns glücklich machen würde? Keine gute Idee, finde ich. Der Verstand ist noch immer gefüllt mit der alten Energie und wenn wir auf ihn hören, landen wir garantiert in einer Sackgasse und wundern uns, warum in unserem Leben nichts geschieht.

Lassen wir unseren materiellen Sehnsüchten führen? Dann bemerken wir vielleicht, dass wir uns nach einer Luxusvilla am Meer sehnen, dazu ein Traumpartner, ein Spitzenberuf, ein Boot und jede Menge Dinge, die wir uns zuvor nie leisten konnten. Ist die materielle Leidenschaft ein guter Kompass? Nein, eher nicht. Denn oftmals folgen wir dabei ungelösten Energien im Massenbewusstsein, die uns keine wahre Erfüllung schenken.

Lassen wir unsere unterdrückte Wut führen? Hauen wir auf den Tisch und sagen, dass wir jetzt endlich auch einmal eine glückliche Beziehung wollen - und zwar sofort? Kämpfen wir innerlich und wird unser Schöpfersein zu einem Ausdruck für unser Enttäuschung und unseren tiefen Schmerz? Auch keine gute Idee. Und auch keine besonders neue Idee. Wir wissen inzwischen, dass aus Wut nicht wirklich etwas Neues wachsen kann.

Das waren die alten Wege. Was ist mit den neuen Wegen?

Der neue Weg beginnt mit deinem Sein. Jawohl, dein Schöpfersein hat - nicht nur wortwörtlich - etwas mit deinem Sein zu tun. Wer Raum findet, für einen Moment in seinem Tagesablauf innezuhalten, seinen Körper zu spüren und nach innen zu hören, wird Kontakt zu seiner Schöpferkraft bekommen. Diese Kraft wohnt in deinem Inneren, der Verstand und alte Bilder können dich nicht dorthin begleiten, allein deine Bereitschaft, dich diesem Moment vollkommen neu zu öffnen, erschafft einen Weg.

Dein Gefühl verbindet dich mit deinem Potenzial. Wer sich nach innen öffnet, wird fühlend mit einem oder mehreren Potenzialen in Kontakt kommen. Du wirst bemerken, dass da etwas ist, das wachsen möchte. So wie im Winter die Samenkörner davon träumen, in die Erde zu sinken und dort Wurzeln schlagen zu dürfen, so warten deine Potenziale darauf wachsen zu können.

Jetzt kommen wir zurück zur Frage: Welches Potenzial ist stimmig für mich?

Es gibt in der Unendlichkeit aller Potenziale einige, die dir näher sind, die für dich und dein Leben wahrscheinlicher sind. Eine Beispiel: Wenn ich mich für mein Potenzial öffne, werde ich wahrscheinlich nicht das Potenzial spüren, Stepptänzerin oder Kunstreiterin zu werden. Meine Lebensenergie drückt sich nicht in solchen Potenzialen aus, weil ich keine Voraussetzungen dafür mitbringe. Weder habe ich Freude an diesen Fähigkeiten, noch habe ich sie entwickelt, noch würde es mir oder der Welt wohl besonders dienen, wenn ich alles stehen und liegen lassen würde, um auf einmal Kunstreiterin zu werden.

Es gibt Potenziale, die für mich wahrscheinlich sind. Diese Potenziale passen zu mir und ich zu ihnen. Sie wirken so, als wären sie für mich gemacht. Sie machen mir Freude, erfüllen mich, erweitern mein Leben - und sie bereichern die Welt um mich herum. Wahre Potenziale strahlen immer über unser persönliches Leben hinaus. Sie beschenken nicht nur mich, sondern auch andere Menschen, Tiere, Pflanzen und die Erde.

Ein Beispiel dafür ist die Schöpfung, die heute unser Online-Lernraum ist. Vor mehr als drei Jahren habe ich zum ersten Mal das Potenzial für unser „Wohnzimmer" wahrgenommen. Damals wusste ich noch nicht, was aus diesem Potenzial werden würde, ich hatte ein vages Gefühl von "Erwachende-Menschen-verbinden-gemeinsam-wachsen-Energie-bewegen". Es hat sich einfach stimmig und bereichernd angefühlt. Ich habe dieses Potenzial angenommen und einige Zeit damit geatmet und es in Fluss gebracht. Dann habe ich es wieder vergessen. Dann kam es wieder an die Oberfläche. Nach einigen Monaten wurde es dann konkret. Ich wusste auf einmal, dass wir eine Plattform für erwachende Menschen schaffen möchten.

Dieses Potenzial war zunächst eine wunderschöne Bereicherung für unsere Arbeit. Wir konnten all die vielen Erkenntnisse, die wir auf unserem Weg gesammelt haben, weitergeben. Dann war dieses Potenzial aber auch eine Bereicherung für die Teilnehmer. Ich kann nur erahnen, wie viel Miteinander und wie viel gemeinsame Kraft aus dem Wohnzimmer entsprungen ist. Darüber hinaus dient das Wohnzimmer aber auch der ganzen Welt. Wie oft haben wir innerhalb des Wohnzimmers gemeinsam Energie für die Erde bewegt? Was für ein Geschenk für die Erde, wenn erwachende Menschen in ihre Kraft kommen!

Natürlich kann der Verstand sich ein Potenzial, das auf allen Ebenen stimmt, nicht ausdenken. Doch wir können uns für unsere Potenziale öffnen und lernen, sie zu fühlen. Dein Gefühl wird dir sagen, ob Freude mit im Spiel ist, Leichtigkeit und ein tiefes Gefühl von Stimmigkeit. Am Anfang ist es vielleicht nicht mehr als ein Gefühl, eine Ahnung. Du weißt nicht einmal, was es ist. Doch wenn du dran bleibst, damit atmest und es wachsen lässt - dann wirst du eine wunderbare Überraschung erleben: Du erkennst dein Potenzial. (Denn das kann der Verstand. Er kann hinzukommen und sagen: Das ist es!)

Für jeden Menschen gibt es neue Potenziale, die nur darauf warten, hereinkommen zu dürfen. Hast du Lust, mehr darüber zu erfahren?

Im Januar wählen wir in unserem Telinar „Dein Potenzial für 2012 annehmen“ gemeinsam neue Potenziale aus und bringen sie in unser Leben.

Im Juni eröffnen wir die Schöpferwerkstatt, wo alle angehenden Schöpfer eingeladen sind in der unterstützenden Energie einer Gruppe ein neues Potenzial einzubringen und den Schöpfungsprozess zu erfahren.

Jede Menge Schöpfung, die im Jahr 2012 auf uns zukommt - ein spannendes Jahr steht uns bevor!

 
Deine Schöpferkraft und das Jahr 2012 PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 22. Dezember 2011

Gestern Abend fand der dritte Abend unseres Telinars „Begegnung mit Jeshua“ statt. Während der Fragen und Antworten kamen wir auf das Thema Schöpfung zu sprechen. Logisch eigentlich, denn bei jedem bisherigen Telinar klang beim letzten Abend bereits das Thema des kommenden Telinars an. So gab es also nun als Einstimmung auf unser Telinar im Januar „Dein Potenzial für 2012 annehmen“ einige wichtige Fragen zum Thema Schöpfung.

Wenn du diese Webseite schon seit einiger Zeit verfolgst, dann weißt du sicherlich, dass wir hier immer wieder über das Thema Schöpfung sprechen. Denn ein wichtiger Teil des menschlichen Erwachens ist die Entwicklung aus dem passiven Opfersein zum dynamischen Schöpfersein. Diese Entwicklung zum Schöpfersein findet zunächst in deinem Inneren statt. Du beginnst, dein bisheriges Leben zu hinterfragen und dich für neue Potenziale (mögliche Schöpfungen) zu öffnen.

Ganz kurz zusammengefasst galt innerhalb der alten Energie die Einstellung, dass ein Mensch zwar aus allem was ihm gegeben wird, das Beste machen kann, doch er hat nicht die Möglichkeit zu entscheiden, was ihm gegeben wird. Der Mensch fühlte sich abhängig von einer höheren Macht, z.B. Gott, Schicksal, Glück oder Pech. Es gab jedoch immer einige wenige Menschen, die wirklich etwas Neues auf diese Erde gebracht haben - sie könnte man als „Pioniere der Schöpfung“ bezeichnen.

Heute wird uns langsam klar, dass es jenseits von unserer materiellen Welt, in diesem leeren Raum, den wir so lange übersehen haben, eine Unzahl von Möglichkeiten gibt. Ich habe mich als Kind im Physikunterricht schon gefragt, warum wir nicht mehr über den leeren Raum zwischen den Atomen herausfinden, vor allem als der Lehrer uns erklärte, dass dieser leere Raum unendlich viel größer ist als die darin herumschwebenden Atome.

Jenseits von dem, was wir sehen können, existieren unzählige Möglichkeiten, die nur darauf warten, eingebracht zu werden. So gibt es momentan ein großes Potenzial für die Verwendung von Neuen Energien. Es gibt neue Möglichkeiten, an die unsere Forscher nicht einmal zu denken wagen, doch sie sind bereits da. Sie warten nur darauf, ausgewählt und eingebracht zu werden.

Ganz einfach gesagt ist Schöpfersein das Erkennen, Auswählen und das Einbringen eines Potenzials. Wenn du eine praktische Erfahrung dazu machen möchtest, dann höre dir doch unseren Transformationsraum zum Thema Neue Energiequellen an. Da kannst du erleben, wie es sich anfühlt, neue Potenziale einzubringen…

Im Telinar „Dein Potenzial für 2012 annehmen“ werden wir uns gemeinsam für die neuen Potenziale öffnen, die momentan für dich darauf warten eingebracht zu werden. Falls du noch gar nicht so genau weißt, welches Potenzial du in dein Leben bringen möchtest, bist du in diesem Telinar genau richtig. Wir begleiten dabei mit dem Potenzial, das für dich stimmig ist, in Verbindung zu kommen.

Ich finde es spannend und erfreulich, wenn immer mehr Menschen sich für ihr höchstes Potenzial öffnen und es einbringen. Was für ein Geschenk für diese Erde!

 
Warum unser altes Wirtschaftssystem sinnlos ist... PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Mittwoch, 21. Dezember 2011

Ich möchte euch gerne ein sehr sehenswertes Video vorstellen, in dem Annie Leonard in ca. 20 Minuten unser gesamtes Wirtschaftssystem erklärt - und darauf hinweist, wie verrückt es eigentlich ist. Das Video heißt: The Story of Stuff.

Sie spricht mir aus der Seele und ich empfinde dieses Video als sehr deutlich, klar und zukunftsweisend. So wie es bisher gelaufen ist, geht es nicht mehr weiter - machen wir uns das bewusst - und schauen wir, welche Neuen Wege sich uns öffnen.

Besonders schön finde ich, dass Annie das alte System als ein lineares System aufzeichnet. Ihren Vorschlägen nach darf sich dieses starre System in einen schönen neuen Energiekreislauf verwandeln. Na, wenn das nicht nach femininer Energie klingt?

Interessant sind auch die teilweise unglaublich aggressiven Kommentare und Rückmeldungen, die sie für dieses Video bekommen hat. Denn wer dieses Video wirklich anschaut und die darin enthaltene Wahrheit an sich herankommen lässt, kann nicht mehr sagen, dass unser altes System gut ist. Das ist für viele - gerade in Amerika - noch ein sehr großer Schritt.

Das Video ist im Original auf Englisch, ich stelle euch hier allerdings die Deutsche Version vor. (Wer es lieber auf Englisch schauen möchte, das geht hier.)

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Teil 2 des Videos findet ihr hier.

Teil 3 des Videos findet ihr hier.

 
Ankündigungen für 2012 - Teil I PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Dienstag, 20. Dezember 2011

Meinen Jahresrückblick habe ich ja bereits hier auf der Webseite veröffentlicht, doch seitdem das neue Jahr näher rückt, richtet sich mein Blick nach vorne. Welche Veränderungen wird uns das kommende Jahr bringen? Welche inneren Schritte werden wir gehen müssen? Welche neuen Möglichkeiten öffnen sich für uns? In den kommenden Tagen möchte ich mit euch teilen, was ich dazu wahrnehme und welche Angebote wir euch im kommenden Jahr zur Verfügung stellen - sozusagen ein kleiner Ausblick auf unser Seminarprogramm für 2012.

Der erste wichtigste Punkt ist die innere Ablösung von der alten Energie. So lange Zeit waren Menschen eingebettet in eine bestimmte Sichtweise und ein bestimmtes Bewusstsein. Jeder Mensch hat sich im Inneren als schuldig, als wertlos, empfunden und war Zeit seines Lebens ständig am Kämpfen um irgendwann Liebe, Geborgenheit und Frieden zu erreichen. Diese Dynamik des Kämpfens hat unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft, unseren Umgang mit der Erde und unsere Beziehungen geprägt.

Mit dem Beginn des Erwachens hier auf der Erde stellen sich Menschen die Frage: „Warum?“. Sie fragen: „Warum kämpfe ich eigentlich? Warum verbringe ich 90 Prozent meiner Zeit in einem Beruf, der mir keine Freude bereitet? Warum lasse ich mich von anderen Menschen unter Druck setzen? Warum zerstören wir die Erde?“ So kindlich und naiv diese Fragen scheinen mögen, sie sind unglaublich wichtig und bedeutungsvoll.

Die Dynamik der alten Energie kann nur bestehen bleiben, wenn genügend Menschen ihren Kampf blind weiterführen, ohne Fragen zu stellen. Doch sobald es Menschen gibt, die innehalten und sich fragen: „Macht das überhaupt Sinn?“, gerät alles ins Kippen. Denn vieles innerhalb dieser alten Welt macht keinen Sinn.

***

Sobald wir aussteigen aus diesem alten Denken, aus den alten unbewussten Handlungsweisen, tun wir einen Schritt in die Souveränität. Wir sind nicht länger ein kleines Rädchen in einer großen Maschine, sondern auf einmal werden wir uns darüber bewusst, dass wir eine Macht besitzen. Diese Macht ist nicht negativ, es bedeutet einfach nur, dass jeder Mensch in der Lage ist, eigene Entscheidungen für sich zu treffen, Energie in Fluss kommen zu lassen und neue Potenziale in sein Leben zu bringen.

Aus dem Opferbewusstsein entwickeln wir uns in ein souveränes Schöpfersein.

Ich spüre diese Veränderung sehr deutlich und empfinde es als die größte Aufgabe, die uns im Jahr 2012 bevorsteht. Eine gewisse Anzahl von Menschen darf sich im kommenden Jahr aus dem alten Bewusstsein lösen. Je mehr Menschen diesen Schritt wagen, umso mehr kommt der Schwung der alten Energie zum Stillstand.

Die alte Welt hat furchtbar Angst vor diesem Stillstand. Sie ist wie ein zorniger alter Mann, der nicht aufhören kann zu kämpfen, weil er glaubt: „Wenn ich aufgebe, dann werde ich untergehen“. Doch die Zeit ist bereits sehr nahe, wo die Kämpfe des Alten zum Erliegen kommen dürfen. Das wird nicht das Ende unserer Welt sein, sondern nur das Ende eines alten Weltbilds. Wir alle dürfen spüren, was es bedeutet, wenn mehr Frieden und mehr Stille sich auf unserem Planten ausbreiten. Dies ist das Fundament der Neuen Zeit.

***

Natürlich möchten Matthias und ich diese wunderbare Entwicklung unterstützen, soweit es uns möglich ist. Eine Form der Unterstützung bietet Das Wohnzimmer, unser Online-Lernraum, der ab 16. Januar 2012 mit dem Thema „Lebe deine Souveränität“ in eine neue Runde geht. Hier begleiten wir eine Gruppe von Menschen, die sich ganz bewusst auf diesen Schritt in eine innere Souveränität begeben. Im Wohnzimmer gibt es jede Woche neues Lernmaterial, Videos, Live-Webcasts und Atemerfahrungen, die dich dabei unterstützen aus dem alten Energiesystem auszusteigen.

Das Schöne am Wohnzimmer ist, dass in jeder Runde eine ganz besondere Entwicklung möglich wird. Es gibt das Wohnzimmer jetzt schon seit zwei Jahren. Momentan macht das Wohnzimmer Winterpause, und hinter den Kulissen bereiten wir gerade die neue Runde vor. Wir freuen uns bereits auf eine tiefgreifende Veränderung, die wir mit euch gemeinsam teilen wollen. Wenn du dich angesprochen fühlst, neu ins Wohnzimmer einzusteigen, ist die kommende Runde eine ganz hervorragende Möglichkeit. Wir werden uns speziell um neue Teilnehmer kümmern und euch den Start in der Wohnzimmer-Umgebung erleichtern…

Alle Details zur kommenden Runde findest du hier.

 
Die Ruhe nach dem Sturm PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Samstag, 17. Dezember 2011

Hallo liebe Hüter der Erde!

Gestern ist ein großer Sturm über uns hinweg gezogen. Ich glaube ich habe diesen Sturm schon eine Weile gefühlt und bin sehr froh, dass diese Woche der Transformationsraum für Europa stattfinden konnte, wo wir bereits sehr viel Energie bewegt haben. Wenn wir die anstehenden Lösungsprozesse freiwillig unterstützen und ihnen vertrauen, dann können sie viel sanfter ablaufen.

Durch Emails und die Gespräche mit einigen von euch weiß ich, dass ihr den Sturm wahrgenommen habt. Ich weiß auch, dass ihr mit dieser Energie geatmet habt. Wie schön! Für mich fühlt es sich sehr beruhigend an, zu wissen, dass es hier überall bewusste, erwachende Menschen gibt, die mit der Erde verbunden sind. Wir sind ein wunderbares Team, finde ich…

Für mich war dieser Sturm kein „Joachim“, sondern er brachte eine ganz klare, feminine Energie mit sich. Es war ein Sturm, der die Trennung zwischen unserer Spiritualität und dem „normalen Leben“ verwischen möchte. Es war ein Sturm der Reinigung, aber auch ein Sturm, der sehr viel neue Energie mitgebracht hat.

Unser Haus steht ja frei und daher war der Wind hier sehr gut zu spüren. Es war spannend, in diesem Sturm stillzustehen und die tiefe Macht des Lebens zu fühlen, die diese Erde in ein neues Gleichgewicht schaukelt.

Heute fühle ich mich ziemlich müde, so als hätte sich gestern sehr, sehr viel bewegt.

Der Sturm ist vorüber. Alles ist still. Wenn ich hinausschaue, sehe ich einen wunderschönen, glasklaren Himmel, der irgendwie frisch wirkt.

Ich wünsche euch allen einen erholsamen, ruhigen Tag!

Liebe Grüße, Lea

 
Mein Rückblick auf das Jahr 2011 - Teil II PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Donnerstag, 15. Dezember 2011

- Fortsetzung -

Unser Haus kommt in unser Leben

Im März 2011 haben Matthias und ich wahrgenommen, dass es Zeit wird, unser Haus in unser Leben kommen zu lassen. Doch wir sahen den Zeitrahmen, in dem dies geschehen darf, eher großräumig. Unser Gefühl war, dass wir Anfang oder Mitte 2012 etwas finden könnten. Wir hatten mehrere ganz intensive Schöpfungserfahrungen, wo Matthias und ich die Energie des neuen Hauses Schritt für Schritt auf die Erde gebracht haben. Nach einem solchen gemeinsamen Erschaffen notierte ich in mein Tagebuch:

„Im Frühjahr (März?) 2012 werdet ihr in euer Haus einziehen. Es ist wichtig, dass ihr alle eure Kräfte auf dieses Ziel bündelt, damit es ruhig und balanciert wachsen kann. Es wird am Fuße des Vogelsberg sein, ca. auf 500 Meter Höhe. Das Haus hat einen großen Garten und eine kleine Quelle, die aus einem Felsen entspringt. Ggf. sprudelt diese Quelle erst, wenn ihr damit atmet.

Das Haus und der Ort liegen auf einem heiligen Platz, einem alten Kraftort. Die Erde ist sehr fruchtbar und sehr rein. Die Luft ist gut. Erlaubt euch dieses Geschenk zunächst nur für euch selbst anzunehmen. Im Laufe der Jahre wird sich dann zeigen, wie dieser kraftvolle Ort auf liebevolle Weise auch mit anderen geteilt werden kann. Der Ort kommt auf leichte Weise zu euch.“

Es war irgendwie beruhigend zu hören, dass wir erst im kommenden Jahr unser Haus finden würden. Vielleicht hatten wir deshalb auch nichts dagegen, „probeweise“ einmal ein Haus am Vogelsberg anzuschauen, das uns im Internet aufgefallen war. Die Überschrift der Anzeige lautete: „Das perfekte Heim für Freiberufler, mit traumhaftem Garten“. Wir machten einen Termin mit der Maklerin aus und wollten eigentlich nur einmal ausprobieren wie das so funktioniert, ein Haus zu besichtigen. Was muss man beachten, welche Fragen muss man stellen - das wollten wir herausfinden.

Doch als wir ankamen wussten wir: „Das ist es.“ Es gab noch eine Hürde zu überwinden, als sich eine andere Familie für das Haus interessierte und beinahe unser Haus gekauft hätte. Das war ein guter Moment, um wirklich loszulassen, zu vertrauen und zu sagen: „Möge das Beste für alle Beteiligten geschehen.“ Am nächsten Tag hat die Familie ein anderes Haus angeboten bekommen, was für sie noch viel besser geeignet war und wir haben das Okay von der GLS-Bank erhalten. Wow!

Renovierung

Dieses Kapitel ist noch immer nicht beendet. An unserem Haus gab und gibt es einiges zu tun. Unsere Handwerker-Truppe hat Mitte Juli mit den Arbeiten begonnen. Das Haus wurde gedämmt, der erste Stock samt Dach wurde komplett abgerissen und ein neues Dach gestellt - hier entsteht unser Seminarraum. Die Hauptleitung für den Strom samt neuem Stromkasten wurde neu verlegt, alles wurde neu verkabelt.

Für uns war es ein Abenteuer, mit der Welt der Handwerker in Kontakt zu kommen. Auf einmal mussten wir viele Entscheidungen treffen, auch wenn wir uns in diesen baulichen Bereichen gar nicht gut auskennen. Es war gut, dass wir immer wieder auf unsere Intuition zurückgreifen konnten. Wir konnten immer wieder nach innen gehen und spüren: „Was fühlt sich balanciert an? Wie möchte die Energie weiter fließen? Was ist reif und was kann noch warten?“ So hatten wir immer einen guten Kompass, nach dem wir uns richten konnten.

Innere Prozesse

An erster Stelle in meinem Leben steht meine eigene Entwicklung. Mein persönliches Erwachen, meine Heilung und mein Wachstum sind für mich sehr wichtig. Es gibt immer wieder Phasen, wo dieser Bereich meines Lebens mehr Raum einnimmt. So war es dann auch diesen Sommer. Obwohl im Außen so viel zu tun war - Kisten packen, Umzug organisieren und im neuen Haus renovieren - hatte sich meine Seele genau diesen Zeitraum für einen tiefen inneren Schritt ausgewählt.

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern wie es eigentlich begonnen hat, doch auf einmal fiel mir auf, dass ich plötzlich meinem eigenen Sein sehr viel näher war als vorher. Obwohl das ja eine schöne, erfreuliche Tatsache ist, hat mich diese innere Veränderung ziemlich ins Schleudern gebracht. Zunächst war einfach zuviel Freude da und ich wusste gar nicht wohin damit. Dann hat sich meine ganze Wahrnehmung umgekrempelt, mein Verständnis für mein Leben, mein Sein - alles hat sich gewandelt.

Das einzige wirklich schwierige für mich, war das tiefe Bedürfnis nach Rückzug und Stille, das in dieser Zeit aufkam. Am liebsten hätte ich meine Koffer gepackt und mich irgendwo in die Einsamkeit zurückgezogen. Doch mein Leben hat mich nicht so einfach davon kommen lassen. Anstatt mir zu erlauben, mich aus dem Alltag zurückzuziehen, wurde ich mitten zwischen die Umzugskartons geschubst. Jeden Tag gab es von morgens bis abends so viel zu tun - es war nicht möglich, mich auszuklinken.

Mittlerweile bin ich sehr froh, dass diese innere Veränderung genau mit unserem Umzug zusammenkam. So wurde mir erspart zu glauben, dass ich irgendeinen äußeren Rahmen brauche, um mit meinem Sein in Kontakt zu sein. So durfte ich jeden Tag erfahren: „Hier ist es auch: Im Farbeimer, im Umzugswagen, im Stress, im Chaos - es ist überall.“

Ankommen im neuen Haus

Ein Haus alleine ist längst noch kein Zuhause. Erst Schritt für Schritt kommen wir in dieser neuen Umgebung an. Wir gewöhnen uns an die Geräusche, die Energie und die Umgebung. Vor einigen Tagen haben wir zum ersten Mal ein Feuer in unserem Ofen angezündet. Das war ein großer Schritt für unser Ankommen und die Gemütlichkeit. Ich glaube, dass es noch einige Monate dauern wird, bis alles so richtig im Fluss ist. Es macht Freude, diesen Prozess zu erleben - manchmal ist es auch sehr fordernd.

Alles in allem…

…war dieses Jahr sehr bewegend. Ein Jahr voller Quantensprünge. Ich weiß von vielen Klienten, dass dieses Jahr ihnen ebenfalls viele tiefe Entwicklungen gebracht hat - ich denke alle Erwachenden Menschen wurden von dieser Energie der Veränderung berührt. Ich bin diesem stürmischen Jahr sehr dankbar für die innere und für die äußere Veränderung, die geschehen konnte und teilweise bin ich auch froh, dass es überstanden ist. Ich bin neugierig, wie die Veränderung im neuen Jahr weiter verlaufen wird!

Das war mein Rückblick auf 2011. Manchmal tut es gut, zurückzuschauen und wahrzunehmen, was sich alles entwickelt hat. Was waren die wichtigen Stationen für dich im vergangen Jahr?

 
Mein Rückblick auf das Jahr 2011 - Teil I PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Mittwoch, 14. Dezember 2011

Wie immer am Jahresende nutze ich die Stille dieser Zeit, um das alte Jahr wahrzunehmen und für mich zu erkennen, welche Veränderungen dieses Jahr mit sich gebracht hat. Es tut gut, das Jahr Revue passieren zu lassen und gleichzeitig zu erahnen, wie es im kommenden Jahr weitergehen wird.

Wie alles begonnen hat

Wenn ich den Jahresbeginn wahrnehme, dann fällt mir auf, wie viel entfernter die Neue Energie damals noch wahr, als ob sie hinter einem dichten Schleier versteckt war. Ich hatte zwar den Eindruck, dass sich im Jahr 2011 sehr viel bewegen wird und wir eingeladen sind, unseren Platz einzunehmen, aber ich konnte nicht ahnen, welche Ausmaße das annehmen würde… Könnt ihr euch erinnern, ich habe ein kleines E-Book zum Jahresbeginn veröffentlicht...

Der große Knall in Fukushima

Während unserem Heiler-Seminar in Pfaffing haben wir viel mit der Erde geatmet. Wir sind in das Herz der Erde gereist und haben alle Energien wieder angenommen, die von der Erde für uns gehalten wurden. In der Nacht wurde ich von einer gleißend hellen Energie wach. Ich setzte mich zum Atmen hin und es kam mir so vor, als würde die Erde auseinander brechen. Neben den gleißenden Energien (später wusste ich, dass es die atomaren Energien war, die beim Fukushima Unfall frei wurden) nahm ich rundherum ein großes, liebevolles Klingen war. Als würden alle liebevollen, lebensbejahenden Kräfte die Erde tragen.

Für mich war die Katastrophe in Fukushima ein Weckruf. Tief in meinem Inneren erwachten Bilder, Vorahnungen und ein tiefes Wissen darüber, dass die Transformation der Erde begonnen hat. Ich musste zunächst sortieren, welche von diesen vielen Bildern wirklich Wahrheit enthalten und welche Bilder vielleicht einfach nur alte Erinnerungen sind, oder Potentiale, die gar nicht aktiviert wurden. Es war eine intensive Zeit, voller Angst und voller Erstaunen, dass die Zeit der Reinigung und Wandlung begonnen hat.

Hüter der Erde

In dieser Zeit habe ich tief in mir, die Aufgabe wahrgenommen, Menschen dazu einzuladen, eine tiefe Verbindung zur Erde einzugehen. Seit der Zeit von Lemurien, in der Menschen noch tief in die Energie der Natur eingebunden waren, haben sich Menschen mehr und mehr von der Erde entfernt. Mein Anliegen ist es, die Menschen dazu einzuladen, die ursprüngliche Verbindung zur Kraft der Natur wieder zu entdecken. Dazu gehören nicht nur die Bäume, Felsen, die Pflanzen und Tiere - dazu gehört für mich auch das Wissen um die natürlichen Rhythmen und die tiefe Weisheit die uns die Erde schenkt.

In unserem Online-Lernraum Wohnzimmer ist bereits eine wunderbare Dynamik entstanden. Hier gibt es sehr viele Hüter der Erde, die sich zum Atmen und Energiebewegen verabreden. Von unserer Seite gab es im Oktober ein vorbereitendes Telinar, im März 2012 findet eine Ausbildung und im Juli 2012 eine Praxiswoche für Hüter der Erde statt.

Seminar-Reise nach Kauai

Im Mai 2011 sind wir mit unserer Gruppe nach Kauai gereist. Natürlich mussten wir im Vorfeld auch abklären, ob die Reise stattfinden kann, immerhin erreichte der Tsunami von Japan aus die hawaiianischen Inseln. In mehreren Telekonferenzen haben wir die Reise vorbereitet und gemeinsam mit der Erde und der inneren Stimme zu Klarheit gekommen: „Ja, die Reise findet statt.“

Es war eine wunderschöne Zeit. Zunächst hatten Matthias und ich eine Woche ganz für uns in einem kleinen Ferienhaus an unserem Lieblingsstrand. Es regnete leider die meiste Zeit - auch die Inseln gehen durch ihre Reinigungszyklen. Nachdem wir uns auf diese Erfahrung eingelassen haben, durften wir gemeinsam mit der Insel durch eine heilsame innere Reinigung gehen.

Dann kam unsere Gruppe und wir sind zusammen in ein großes Ferienhaus eingezogen. Gemeinsames Frühstück mit frischen Früchten, gemeinsame Morgenmeditation und viele Fahrten und Ausflüge - ich zehre immer noch von den Erinnerungen. Hier ist der Link zum Video, das wir am Waimea Canyon aufgenommen haben.

Unser Haus kommt in unser Leben

Genau einen Tag bevor wir nach Kauai abgeflogen sind, haben wir von der GLS-Bank die schriftliche Bestätigung erhalten, dass sie unser Haus mit uns gemeinsam finanzieren werden. Ein Haus? Ja genau! Ich habe schon seit einigen Jahren damit geatmet, ein Haus in unser Leben kommen zu lassen. Bisher war diese Schöpfung eher im Hintergrund gewachsen. Doch im März 2011 wussten Matthias und ich auf einmal beide: Es ist soweit! Unser Haus wartet auf uns…

2011 war ein langes Jahr mit vielen wichtigen Ereignissen. Den zweiten Teil meines Jahresrückblicks gibt es morgen.

 
eeleaTV - Feuerholz und Do Nothing Gardening PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Samstag, 10. Dezember 2011

Nach einer längeren Umzugspause haben wir wieder ein Video aufgenommen. Wir zeigen euch unseren Berg Feuerholz, der vor unserer Garage steht und sprechen über unseren ersten Umgang mit unserem Garten. Wir „lassen“ unseren Garten gerade und bemerken, wie alle Energien sich alleine durch die Natur in ein tieferes Gleichgewicht bringen. Wir warten ab, bis der Garten uns einlädt, zu gestalten. Dann gehen wir eine Runde mit euch ums Haus und zeigen euch die fast fertige neue Fassade und das neue Dach.

Viel Freude beim Anschauen!

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P.S. Das Buch, das wir im Video erwähnen gibt es auch auf Deutsch. Es heißt: Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies und wurde von Masanobu Fukuoka, ebenfalls ein Vertreter der Permakultur, geschrieben.

 
Mutter Erde Update 13 PDF Drucken E-Mail
Blogs - Leas Blog
Geschrieben von: Lea Hamann   
Freitag, 09. Dezember 2011

Heute Nacht war ich einige Stunden wach. Das ist eigentlich sehr untypisch für mich, da ich eher zu den Murmeltieren gehöre, die ihren Schlaf von 22 - 6 Uhr morgens sehr genießen ;-) Was hat mich aufgeweckt? Aufgeweckt hat mich der Sturm, der um unser Haus herum fegte. Etwas in diesem Sturm klang ziemlich verzweifelt. Es schien mir so, als wollte der Sturm etwas bewegen, was ziemlich fest sitzt und sich kaum bewegen lässt.

Bevor der Sturm immer stärker werden musste, bin ich aufgewacht, habe mich hingesetzt und zu atmen begonnen. (Ich beschreibe hier übrigens eine Tätigkeit, die für alle Hüter der Erde zum Alltag gehört. Wir nehmen die großen Energien wahr, die sich bewegen und helfen mit, diese Energien auf leichte Weise in Fluss zu bringen.)

Ein Reinigungszyklus in Europa beginnt

Die Erde beginnt in Europa gerade einen ersten Mini-Reinigungszyklus. Dieser Reinigungszyklus wird ausgelöst durch die neuen Energien, die momentan auf die Erde strömen. 2012 hat es in sich, die Wellen die das kommende Jahr bringt werden höher und der Energielevel steigt, was allerlei abenteuerliche Folgen für uns Menschen hat. Unsere äußere Welt beginnt zu schwanken und wir alle müssen ein tieferes Gleichgewicht in uns selbst finden.

Momentan bedeutet der Reinigungszyklus bei uns hier vor allem: Wind und Wasser. Wasser in jeglicher Form: Nebel, Regen und Schnee. Diese Naturkräfte kommen herein, um der Erde dabei zu helfen, die Überreste des alten Bewusstseins loszulassen, die tief in der Erde gehalten werden. Diese Energien sind ziemlich verkrustet und alt - und es gibt noch relativ wenige Menschen, die wirklich bereit sind, mit der Erde zu atmen und Energie zu bewegen. Das bedeutet für den Sturm, dass er stellenweise ziemlich stark pusten muss, um die Aufmerksamkeit der Menschen zu bekommen.

Jeder erwachende Mensch kann für sich selbst entscheiden, wie er diesen Reinigungszyklus in seiner eigenen Region erfahren möchte. Wir haben die einzigartige Möglichkeit, weich zu atmen und die tiefen alten Schichten von Energie aus der Erde zu entlassen - oder wir warten darauf, dass die Naturkräfte dies für uns tun. Lösen wird sich die alte Energie so oder so. Ich glaube der einfachere Weg ist, diesen Prozess bewusst zu unterstützen.

Wie du den Reinigungszyklus unterstützen kannst

Setze dich hin und schließe deine Augen. Richte deine Aufmerksamkeit auf das Strömen deines Atems. Lass dir Zeit, wirklich anzukommen. Dann lasse deine Aufmerksamkeit in die Erde sinken. Spüre die Schwere der alten Energie, das Unbewusstsein und die Härte, die in der Erde aufbewahrt wird. (In jeder Region gibt es da leichte Unterschiede. Es kann sein, dass die alte Energie in deiner Umgebung eher sumpfig wirkt, oder staubtrocken oder metallisch - nimm einfach wahr, wie du es fühlst.)

Lasse deinen Atem fließen, während du diese alte Energie spürst. Komme zur Ruhe. Kannst du spüren, dass diese alten Energien sich jetzt lösen wollen? Dann lasse deinen Atem fließen und erlaube diesen Lösungsprozess. Spüre, wie die alte Energie Atemzug für Atemzug ins Fließen kommt, wie alte Reservoire von Energie, die unsere Erde für uns gehalten hat, zu fließen beginnen und ans Licht kommen. Der Wind und das Wasser waschen die Überreste auf sanfte Weise für uns fort, unsere Aufgabe ist einfach, diese Energien durch unser liebevolles Bewusstsein aus der Erde herauszulösen.

Euro, Euro, Euro

Zu diesem Reinigungszyklus in Europa gehört auch die Reinigung unseres Geldes. Geld ist ein Träger für Energie. Obwohl der Euro noch relativ jung ist, so hat unsere Währung doch viele alte Energien aus den einzelnen europäischen Ländern auf sich genommen. Auch hier möchte sich etwas lösen. Wir können diesen Lösungsprozess dem Zufall überlassen oder wir können - jeder für sich - mithelfen, damit der Euro seine alten Energien auf sanfte Weise loswerden kann.

Du kannst mit deinem Geld atmen und alle Energien loslassen, die du damit verbunden hast. Gib dein Geld innerlich frei, damit es in eine liebevolle und reine Energie zurückkehren kann. (Du kannst ähnlich mit dem Geld atmen, wie ich es oben im Bezug auf die Erde beschrieben habe.)

Der Euro hat meiner Ansicht nach eine sehr gute Chance, sich zu erholen und zu verwandeln. Es ist eine neue Währung, die viele unterschiedliche Energien in sich vereint. Darunter auch Energien, die sich gegenseitig balancieren oder vervollständigen. Da der Euro eine offenere Struktur hat, ist er aber auch empfänglicher für diesen Reinigungsprozess, der jetzt beginnt.

Momentan wird der Reinigungsprozess dort beginnen, wo die Strukturen offener sind. Die ländlichen Gegenden gehen zuerst in den Wandel, da dort weniger Menschen leben und die Energien hier weniger dicht sind. Je mehr energetische Räume sich jetzt klären und reinigen können, umso leichter wird das Erwachen für die Erde - und für uns persönlich.

Sonder-Transformationsraum

Ich spüre gerade eine große Dringlichkeit zu diesem Thema und möchte gerne mit euch gemeinsam Energie bewegen. Deshalb wird am Montag, 12. Dezember um 20:30 Uhr ein Transformationsraum stattfinden, speziell für den Reinigungszyklus in Europa, der gerade beginnt. Wenn es irgendwie möglich ist, wäre es schön, wenn möglichst viele von euch dabei sein können und mit uns gemeinsam Energien bewegen.

 

Transformationsraum „Reinigungszyklus in Europa“

- Alte Energie aus der Erde und aus unserem Geld entlassen -

Montag, 12. Dezember um 20:30 Uhr

 

Direkt zur Live-Webcast-Seite geht es hier.

 
Meine persönliche Erfahrung mit den Rollen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Mittwoch, 07. Dezember 2011

Das Thema mit den Rollen scheint ja ein aktuelles Thema zu sein, zumindest vermute ich das anhand der vielen Emails, die ich von euch erhalten habe. Jeder Erwachende scheint an diesen Punkt zu kommen, wo sich alte Rollen lösen möchten und wir für uns selbst herausfinden müssen, was diese Rollen denn eigentlich für uns bedeuten.

Wenn ich meinen eigenen Weg betrachte, fällt mir auf, dass ich mich selbst eigentlich immer über bestimmte Rollen definiert habe. Jeder Lebensabschnitt war von bestimmten Rollen geprägt. Sei es die Rolle einer Schülern, einer Studentin oder einer spirituellen Sucherin - jede Rolle sollte mir etwas darüber verraten, wer ich eigentlich bin.

Jede Rolle sah am Anfang so aus, als wäre es endlich das, was ich immer gesucht habe. „Aha, ich bin spirituell - das ist die Antwort auf alle meine Fragen!“ (So dachte ich vor einigen Jahren.) Doch jede Rolle hat ihre Grenzen. Wenn man wirklich tief drinsteckt in der Rolle eines spirituellen Menschen, dann muss man viele Eigenschaften an sich selbst ablehnen, die nicht zu dieser Rolle passen. Mit der Zeit wird diese Rolle, die zuerst so vielversprechend aussah, immer enger. Irgendwann wird es dann Zeit für einen Rollenwechsel. Die nächste Rolle taucht auf, die vielversprechend aussieht. Vielleicht ist es das jetzt endlich, hofft man.

Für mich war es irgendwann, nach vielen enttäuschenden Rollen, interessant zu spüren, welche Qualität vor dem Übernehmen einer neuen Rolle, während dem Rollenspiel und nach dem Ablegen der Rolle immer gleich ist. Es gibt eine Konstante in dem Auf und Ab der Rollen. Meine Aufmerksamkeit hat sich in den letzten Jahren von den verschiedenen Rollen wegbewegt. Mein Interesse an dem, aus dem heraus alle Rollen auftauchen und in das jede Rolle zurücksinkt, ist erwacht.

Es gab in dieser Entwicklung Momente, wo mein Verstand aus diesen Erfahrungen neue Rollen schmieden wollte. Es gab Momente, wo mein Verstand mir gesagt hat: „Alles was du bisher gemacht hast, war falsch. Das Weiche Atmen, der Weg der Seele, das Schöpfersein - das alles ist es doch gar nicht.“ Es war der Punkt, wo ich nur eine Hälfte der Brücke sehen konnte.

Während ich in die Natur schaute wurde mir klar, dass Gott sehr viel Zeit mit dem Erschaffen von „unnötigen“ Dingen verbringt. Wenn es das Ziel des Erwachens ist, nichts mehr zu sein und nichts mehr auszudrücken, warum explodiert Gott dann vor unseren Augen in eine unendliche Vielfalt?

So habe ich langsam für mich entdeckt, dass die Form meines Ausdrucks tatsächlich nicht letztendlich wichtig ist - und auf der anderen Seite ist sie es doch. Die Form meiner Arbeit ist so wichtig und unwichtig, wie die Form eines Baums, einer Blume oder eines Felsens. So wie jeder Felsen ein Teil der Unendlichkeit ist, so sind auch unsere menschliche Form - und alle Rollen die wir spielen - ein Teil davon.

Es ist spannend für mich, meinen inneren Entwicklungsweg innerhalb meiner Arbeit zu beobachten. Denn obwohl sich auf der äußeren Ebene nicht wirklich etwas verändert hat - ich nutze das Weiche Atmen nach wie vor, ich begleite nach wie vor Menschen auf dem Weg ihrer Seele, ich lade weiterhin dazu ein, das Leben bewusst zu erschaffen - trotzdem ist etwas anders. Und das was anders ist, war immer schon da.

Es ist nicht die Form, die sich gewandelt hat, sondern meine Beziehung zu dieser Form.

Ich weiß nicht, ob ein Leben reicht, diesen Wandel ganz zu erfassen, für mich sicherlich nicht. Ich glaube, dass wir gerade erst einen Zeh in diese Neue Energie hinein strecken. Jeder Erwachende ist herausgefordert, seinen Rollen zu begegnen und eine neue Beziehung zu ihnen zu beginnen. Manchmal komme ich mir dabei vor wie jemand, der weiß und manchmal komme ich mir dabei vor, wie jemand der noch nie wusste. Ich glaube beides stimmt.

So erlaube ich den Rollen und Formen meines Lebens zu wachsen und zu blühen. Ich weiß, dass alle Rollen kommen und gehen. Ich weiß, dass sie mich nicht festhalten. Sie finden Halt in mir.

 
Keine Rolle ist auch eine Rolle PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Dienstag, 06. Dezember 2011

Vor ein paar Wochen habe ich in unserem Online-Lernraum Wohnzimmer bemerkt, dass eine große Veränderung innerhalb dem Schüler-Lehrer-Verhältnis stattfindet. Etwas ist dabei aufzubrechen und ins Fließen zu kommen. Wir haben dieses Thema im Wohnzimmer bewegt, was ich sehr schön finde.

Seither bekomme ich mit, dass es bei vielen erwachenden Menschen die Tendenz gibt,  das Loslassen bestimmter Rollen gleich wieder zu einer neuen Rolle zu machen. :-) Anstatt zu sagen: „Ich bin Lehrer“ muss es nun heißen „Ich bin nicht Lehrer“. Anstatt zu sagen: „Ich bin Schüler“ muss es nun heißen: „Ich bin nicht Schüler“. Es darf keine festen Regeln mehr geben, keine Struktur und kein Ziel. Alles muss offen sein. Doch ist dieses zwanghafte Kein-Schüler oder Kein-Lehrer-Sein wirklich frei?

Ich glaube, es gehört zum Erwachensprozess dazu, alte Rollen loszulassen. Es ist sogar ein ganz wichtiger Schritt. Wir erkennen, dass wir uns ein Leben lang als Schüler (oder Lehrer) gesehen haben und lassen unsere Verhaftung damit los. Ein tiefes inneres Aufatmen ist die Folge dieses Loslassens. Es fühlt sich an, als dürfte unser Wesen zu enge Kleidung abstreifen und sich ausdehnen und entspannen.

Doch dann kommt der Verstand und stellt Bedingungen an diese Freiheit. Der Verstand sagt: „Ich bin nur frei, wenn ich nicht innerhalb einer Rolle bin. Ich darf nichts mehr sein. Keine Mutter, keine Tochter, keine Freundin, kein Freund, kein Partner, kein Lehrer, keine Schülerin, keine Teilnehmerin, kein Büroangestellte - denn sonst bin ich nicht frei.“

Es gibt viele Gurus in Indien, die auf der Suche nach Freiheit versucht haben, der äußeren Welt zu entsagen. Sie sagen: „Ich treffe keine Entscheidungen mehr - Gott allein soll dieses Leben bewegen.“ (Allerdings hört sich das für mich sogar nach einer sehr radikalen Entscheidung an.) Aber alles was wir tun, wo auch immer wir uns hinbewegen und zurückziehen - als Menschen sind wir Teil der äußeren Welt und damit auch ein Teil des Rollenspiels hier auf der Erde.

Solange wir als Menschen auf dieser Erde leben, werden uns Rollen begleiten. Es ist keine bestimmte Rolle, die uns einschränkt oder eine bestimmte Rolle, die uns Freiheit geben kann. Unsere Freiheit liegt dort verborgen, wo wir uns innerhalb aller Rollen und jenseits aller Rollen erkennen.

Im Buddhismus gibt es die Herz-Sutra, die dieses Paradox in wenigen Worten zusammenfasst: "Jede Form ist Leere, und alle Leere ist Form." In den Upanishaden (eine Sammlung spiritueller Texte aus dem Hinduismus) gibt es die schönen Aussage:  "Diese Welt ist eine Illusion - nur Brahman ist Wirklichkeit. Und die ganze Welt ist Brahman." Die äußeren Formen sind untrennbar mit der formlosen ewigen Wahrheit in unserem Inneren verbunden.

Die westlichen Traditionen haben ihr Augenmerk tendenziell mehr auf die Form gelegt, und die östlichen Traditionen haben ihr Augenmerk mehr auf die Formlosigkeit gelegt - doch wahre Meisterschaft beginnt dort, wo wir uns selbst sowohl in der Form als auch in Formlosigkeit erkennen.

Bedeutet das also, dass wir alte Rollen nicht loslassen dürfen? Nein. Der Erwachensprozess führt uns ganz von alleine in ein Loslassen. Wie befreiend, wenn wir aus diesem Loslassen nicht gleich wieder eine neue Rolle machen! Rollen kommen und gehen. Das ist vollkommen okay. Wenn du deinem Kind etwas erklärst, bist du in diesem Moment eine Lehrerin. Wenn du in einem Geschäft arbeitest, bist du für diesen Moment Verkäufer oder Buchhalter. Solange wir nicht an diesen Rollen festhalten, sind die Rollen einfach nur Teil unseres sich ewig wandelnden Ausdrucks.

Keine Rolle dieser Welt - noch so schön oder unangenehm sie sein mag - sagt wirklich etwas über dich aus. Du bist die Liebe, die durch jede Rolle fließt. Du bist jenseits davon. Und doch ist jede Rolle eine Form durch die dein wahres Sein sichtbar wird.

Jeder Baum ist eine Form Gottes. Jede Rolle ist eine Form des Formlosen. Die Einladung an erwachende Menschen ist, anmutig von einer Form zur nächsten zu fließen, ohne eine bestimmte Rolle zu fürchten oder an einer bestimmten Rolle festzuhalten.

 
Deinen inneren Jugendlichen integrieren PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Lea Hamann   
Mittwoch, 30. November 2011

Diese Woche habe ich mit einer Klientin über einen Anteil gesprochen, der sich als jugendlicher Anteil entpuppt hat. Während dem Gespräch fiel mir auf, dass gerade spirituelle Menschen oftmals das Gefühl haben, ihre jugendlichen Aspekte seien besonders negativ oder unerwünscht. Umso wichtiger, dass wir diese Anteile bewusst wahrnehmen.

Als Jugendliche kommen wir in die Phase, wo wir selbständig handeln können. Hier beginnen die ersten Versuche, das eigene Leben zu gestalten. Wir mussten eine bestimmte Menge Schmerz in der frühen Kindheit ertragen und als Jugendliche sehen wir auf einmal die Möglichkeit, diesem Schmerz zu entkommen. Wir entdecken unsere eigene Kraft. Wir lernen aus der eigenen Familie und dem Schulalltag zu fliehen, und stürzen uns mitten hinein in einen neuen Freundeskreis und neue Abenteuer.

Gerade in der jugendlichen Phase werden wir mit starken Gefühlen konfrontiert: Die erste große Liebe, die ersten großen Enttäuschungen und vor allem eine immer stärker werdende Gewissheit, wie verrückt diese Welt wirklich ist. Als Kind konnte man noch glauben, die Erwachsenen wären tatsächlich weise und ehrlich, doch als Jugendlicher erhaschen wir unsere ersten Blicke hinter die Fassade. Wir erkennen das Unglück und den Wahnsinn, den die meisten Menschen auf dieser Erde leben - und für vollkommen normal halten.

Der Jugendliche in unserem Inneren ist der Anteil, der sich nicht anpassen möchte und eine tiefe Hoffnung hat, dass es irgendwo anders besser ist als hier. Kein Wunder also, dass gerade in dieser Zeit Süchte und Abhängigkeiten zum Vorschein kommen. Der Jugendliche flüchtet sich in andere Welten (Fernsehen, Videospiele, Internet...) wenn er nicht gezeigt bekommt, wie man ein erfüllendes, balanciertes Leben erschaffen kann.

Als erwachende Menschen begegnet uns dieser innere Jugendliche früher oder später. Er ist ein Teil von uns, der nach Hause kommen möchte. Die Frage ist, ob wir bereit sind, uns diesem Anteil zu öffnen und ihm die Möglichkeit zu geben, anzukommen. Anstatt die extremen Schwankungen des Jugendlichen auszuleben - oder vorübergehend zu unterdrücken, können wir diesem Teil von uns begegnen. Wir können der Fels in der Brandung dieser starken Gefühle sein.

Ich glaube es wäre sehr gut für diese Erde, wenn mehr Menschen ihren inneren Jugendlichen integrieren. Wenn wir den inneren Jugendlichen unbewusst ausleben, dann gibt es in unserem Leben immer wieder emotionale Achterbahnen, eine Tendenz aus der Realität zu flüchten und einen unterschwelligen Kampf mit dem Alltag. Wenn wir den Jugendlichen unterdrücken, damit wir so richtig schön „spirituell“ sein können, dann wirken wir auf Dauer vielleicht etwas bleich und abgeklärt und unserem Leben fehlt die lebendige Kraft.

Wie geht es dir mit deinem inneren Jugendlichen? Ist dir dieser Jugendliche bereits begegnet? In welchen Situationen kommt er zum Vorschein? Wie geht es ihm?

Wenn du magst, lass den weichen Atem fließen und heiße deinen inneren Jugendlichen willkommen. Er kann es zwar nicht zugeben, freut sich aber ganz tief im Inneren, dass du an ihn denkst.

 
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