Die Welt wandelt sich

Ein Blog zur neuen Zeit


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Alles ist Heilung PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Donnerstag, 02. Februar 2012

Eine der gravierendsten Fehlwahrnehmung unserer modernen Medizin der westlichen Welt ist die, dass es so etwas wie „Krankheiten“ gibt, das heißt isolierte Symptome, die uns bedrohen und die irgendwie wieder in den Griff gebracht werden müssen. Diese Sichtweise ist insofern verständlich, dass unsere Kultur sich über die Jahrtausende ihrer Entwicklung hinweg immer weiter von dem Bewusstsein entfernt hat, dass auf der tiefsten Ebene eine Einheit allen Seins existiert, und dass alles mit allem verbunden ist.

Wir Menschen der westlichen Welt empfanden uns infolgedessen immer mehr als isolierte, abgetrennte Wesen, die in einer Welt der zufälligen Ereignisse und Schicksalsschläge versuchen müssen, irgendwie zurechtzukommen. Aus diesem Grund wurde auch alles, was unser Leben beeinträchtigen oder bedrohen konnte, zuallerst einmal ausschließlich als "Feind" wahrgenommen. Die technischen Errungenschaften der Industrialisierung erlaubten uns allgemein, die Natur zu „beherrschen“ und ihr unseren Stempel aufzudrücken. Dass wir dabei die zugrundeliegende Balance in der Natur gar nicht mehr wahrnahmen und uns immer mehr von ihr entfernten, nahmen wir nicht wahr.

Im Grunde zerstörten wir dadurch (und tun es immer noch in vielen Regionen der Erde, auch wenn vielerorts bereits ein Umdenken stattgefunden hat) ohne es zu wissen unsere eigene Lebensgrundlage – wir sägten den Ast ab, auf dem wir sitzen, wie das Sprichwort so passend sagt. Und genau auf demselben Weltbild, auf genau derselben Linie basiert auch unsere moderne Medizin. Der Natur selbst wurde immer weniger vertraut, die Symptome von Krankheiten wurden ausschließlich als „Feinde“ angesehen, die es mit allen zur Verfügung stehenden Mittel zu bekämpfen galt. Und selbst die Wortwahl und die Begriffe gleichen oft denen, die wir aus der Kriegsführung her kennen.

Natürlich ist nichts falsch daran, sich das Bein eingipsen zu lassen, wenn man es gebrochen hat. Genausowenig sind Zahnbehandlungen per se falsch, und Antibiotika können in bestimmten Situationen lebensrettend sein, wenn unser Immunsystem schon so weit geschwächt ist, dass es seine Funktionen nicht mehr aufrechterhalten kann. Wenn Wissenschaft im Einklang mit der spirituellen Ebene handelt, zu unserem Wohle im Gesamtsinn, ist das eine hilfreiche Sache. Durch das Einbeziehen der Seelenebene wird es viel leichter möglich, in bestimmten Situationen die angemessenen Entscheidungen zu treffen. Das können dann natürlich auch Entscheidungen für ganz traditionelle Maßnahmen sein, wenn diese Entscheidung aus der Stimmigkeit heraus erfolgt, im Einklang mit unserem tiefen inneren Gefühl.

Was aber von großem Nachteil ist, ist die dogmatische und angstbesetzte Sichtweise, dass ausschließlich die physikalische Ebene (die Ebene der Bakterien, Viren, Immunkörper, Hormone etc. etc.) von Bedeutung ist, und dass nur auf dieser Ebene eine Lösung herbeigeführt werden kann – meist durch eine Art von medizinischer Kriegsführung. Bereits Einstein hat gesagt, dass ein Problem nicht auf der Ebene gelöst werden kann, auf der es entstanden ist. Und im Bereich der Medizin gilt das mehr als irgendwo sonst. Es ist die tieferliegende Ebene, die wir wieder wahrnehmen müssen, und wenn wir dies tun, werden auch die traditionellen Ansätze sich neu einfügen und ihren Platz finden – nicht mehr als Mittel des Kampfes, sondern einfach als Hilfsmittel im Dienste unserer Heilung. Nicht mehr als angstvoll-dogmatisches Weltbild, das jede andere Sichtweise ausblendet und ablehnt, sondern als Teil unseres Wissensschatzes, auf den wir zurückgreifen können, wenn es angemessen ist.

Von großem Wert ist es, wenn wir verstehen, dass es so etwas wie „Krankheiten“ eigentlich gar nicht gibt – zumindest nicht in dem Sinne, wie wir es bisher meistens verstanden haben. Jedes Symptom ist letztendlich immer nur der Versuch des Lebens selbst, wieder in die Balance zu kommen. In diesem Sinne ist alles Heilung. Alles entsteht aus dem Streben einer jeden Energie nach Ausgleich, nach Gleichgewicht, es ist ein ganz natürlicher Prozess des allem zugrundeliegenden lebendigen Energiestroms. Und wenn unser inneres System verkrampft, zusammengezogen und mit Giftstoffen belastet ist, dann findet das Leben aufgrund dieser Enge manchmal keinen anderen Weg, als den über Krankheitssymptome, die dann unter Umständen auch für das Überleben unseres Körpers bedrohlich sein können. Aber je mehr wir uns dafür öffnen können, diese Heilung, die geschehen möchte, bereits auf energetischer Ebene einfach zuzulassen, desto offener wird unser System, und desto leichter und unkritischer wird es auch für unseren Körper.

Es gibt also immer zwei Ebenen, auf denen wir mit Krankheitssymptomen umgehen können. Beide sind wichtig. Zum einen können wir alles Nötige tun, um unseren Körper auf der physischen Ebene zu unterstützen. Dies kann durchaus auch mit Mitteln der herkömmlichen Medizin geschehen, wenn das angemessen ist. Und wir können zum anderen beginnen, unsere Symptome als einen Wegweiser dafür zu nutzen, ein tieferes Gefühl für die tieferliegende energetische Ebene zu gewinnen. Das Weiche Atmen, die Form der meditativen Entspannung, die wir in unserer Arbeit gerne einsetzen, kann uns dabei unterstützen und uns Schritt für Schritt zu einem größeren Gewahrsein dessen führen, was da eigentlich auf tieferer Ebene in uns wieder in die Balance kommen möchte.

Das ist die spirituelle Ebene, die Ebene, die der klassischen Medizin fast vollständig fehlt. Und wir brauchen uns nicht zu entscheiden, wie ich oben bereits angedeutet habe, ob wir nun ausschließlich der medizinischen Ebene oder aussschließlich der spirituellen Ebene folgen möchten. Alles, was zum Dogma wird, unterstützt uns nicht, und wir können alle Dogmen hinter uns lassen, egal welcher Seite sie angehören. Aber wir können beginnen, die spirituelle Ebene in uns wieder anzunehmen, und aus dieser Ebene heraus unsere Entscheidungen zu treffen. Dadurch gewinnen einen verlässlichen Wegweiser, einen inneren Führer auf unserem Weg, der uns bei allen Schritten unseres äußeren Weges begleiten kann, und der uns hilft, uns bei kritischen Entscheidungen, wie wir ihnen im gesundheitlichen Bereich ja oft gegenüberstehen, nicht in der Angst zu verstricken (auch nicht in der Angst der Ärzte, die ja oft ebenfalls mit ins Spiel kommt), sondern uns von der Liebe in uns leiten zu lassen, die uns immer ins Leben führen möchte, und nie vom Leben weg.

 
"Keiner liebt mich so wie ich" - Herbert Grönemeyer PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Dienstag, 31. Januar 2012

Zum Schmunzeln gebracht hat mich neulich dieses Lied von Herbert Grönemeyer, das ich auf YouTube gefunden habe. Es ist eine Live-Aufnahme eines Songs aus seinem aktuellen Album "Schiffsverkehr". Da der Text teilweise schwer zu verstehen ist (nicht wegen Herbert Grönemeyer, sondern weil es ein Live-Mitschnitt ist ;-)) hier auch noch ein Link zum Text auf Herbert Grönemeyers Webseite.

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Ich verfolge Herberts Karriere nicht im Einzelnen, aber ich finde, er hat eine immer ruhigere, entspannte und wärmere Ausstrahlung, sehr angenehm.

 
News zum Montag - OccupyMe! PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 30. Januar 2012

Und hier wieder Inspirierendes aus den Weiten des Internet:

Heute mal wieder kurz und bündig. Es gibt nun einen ersten, deutschsprachigen Film über die junge Occupy-Bewegung hierzulande - OccupyMe! von Ilona Koglin und Marek Rohde. Ein abendfüllender Film sozusagen, 1 Stunde und 19 Minuten, schön gemacht, sehr sympathisch und einen sehr persönlichen Einblick gebend.

Die Occupy-Bewegung ist ja erst im Sommer letzten Jahres entstanden - mit "Occupy Wallstreet" machte sie zum ersten Mal Schlagzeilen, durch ihre ausdauernden Demonstrationen vor der New Yorker Börse. Inzwischen ist daraus eine weltweite, dezentrale, aber von einem gemeinsamen Spirit geleitete Bewegung geworden. Jahreszeitenbedingt ist es gerade ein klein bisschen ruhiger um Occupy, aber es gibt in den wichtigen großen Städten nach wie vor die Tapferen, die auch über die kalte Winterzeit hinweg die Camps aufrechterhalten. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es ab dem Frühjahr weitergeht.

Infos zum Film gibt es hier auf der Webseite "Für eine bessere Welt". Zum anschauen des Filmes einfach unten klicken.

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Einen schönen Wochenbeginn euch allen!

 
Der Weg zum Schöpfersein PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Samstag, 28. Januar 2012

Der vollständige Titel dieses Beitrages müsste eigentlich lauten: Der Weg zum Schöpfersein führt über die Transformation der Dunkelheit. Was ist diese „Dunkelheit“, die da transformiert werden möchte? Die Dunkelheit sind all die Aspekte in uns, die wir noch innerlich ablehen, die wir noch nicht wieder in unser Herz aufgenommen und integriert haben, die in uns noch irgendwo ihr getrenntes Eigenleben führen und unser Leben mitbestimmen – meist nicht zu unserem Besten, da eben noch nicht integriert und daher nicht in harmonischem Einklang mit unserem Gesamtsystem. Das können Ängste sein, die immer wieder aufkommen, das Gefühl, nicht gut genug zu sein, der Hang, sich selbst zu verurteilen, innere Blockaden, alte innere Verletzungen, die immer wieder auftauchen. Aber es können auch tiefe, persönliche Fähigkeiten und innerer Reichtum sein, die wir irgendwann mal in uns abgelehnt haben, und die nun ebenfalls danach streben, wieder in unser Leben zu kommen.

Wir, alle Menschen, die gerade dabei sind zu erwachen, haben uns entschieden, in den kommenden Jahren voll und ganz in die „5. Dimension“ zu gehen – und das ist nichts anderes als ein Sinnbild dafür, dass wir die alte Welt des Gegeneinander, der Dualität und des Kampfes hinter uns lassen, und ganz und gar zu Schöpfern werden - zu Schöpfern unserer Realität aus bewusster Intention. Das ist unser Ziel und unsere Bestimmung. Und diese Dynamik betrifft die gesamte Erde. Das, was nun gerade global geschieht, ist der "Aufstieg" der Erde in ein neues Bewusstsein, von dem wir vielerorts hören. Und es ist auch die "Endzeit", von der in vielen alten Überlieferungen die Rede ist. Diese Zeit ist jetzt.

Das heißt, dass wir durch alles Alte hindurchgehen müssen, auf dem Weg zu einem vollständigen Schöpfer. All unsere Ängste, all die Schmerzen, all das, woran wir festgehalten haben – alles kommt im Zuge dieser Umwandlung nach oben und möchte sich transformieren. Und je offener wir aus der Leidenschaft unserer Seele heraus für neue Potenziale sind, je bewusster wir uns für unser Schöpfersein öffnen, desto tiefergehend möchte sich in unserem Inneren eine heilende Transformation ereignen. Das ist eine ganz natürliche Gesetzmäßigkeit. Deswegen ist auch nichts verkehrt daran, wenn immer wieder alte Anteile nach oben kommen und sich bemerkbar machen. Wir machen nichts "falsch", und es gibt auf diesem Weg auch keine "Rückschritte". Es werden einfach Schicht für Schicht all die verschiedenen Ebenen in uns transformiert - eine nach der anderen. Und je mehr wir uns dessen bewusst werden, was da gerade eigentlich geschieht (und vielleicht sogar auch ein bisschen Stolz entwickeln, dass wir diesen mutigen und manchmal auf jeden Fall herausfordernden Weg gehen), desto leichter wird es für uns.

Und letztendlich möchte sich ALLES in uns transformieren und ins Neue gehen. Kein innerer Anteil möchte "zurückgelassen" werden. Und ob wir nun versuchen, diesen Prozess zu vermeiden oder hinauszuzögern, weil wir manche vertrauten Herangehensweisen des alten Bewusstseins noch nicht aufgeben wollen, spielt letztendlich für das Große und Ganze keine Rolle. Es kann dadurch höchstens für uns unangenehmer werden. Denn wer fühlt sich besser: Derjenige, der mutig voranschreitet, die Herausforderungen begrüßt und annimmt – oder derjenige, der nach und nach gegen seinen Willen immer mehr weggenommen bekommt und sich immer mehr in eine Defensivhaltung begibt?

Der immer wieder gerne praktizierte, vergleichende Blick hin zu den sogenannten „normalen“ Menschen führt häufig in die Irre. Denn es ist so: Jemand, der noch unintegrierte Anteile in sich trägt und sich (noch) nicht für sein eigentliches Potenzial, für sein Schöpfersein öffnet, der erlebt auch (noch) keine tiefergehenden Transformationsprozesse. Er lebt einfach noch eine zeitlang in seiner eigenen, vertrauten Welt, bleibt noch ein Weilchen auf seiner "Dunkelheit" sitzen und kann seine alte Persönlichkeitsstruktur noch ein bisschen aufrechterhalten. Aber im Untergrund rumort es schon. Es gibt wohl kaum jemanden, der in seinem Bekanntenkreis nicht ein oder mehrere Personen kennt, die in der jüngsten Vergangenheit nicht schon einmal irgendwann in psychologischer Behandlung waren oder psychische Probleme hatten, welcher Art auch immer. Symptome wie Depressionen, Angstzustände, Burnout häufen sich immens, und alle (in der alten Welt) fragen sich, warum das so ist. All diese Symptome sind nichts anderes als Hinweise darauf, dass sich in der Tiefe eine grundlegende Veränderung und Neuausrichtung vollziehen möchte.

Es ist eigentlich ganz einfach. Die Welt bewegt sich unaufhaltsam in Richtung Neues Bewusstsein, und der Sog hin zu einer grundlegenden Transformation all der Dunkelheit auf unserer Erde wird stärker und stärker. Jede Energie strebt nach Balance, Integration und Ausgleich - im Großen wie im Kleinen. Bald wird sich niemand mehr dem entziehen geschweige denn davor verstecken können. Und das ist letztendlich gut so. Denn nur so kann auf unserer Erde eine Kultur entstehen, die das Leben wirklich achtet, die im natürlichen Einklang mit dem Leben steht, die auf der Grundlage basiert, dass im tiefsten Grund alles Leben eins ist.

Es hat seinen guten Grund, dass wir zu Anfang dieses Jahres neue Angebote in unser Programm aufgenommen haben. Denn das Jahr 2012 lädt uns wie noch kein anderes Jahr zuvor ein, in unser Schöpfersein zu gehen. In unserer neuen Seminarreihe „Die Schöpferwerkstatt“ werden wir uns auf tiefgehender Ebene damit befassen: Wie können wir uns innerlich aufrichten, all den uns unterstützenden Energien vertrauen und den Weg in unser wahrhaftiges Schöpfersein gehen, zu dem wir bestimmt sind? Was ist zu erwarten? Wie können wir die dazugehörige Transformation unserer eigenen Dunkelheit zu einer heilenden, bereichernden und ermächtigenden Erfahrung werden lassen? Wie können wir selbst zum Kapitän unseres Lebens werden, zum Surfer auf den Wellen des Wandels, anstatt uns vom Leben erst zu unserem Heilungsprozess zwingen lassen zu müssen?

Und in den neuen, dreiteiligen Schöpfersitzungen können Lea und ich dann mit euch auf ganz persönlicher Ebene daran arbeiten, euch kraftvoll für neue Potenziale zu öffnen, den damit zusammenhängenden Heilungs- und Transformationsprozess zu begrüßen und einzuladen, und auf tiefer Ebene zu begreifen, wie Schöpfersein wirklich funktioniert.

Schon Jeshua (Jesus) sagte, „dies alles, was ich getan habe, werdet ihr auch tun, und noch viel mehr“. Damit hat er uns einen Vorgeschmack davon gegeben, was jetzt zu Beginn einer neuen Zeit für uns möglich werden kann. Wir freuen uns darauf, all dies mit euch gemeinsam zu entdecken!

 
Aurora Borealis - Energien des kürzlichen Sonnensturms PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Freitag, 27. Januar 2012

Eine Teilnehmerin unseres Onlineworkshops "Das Wohnzimmer" hat auf dieses wunderschöne Video hingewiesen (danke, Regina!) - Aufnahmen des "Nordlicht" genannten Phänomens, das in den Polarregionen durch die elektromagnetische Strahlung der Sonne entsteht. Und der große "Sonnensturm" der vergangenen Tage (der stärkste seit 2005) hat ganz besonders schöne Farben und Formen an den Himmel gezaubert.

Ich finde es sehr bewegend, diese Aufnahmen anzuschauen - vor allem mit "feinstofflichen Augen". Die Sonne steht hier in unserem Sonnensystem stellvertretend für die Energie der Quelle, der Essenz, Gottes. Und die neuen Energien, die über dieses energetische Portal während der letzten Tage auf unsere Erde gekommen sind, werden hier auf geradezu plastische Weise sichtbar und erfahrbar, finde ich.

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P.S.: Habt ihr euch im Übrigen schon einmal die wunderschöne Form angesehen (Link hier), die der Sonnenwind (die elektromagnetische Strahlung der Sonne) im Zusammenspiel mit dem Magnetfeld unserer Erde erzeugt? Sie sieht aus wie eine menschliche Gestalt - bzw. ein wunderschönes Engelwesen. Auf symbolischer Ebene weist das darauf hin, dass Gott (die Sonne) beim Zusammentreffen mit der irdischen Energie zum Menschen wird - zu uns.

 
Warum Ideologien nicht zu Heilung führen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Donnerstag, 26. Januar 2012

Neulich stieß ich auf eine interessante Nachricht, die ich gerne mit euch teilen möchte. Viele von euch kennen ja bereits Victoria Boutenko und ihre grünen Smoothies, die wir immer mal wieder auf unserer Webseite erwähnt und auch vorgestellt haben - wir sind seit ca. 1/2 Jahr begeisterte Trinker dieser leckeren und power-gebenden Grünen Smoothies. Victoria hat mit ihrer Drink-Erfindung einen wundervollen Weg gefunden, viele, viele Menschen zu einer tieferen Verbindung mit den Kräften der Natur zurückzuführen - und viele Heilungsgeschichten ihrer Leserinnen sprechen für sich.

Nun ist ja aus Victorias Büchern bekannt, dass sie eine Vertreterin der 100%igen Rohkost war - eine Herangehensweise, mit der sie sich selbst und ihre ganze Familie von vielerlei Krankheiten geheilt hat (Diabetes, Allergien etc.) Umso mehr schlug vor etwa 1 Jahr dann die Nachricht in der "Rohkostszene" ein, dass Victoria in einem Newsletter-Beitrag bekanntgegeben hat, dass sie nicht mehr 100%ige Rohköstlerin ist. Für die Erklärung, warum das so ist, hat sie wundervolle Worte gefunden, und ich zitiere hier aus ihrem Text:

"Diesen Monat feiert unsere Familie ihren 16. Geburtstag als ein "Raw Family". Rohkost hat uns das Leben gerettet und ich liebe jeden Aspekt unseres rohköstlichen Lebens, außer einem. Es wir zunehmend unangenehm die Trennung zu spüren, zwischen uns "Puristen" auf der einen Seite (100%ige Rohköstler) und all den anderen auf der anderen Seite unterhalb dieses Standards.

Ich nahm dieses innere Unbehagen zum ersten Mal vor vier Jahren wahr. Ich besuchte meine Verwandten, die eine normale amerikanische Ernährungsweise praktizieren, als mir plötzlich mein 9-jähriger Neffe anvertraute, er wolle Vegetarier werden. Er fragte mich, ob ich ihm nicht beibringen könne, eine Gemüsesuppe zu kochen. Ich erstarrte innerlich und dachte: "Wie soll ich das tun können? Ich bin 100%ige Rohköstlerin!" Aber trotzdem, nach einem Blick in Saschas freudige Augen half ich ihm, eine Suppe zu kochen, und er war begeistert davon.

Nicht lange nach dieser Episode nahm ich an einem Wochenend-Workshop zur Selbst-Realisation mit Byron Katie teil, gemeinsam mit 500 weiteren Teilnehmern. Das war das allererste Nicht-Rohkost-Event für mich seit mehr als 10 Jahren. Ich erinnere mich, dass ich mich "anders" fühlte, eigenartig und vollkommen deplatziert. Und zusätzlich dazu - und entgegen meiner Erwartung - sahen diese Leute noch nicht einmal besonders ungesund aus. Ich dachte viel und tief nach, während dieses Workshops, darüber, warum ich mich so getrennt fühle, und über die Bedeutung von Glücklichsein im eigenen Leben."

Victoria berichtet weiter, dass sie nun viel sensibler geworden ist, im Umgang mit anderen Menschen, die keine 100%igen Rohkost-Ernährung praktizieren, und dass sie sogar ihr jüngstes Buch umgeschrieben und neu veröffentlicht hat und die Elemente mit ideologischem oder fanatischem Einschlag, die sie darin entdeckte, entfernt hat. Und sie selbst folgt nun keiner 100%igen Rohkost-Diät mehr.

Ich fand diesen Beitrag ganz wundervoll, weil er den Blick darauf lenkt, worauf es wirklich ankommt: Nämlich auf die tiefere Ebene. Auf unserem Weg in eine neue Zeit kann es ganz gewiss nicht darum gehen, einer ganz bestimmten Richtung oder Ideologie zu folgen und in diesem Zuge alles andere abzulehnen. Es geht vielmehr darum, einen tieferen Kontakt zum Leben selbst zu bekommen. Ich finde diesesn Satz so wichtig, dass ich ihn hier nochmal wiederhole: Es geht darum, einen tieferen Kontakt zum Leben selbst zu bekommen. Zu unserem Körper, zu unserer Seele, zu unserem Leben zu unserer eigentlichen Bestimmung, zur Natur. Und alles, was uns dabei unterstützt, ist natürlich gut.

Und ein sich Öffnen für eine naturnahere Form der Ernährung kann auf jeden Fall ein sehr unterstützender Schritt auf diesem Weg sein, das habe ich sozusagen selbst "am eigenen Leib" erfahren. ;-) Gerade in der heutigen Zeit kann das für uns von großer Bedeutung sein, wo viele Menschen das Aussehen von frischen Naturprodukten nur noch von Verpackungsbildern her kennen, und bei ihrer Lebensmittelauswahl vor allem einem durch die Werbung propagierten "Image" folgen, das durch seine knallige Buntheit Lebendigkeit und Gesundheit suggerieren soll - und nicht mehr ihrem eigenen Gespür für das, was in dem jeweiligen Produkt wirklich enthalten ist.

Aber sobald daraus eine Ideogie wird, wird jeder neue Weg im Grunde wieder zunichte gemacht. Denn dann werden wir nicht mehr von der Freude am Ausprobieren geleitet, von der kindlichen Offenheit für neue und heilsame Erfahrungen, sondern wieder einmal mehr von unserem Verstand, von mentalen Mustern. Und diese führen uns nie ins Leben - wie Victoria es in ihrem Text so schön und offen beschrieben hat, in ihrer Erfahrung mit ihrem 9-jährigen Neffen - sondern immer vom Leben weg.

Lea und ich sind sehr zufrieden mit unserer momentanen Form der Ernährung. Wir lassen uns von unserem Gefühl leiten, und das sagt uns, dass es gut ist, möglichst naturbelassene Nahrung zu essen, (Obst, Gemüse, Grünes, gekochte Getreide etc.) und auch einen guten Anteil Frisches und Ungekochtes mit zu integrieren, vor allem morgens und mittags, in Form von "Grünen Smoothies" und Rohkost. Und wir essen kein Fleisch mehr, weil es uns immer komischer vorkam, Fleisch zu essen. Aber ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass irgendetwas "falsch" daran ist, Fleisch zu essen. Naturvölker haben jahrtausendelang tierische Nahrungsmittel in ihre Ernährung integriert, und es geschah in Achtung und im Einvernehmen mit der Natur. (Im krassen Gegensatz allerdings zu heute, wo den Tieren in der fleischverarbeitenden Industrie keinerlei Achtung entgegengebracht wird.)

Ich nehme allerdings wahr, dass es, je weiter uns in Richtung neue Zeit bewegen, je offener das Bewusstsein hier auf der Erde ist, es immer weniger nötig für Menschen ist, Fleisch zu essen. Wir brauchen irgendwann unsere Energie nicht mehr auf diese "dichte" Art zu beziehen, wie es vielleicht in der alten Zeit noch nötig war. Und wir brauchen auch nicht mehr länger all das Leid und den Schmerz auf energetischer Ebene in uns aufzunehmen, der in unserer industrialisierten Welt mit der Produktion fleischlicher Nahrungsmittel in den allermeisten Fällen verbunden ist. Wir spüren, dass immer mehr "leichtere", direktere und ganzheitlichere Energiequellen für uns zur Verfügung stehen, in erster Linie natürlich durch all die wundervolle Vielfalt der Pflanzenwelt. Und irgendwann wird es wohl die Lichtnahrung sein, die direkte Verbundenheit mit der feinstofflichen Ebene, die uns hier auf der Erde nährt und erhält...

Das ist ein Weg, der nicht über eine Ideologie gegangen werden kann. Es ist ein Weg der Freude und der Entdeckung.

 
News zum Montag - Hobbit-Häuser, Jobcenter-Ungehorsam, Guerilla-Gärtner und die Neue Zeit PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 23. Januar 2012

Und hier wieder ein paar inspirierende Infos und Fundstücke aus den Weiten des Internet:

Der Fotograf Simon Dale baute sich sein ganz eigenes Haus - für nur 4000 Euro, wie dieser Artikel auf sein.de berichtet. Es ist in einen Hügel hineingebaut, unglaublich gemütlich, und in der Tat ein bisschen wie bei den Hobbits, die wir aus dem Herrn der Ringe kennen. Großartig, was es überall für kreative Menschen gibt.

"Umgeben ist das Haus von einem Permakultur-Garten, welcher der Familie einen Teil der Nahrungsmittel liefert. Von Außen sieht das Haus ein bisschen aus wie bei den Hobbits, von innen, wie in einem gemütlichen Märchen. Inzwischen baut Simon an größeren Projekten - sein Traum ist eine nachhaltige Gemeinschaft."

Hier auf ihrer Webseite kann man sehen, wie sie das Haus gebaut haben.

In Frankreich erklären sich Jobcenter-Mitarbeiter solidarisch mit Erwerbslosen und verweigern die Auferlegung von Sanktionen, wie dieser Artikel berichtet. Fand ich sehr inspirierend, erinnerte mich an die großartige Schrift des amerikanischen Dichters und Freidenkers Henry Thoreau über "ziviles Ungehorsam", aus dem Jahr 1849.

| via |

Der Musiker und Songwriter Konstantin Wecker hat für die Occupy-Bewegung anlässlich eines Aktionstages diesen bewegenden Text geschrieben und sich mit den Zielen der Bewegung solidarisch erklärt. Schön, wenn die Stimmen, die sich für Veränderung einsetzen, von vielen Seiten immer mehr Unterstützung und Bekräftigung erhalten.

Eine wundervolle alte indische Weisheitsgeschichte ist auf Frank Obels' Blog zu lesen. Anschaulicher könnte man kaum beschreiben, welchen Irrsinn und Leid das Ego- und Konkurrenzdenken hervorbringt - Hauptbestandteiil des alten Systems und der alten Energie. Und wie wirklich grundlegend anders die Dynamiken der Neuen Zeit sind, die gerade ihre ersten Knospen zu entfalten beginnt, und die wirklich und grundlegend darauf basiert, dass in jedem Augenblick ALLE gewinnen. Denn "das Prinzip des Universums ist Überfluss", wie Frank so schön schreibt. Und diesen brauchen wir nicht zu erkämpfen, sondern wir können beginnen zu erlauben, dass er in den vielfältigsten Formen und Ausdrucksweisen in unser Leben kommen kann.

Und hier wieder ein weiteres Gemeinschaftsgarten-Video: In Barcelona "okkupieren"/übernehmen Erwerbslose verwahrloste Stadtflächen und legen dort Gemüsegärten an - sie werden zu Guerilla-Gärtnern. Außerdem hat sich eine Garten-Initiative mit jugendlichen Hausbesetzern zusammengetan, um ebenfalls die bisher brachliegenden Grundstücke für den Obst- und Gemüseanbau zu nutzen. Es tut sich einiges im "Untergrund", Eigeninitiative ist der magische Schlüssel! :-)

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"Peace Food" - Das neue Buch von Rüdiger Dahlke PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Samstag, 21. Januar 2012

Nun möchte ich auch endlich einmal das neue Buch von Rüdiger Dahlke vorstellen, das ich bereits vor einigen Wochen gelesen habe. (Es ist im Übrigen das erste, das ich von ihm gelesen habe, aber ich kenne ihn natürlich allgemein als Autor, und seine Sichtweise zu vielen Dingen.) Ich finde es zunächst einmal spannend, wie das Thema Nahrung und Ernährung inzwischen immer mehr überall auftaucht, sei es im Zusammenhang mit neuen Gartenprojekten, mit Bio-Landwirtschaftsprojekten in den sogenannten Entwicklungsländern, mit unserer Rückkehr zu einen bewussteren Umgang mit uns selbst und mit der Natur - und immer wieder durch neue Filme und Buchpublikationen.

Aufgrund von sich häufenden Skandalen in der Lebensmittelindustrie und der immer größeren Zunahme chronischer aber auch akuter Krankheiten machen sich immer mehr Menschen Gedanken über ihren alltäglichen Lebenswandel, und in diesem Zuge auch über ihre Ernährung, welche ja einen zentralen Teil davon darstellt. Ein Buch wie das von Rüdiger Dahlke kommt da genau richtig. Es enthält viele interessante wissenschaftliche Hintergründe zu den gesundheitlichen Nachteilen, die Fleisch und Tierproteinkonsum mit sich bringt, und zu den Vorzügen einer veganen, naturnahen und vollwertigen Ernährung. Es befasst sich ausführlich mit dem Zustand unserer gegenwärtigen Lebensmittelindustrie, mit all ihren grausamen und perversen Auswüchsen. Im Anhang gibt es eine Reihe von leckeren, veganen Rezepten.

"Peace Food" ist auf jeden Fall ein kraftvoller Blockadebrecher, so sehe ich das - hin zu einem neuen und bewussteren Umgang mit uns selbst, mit unserer Natur, mit unserem Körper, mit unseren Mitlebewesen. Ich habe es sogar an der Kasse unseres Bio-Supermarkts "denn's" zum Verkauf gesehen - und ich stelle mir gerade vor, wie jemand dieses Buch mit dem ansprechenden und netten Cover und Titel nichtsahnend in die Hand nimmt und dann in seinen Einkaufswagen legt, vielleicht um es jemandem als Geschenk mitzubringen. ;-) Ohne zu wissen, dass es nicht nur ein inspiriertes Plädoyer für eine naturnahere Lebensweise ist, mit wissenschaftlichen Informationen und leckeren Rezepten - sondern eben auch ein klarer und schonungsloser Blick auf den Status Quo unserer gegenwärtigen "gefallenen" Welt, und als solcher zutiefst aufrüttelnd und stellenweise ziemlich herausfordernd zu lesen. Aber wichtig im Sinne des "Wandel durch Hinschauen und Wahrnehmen", über das Lea neulich geschrieben hat.

Wie auch immer, ich bin mir sicher, dass dieses Buch seinen Beitrag leisten wird, für unseren Weg in eine neue Zeit und in ein neues Miteinander auf dieser Welt. Und ich bin froh, dass es Autoren wie Rüdiger Dahlke gibt, die nun beginnen, wie immer mehr Menschen, sich mit den beiden Seiten unserer Existenz hier auf der Erde zu befassen - mit der seelisch-spirituellen genauso wie mit der körperlich-physischen, der Ebene der Natur hier auf diesem Planeten. Denn diese beiden Ebenen sind letztendlich eins und untrennbar miteinander verbunden - eben die "zwei Seiten einer Medaille", wie Rüdiger Dahlke so schön schreibt.

Rüdiger Dahlke: "Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt"

 
Zyliss, dein Freund und Helfer - auf dem Weg zu einem gesunden und genussvollen Leben ;-) PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Donnerstag, 19. Januar 2012

Seit einigen Monaten integrieren wir mehr Rohkost in unsere tägliche Ernährung. Das sieht bei uns so aus, dass wir morgens zum Frühstück in der Regel jeweils ein großes Glas frisch zubereiteten Grünen Smoothie trinken, aus den Früchten und grünen Blattgemüsen bzw. Salaten und Wildpflanzen der Saison. Dazu etwa 1/2 Stunde später noch eine Handvoll Nüsse, Mandeln oder Ähnliches - ein hervorragendes Frühstück. Vormittags dann nochmal einen Snack (Obst etc.), und der Tag kann weitergehen.

Mittags haben wir uns inzwischen sehr an unseren wundervollen, reichhaltigen Rohkostteller gewöhnt - der Grund, weswegen ich diesen Beitrag hier schreibe. Dieser besteht aus grünen Salaten oder Wildkräutern, und immer etwas anderem Geraspelten, Geschnetzeltem, Gescheibelten - Karotten, Kohlrabi, Fenchel, rote Beete, Petersilienwurzel, Rotkohl, Zucchini, Knollensellerie, Staudensellerie etc. etc. Und genau dafür haben wir ein tolles Werkzeug entdeckt, das ich nicht mehr missen möchte, und das bei uns nun schon seit mehreren Monaten im täglichen Gebrauch ist: Die Trommelreibe der Schweizer Firma Zyliss.

Diese Reibe hat vier unterschiedliche Einsätze, von fein über grob bis hin zu Scheiben, und die Schneiden sind schön scharf. Sie ist handbetrieben, leicht zu bedienen und leicht zu reinigen. Wir nehmen sie inzwischen auch gerne mit auf Reisen, wenn z.B. für Seminare unterwegs sind, so können wir uns immer etwas Frisches zubereiten, wenn wir möchten. Ein echter Allrounder, der sein Geld wirklich wert ist.

Abends essen wir im Übrigen sehr gerne weiterhin gekocht und werden das auch wohl auch erstmal beibehalten. Gedämpfte Gemüse, Kürbis aus dem Backofen, Bohnen oder Linsen, dazu braunen Reis, Hirse, Quinoa oder Amaranth, oder auch mal Rotkohl, Sauerkraut oder einen schönen Eintopf - das sind zurzeit unsere winterlichen Favoriten. ;-)

 
Rund um Garten, Permakultur und weiteres... PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Dienstag, 17. Januar 2012

Lea hat ja kürzlich schon darauf hingewiesen, dass für uns die Gartensaison bereits begonnen hat. ;-) Zumindest die Vorbereitung darauf. So langsam beginnen wir uns damit zu beschäftigen, was wir wo anlegen wollen, welche Orte in unserem Garten für welche Pflanzen besonders geeignet sein könnten und welches (Bio-)Saatgut wir bestellen möchten. Das macht und große Freude - eine solche Lebendigkeit und Fülle kommt allein dadurch schon herein!

Hier daher mal eine kleine Sammlung von Büchern und anderen Dingen, die uns auf diesem Weg unterstützen, sowohl was die Inspiration betrifft, als auch im ganz praktischen Sinne.

Zum einen gibt es zwei schöne Bücher von Marlies Ortner, die uns sehr gefallen. Wir möchten in unserem Garten gerne auch wieder alte Sorten und Wildpflanzen heimisch werden lassen, wegen ihrer ursprünglichen Schönheit und Energie, aber natürlich auch wegen des viel höheren Nährstoffgehalts. Hier also zwei inspirierende Bücher:

Marlies Ortner: "Essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten 150 Arten: Obst, Kräuter, Gemüse" Ein schönes, reich bebildertes Buch, von Wildkräutern über Wiesenblumen wilde Obst- und Beerensträucher wird hier alles beschrieben. Mit Hinweisen zur Verwendung, und dazu, wie man diese Pflanzen in seinem Garten wieder heimisch werden lassen kann.

 

 

 

Marlies Ortner: "Saatgut aus dem Hausgarten: Kräuter-, Gemüse- und Blumensamen selbst gewinnen" Ein schöner, ebenfalls reich bebilderter Ratgeber derselben Autorin.

Früher hatte nahezu jeder Hof seine ganz eigenen, regionalen Gemüsesorten, einfach durch Vermehrung des eigenen Saatguts, wodurch jeweils die schönsten Pflanzen sich weiterentwickeln konnten. Durch die Industrialisung in der Gemüsezucht ging all diese Vielfalt verloren. Es gibt nun statt der frühere in die Tausende gehenden Pflanzensorten nur noch ein paar wenige überall in den Supermärkten erhältliche "Standard-Sorten", die zudem zwecks Gewinnmaximierung meist nur auf Aussehen und Größe gezüchtet werden - der Geschmack, der Nährstoffgehalt, die wunderschöne Energie bleiben dabei immer mehr auf der Strecke. Zu alledem kann man viele der heute erhältlichen Sorten nicht mehr selbst vermehren, da es sich dabei um unfruchtbare Hybriden handelt - ebenfalls ein Kontrollmechanismus der Agrar-Industrie. Zum Glück gibt es inzwischen zahlreiche unabhängige Saatgut-Anbieter, die sich auf die Fahne geschrieben haben, die ursprünglichen Sorten wiederzubeleben und erhältlich zu machen, z.B. Dreschflegel.

Die Erzeugung eigener Nahrungsmittel und die damit verbundene wachsende Unabhängigkeit von großen Konzernen kann ein weiterer, sehr bereichernder Schritt aus dem Massenbewusstsein sein - direkt auf körperlicher Ebene, sozusagen. Und wenn wir wieder beginnen, unsere Nahrungspflanzen selbst zu vermehren, haben diese dadurch die Möglichkeit, sich wieder ganz speziell auf unsere Energie und unsere Bedürfnisse einzustellen. Die Devas (die feinstoffliche Ebene) der Pflanzen möchten uns Menschen nach Kräften unterstützen, und je mehr wir wieder mit dem Reich der Pflanzen auf ganz persönlicher Ebene zusammenarbeiten, desto leichter kann dies geschehen. Marlies Ortners Buch gibt wertvolle, praktische Hinweise zur Vermehrung des eigenen Saatguts, so dass wir diesen Weg, wenn wir möchten, weiter gehen können.

Und nun noch etwas ganz anderes - aber ebenfalls sehr wertvolles für künftige Gärtner: Das richtige Schuhwerk. ;-) Ich hatte es neulich in einem Gespräch mit einer Klientin nebenbei erwähnt, daher hier nochmal der Hinweis an alle eventuell Interessierten. Wir haben uns gleich, als wir hier eingezogen sind, ganz tolle Gummistiefel gekauft - von der Firma Aigle, Lea hat sie entdeckt. Sie sind nicht aus (erdölbasiertem) Plastik hergestellt, sondern rein aus Naturkautschuk. Dadurch sind sie weich und angenehm zu tragen. Mit den passenden Socklets dazu superbequem, ich könnte Stunden darin laufen und trage sie jeden Morgen bei meinem Spaziergang mit Noah über die Felder - wo man sie auch wirklich braucht. Es gibt sie auch noch in der ISO-Variante - mit Filz und einer Neoprenschicht gefüttert - so hat man in ihnen auch im Winter immer warme Füße. Eine Anschaffung fürs Leben, würde ich sagen. ;-)

Viel Freude euch allen, bei großen und kleinen Erlebnissen mit und in der Natur!

 
News zum Montag - Todmorden, Konsumwandel und Peace-Sticks PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 16. Januar 2012

Neuigkeiten und Webfundstücke

Und wieder ist eine Woche vergangen, und es wird Zeit für die Nachrichten. ;-) Als erstes möchte ich hier mal sagen, dass sich die Infos über Pflanz- und Gartenprojekte aus aller Welt wirklich zu häufen scheinen - was ich sehr schön finde. Ich bekomme auch von euch immer wieder interessante Meldungen zugeschickt, so auch einen Hinweis auf ein kleines Dorf in England mit einem für deutsche Ohren etwas skurrilen (aber auch irgendwie lustigen Namen). In diesem Dorf wurde von zwei engagierten Damen die Incredible-Edible ("unglaublich essbar") -Initiative gestartet - mit dem Ziel einer freien Selbstversorgung für alle Bürger, was Nahrungsmittelpflanzen betrifft. Und so pflanzen sie mit vielen Helfern überall dort im öffentlichen Raum Gemüse, Salate, Zwiebeln, wo andernorts Monokultur-Blumenrabatte zu finden sind. Hier ein Video, wo all dies schön gezeigt wird:

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Fleisch wird zum Lebensmittel der Unterschicht, schreibt Brigitte in einem aktuellen Beitrag in ihrem Urkost-Blog. Eine interessante Entwicklung, finde ich, denn Fleisch war ja ursprünglich (vor vielleicht 100 Jahren noch) etwas, das sich vor allem finanziell Wohlhabende häufiger leisten konnten. Durch die dann entstandenen erschreckenden Auswüchse der Massentierhaltung wurden Fleischprodukte sehr billig, was zur Folge hatte, dass auch der Fleischkonsum enorm zunahm. Zur gleichen Zeit gibt es aber nun eine Art Gegenbewegung von bewussten Menschen, die wieder zu einer mehr ganzheitlichen, schwerpunktmäßig pflanzlichen und natürlichen Ernährungsweise zurückkehren. Und dies nun zum ersten Mal aus einer wirklich bewussten Entscheidung heraus, für sich selbst und für die Zukunft dieser Erde. Eine schöne Entwicklung.

In diesem Zusammenhang hier noch der kurze Hinweis auf einen Bericht über den ehemaligen Boxer Mike Tyson - der seinen Lebensstil komplett umgestellt hat und zum Veganer geworden ist. Beeindruckend, wenn Menschen auf diese Weise Entscheidungen für sich treffen.

Und hier noch ein schönes Video der Monarchs, deren Youtube-Video-Kanal wir immer wieder gerne besuchen - ein Freund aus Kalifornien war bei ihnen zu Besuch und zeigte ihnen das Spiel "Peace Sticks" ("Friedens-Stöcke"). Dieses Spiel ist ein kooperatives, bewegungs-meditatives Spiel, es geht nicht darum, gegen seinen Partner zu gewinnen, sondern darum, sich auf ihn einzustellen, Koordination und Bewegung zu trainieren, und in einen gemeinsamen Rhythmus zu finden. Ein wirkliches Spiel der neuen Zeit also.  :-)

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Liebe Grüße und eine gute Woche -

Matthias

 
News zum Montag - Neue Gärten, Christian Wulff, Grundeinkommen und 2012 PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 09. Januar 2012

Neuigkeiten und Webfundstücke

Heute mal kurz und bündig, eine Sammlung der Dinge, auf die ich in der letzten Woche so gestoßen bin:

Per Email erreichte mich von der lieben Stefanie ein Hinweis auf drei wunderschöne, inspirierende Gartenprojekte, die gerade am Laufen sind (und ich bin sicher, es gibt noch viel mehr). Denn auch Menschen in den großen Städten möchten ihre Verbindung zur Natur wieder neu entstehen lassen - eine Verbindung, die immer wichtiger wird, je mehr wir in Richtung neue Zeit gehen. Die Energien der Natur lassen unser Wohlbefinden und unsere Kreativität erblühen und geben uns genau die richtigen Impulse, die für unser Erwachen so wichtig sind.

So gibt es einmal den Prinzessinnengarten in Berlin-Kreuzberg, wo eine ehemalige Brachfläche in einen wunderschönen, bunten Gemüsegarten umgewandelt wurde. Ein Pendant dazu in Hamburg ist das Gartendeck - hier werden die Pflanzen in rollbaren Behältern angebaut, so dass der Garten auch auf versiegelten Flächen stehen und sogar ohne größere Problem umziehen kann. In Köln gibt es das NeuLand, wo ebenfalls eine ehemalige Brache mitten im Stadtgebiet in einen mobilen Gemeinschaftsgarten umgewandelt wird.

Wundervolle Projekte, und von großer Bedeutung für die Städte, wo die gefühls- und bewusstseinsmäßige Trennung von der Natur oft noch ausgeprägter ist, als in mehr aufgelockerten und durchwachsenen Siedlungsgebieten. Ich bin sicher, dass in den nächsten Jahren von viel mehr in dieser Richtung entstehen wird - vor allem auch im Hinblick auf eine zumindest anteilige Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln in Bio-Qualität, um von Dingen wie Bankenkrisen (oder Arbeitsplätzen - im alten Sinne) unabhängiger zu sein.

Ein wohltuender (und leidenschaftlicher) Kommentar von Entertainer Hape Kerkeling, zu dem ganzen Mediendrama um Bundespräsident Christian Wulff, das gerade (und immer noch) im Gange ist. Gefunden hier auf Brigittes Urkost-Blog. Sehr angenehm, mal etwas zu lesen, das nicht in die ganze blinde Aufgeregtheit mit einstimmt, sondern klare Worte findet und hinter die Kulissen schaut. Und laut Berichten hat Hape Kerkeling viele, viele zustimmende Kommentare zu seinem Beitrag auf Facebook bekommen.

Einen liebevoll gemachten Animationsfilm, der Interessierten das Thema Grundeinkommen näherbringen soll, gibt es hier.
| via |

Und hier zu guter Letzt noch der Hinweis auf Chuck Spezzanos Newsletter zum gesamten Jahr 2012. (Den für den Monat Januar hatte ich neulich schon verlinkt.) Sehr lesenswert, wie ich finde.

Alles Liebe euch allen und einen inspirierten und kraftvollen Start in die Woche!

Matthias

 
News zum neuen Jahr - Deepak Chopra, Tio und Chuck Spezzano PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Mittwoch, 04. Januar 2012

Neuigkeiten und Webfundstücke

Deepak Chopra betitelte seinen ersten Blogartikel im Jahr 2012 mit "Ein neues Jahr, und möglicherweise eine neue Welt". Und er beginnt mit:

"Während unsere Zeitrechnung gerade mal wieder um die nächste kleine Ecke biegt, ist es faszinierend darüber nachzusinnen, wie Welten sich wandeln und miteinander kollidieren. Wir haben keinerlei Hinweise darauf, dass ein so brillianter Mensch wie Shakespeare (während seiner Zeit) verstand, dass Kopernikus, Kepler und Galilieo bereits den menschlichen Geist revolutioniert hatten (durch ihre astronomischen Entdeckungen). Etwas Ähnliches scheint auch zurzeit gerade der Fall zu sein - viele brilliante Persönlichkeiten scheinen sich nicht gewahr zu sein, wie unsere Welt - womit unsere Vorstellung von Realität gemeint ist - gerade einen erdbebenartigen Wandel erlebt."

Deepak führt weiter aus, dass das bisherige materialistische Weltbild, das vor allem unsere westliche Kultur (aber inzwischen darüber hinaus fast die gesamte Welt) prägt, an einem Endpunkt angelangt ist. "Die Termiten nagen heimlich, still und leise an den Stützpfeilern", wie er so schön schreibt. Dieses materialistische Weltbild drückt sich z.B. darin aus, dass nur das, was man irgendwie in "Messdaten" erfassen kann, als "real" angesehen wird - alles Materielle eben. Diese einseitige Sichtweise wirkt sich auf alle Wissenschaftsbereiche sehr negativ aus - unter anderem auch auf die Medizin, da Elemente wie Bewusstsein, bewusste Entscheidung, Seele, Energiefluss, energetische Blockaden usw. dabei überhaupt nicht mit einbezogen werden.

Es gibt aber inzwischen immer mehr Wissenschaftler, die versuchen, über dieses alte Weltbild hinauszugehen, wie Deepak erläutert, weil sie beginnen, seine Begrenztheit zu erkennen. So beginnen einige Neurologen, die alte wissenschaftliche (und wirklich ziemlich absurde) Sicht in Frage zu stellen, dass das Gehirn der Ursprung unseres Bewusstseins sei - sie vertreten im Gegensatz dazu die Ansicht, dass vielmehr unser Bewusstsein selbst ist, welches die Vorgänge in unserem Gehirn (und darüber hinaus auch auf biochemischer Ebene in unserem Körper) bestimmt und gestaltet.

Zum Schluss schreibt Deepak, dass es ihm Spaß macht, zu dieser kleinen Gruppe von Wissenschaftlern zu gehören, die für ein neues Weltbild eintreten - und in diesem Zusammenhang auch regelmäßig den Hohn der alten Wissenschaftlergemeinde, der sogenannten "Experten" auf sich zu ziehen, die ihn als Verrückten oder als Scharlatan bezeichnet. Dieser Hohn maskiert allerdings nur die Tatsache, so Deepak, dass die scheinbare Selbstsicherheit dieser alten Ansichten auf jeden Fall auf den Müll geworfen wird, sobald eine neue Weltsicht dabei ist, Fuß zu fassen.

Ich kann nur sagen, weiter so, Deepak, und ich bin sehr froh, dass es auf dieser Popularitäts- und Einflussebene Menschen gibt, die unermüdlich ein derart klares und neues Bewusstsein einbringen. Wenn es irgendwann einmal so etwas wie einen Nobelpreis der Neuen Zeit geben sollte, dann wäre Deepak Chopra (zusammen mit Eckhart Tolle) meiner Ansicht nach einer der Ersten, die ihn erhalten sollten. :-)

Ein lesenswertes und schönes Channeling von Silvie Katz mit der Tio-Energie, zum Jahr 2012 und vielen im Zusammenhang damit auftauchenden Fragen gibt es hier. Ich sehe vieles ähnlich.

Lesenswert ist auch der Januar-Newsletter von Chuck Spezzano. Besonders angesprochen hat mich diese Passage:

"Doch Hilfe steht auch in dieser Welt der Zeit und Trennung immer zur Verfügung, sobald darum gebeten wird. Diese Hilfe hat viele Namen: Gott, Heiliger Geist, Tao, Himmel, Christus, Buddha usw., und sie reflektiert Aspekte der Zeitlosigkeit und des Einsseins inmitten dieser zeitverstrickten, getrennten Welt."

"Aspekte der Zeitlosigkeit und des Einsseins inmitten dieser zeitverstrickten, getrennten Welt" - das ist eine wunderschöne Formulierung. Und es ist eine Hilfe, die unabhängig von äußeren Umständen ist, und auf die wir zu jedem Zeitpunkt und in jeder Situation zurückgreifen können!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Beginn für dieses vielversprechende Jahr 2012 -

Matthias

 
News zum (Weihnachts-)Montag - Island, 2012, Occupy und neue Filme PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 26. Dezember 2011

Neuigkeiten und Webfundstücke

- auch heute, am 2. Weihnachtstag  :-)

Ein interessanter Artikel über Island und den ganz eigenen (basis-)demokratischen Weg, den dieses Land nach der Bankenkrise von 2008 gegangen ist. (Danke, Ingala, für den Hinweis!) Eine Übersetzung eines Artikels aus dem bekannten US-Polit-Blog "Daily Kos". Ein Thema, worüber ich gerne noch mehr erfahren würde. Toll, wenn ein Land (und wenn es auch noch so klein sein mag) aus diesem ganzen Unsinn einfach mal "aussteigt".

Heute gibt es mal eine ganze Reihe Videos, schön für die ruhige Zeit zwischen den Jahren, finde ich. :-) Hier als erstes Gregg Braden über das Jahr 2012, er spricht darüber, wie unsere westliche Zivilisation an einem Punkt angelangt ist, der von seiner Qualität der sehr an die Phasen erinnert, wie sie frühere große Zivilisationen kurz vor ihrem Untergang erlebt haben - und wie wir nun aber selbst, jeder einzelne von uns, bewusst und schöpferisch mit darüber entscheiden können, wie sich dieser Übergang in eine neue Zeit gestaltet.

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Ein neuer Film ist Anfang des Jahres angelaufen - "Herz des Himmels, Herz der Erde", eine Dokumentation über die heutigen Maya, und ihr Bestreben, der Zerstörung der Natur Einhalt zu gebieten und ihre ursprüngliche, spirituelle und ganzheitliche Kultur wieder zu leben.

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Hier gibt es einen kurzen Artikel, der "Herz des Himmels, Herz der Erde" vorstellt.
Zur Filmwebseite, mit Liste der Kinos, in denen er gespielt wird, geht es hier:
www.herzdeshimmels-herzdererde.de

Es wird immer deutlicher, wie wichtig es ist, dass wir beginnen, die Weisheit der indigenen Völker dieser Erde wieder zu achten - all das Wissen, das wir Menschen in der westlichen Welt verloren haben, die Fähigkeit, in Harmonie mit der Natur zu leben und die Natur, die Erde, unser Sein als ein lebendiges Ganzes zu verstehen und zu erfahren. Es geht nicht darum, in unserer Entwicklung zurückzugehen - viele Errungenschaften unserer Zivilisation und unserer Bewusstseinsentwicklung sind unendlich wertvoll. Aber es geht darum, all die Fähigkeiten und die Weisheit, die wir in der Zeit der Trennung verloren haben, wieder für uns anzunehmen, und dadurch zu lernen, auf eine neue und integrierte Weise mit der Erde und mit uns selbst umzugehen. In dem Buch "Der Fall", das ich vor kurzem vorgestellt habe, werden diese Zusammenhänge sehr schön und anschaulich beschrieben.

Und hier dann gleich noch der Hinweis auf das diesjährige, zweite Cosmic-Cine-Filmfestival - ein Festival, das unter dem Motto steht "Awakening of the Blue Planet", und das sich mit all den Filmen einer neuen Art befasst, für die der schöne Name "open mind movies" geprägt wurde. Das Festival findet vom 11. April bis zum 16. Mai statt, die Webseite selbst scheint noch nicht ganz fertig bzw. mit Inhalt gefüllt zu sein. Aber das wird sich bestimmt in der nächsten Zeit ändern.
|via|

Dies stand kürzlich in einer Artikel-Überschrift auf Spiegel-Online, in einem Rückblick auf das vergangene Jahr:

"Atom, Arabien, Ehec, Euro, Bin Laden, Guttenberg und kein Ende: Der Ausnahmezustand ist 2011 zum Alltag geworden - und der Alltag zur Ausnahme."

(Hinzufügen könnte man noch: Erdbeben, Tsunami, Revolutionen, Demonstrationen...) Sehr treffend - und sehr passend auch in Bezug darauf, was ich vor einiger Zeit geschrieben habe, dass die sogenannte "normale" Welt immer skurriler und verzerrter zu werden scheint - und die innere, ruhige, natürliche, lebendige Welt, die wir erwachende Menschen über die letzten Jahre hinweg immer weiter entwickelt haben, immer konkreter, selbstverständlicher und realer. Eine positive Entwicklung, denn nur so kann eine Welt entstehen, die wirklich auf tiefster Ebene funktioniert, und die auf reale Weise mit dem Leben selbst und seiner schöpferischen und göttlichen Essenz in Einklang ist.

Was die obige Aussage aus dem Spiegel-Artikel betrifft, so wird das vor uns liegende Jahr 2012 in dieser Hinsicht noch einmal einen ganz schönen Zahn zulegen, glaube ich. Die Energien werden immer intensiver, viel neue Bewusstseinsenergie wird auf die Erde einströmen, was dazu führt, dass der Druck, zu erwachen, steigt, auch und gerade für Menschen, die bisher noch stark im Alten verhaftet sind und daran festhalten möchten. Die Entscheidung ist die ihre: Loslassen, Vertrauen finden, sich dem Neuen hingeben - oder festhalten und noch mehr Schmerz erleiden, wenn alles, woran sie festgehalten haben (Gedanken, Vorstellungen, Konzepte, materielle Güter, alte Herangehensweisen) zusammenzufallen scheint.

Für uns erwachende Menschen heißt das, dass wir im kommenden Jahr noch einmal mit viel größerer Intensität den Weg weitergehen können, den wir bisher ohnehin schon gegangen sind: Mehr Klärung, mehr Heilung, und vor allem noch in viel größerem Umfang der Schritt in die eigene Schöpferkraft und Souveränität. Viele neue schöpferische Energien strömen 2012 ein, und wir können diese für uns nutzen. Wir haben haben im kommenden Jahr viele spezielle Angebote zu diesem Thema - allen voran unsere erste Wohnzimmerrunde für 2012, die ganz im Zeichen "schöpferische Souveränität" steht, und unsere neue Seminarreihe "Die Schöpferwerkstatt", die wir zum ersten Mal im Juni im Fichtelgebirge anbieten werden, und voraussichtlich dann auch in Berlin, etwas später im Jahr.

Und hier nochmal das 23. Türchen des Occupy-Frankfurt-Adventskalenders, mit vielen schönen Bildern der Bewegung vom vergangenen Jahr. Speziell berührt hat mich das Transparent mit der Aufschrift: "Bis ihr selbst aufwacht, kämpfen wir für euch!" Ja, denn nur so geht es. Jemand muss anfangen.

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In diesem Sinne alles Liebe und einen wunder-vollen Rutsch ins neue Jahr

Matthias

 
Nachtrag zu den "News zum Montag": Occupy-Adventskalender PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 19. Dezember 2011

Jeden Tag (bis Weihnachten) gibt es ein neues Kurz-Video auf der Frankfurter Webseite der Occupy-Bewegung. Menschen geben ihre Meinung kund und erläutern, weshalb sie die Occupy-Bewegung unterstützen und was sie sich für die Zukunft und für ein neues Zusammenleben der Menschen vorstellen.

Jedes einzelne Video ist sehenswert. Neue Energie und Neues Bewusstsein werden spürbar.

Den gesamten Occupy-Frankfurt-Adventskalender gibt es hier zu sehen.
(Das erste Video ist auf englisch, alle weiteren sind auf deutsch.)

 
News zum Montag - Person des Jahres, Amsterdam und Minuten-Meditation PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 19. Dezember 2011

Neuigkeiten und Webfundstücke

Das angesehene New Yorker "Time Magazine" kürt seit 1927 immer zum Jahresende eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens zur "Persönlichkeit des Jahres". Damit werden Menschen geehrt, die die Nachrichten des entsprechenden Jahres entscheidend geprägt haben. Die Person, die für dieses Jahr, 2011, die Auszeichnung erhielt, war keine einzelne Person, sondern vielmehr eine ganze Gruppe bzw. Bewegung. In Anbetracht all der Ereignisse in den arabischen Ländern und der gerade entstehenden Occupy-Bewegung wurde "der Demonstrant" ("the Protester") zur Person des Jahres gewählt (wie Spiegel-Online berichtet) - stellvertretend für all die vielen Menschen überall auf der Erde, die beginnen zu spüren, dass es so nicht mehr weitergehen kann, und die sich für Wandel einsetzen.

Die Stadt Amsterdam möchte bis zum Jahr 2040 benzinbetriebene Autos komplett aus dem Stadtbild verschwinden lassen (Artikel auf Spiegel-Online). Stattdessen sollen dann, neben den sowieso schon überall präsenten Fahrrädern, nur noch Elektromobile unterwegs sein - sowohl auf den Straßen als auch auf den vielen Kanälen (Grachten). Dazu werden bereits vielerorts Elektrotankstellen eingerichtet, und Stadtbewohner, die sich ein Elektromobil zulegen, erhalten verschiedene Vergünstigungen. Eine schöne und zukunftweisende Vorstellung von "Stadt", finde ich.

Und hier noch ein süßes Video über die "1-Minuten-Meditation" - mit einer kleinen Anleitung, wie man überall, auch in stressigen Situationen, einfach mal schnell eine Minute lang meditieren und sich so wieder zentrieren und zu sich selbst zurückkehren kann. Viel Freude. :-)

Viele Grüße und eine schöne Woche

Matthias

 
"Der Fall": Vom Goldenen Zeitalter über die "Ego-Explosion" zu einem neuen Bewusstsein PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Sonntag, 18. Dezember 2011

Ein ganz hervorragendes Buch, das ich mit großem Gewinn gelesen habe. Steve Taylor beschreibt auf spannende und sehr einsichtsvolle Weise den Entwicklungsweg unserer Zivilisation, ihre Anfänge als naturnah lebende Völker, und die sogenannte Ego-Explosion, die sich dann ereignet hat (der "Fall" der Menschen aus dem Paradies, über den in vielen Mythen berichtet wird). Der vorläufige Endpunkt der Entwicklung ist unsere moderne Zivilisation, mit all ihren "Errungenschaften", wie Weltkriege, Massenmord, Zerstörung unserer eigenen Lebensgrundlage, Atomenergie, Ablehnung des eigenen Körpers, Unterdrückung von Frauen, Gewalt gegen Kinder, Krankheiten und vieles mehr.

Nicht immer einfach zu lesen, wenn es einmal so ganz geballt und konzentriert beschrieben wird, wie sehr die Menschheit innerhalb der letzten paar tausend Jahre in einen kollektiven Irrsinn abgerutscht ist (den viele von uns zudem noch immer als "normal" ansehen) - angesichts der Tatsache, dass wir alle von friedliebenden, matriarchalisch geprägten, größtenteils vegan lebenden Naturvölkern abstammen (von denen einige wenige an unzugänglichen Orten auf dieser Erde heute noch existieren). Die "Ego-Explosion", wie Steve Taylor sie präzise und in vielen Einzelheiten beschreibt, führte uns zu einem Leben abgetrennt von uns selbst, von der Natur, von unserer Seele, von dem lebendigen Spirit, der alles durchzieht, erhält und belebt. Die Folgen waren Gewalt, Männerherrschaft, Hierarchie, Kriege, der Verlust von natürlichem Mitgefühl mit anderen Menschen und mit allen anderen lebenden Wesen, und vieles mehr.

Obwohl ich den zeitlichen Rahmen, den Steve Taylor in seinem Buch auslotet, aus meiner persönlichen Sicht etwas weiter stecken würde (er spricht von 6000 Jahren, eine Hypothese, die er aber auch sehr schön anhand von archäologischen Erkenntnissen belegt), bietet dieses Buch einen hervorragenden Überblick über unsere Entwicklung.

Und es endet mit einer sehr hoffnungsvollen und zukunftsweisenden Botschaft: Nämlich mit der Beschreibung der "Trans-Fall-Ära", die Ära, die gerade erst beginnt und in der wir uns zurzeit befinden, in der zum allerersten Mal so etwas wie ein allgemeines Erwachen auf globaler Ebene stattfindet, durch das wir Menschen zu lernen beginnen, unserem Ego nicht mehr die Führung zu überlassen, die Kluft des Falls in uns zu heilen, und zum ersten Mal ein Leben zu wagen, in dem wir auf wirklich bewusste und schöpferische Weise im Einklang mit uns selbst und mit der Natur auf diesem Planeten leben können. Sehr lesenswert!

Steve Taylor. "Der Fall. Vom Goldenen Zeitalter über 6000 Jahre Niedergang zu einem neuen Bewusstsein."

 
News zum Montag - Piraten und Grundeinkommen, Occupy, Yes-Men und deutsche Gelassenheit PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 05. Dezember 2011

Neuigkeiten und Webfundstücke

Immer wieder mal gibt in den Mainstream-Medien einen Artikel über die "rätselhaft gelassenen Deutschen" ;-) - meist mit einem etwas verständnislosen Unterton. So auch hier wieder aktuell auf Spiegel-Online:

"Wer im Advent durch die Einkaufszentren und über Weihnachtsmärkte zieht, wird von Angst und Sorge wenig merken. Dabei bleibt niemandem der Ernst der Lage verborgen. Familie und Freunde fragen misstrauisch, was wohl aus ihrem Geld werden wird. Doch schon im nächsten Satz geht es um die Weihnachtswünsche. Und eine Mehrheit von immerhin 55 Prozent, das zeigt der aktuelle ARD-Deutschlandtrend, sagt: "Ich persönlich bin von der Krise nicht betroffen." Dem diffusen Unbehagen scheint eine unerschütterliche Gelassenheit gegenüberzustehen."

Für mich ist da gar nichts Rätselhaftes dabei. Es ist einfach ein Zeichen dafür, dass bereits ein Bewusstsein gewachsen ist, ein gewisses, unterschwelliges Gespür dafür, dass alles auf einer tiefen Ebene gut ist, wie es ist, dass all das, was wir gerade erleben, einfach Zeichen dafür sind, dass wir uns gerade mitten in einem großen Wandel befinden, der Dunkles und nicht mehr Funktionierendes nach oben spült, und alles, was nicht mehr angemessen ist, zum Einsturz bringt. Eine gewisse innere Balance und Stabilität ist im Bewusstsein dieses Landes spürbar, die sich bereits entwickeln konnte. Und das führt unter anderem dazu, dass viele Menschen nicht mehr alles, was in der alten Welt der "Systeme" und wirtschaftlichen Strukturen so vor sich geht, so absolut ernst nehmen.

Es mag weiterhin Wut geben auf "die da oben", aber es gibt darüber hinaus auf jeden Fall auch ein wachsendes Bewusstsein für die eigene, schöpferische und gestalterische Kraft, wie sich vielerorts zeigt, wie z.B. beim Piratenparteitag vergangenes Wochenende, oder auch bei der Occupy-Bewegung. Alles gute Zeichen also, insgesamt gesehen, und ich bin froh, in dieser gegenwärtigen Zeit hier in Deutschland zu leben.

Die Piraten haben auf ihrem Parteitag in Offenbach der Aufnahme des Bedingungslosen Grundeinkommens in ihr Wahlprogramm für die nächste Bundestagswahl mit Zweidrittelmehrheit zugestimmt, wie Susanne Wiest in ihrem Blog freudig berichtete. Damit besteht die gute Möglichkeit, dass bei der Bundestagswahl 2013 zum ersten Mal eine Partei ins Parlament einziehen wird, die die Verwirklichung eines Grundeinkommens direkt in ihrem Wahlprogramm verankert hat.

Außerdem verabschiedeten die Piraten auf ihrem Parteitag Beschlüsse für ein neues Urheberrecht und einen fahrscheinlosen öffentlichen Personennahverkehr, sowie für ein "Europa der Bürger und Regionen", eine klare Trennung von Staat und Religion sowie eine liberale und verantwortungsbewusste Drogenpolitk. Der Parteitag war auch für die Piratenparteien anderer Länder von großem Interesse:

"Der Bundesparteitag wurde auch von zahlreichen ausländischen Piraten besucht. So war unter anderen Lola Voronina von der Piratenpartei Russland zu Gast. Sie betonte, dass die »Piratenpartei Deutschland nicht nur eine einfache Partei, sondern das Flaggschiff einer internationalen Bewegung von Freiheitskämpfern« sei."

Und hier zu guter Letzt noch der Hinweis auf einen großartigen (und auch bewegenden) Film, auf den ich neulich über den Oya-Blog aufmerksam geworden bin: "Die Yes-Men regeln die Welt" - eine Dokumentation über die Yes-Men, zwei geniale, sehr sympathische - ja, was eigentlich, Satiriker, Aktivisten, Künstler...? - die sich zum Ziel gesetzt haben, wo sie nur können die Verlogenheit und Korruption der sogenannten "normalen" Welt aufzudecken und bloßzustellen, vor allem im Bereich der Politk und globalen Wirtschaft.

Zu diesen Zweck sprechen sie, zunächst immer unerkannt, auf Kongressen und politischen Veranstaltungen aller Art, und tun dabei so, als seien sie Vertreter bestimmter Unternehmen oder Regierungsorganisationen. Die Bandbreite ihrer Präsentationen geht dabei von skurril über unverschämt bis absolut absurd, immer mit dem Ziel, das Verkorkste und Verdrehte in jener Welt schonungslos aufzuzeigen. Umso erstaunlicher ist es, dass der Bluff oft nicht bemerkt wird und sie Beifall und interessierte Nachfragen von den Zuhörern bekommen - was oft sehr entblößend ist und wirklich offenlegt, mit welcher Mentalität dort oft agiert wird. Hauptsächlich unbewusst natürlich, aber das macht es nur noch schlimmer, da momentan noch der größte Teil unserer sogenannten modernen Welt auf dieser Vorlage (ungezügelte Marktwirtschaft, Gewinnmaximierung um jeden Preis, usw.) aufbaut.

Aber wirklich einschlagen kann die Message der Yes-Men immer dann, wenn sie nicht nur versuchen, möglichst absurd zu sein, sondern wenn sie als scheinbare Vertreter einer Organisation oder Firma auf einer Veranstaltung zur Verblüffung aller Zuhörer das sagen, was diese Organisationen oder Unternehmen eigentlich wirklich sagen sollten - z.B. Verantwortung zu übernehmen und für ihre Fehler einzustehen. Ganz wundervoll finde ich das, ein richtiger Weckruf. Aber seht selbst.

Und wie schon oft gesagt - alles, was auf Gier aufbaut, auf Manipulation, auf Ausbeutung und der Abwesenheit jeglichen Mitgefühls wird immer weniger Bestand haben können und schließlich ganz zerfallen müssen. Das werden die kommenden Jahre zeigen, und wir können auch jetzt schon den Beginn davon sehen. Es wird immer mehr und immer stärkere Bewegungen geben, von Menschen, die nicht mehr bereit sind, auf die Blendereien des Alten hereinzufallen - jeder zunächst in seinem eigenen Bereich und in seinem Umfeld. Und couragierte und kreative Leute wie die Yes-Men helfen mit, diese Entwicklung zu beschleunigen.

Den Film gibt es in seiner Gänze hier auf der arte-Webseite zu sehen, oder hier auf Youtube in 9 einzelnen Teilen - nach Ende eines Teiles hat man jeweils die Möglichkeit, den nächsten Teil zu starten.

Viel Freude damit - eine schöne Woche

Matthias

 
News zum Montag - Rohköstler-Baby und Weihnachtsmann PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 28. November 2011

Neuigkeiten und Webfundstücke

Auf einer der Webseiten, die wir mit Freude und Interesse verfolgen, nämlich die der "Raw-Fooder" Matt und Angela Monarch, gab es vor ein paar Tagen eine schöne Neuigkeit: Angela ist Mutter geworden! Auf den Videos der letzten Zeit sah sie immer ein bisschen merkwürdig "füllig" aus, was so gar nicht zu ihrer Rohkost-Ernährung zu passen schien. Nun, jetzt stellte sich heraus, das sie schwanger war - die beiden hatten es aus Rücksicht auf sich selbst und das ungeborene Baby nur noch nicht öffentlich gemacht.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang (und der Grund, weshalb ich hier darüber schreibe) fand ich - nun, einiges. Zum einen die Tatsache, dass sie ein gesundes und kräftiges Baby zur Welt brachte, mit einer rein veganen Rohkost-Ernährung. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber im Massenbewusstsein ist es so tief verankert, dass man etwas "richtiges" zu essen braucht, dass es immer wieder gut ist, darauf hinzuweisen, wie es sich wirklich verhält.

Noch erstaunlicher allerdings finde ich es, wenn man sich anschaut, was Angela wirklich so auf täglicher Basis isst. Auf ihrem Blog veröffentlicht sie regelmäßig, was sie pro Tag zu sich nimmt, und eine typische Aufzählung lautet:

"Knapp 1 Liter Wasser
0,5 l Kokosnusswasser mit Vitamin-C-Pulver
0,5 l leckkkkerer Grüner Smoothie: Mango, etwas Kokosnusswasser, eine Menge wundervoller frischer grüüüner Gemüse und Blätter aus dem Garten :)
1 Schale Gurkensalat (Gurken aus dem Garten :), mit Avokado/Sauerkraut, Meeresalgen, Leinsamenkräcker, Lecithin, Sesam-Mus, zum Nachtisch ein kleiner leckkkerer Apfel
1 Tasse Kräutertee
0,5 l Kokosnusswasser, 1 Schale Snackmischung (Sauerkraut, Meeresalgen, Kürbiskernöl, rohe Kürbiskerne :)
1 Tasse Kräutertee"

Das grenzt schon fast an Lichtnahrung, finde ich. :-) Ganz wundervoll, wie überall Menschen auftauchen, die das scheinbare "Wissen" eines materialistisch geprägten Massenbewusstseins in Frage stellen, durch ihr einfaches Sein.

Die beiden dachten übrigens während der Schwangerschaft, dass es ein Junge werden würde, weil das ungeborene Baby so ordentlich an Gewicht zulegte und einen so kräftigen Herzschlag hatte. Aber nein - es war ein Mädchen, wie sich herausstellte. :-) Matt und Angela entschieden sich für eine nicht assistierte Hausgeburt im Wasser - ohne Arzt, ohne Hebamme, ohne Geburtsbegleiterin. Matt sagt im Video, dass er glaubt, dass genau das der Grund war, weshalb die Geburt so einfach, natürlich und schön verlaufen konnte: Nach 1 Stunde und 17 Minuten war die Kleine geboren.

Sooo unendlich weit ist all das, was wir heute als "normal" erachten, oft von der Natur und von unseren Ursprüngen entfernt, dass es um so wichtiger und wundervoller ist, dass es immer mehr Menschen gibt, die wieder ein Gefühl dafür gewinnen möchten, wie es eigentlich gedacht ist - und die dies auch vermitteln und weitergeben können. Und es ist natürlich ein Stück Weg bis dahin - Matt und Angela haben sich nach eigenen Angaben lange und intensiv darauf vorbereitet. Und es hat Früchte getragen, und sie wurden mit einer wunderschönen Erfahrung belohnt - das wird für mich aus ihrem Video deutlich.

Wer sich für dieses Thema interessiert, dem sei der wundervolle und bewegende Film von Elena Tonetti "Birth as we Know it" wärmstens ans Herz gelegt. Ein Film, bewegend und wundervoll für wirklich jeden, der sich für Neues Bewusstsein und eine Neue Erde interessiert - gewiss nicht nur für Frauen oder werdende Mütter.

Und hier wieder jemand (letzte Woche waren es die Lottogewinner aus England), der auf eine sehr menschliche Weise mit seinem Vermögen umgeht: Der kanadische Sänger Michael Bublé, der vor kurzem ein neues Weihnachtsalbum herausgebracht hat. Jedes Jahr um die Weihnachtszeit verteilt er seine Einnahmen an seine Familie, wie dieser Artikel auf Spiegel-Online berichtet. Sehr inspirierend, wenn jemand ein so freies und ungezwungenes Verhältnis zum Thema Fülle an den Tag legt. :-)

Liebe Grüße und eine schöne Woche -

Matthias

 
Neues Bewusstsein möchte *überall* hereinkommen PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Freitag, 25. November 2011

Sehr gerne verfolge ich ja die Entwicklungen in der aktuellen Politik, und zwar vor allem im Hinblick darauf, wo bereits Ansätze und Impulse eines neuen Bewusstseins zu erkennen sind. Dabei ist mir aufgefallen, dass es in diesem Bereich vielleicht auch bei mir oder bei uns allen einige alte Anschauungsweisen gibt, die sich nach und nach verabschieden.

So bin ich z.B. früher davon ausgegangen, dass sich neues Bewusstsein im politischen und gesellschaftlichen Bereich immer zwangsläufig durch ganz bestimmte Bewegungen Bahn brechen muss. Es gibt Impulse des Neuen, die sich dann durch die Realität und den ganzen Widerstand des Alten, verkörpert von all den etablierten und traditionellen Kräften, hindurcharbeiten müssen.

Und so war es ja auch eigentlich immer: Wir hatten in den USA die Bürgerrechtsbewegung, die mehr Freiheiten und Gleichberechtigung für die schwarze Bevölkerung erkämpfte. In der Zeit der Industrialisierung entstand die Arbeiterbewegung, die wichtige Grundsteine für ein sozialeres System legte, mit weniger Ausbeutung der Arbeitskräfte. Wir hatten in den 70ern die Umweltbewegung, die zum ersten Mal ein Bewusstsein dafür schuf, dass es so, mit dieser Hreangehensweise, nicht lange weiter gehen kann für uns hier auf der Erde. Und es gibt noch viele weitere Beispiele.

Ich habe das Gefühl, dass sich diese Dynamik wandelt, bzw. abschwächt. Ja, wir haben immer noch neue Bewegungen, es werden neue Parteien gegründet, wie z.B. die der Piraten, die ihrerseits wieder einen wichtigen, neuen Impuls hereinbringen, den einer offenen und in allen Bereichen transparenten Gesellschaft. Aber bereits bei den Piraten merkt man, dass die alten Vorstellungen von "links" und "rechts" nicht mehr so greifen, wie sie das einst taten. Die Piraten selbst sind sozusagen ein erster Ausbruch aus diesem alten System. Sehr schön zu erkennen daran, dass die Piraten selbst sich nur ungern in eines dieser Lager einordnen lassen, und dass es für eine Mitgliedschaft bei ihnen nicht notwendig ist, Mitgliedschaften in anderen Parteien zu beenden. Etwas, was für die restliche Parteienlandschaft undenkbar wäre. (Susanne Wiest hat das in ihrem Blog neulich auf charmante Weise zum Thema gemacht.)

Das Weltbild einer Trennung, des "schwarz" und "weiß" (oder "rot"), des Entweder-Oder gehört einer alten Vorstellung der Dualität an, von der wir uns nun nach und nach verabschieden. Ein Hauptmerkmal des neuen Bewusstseins ist das Sowohl-als-Auch. Das Win-Win, bei dem alle sich einbringen können - und alle gewinnen.

Auf die Welt der Politik übertragen heißt das, dass nach meiner Wahrnehmung das neue Bewusstsein überall hereinkommen möchte - durch jede Partei, durch jede Organisation, durch jede Gruppe oder Bewegung. Und es kann das überall dort tun, wo einzelne Menschen (oder Gruppen von Menschen) offen sind dafür. Offen sind für eine tiefere Weisheit, für eine tiefere Wahrnehmung, für eine zutiefst menschliche Herangehensweise, die zum Ziel hat, dem Leben selbst zu dienen.

Eine Klientin von mir hatte kürzlich einen Traum, von dem sie mir in einer Sitzung berichtet hat. Und zwar saßen in diesem Traum ein Politiker der Grünen und ein Politiker der CDU zusammen auf einem Weg, der durch eine Wiese führte, die mit wunderschönen Frühlingsblumen (Tulpen) übersät war. Die Wiese selbst wurde nicht betreten, aus Achtsamkeit für Blumen. Und diese beiden Menschen kamen auf der tieferen Ebene zu einer Übereinstimmung. Die Kräfte in ihren jeweiligen Parteien, die weiterhin den Weg des Kampfes gehen wollten, gaben auf, und übergaben das Szepter, übergaben die Führung an die Menschen in ihren Parteien, die den Weg des Friedens gehen möchten.

Dieser Traum zeigt auf wunderschöne Weise, wie sich gerade auf allen Ebenen und in allen Bereichen eine tiefe, innere Neuausrichtung anbahnen möchte. Überall dort, wo Menschen dafür offen sind, kann das geschehen, ganz egal in welcher Partei. Und das wird auf längere Sicht dazu führen, dass jede politische Partei ihre ureigenen Stärken, Schwerpunkte und Weisheit (denn jede Partei hat all diese, ihre ganz eigenen) für alle nutzbringend einbringen kann.

Diese Entwicklung wird auch daran zu erkennen sein, dass plötzlich neue Politiker auftauchen, wie aus dem Nichts. Das sind die neuen Kräfte des Friedens, die hervorkommen möchten. Wir haben das bei Barack Obama gesehen, oder beim neuen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann. Wir können dies wahrnehmen bei der Piratenpartei. Oder dass altbekannte Politiker plötzlich neue Qualitäten zum Ausdruck bringen, erahnbar vielleicht auch z.B. durch den neuen Klang, der bei Angela Merkel mitschwingt (worüber ich neulich geschrieben habe). Und es werden noch viele weitere Beispiele folgen, wir dürfen gespannt sein.

Am Anfang wird das alles noch ein bisschen wackelig sein, denn es sind die ersten Schritte in einem neuen Terrain, und es ist auf jeden Fall eine große Herausforderung für die Betreffenden, innerhalb einer alten Welt des Kampfes und der Trennung, die in vielen Bereichen noch so intakt scheint, eine neue Art von Bewusstsein aufrechtzuerhalten. Aber je mehr sich das neue Bewusstsein in unserer Welt Bahn bricht, je mehr es sich entwickelt und je mehr wir Tag für Tag üben dürfen, desto kraftvoller und selbstverständlicher wird es sich zum Ausdruck bringen können.

 
News zum Montag - Angela Merkel, Agrosprit und Millionengeschenke PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 21. November 2011

Neuigkeiten und Webfundstücke

Beim CDU-Parteitag vergangene Woche hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede erneut bekräftigt, wie wichtig der neue Reformkurs ihrer Partei sei, vor allem in den "Zeiten epochaler Veränderung", wie sie sich so treffend ausdrückte - denn es stimmt, wir leben in der Tat in Zeiten epochaler Veränderungen. Zu diesem Reformkurs gehören der Atomausstieg ("Wir müssen schnellstmöglich aussteigen"), die Forderung nach einer Mindestlohnregelung, sowie neue Ansätze in der Familienpolitik. Mit ihrer Rede eckte sie bei so manchen ihrer Parteigenossen an, was einen Autor auf tageschance.de zu einem schönen Kommentar veranlasste.

Ich habe bemerkt, dass bei unserer Bundeskanzlerin hier und da eine neue Art von Energie durchschimmert. Begonnen hat das meinem Eindruck nach im Zusammenhang mit den Ereignissen in Fukushima, die sie wohl wirklich zu einem tieferen Nachdenken und Nachspüren bewegt haben, resultierend in ihrer Kehrtwende in der Atompolitik mit dem neuen Ziel des Atomausstiegs. Jemand der dazu in der Lage ist, auf diese Weise einer inneren Einsicht zu folgen - das ist von unschätzbarem Wert, gerade in der heutigen Zeit und vor allem in der Politik.

Außerdem finde ich es spannend, dass sie in ihrer Rede wiederholt von einem "Kompass" gesprochen hat, dem "Kompass der CDU", bestehend aus den Werten Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit. Dieses Bild eines Kompasses, der eine gewissen innere Richtung vorgibt - das sind auf jeden Fall Anklänge eines offeneren Bewusstseins, einer Zielgerichtetheit, die sich nicht nur nach äußeren Gegebenheiten richtet, sondern auch Impulse aus der inneren, der Seelenebene mit einbringen möchte. Ich fand das sehr bemerkenswert.

Ich habe es ja früher schonmal erwähnt: In der jetzigen Zeit des Übergangs von einem alten Bewusstsein in ein neues kann uns eigentlich kaum etwas Besseres passieren, als eine Bundeskanzlerin, die Ruhe ausstrahlt, Besonnenheit, eine gewisse Menschlichkeit in wichtigen Fragen, eine gewisse männlich-weibliche Balance in Auftreten und innerer Haltung. Dies hilft unserem Land, stabil zu bleiben, konstruktiv, optimistisch, in dieser Wandelzeit, die stellenweise ja auch recht chaotisch sein kann und wo immer wieder unerwartete Dinge passieren, mit denen man umgehen muss. Ich bin also recht froh über den gegenwärtigen Stand der Dinge, und auf der anderen Seite offen und voll gespannter Erwartung in Bezug auf neue und zukünftige Entwicklungen im Bereich Politik (Piratenpartei, die Grünen als Volkspartei etc.).

Und natürlich kann jeder positive Gedanke, jedes positive Gefühl unsere Bundeskanzlerin bei ihrer Arbeit unterstützen, denn auf der tiefsten Ebene sind wir alle, ist alles miteinander verbunden. Auch ein Grund, weshalb ich diesen Artikel geschrieben habe.

Zehn internationale UNO-Organisationen empfehlen den Regierungen der Industrieländer, den sogenannten Bio-Sprit (aus pflanzlichen Stoffen gewonnener Treibstoff) nicht mehr länger finanziell zu unterstützen, wie im Lohas-Blog zu lesen ist. Das ist sehr gut so, denn diese Art von Treibstoff ist alles andere als "Bio". Riesige Monokulturen müssen dafür angelegt werden, meist in Entwicklungsländern, was auf längere Sicht zu Nahrungsmittelknappheit führen wird, und zu immer größerer Abhängigkeit von den westlichen Ländern und von großen Konzernen.

Irgendwo habe ich einmal die Bezeichnung "Agro-Sprit" statt "Bio-Sprit" gelesen - diese finde ich viel passender. Sie stammt zwar nur vom lateinischen "ager" für "Acker, Feld", das auch im Begriff "Agrikultur" vorhanden ist. Aber es schwingt auch irgendwo das Wort Aggression mit, was in diesem Fall sehr passend ist, denn es handelt sich wirklich um eine sehr aggressive Form der Treibstofferzeugung, die meiner Ansicht nach keinerlei Zukunft hat und haben sollte.

Und hier noch zur Inspiration eine schöne Meldung zum Schluss - die von den britischen Lottogewinnern, die 20 ihrer Freunde ebenfalls zu Millonären machten. :-)

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten und erfreulichen Start in die Woche -

Matthias

 
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