Die Welt wandelt sich

Ein Blog zur neuen Zeit


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Die Form wandelt sich - Spirit bleibt PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Freitag, 12. März 2010

Neulich, als ich meinen „Über Mich“-Text für unsere Seite neu verfasst habe, habe ich darüber nachgedacht, von wie vielen (spirituellen) Lehrern ich mich in meinem Leben schon habe inspirieren lassen. Und wie jedes Mal der jeweilige Lehrer oder das jeweilige System genau zur richtigen Zeit da war, um mich auf meinem Weg weiterzubringen, wie aber auch jedes Mal wieder der Zeitpunkt kam, wo ich gemerkt habe, dass es an der Zeit war, weiterzugehen.

So habe ich mich zum Beispiel mal eine Zeitlang sehr intensiv mit der Makrobiotik beschäftigt, und mit der dahinterstehenden Philosophie, dass alles im Leben auf der Balance zwischen Yin und Yang beruht, und dass unsere Nahrung, die wir zu uns nehmen, das Hauptwerkzeug ist, wie wir diese Balance steuern können – und z.B. wieder ins körperliche Gleichgewicht gelangen können, falls uns dieses zeitweilig abhanden gekommen sein sollte.

Und wie alles, was ich mache, habe ich auch das sehr gründlich und leidenschaftlich gemacht, habe makrobiotisch gegessen, habe spirituelle Bücher studiert und war sehr gewissenhaft dabei. Ich war wahrscheinlich einer der makrobiotischsten Makrobioten, die es in jener Zeit gab.  ;-) Und trotzdem habe ich irgendwann gemerkt: Das kann nicht alles sein. Nicht die Nahrung entscheidet über unsere Balance, sondern es ist das Bewusstsein, mit dem wir leben (und, nebenbei bemerkt, auch das Bewusstsein, mit dem wir unsere Nahrung zu uns nehmen).

Wenn ich nun auf all diese Lehrer und Lehren zurückblicke, und wenn ich daran denke, wie ich immer wieder irgendwann die jeweilige Lehre als „zu kurz gegriffen“ und nicht umfassend genug wahrgenommen habe, so kann ich aber sagen, dass es immer eine Sache gibt, die mich auch heute noch genauso inspiriert, wie damals: Und das ist der Spirit, mit dem die jeweiligen Leute ihre Erkenntnisse gelebt haben, die Leidenschaft, mit der sie immer wieder versucht haben, das Beste, was ihnen an Klarheit und Erkenntnis möglich war, herauszuarbeiten und an andere weiterzugeben.

Und genau das versuche ich selbst natürlich auch, und es ist im Grunde letztendlich das, was jeder Mensch einfach nur tun kann: Immer das Beste zu leben und zum Ausdruck zu bringen, was einem zum jeweiligen Zeitpunkt möglich ist. Und das kann morgen schon wieder ganz anders aussehen, denn die Entwicklung geht immer weiter. Das ist das Spannende am Leben.

So sehr sich die äußeren Formen aber auch immer wieder wandeln - was letztendlich bleibt, ist der Spirit. Deshalb habe ich auch für meinen „Über Mich“-Text das Motto gewählt: Die Form wandelt sich, Spirit bleibt.

Dieser Spirit ist die Kraft, die sich immer wieder neu ausdrückt und immer wieder zu einer neuen Klarheit und Entwicklungsstufe finden will. Und das ist eine schöne Einladung an uns alle, immer liebevoll auf all das zurückzublicken, was wir in unserem Leben schon gemacht haben – denn es war unser eigener Spirit, der uns dort hineingeführt hat, damit wir uns weiter entwickeln und unsere Erfahrungen machen konnten. Und es war unser Spirit, der uns auch wieder weitergeführt hat.

 
Ein weiterer Artikel über Bildungsfreiheit PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Dienstag, 09. März 2010

Über Bildungsfreiheit und Homeschooling/Freilernen wird mehr und mehr geschrieben, und es gibt phantasievolle Aktionen, wie die Kranichaktion, auf die ich vor kurzem hingewiesen habe.

Nun gab es auch in der Onlineausgabe der FAZ einen Artikel über dieses Thema, was ich positiv finde, da diese Zeitung ja im allgemeinen als eher konservativ gilt.

"Umso erstaunlicher, mit welcher Vehemenz die Pflicht zum Schulbesuch in Deutschland vom Staat verteidigt wird. (...) In anderen Ländern kennt man, mit Ausnahme von Bulgarien, eine derart rigorose Fokussierung auf kollektives Lernen jedenfalls nicht; die mit Sanktionen belegte Verpflichtung zum Schulbesuch wurde denn auch von den ehemaligen Staaten des Warschauer Pakts zusammen mit dem Totalitarismus geflissentlich entsorgt."

Dass dieses Thema immer mehr ins Gespräch kommt ist sehr gut, denn der Wunsch danach, frei entscheiden zu können wie die eigenen Kinder aufwachsen und was für sie am förderlichsten ist, ist ebenfalls ein Ausdruck dafür, dass wir wieder mehr beginnen, unserer eigenen Intuition und unserem eigenen natürlichen Wissen zu vertrauen, anstatt dem, was "gesagt wird" - und letztendlich auch in diesem Bereich wieder den Weg der Seele zu gehen.

Denn der Weg der Seele ist der Weg des natürlichen Wachstums und der natürlichen Entfaltung, und je mehr Räume wir auch für unsere Kinder schaffen, wo in einer starken und unterstützenden Umgebung ein solches Wachstum stattfinden kann, desto besser.

 
Über mich PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 08. März 2010

Ich habe einen neuen "Über mich"-Text für unsere Seite geschrieben.
Schaut mal rein...

 
Negative Emotionen - und was *eigentlich* entstehen möchte PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Samstag, 06. März 2010

Zu meinem Beitrag über den Zweifel habe ich eine Rückmeldung erhalten, dass es gut sei, zu wissen, dass „Zweifel“ an sich nichts Schlechtes ist, sondern einfach nur ein Zeichen für Veränderung. Ich möchte deshalb hier noch ein bisschen mehr darauf eingehen, denn das scheint mir ein wichtiges Thema zu sein.

Viele von uns auf dem spirituellen Weg (welches letztendlich der Weg der Bewusstwerdung in allen Lebensbereichen ist) haben die Fähigkeit erworben, sich selbst und ihre inneren Abläufe und Emotionen sehr genau zu beobachten. Während das natürlich sehr hilfreich sein kann, kann es gleichzeitig auch zu einem Hindernis werden, nämlich wenn wir es gegen uns selbst verwenden, durch Angst oder Selbstverurteilung. So verurteilen wir uns oft selbst für unsere negativen Emotionen, ohne wahrzunehmen, dass diese nur ein Hinweis auf tiefere, energetische Vorgänge sind.

Alle negativen Emotionen sind letztendlich Reaktionen auf Veränderung. Teile in uns haben Angst vor Veränderung, die geschehen möchte, und reagieren darauf. Wenn man also eine unangenehme Emotion fühlt, heißt das nicht, dass man irgendetwas falsch gemacht hat oder sich auf dem falschen Weg befindet. Es ist einfach ein Zeichen dafür, dass sich etwas in uns weiterentwickeln und auf eine neue Ebene begeben möchte.

Wenn beispielsweise jemand uns gegenüber eine abfällige Bemerkung macht, und wir darauf mit Wut reagieren, kann diese Wut auf tieferer Ebene einfach nur ein Hinweis darauf sein, dass eine neue Ebene von Klarheit und Kraft in uns entstehen möchte. Wenn uns dies aber in diesem Moment nicht bewusst ist, reagieren wir vielleicht mit Wut auf die Situation, ohne etwas weiteres wahrzunehmen. Die Situation zieht dann vorbei und wir haben nicht viel davon, und beim nächsten Mal reagieren wir vielleicht wieder genau auf derselben Ebene.

Auf eine ähnliche Weise kann zum Beispiel Trauer dafür stehen, dass in uns eine neue Ebene von Loslassen und Neuanfang entstehen möchte – wenn wir dies nicht wahrnehmen und zulassen, kann es sein, dass wir in der negativen Emotion der Trauer steckenbleiben und nicht weitergehen.

So kann man bei jeder möglichen negativen Emotion beginnen wahrzunehmen, welche tiefe, innere Qualität sich denn da eigentlich weiterentwickeln und zutage treten möchte. Und erstaunlicherweise steckt auch wirklich überall etwas Tieferes dahinter. Auf diese Weise kann man beginnen, jede Erfahrung immer mehr als Teil eines ganz grundlegenden und natürlichen göttlichen Wachstumsprozesses wahrzunehmen.

 
Buch der Psalmen - Psalm 93 PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Donnerstag, 04. März 2010

Der amerikanische Schriftsteller und Übersetzer Stephen Mitchell ist bekannt für seine herausragende Fähigkeit, alten spirituellen Texten neues Leben einzuhauchen und ihre Essenz für heutige Leser zugänglich zu machen. So habe ich bereits unter anderem seine hervorragende Übertragung des Tao-Te-Ching ins Englische genießen dürfen (welche auch auf deutsch erschienen ist), sowie seine Neuübersetzung des Buches Hiob - ebenfalls großartig, vor allem auch seine erläuternden Bemerkungen zu den Texten. Stephen Mitchell ist, nebenbei bemerkt, mit Byron Katie verheiratet.

Stephen Mitchell hat 1993 außerdem eine Neu-Übertragung der wichtigsten Psalmen röffentlicht, aus dem Buch der Psalmen im Alten Testament. Diese legt ebenfalls die wunderschöne Essenz dieser alten Texte wieder frei, und hilft uns, sie als das zu verstehen, als was sie ursprünglich gemeint waren - nämlich als Liebeserklärungen an das Göttliche. Und als solche sind sie aktuell wie eh und je. Es sind kraftvolle Texte, von denen man sich insbesondere in unruhigen Zeiten unterstützen lassen kann.

Hier einer der schönsten:

 

- Psalm 93 -

Gott handelt in jedem Augenblick
und erschafft die Welt mit jedem Atemzug.

Er spricht aus dem Zentrum des Universums
in der Stille jenseits der Gedanken.

Mächtiger als das Donnern eines Gewitters
Mächtiger als das Rauschen der See,

ist Gottes Stimme, wenn sie leise spricht
in den Tiefen des lauschenden Herzens.

 
Über Zweifel PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 01. März 2010

Die Energie von Zweifel begegnet uns immer wieder auf unserem spirituellen Weg. Letztendlich ist sie ein inneres Zeichen dafür, dass wir wieder einen Schritt weitergegangen sind, und dass alles in uns - unsere Sichtweisen, unser Bild von der Welt - sich neu anordnen und auf der neuen Ebene zu einer neuen Balance kommen möchten.

Wenn wir allerdings dem Zweifel selbst folgen (und nicht dem, was sich eigentlich entwickeln will, eine neue Klarheit, eine neue Ebene) kann er zu einer destruktiven und lähmenden Energie werden, die jeglichen Fluss ins Stocken bringt. Dann ist es wichtig, sich wieder mit der inneren Kraft zu verbinden und wieder Kontakt zum wirklichen, eigenen Weg aufzunehmen.

Es gibt eine schöne Zen-Geschichte zum Thema Zweifel, die mich immer wieder zum Schmunzeln bringt. Ich habe sie im "tibetischen Buch vom Leben und vom Sterben" von Sogyal Rinpoche gelesen. Diese Geschichte lehrt uns nicht nur etwas über die Wirkung von Zweifel, sondern zeigt uns auch, dass wir nicht so sehr den äußeren Erscheinungsformen folgen sollten, sondern vielmehr unserem inneren Weg.

Es war einmal ein Zen-Meister, der einen Schüler hatte, welcher ein bisschen naiv war und ihn als den verkörperten Buddha ansah. Eines Tages setzte sich der Meister in seinem Haus versehentlich auf eine Nadel. Er schrie auf: "Autsch!" und sprang in die Luft. Der Schüler verlor sofort jedes Vertrauen und lief davon. Er jammerte darüber, wie enttäuscht er war, herauszufinden, dass sein Meister nicht vollständig erleuchtet war. Denn warum würde er sonst auf diese Weise aufspringen und aufschreien? Der Meister war traurig, als er bemerkte, dass sein Schüler davongelaufen war, und sagte: "Der arme Mann. Wenn er nur gewusst hätte, dass in Wahrheit weder ich, noch die Nadel, noch das 'Autsch' wirklich existieren!"

 
Deepak Chopra im Gespräch mit Hans-Peter Dürr PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Samstag, 27. Februar 2010

Im Rahmen der Konferenz "Sages & Scientist" ("Weise & Wissenschaftler"), die dieses Wochenende in Kalifornien stattfindet, spricht Deepak Chopra mit dem deutschen Physiker Hans-Peter Dürr. Dieser ist bekannt durch seine zahlreichen Veröffentlichungen zur Quantentheorie und zur Verbindung zwischen Spiritualität und Wissenschaft in einer neuen Zeit.

Hans-Peter Dürr spricht im Interview über seine persönliche Geschichte, und über die Zeit, in der damals die Quantentheorie entwickelt wurde, von so namhaften Physikern wie Werner Heisenberg und Niels Bohr:

"Werner Heisenberg war gerade mal 23 Jahre alt, als er das entdeckte, was wir heute die 'Quantentheorie' nennen - er war ein junger Mann. Und viele Leute sagen: Es ist gut, wenn man noch sehr jung ist, und wenn man noch nicht so viel über die klassische Physik weiß - um zu solch guten Ideen zu kommen und um etwas Neues herauszufinden."

Das Video gibt es hier. Die weiteren Teile des Gesprächs sind ebenfalls dort auf der Webseite zu finden.

Nachtrag: Auf connection gibt es eine Kurzrezension zu Hans-Peter Dürrs aktuellem Buch "Warum es ums Ganze geht - Neues Denken für eine Welt im Umbruch".

"Es gibt nichts, was durchgängig bewiesen werden kann, nichts Greifbares, sondern alles mündet am Ende in unmittelbares Erleben (...)"

 
Die Realität ist immer vollkommen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Donnerstag, 25. Februar 2010

 

Remember,

reality is always Whole

and always on your side.

Even though fragmentation

can be LOUD,

it's power is limited to

volume.

 

***

 

Denk daran:

Die Realität ist immer vollkommen

und sie ist immer auf deiner Seite.

Obwohl Fragmentierung

LAUT

sein kann,

so ist ihre Kraft doch nur

auf die Lautstärke

beschränkt.

 

Gefunden auf dem Blog von Hiro Boga

***

Hiro Boga bezieht dies auf Erfahrungen von Fragmentierung im Außen - das Leid anderer Menschen, schlimme Ereignisse, über die wir in den Nachrichten lesen, usw. Aber ich finde, es ist ebenso eine hervorragende Erinnerung daran, dass auch unsere ängstlichsten und "dicksten" inneren Anteile (in gewissem Sinne auch ein Ausdruck von "Fragmentierung", diesmal im Innen) nie wirkliche Macht über uns haben können. Sie können nur laut sein, und versuchen, sich bermerkbar zu machen.

Und es liegt dann an uns, ob wir uns von ihren Geschichten überzeugen lassen, wie zum Beispiel: Ich kann das nicht. Ich habe keine besonderen Talente. Ich werde nie einen Partner finden. Alles muss ich selbst machen. Niemand schätzt meine Arbeit. Und so weiter und so weiter.

Je mehr wir uns bewusst werden, dass die einzige Macht unserer Anteile (man kann dazu auch "Prägungen" oder "Konditionierungen" sagen, etwas, dass wir im Verlaufe unser Existenz irgendwann mal für uns übernommen haben) in ihrer Lautstärke und scheinbaren Überzeugungskraft liegt, desto leichter wird es für uns, uns immer wieder zu entscheiden, ihnen mit einer neuen inneren Einstellung gegenüberzutreten: "Ich habe dir so viele Jahre zugehört, aber es ist nun für mich an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren."

Und wenn wir uns dann noch immer wieder erinnern, dass wir dieses Neue sanft angehen lassen können, nicht gewaltvoll, sondern Schritt für Schritt, und dass wir uns in jedem Augenblick von unserer Seele, von Gott in unserem Inneren unterstützen lassen können - dann kann unser persönlicher Weg in der Tat zu einem erfüllenden Weg werden.

 
Über das Märchen von einer Medizin auf wissenschaftlicher Grundlage PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 22. Februar 2010

In diesem lesenswerten Artikel aus der Huffington Post, auf den ich eigentlich schon seit längerem mal hinweisen wollte, schreibt Deepak Chopra (sowie  zwei weitere Autoren) über eines seiner Lieblingsthemen: Die moderne Medizin als ein Glaubenssystem, das wir oft einfach so kritiklos hinnehmen, ohne es wirklich zu hinterfragen:

„The Mythology of Science-based Medicine“ – Dossey, Roy, Chopra

Deepak Chopra und seine Mitautoren erläutern, dass sich die herkömmliche Medizin (Medikamente, Operationen, technische Geräte etc.) gerne als die „einzig wahre“ Medizin darstellt, und alternative Angebote nicht wirklich ernstgenommen werden. Sie sieht sich als die einzige Form von Medizin, deren Methoden wissenschaftlich erprobt und belegt sind – und die Autoren weisen darauf hin, dass sich das mehr und mehr als Mythos entpuppt. Die Methoden der traditionellen Medizin sind bei weitem nicht so wissenschaftlich fundiert, wie sie uns das gerne glauben machen möchte.

Der Artikel verweist auf Studien des „British Medical Journal“, welches 2.500 weit verbreitete, traditionelle Behandlungsmethoden auf ihre Wirksamkeit hin untersuchte. Die Ergebnisse waren erstaunlich:

  • 13 % wurden als nutzbringend eingestuft
  • 23 % sind wahrscheinlich nutzbringend
  • 8 % sind im selben Maße schädlich wie nutzbringend
  • 6 % sind wahrscheinlich nicht nutzbringend
  • 4 % sind wahrscheinlich schädlich oder unwirksam

Das bedeutet, dass für die größte Kategorie (46 %, nämlich der ganze Rest) keine eindeutige Aussage über die Wirksamkeit gemacht werden konnte. Die Autoren erwähnen eine weitere Studie, nach der 38 % der Behandlungsmethoden als positiv eingestuft wurden – die restlichen 62 % stellten sich als schädlich heraus, oder ließen keinen Rückschluss auf Wirksamkeit zu.

Auch wenn man sich z.B. weit verbreitete Operationsmethoden am Herzen ansieht, sind die Ergebnisse ernüchternd: Studien zeigen, dass eine Bypass-Operation die Lebenserwartung eines Patienten nur in 3 % aller Fälle verlängert. Bei der Methode der Angioplastie (Erweiterung von verengten Arterien) liegt diese statistische Rate bei simplen 0 %.

Deepak Chopra setzt sich nachdrücklich für eine ganzheitliche Form von Medizin ein, bei der es in erster Linie darum geht, durch die eigene Lebensweise für den Erhalt der körperlichen Gesundheit zu sorgen und Krankheiten schon im Vorfeld gar nicht erst aufkommen zu lassen: Durch naturnahe Ernährung, Bewegung und nicht zuletzt durch regelmäßige spirituelle Praxis wie z.B. Meditation (Bewusstwerdung, Energien fließen lassen).

Man stelle sich vor: Wenn z.B. in den nächsten 10 Jahren dieselbe Menge von Geld, wie sie für traditionelle Methoden aufgewendet wird, in die Förderung von ganzheitlichen Ansätzen und in die Schaffung von diesbezüglichem Bewusstsein investiert würde, dann würde unsere Welt mit Sicherheit bald anders aussehen.

Im Moment sind es in erster Linie einzelne, engagierte Individuen, die sich für neue Wege in diesem Bereich starkmachen – wie z.B. der britische Koch Jamie Oliver, der sich in einem erfolgreichen Projekt für gesünderes Mittagessen in englischen Ganztagsschulen einsetzt. Schön wäre es, wenn solche Impulse auch mal irgendwann direkt von der politischen Seite ausgehen würden.

 
Shivas Baum PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Freitag, 19. Februar 2010

Heute ist mir beim Aufräumen ein wunderschönes Bild in die Hände gefallen. Es ist ein Foto, das ich während einer unserer Reisen auf die Südsee-Insel Kauai gemacht habe, beim Besuch des dortigen Hindutempels.

Dieser Tempel, oder vielmehr das Kloster mit den Tempelanlagen, liegt im Osten der Insel, wenn man ein bisschen ins Inland fährt, wo bereits die Berge mit den tropischen Wäldern beginnen. Das Bild zeigt eine Statue des Gottes Shiva, welche der ursprüngliche Guru, der Gründer des Klosters, nach einer spirituellen Vision dort errichtete. Unsere Führerin durch die Tempelanlagen erzählte uns die Geschichte, dass der Baum hinter der Figur dann in den folgenden Jahren ganz von alleine auf diese einzigartige Weise gewachsen sei, inspiriert durch die spirituelle Energie der Statue. Die Form des Baumes sei ein Symbol für Erleuchtung und für die Verbindung unseres Bewusstseins mit dem Universum.

Ich habe nun jedenfalls einen schönen Rahmen für dieses Bild gefunden und werde es in unser Wohnzimmer hängen.

Vor 15 Jahren haben die Mönche dort mit dem Bau eines neuen Tempels begonnen, welcher nach seiner Fertigstellung der eigentliche, zentrale Tempel der Anlage sein wird. Dieser wird mit einfachen Handwerkzeugen aus weißem Granit gemeißelt und erbaut, in jahrelanger hingebungsvoller Arbeit. In das Zentrum des Tempels wird ein über 300 kg schwerer Kristall eingelassen werden, der zurzeit noch im vorläufigen Tempel steht.

Es ist eine wunderschöne Energie die dort zu fühlen ist, wenn man sich bewusst wird, wie dort Jahr für Jahr in geduldiger Arbeit dieser Tempel erbaut wird, Stück für Stück. Und irgendwann ist er dann fertig, und er wird etwas ganz Besonderes ausstrahlen – was man vielleicht am ehesten mit Hingabe umschreiben kann. Auch ein schönes, weiteres Sinnbild dafür, was Lea gestern über den Weg der kleinen Schritte geschrieben hat.

Hier ein paar Bilder (nach Klick auf den "Weiterlesen"-Link):

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Die Suche nach dem Einen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Donnerstag, 18. Februar 2010

Menschen streben in jedem Augenblick im Grunde nur nach ganz einfachen Dingen: Nach Sicherheit und Geborgenheit, was letztlich eine Umschreibung für das Göttliche ist, das wir in uns selbst wieder finden können. Auf diesem Weg kann es allerdings zu vielerlei Missverständnissen kommen, und damit zu Unstimmigkeit und Angst.

Der Sufi-Mystiker Rumi erzählt eine schöne symbolische Geschichte dazu:

Ein Mann schenkte vier Männern ein Geldstück. Diese vier waren ein Grieche, ein Perser, ein Türke und ein Araber. Schon bald entbrannte ein Streit darüber, was sich die vier denn von dem Geld kaufen wollten. Der Perser sagte: "Wir kaufen uns Onghud!" "Nein", sagte der Araber, "wir kaufen Ainab." Der Türke verlangte Üzüm, während der Grieche darauf bestand, Istafili zu kaufen.

Ein anderer Mann auf der Straße hörte den Streit, ging hinüber zum Obstverkäufer und kaufte für die vier Männer Trauben. Alle waren zufrieden, denn Trauben heißen auf Persisch Onghud, auf arabisch Ainab, auf Türkisch Üzüm und auf Griechisch Istafili.

 
James Bach über Bildungsfreiheit PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Mittwoch, 17. Februar 2010

Ein lesenswertes Interview mit dem amerikanischen Softwareentwickler James Bach zum Thema Schule und Bildungsfreiheit gibt es in der Süddeutschen Zeitung.

"Der Amerikaner James Bach war leitender Manager bei Apple, ist erfolgreicher Softwareentwickler und Autor - ohne Schulabschluss. Er ist überzeugt davon, dass Unschooling für Kinder das Beste ist - und rät jedem, der keine Lust auf Schule hat, sie einfach abzubrechen. In Interview erklärt er, warum Schule schadet und was im Berufsleben wirklich zählt."

Zur Schulpflicht in Deutschland findet er klare Worte:

"Das finde ich kurios. Deutschland glaubt, Kinder müssten offizielle Schulen besuchen, um gute Bürger zu werden. Das ist ein Widerspruch. Wie kann ich die Meinung von Bürgern, die zwangserzogen wurden, als freie Meinung ansehen? Die deutschen Bürger sind das Produkt von Sklaverei. Deutsche Politiker sagen, die Schulpflicht ist richtig. Das tun sie nur, weil ihnen diese Idee eingetrichtert wurde, während sie selbst jahrelang gezwungen waren, in Klassenzimmern zu sitzen. Ich glaube, dass nur eine freie Erziehung auch eine freie Meinungsbildung möglich macht."

Die nette Pointe dabei: James Bach ist ein Sohn des Autors Richard Bach, Verfasser so erfolgreicher, spiritueller (im besten Sinne) Bücher wie "Die Möwe Jonathan" und "Brücke über die Zeit". Offenes Bewusstsein und Selbstbewusstsein scheinen sich also weiterzuvererben. ;-)

 
Ein Valentinsgruß für die Entwickler freier Software PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Sonntag, 14. Februar 2010

Eine schöne Aktion zum heutigen Valentinstag!  ;-) Die FSFE ("Free Software Foundation Europe" - "Stiftung für freie Software, Europa") ruft dazu auf, Entwicklern freier Software einen kleinen Dankesgruß zukommen zu lassen - sei es in Form einer netten Email, einer Umarmung (wenn man einen persönlich kennt ;-)) oder finanzieller Unterstützung. Zur Kampagnenseite geht es hier.

Wer ist nicht schon einmal mit freier Software in Kontakt gekommen oder hat sie für sich genutzt? So laufen zum Beispiel die meisten Blogs auf der Basis von Wordpress - eine freie Software. Und auch unsere Webseite und unsere Angebote würden ohne freie Software nicht funktionieren - www.eelea.de läuft auf Joomla, unser Shop läuft auf osCommerce. Beides frei verfügbare Anwendungen unabhängiger Softwareentwickler.

Programmierer freier Software leisten einen enormen Beitrag dafür, dass all die Möglichkeiten des Internet für alle Menschen nutzbar sind, ohne finanzielle Barrieren. Dieser Beitrag kann kaum hoch genug eingeschätzt werden, für die Unterstützung von Offenheit und Entfaltung des Bewusstseins in unserer Gesellschaft.

( via )

 
Rede des chinesischen Bürgerrechtlers Liu Xiaobo PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Sonntag, 14. Februar 2010

Bewegende Rede des chinesischen Bürgerrechtlers Liu Xiaobo, der vor kurzem wegen des 'Vergehens der freien Meinungsäußerung' in China zu 11 Jahren Haft verurteilt wurde - ein Artikel auf Zeit-Online.

"Ich habe keine Feinde. Weder die Polizisten, die mich überwacht, gefangen genommen und verhört haben, noch die Staatsanwälte, die mich angeklagt, noch die Richter, die mich verurteilt haben, sind meine Feinde. Ich akzeptiere eure Überwachung, euren Arrest, eure Urteile nicht, aber ich respektiere euren Beruf und eure Persönlichkeiten."

China geht seinen Weg in die Öffnung langsam, aber ich habe das Gefühl, dass sich der Wandel auch in diesem Land nicht aufhalten lassen wird. Die kommunistische Regierung dort versucht, den Anschluss an die Welt zu finden, über äußerliche Dinge wie die Wirtschaft oder die Gastgeberschaft bei der letzten Olympiade. Aber genau dadurch öffnet sie sich gleichzeitig auch (unbewusst) für Energien, die letztlich das überkommene und alte Machtsystem unterhöhlen und auflösen werden.

Das kann dann auch ganz plötzlich und schnell gehen, wenn die Zeit dafür reif ist. China, dieses riesige und kulturell so reiche Land mit seiner mehr als 3000-jährigen Geschichte, war dafür bekannt, ein ausgeprägtes Bewusstsein für Balance und Harmonie zu haben. Wenn in der Vergangenheit eine Kaiserdynastie nicht mehr gewährleisten konnte, dass die "Harmonie zwischen Himmel und Erde" aufrechterhalten bleibt, wurde sie durch eine neue abgelöst. Die Dinge, die wir momentan in China beobachten können, die Öffnung, die trotz aller negativer Nachrichten geschieht, sind meinem Gefühl nach Vorboten dafür, dass wieder einmal ein solcher Wandel in jenem Land bevorstehen könnte.

 
Die Natur des Tao PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Samstag, 13. Februar 2010

Wenn ein offener Mensch vom Tao hört,
beginnt er sofort, es zu verkörpern.
Wenn ein durchschnittlicher Mensch vom Tao hört,
so glaubt er halb daran, und halb zweifelt er.
Wenn ein ignoranter Mensch vom Tao hört,
dann lacht er laut heraus.
Würde er nicht lachen,
würde es sich nicht um das Tao handeln.

Aus diesem Grund heißt es auch:
Der Weg ins Licht scheint durch die Dunkelheit zu führen,
der Weg nach vorne scheint zurück zu führen,
der direkte Pfad scheint lang zu sein.
Wahrhaftige Kraft scheint schwach,
wahrhaftige Reinheit scheint befleckt,
wahre Standhaftigkeit scheint wechselhaft,
wahre Klarheit scheint obskur.
Die größte Kunst scheint primitiv,
die größte Liebe scheint gleichgültig,
die größte Weisheit scheint kindisch.

Das Tao ist nirgendwo zu finden.
Und doch nährt und vervollständigt es alle Dinge.

Tao Te Ching, Abschnitt 41

 
Kraniche falten für die Bildungsfreiheit PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Donnerstag, 11. Februar 2010

Wie bereits andere Webseiten möchte auch ich gerne noch auf diese, wie ich finde, wunderschöne Aktion hinweisen, die von Anja Krohmer ins Leben gerufen wurde:

"Bildungsfreiheit für Deutschland - mehr als 1000 Kraniche für die Bundeskanzlerin"

Es geht darum, mehrere tausend gefaltete Origami-Kraniche zu sammeln, die dann wenn möglich am 4. März der Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich überreicht werden sollen. Die Papierkraniche sollen ein Symbol für die nachdrückliche Forderung nach Bildungsfreiheit sein, die viele Menschen in Deutschland verwirklicht sehen möchten.

"In Japan ist der Kranich ein Symbol der Langlebigkeit. Nach alter japanischer Legende bekommt derjenige, der 1000 Origami-Kraniche faltet von den Göttern einen Wunsch erfüllt."

Weitere Informationen gibt es auf www.1000kraniche.info

 
Das Vater-Unser PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 08. Februar 2010

In der letzten Zeit weiß ich alte spirituelle Traditionen wieder auf neue Art zu schätzen, zum Beispiel das wundervolle Gebet des Vater-Unser. Es ist ein sehr kraftvolles Gebet mit großer, spiritueller Transformationskraft, auf die man sich einlassen und von der man sich unterstützen lassen kann.

Das Vater-Unser ist ein Gebet, das direkt von Jeshua stammt, und das er seinen Freunden nahelegte, auf die an ihn gerichtete Frage hin, "wie sie denn am besten beten sollten". Es gibt inzwischen einige schöne Bücher, die sich damit beschäftigen, die eigentliche Essenz des Vater-Unser wieder hervorzuholen und zugänglich zu machen, wie "Das Vaterunser: Meditationen und Körperübungen zum kosmischen Jesusgebet" von Neil Douglas-Klotz. Hier wird zum Beispiel erläutert, dass das ursprüngliche aramäische Wort abwûn (für "Vater") von seiner Wurzel her ungeschlechtlich ist, also weder männlich noch weiblich, bzw. beides. Weiterhin empfehlenswert finde ich von Kathleen McGowan "Vater unser: Deine Schatzkarte zu Gott", das bisher nur auf englisch erschienen ist, aber wohl in absehbarer Zeit auch auf deutsch erscheinen soll, wie auf amazon zu lesen ist.

So schön die verschiedenen Neu-Übersetzungen aus den Ursprachen auch sind - ich persönlich bin trotzdem eigentlich vollkommen zufrieden mit der traditionellen Version, wie sie beispielsweise in der Lutherbibel zu finden ist. Ich finde sie sehr kraftvoll und auf den Punkt gebracht. Hilfreich ist es natürlich, wenn man ein Gefühl dafür findet, welches die eigentliche spirituelle Botschaft der einzelnen Sätze ist.

Die einzige Änderungen, die ich für mich beim Vater-Unser mache, ist die, dass ich die "Bitten" bzw. "Gesuche" ("...führe uns nicht in Versuchung", etc.) in definitive Aussagen abwandele: "Du führst uns nicht in Versuchung." Denn Gott muss nicht zu irgendetwas überredet werden. Das Vater-Unser ist nach meinem Verständnis ein Hilfsmittel, sich mit der eigentlichen Natur Gottes wieder in Verbindung zu setzen und diese wahrzunehmen, und diese Aussagen sind demzufolge beschreibende und bestätigende Aussagen.

Hier also mein ganz persönliches Vater Unser (und meine Gedanken dazu):

Vater unser im Himmel
("Himmel" ist das, was sich jenseits der Welt der Erscheinungen befindet, die Quelle oder Essenz. Und mit "Vater" soll kein Geschlecht festgelegt werden. Es entsprach einfach dem damaligen Verständnis, und Jeshua nannte Gott auch liebevoll "Abba", was soviel wie "Papa" bedeutet.)

Geheiligt werde dein Name
("Geheiligt" = rein, frei von festlegenden Definitionen, im freien Fluss und in der freien Erfahrung)

Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden
(Die Manifestation des Wissens um die wahre Natur der Dinge auch auf der Erde, "Himmel" und "Erde" finden zusammen)

Du gibst uns unser tägliches Brot
(Wir werden nicht durch unsere eigene Anstrengung in unserem täglichen Leben versorgt, sondern durch das Göttliche, durch die Liebe unserer Seele)

Du vergibst uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldigern vergeben
(Für Gott existiert keine Schuld. Wer ein Gefühl von Schuld vor das Göttliche bringt, wird immer erfahren, dass alle Schuld vergeben ist. Und für die Menschen, denen wir selbst etwas nachtragen - dort liegt es in unserer Verantwortung, das loszulassen und heilen zu lassen.)

Du führst uns nicht in Versuchung, sondern erlöst uns von dem Bösen
(Bei und durch Gott gibt es keine Versuchung. Wer die wahre Quelle wieder fühlt, wird durch diese nicht zu Handlungen geleitet, die sich gegen das Leben oder gegen einen selbst richten.)

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
(Aller Wahrscheinlichkeit nach eine von späteren Autoren hinzugefügte Ehrbezeugung für das Göttliche. Aber dennoch sehr schön und kraftvoll.)

Das Vater-Unser war auch das zentrale Gebet der spirituellen Bewegung der Katharer in Südfrankfreich ("Okzitanien") und Südeuropa, von denen gesagt wird, dass sie sich aus der spirituellen Traditon von Maria Magdalena herleiteten. Bei den Gottesdiensten der Katharer, die nicht in Kirchen stattfanden sondern jeweils zuhause bei den einzelnen Gemeindemitgliedern, stand meist das Vater-Unser und seine Bedeutung im Mittelpunkt. Die Katharer florierten mehrere hundert Jahre in jener Region, bis sie dann von der Kirche in Rom in den berüchtigten Katharer-Kreuzzügen gewaltvoll unterdrückt wurden und in den Untergrund gehen mussten.

Aber auch die Tradition der Katharer beginnt in der heutigen Zeit wieder mehr ins Bewusstsein zu kommen, und auch ihr spiritueller Reichtum wird wieder zugänglich, wie man an zahlreichen Publikationen zum Thema sieht.

 
So arbeiten Nachrichtenreporter PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 08. Februar 2010

Einen schönen Blog-Artikel darüber, wie Nachrichtensendungen es schaffen, mit völlig belanglosen Inhalten dem Zuschauer das Gefühl zu vermitteln, dass er sich "informiert" fühlt, gibt es auf dem Blog Yucca-Tree. :-)

 
Weisheit aus einem Kung-Fu-Film ;-) PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Donnerstag, 04. Februar 2010

Lerne die Form, aber strebe nach dem Formlosen.

Lausche dem Geräuschlosen.

Lerne alles, dann vergiss alles wieder.

***

Benenne es nicht, denn es ist wie Wasser.

Nichts ist weicher als Wasser, aber dennoch ist Wasser stärker als Stein.

Es kämpft nicht.

Es fließt um sein Gegenüber herum.

***

Das Formlose, das Namenlose - der wahre Meister wohnt darinnen.

Nur du kannst ihn befreien.

 

Aus: "Forbidden Kingdom" - 2008, mit Jackie Chan und Jet Li

 
Interview mit Dagmar Neubronner PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Dienstag, 02. Februar 2010

Ein sehr aussagekräftiges Interview mit Dagmar Neubronner zum Thema Homeschooling/Freilernen findet sich in der Zeitschrift "Die Freie Welt".

"Das Recht der Eltern, ihre Kinder zu erziehen und die eigenen Werte an sie weiterzugeben, ist ein sogenanntes Naturrecht, das heißt, es steht vor allem staatlichen Recht und existierte schon immer. Es wird durch Artikel 6 des Grundgesetzes lediglich aufgeführt und benannt, aber nicht neu begründet."

 
Nina Simone - Love me or Leave Me PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Sonntag, 31. Januar 2010

...und da wir weiter unten bereits das Thema Musik hatten: Hier noch ein Video mit der großartigen Nina Simone - eine Live-Aufnahme ihres Songs "Love Me or Leave Me".

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