| Von Mutter Erde zum Garten Erde |
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| Blogs - Die Welt wandelt sich |
| Geschrieben von: Matthias Kreis |
| Freitag, 11. Februar 2011 |
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Das bedeutet unter anderem auch, dass sich unsere Beziehung als Menschen zu unserer Erde grundlegend wandelt. Letztendlich sind wir selbst diejenigen, als bewusste Seelenwesen hier auf diesem Planeten, die diesen Aufstieg einladen – indem wir ihn erlauben und uns vom Herzen her dafür öffnen und bereit sind, dass nun eine neue Zeit beginnen kann. Und unsere Offenheit und Bereitschaft (zunächst nur die eines kleinen Teils der Menschheit, aber das reicht völlig aus) lädt all die Energien und Potenziale ein, die nun auch die Erde als Ganzes ihren nächsten Schritt gehen lässt - denn alles ist lebendig und alles ist mit allem verbunden. Die Erde war lange Zeit unsere Mutter gewesen. Sie hat sich bereit erklärt, unsere liebevolle Wiege und Kinderstube zu sein, die uns Menschen hält, so dass wir spielerisch und in Frieden unseren Evolutionsweg gehen können. Wenn wir in die Energie von einigen der wenigen verbliebenen Naturvölker hineinspüren, können wir das Spielerische und diese ursprüngliche Geborgenheit noch ein wenig wahrnehmen. Dieser Plan ging leider ein klein bisschen schief, oder sagen wir besser, es gab Hindernisse und rauhe Wegstrecken, die wir nicht vorhergesehen hatten. Die Menschen haben sich tief in der Trennung verloren, und sie haben so die innere Verbindung zu ihrem liebevollen Garten verloren, der sie eigentlich die ganze Zeit ihrer Entwicklung und ihres Erwachsenwerdens begleiten wollte. Wir wurden ein bisschen wie Waisenkinder, die zwar natürlich auf dem Weg zu ihrem Erwachsensein weitergingen, aber es war auch oft eine harsche und weniger freudvolle Erfahrung. Auch diese alten Wunden möchten nun wieder heilen. Die Erde möchte wieder die liebevolle Rolle für uns einnehmen, für die sie sich ursprünglich geöffnet hatte. Die Erde war unsere Mutter, für uns in unserer menschlichen Gestalt hier auf diesem Planeten, und sie wird immer unsere Mutter bleiben. Aber sie wird auch ihre Rolle verändern, wenn wir Menschen nun bereit sind, eine bewusstere Beziehung zu ihr einzugehen. In alten Zeiten waren wir wie kleine Kinder, die in einer geschützten Umgebung liebevoll aufwachsen konnten – zumindest war es so gedacht. Und das war sehr angemessen so. Nun, zu Beginn der neuen Zeit und am Anfang unseres Erwachsenwerdens als Menschen, erhält unsere Beziehung zu unserer Erde auch eine neue, bewusste Qualität. Wir beginnen zu erkennen, dass wir mit Verantwortung tragen, für das Wohlergehen allen Lebens hier, und dass wir als Menschen auch mit der Fähigkeit ausgestattet sind, diese Aufgabe wahrnehmen zu können. Wir beginnen zu erkennen, dass wir nun nicht mehr nur die Kinder sind, die wir einst waren, sondern ebenso bewusste und achtsame Stellvertreter des Göttlichen hier auf der Erde. Das kreative Bewusstsein des Universums möchte sich durch uns Menschen erkennen und ausdrücken. Und die Erde möchte zu unserem liebevollen und wundervollen Garten werden, in dem wir dies im Einklang mit allem Leben tun und erfahren können. Der beste Weg, wie wir das in unserem persönlichen Leben verwirklichen können, ist indem wir so leben, als ob die Erde bereits dieser Garten ist. Nicht ideologisch und aus dem Verstand heraus, sondern aus dem liebevollen Bewusstsein heraus, dass dies auf einer tieferen Ebene bereits stimmt, bereits vollkommene Realität ist. Wir können zum Beispiel beginnen, die tiefere Energie in der Nahrung wahrzunehmen, die wir täglich zu uns nehmen. Wir können beginnen, die Energien von Unternehmen genauer wahrzunehmen, von denen wir Produkte kaufen. Wir können uns täglich dafür öffnen, die lebendige Energie in unserem Körper wahrzunehmen – und in der Welt um uns herum. Wir können auch anfangen, uns auf der Fensterbank oder auf unserem Grundstück einen kleinen Garten anzulegen. Ganz egal was wir tun – auf all diese Weisen bringen wir diese neuen Qualitäten auch nach und nach in unsere Umwelt mit ein – zuerst für uns ganz persönlich, dann vielleicht in unsere Familie, und schließlich auch in unser weiteres Umfeld, in die Stadt, in die Region in der wir leben. So kann auf diese Weise unser neuer „Garten Erde“ (Eden) ganz allmählich und natürlich entstehen, von jedem einzelnen Menschen ausgehend, der beginnt, sich für eine neue Art von Bewusstsein zu öffnen. |




Wie ihr vielleicht bemerkt habt, fließt nun verstärkt das Thema „Erde“ mit in unsere Arbeit hinein – in die monatlichen Begegnungen, in unsere Texte, in die Seminare. Das ist mehr als angemessen, es gibt geradezu eine Dringlichkeit für dieses Thema - da wir gerade seit Beginn dieses Jahres 2011 spüren können, dass die Erde ihren „Motor des Wandels“ nun wirklich angeworfen hat, und sich kraftvoll in Richtung neue Zeit und Aufstieg bewegt.











