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Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Dienstag, 17. Januar 2012

Lea hat ja kürzlich schon darauf hingewiesen, dass für uns die Gartensaison bereits begonnen hat. ;-) Zumindest die Vorbereitung darauf. So langsam beginnen wir uns damit zu beschäftigen, was wir wo anlegen wollen, welche Orte in unserem Garten für welche Pflanzen besonders geeignet sein könnten und welches (Bio-)Saatgut wir bestellen möchten. Das macht und große Freude - eine solche Lebendigkeit und Fülle kommt allein dadurch schon herein!

Hier daher mal eine kleine Sammlung von Büchern und anderen Dingen, die uns auf diesem Weg unterstützen, sowohl was die Inspiration betrifft, als auch im ganz praktischen Sinne.

Zum einen gibt es zwei schöne Bücher von Marlies Ortner, die uns sehr gefallen. Wir möchten in unserem Garten gerne auch wieder alte Sorten und Wildpflanzen heimisch werden lassen, wegen ihrer ursprünglichen Schönheit und Energie, aber natürlich auch wegen des viel höheren Nährstoffgehalts. Hier also zwei inspirierende Bücher:

Marlies Ortner: "Essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten 150 Arten: Obst, Kräuter, Gemüse" Ein schönes, reich bebildertes Buch, von Wildkräutern über Wiesenblumen wilde Obst- und Beerensträucher wird hier alles beschrieben. Mit Hinweisen zur Verwendung, und dazu, wie man diese Pflanzen in seinem Garten wieder heimisch werden lassen kann.

 

 

 

Marlies Ortner: "Saatgut aus dem Hausgarten: Kräuter-, Gemüse- und Blumensamen selbst gewinnen" Ein schöner, ebenfalls reich bebilderter Ratgeber derselben Autorin.

Früher hatte nahezu jeder Hof seine ganz eigenen, regionalen Gemüsesorten, einfach durch Vermehrung des eigenen Saatguts, wodurch jeweils die schönsten Pflanzen sich weiterentwickeln konnten. Durch die Industrialisung in der Gemüsezucht ging all diese Vielfalt verloren. Es gibt nun statt der frühere in die Tausende gehenden Pflanzensorten nur noch ein paar wenige überall in den Supermärkten erhältliche "Standard-Sorten", die zudem zwecks Gewinnmaximierung meist nur auf Aussehen und Größe gezüchtet werden - der Geschmack, der Nährstoffgehalt, die wunderschöne Energie bleiben dabei immer mehr auf der Strecke. Zu alledem kann man viele der heute erhältlichen Sorten nicht mehr selbst vermehren, da es sich dabei um unfruchtbare Hybriden handelt - ebenfalls ein Kontrollmechanismus der Agrar-Industrie. Zum Glück gibt es inzwischen zahlreiche unabhängige Saatgut-Anbieter, die sich auf die Fahne geschrieben haben, die ursprünglichen Sorten wiederzubeleben und erhältlich zu machen, z.B. Dreschflegel.

Die Erzeugung eigener Nahrungsmittel und die damit verbundene wachsende Unabhängigkeit von großen Konzernen kann ein weiterer, sehr bereichernder Schritt aus dem Massenbewusstsein sein - direkt auf körperlicher Ebene, sozusagen. Und wenn wir wieder beginnen, unsere Nahrungspflanzen selbst zu vermehren, haben diese dadurch die Möglichkeit, sich wieder ganz speziell auf unsere Energie und unsere Bedürfnisse einzustellen. Die Devas (die feinstoffliche Ebene) der Pflanzen möchten uns Menschen nach Kräften unterstützen, und je mehr wir wieder mit dem Reich der Pflanzen auf ganz persönlicher Ebene zusammenarbeiten, desto leichter kann dies geschehen. Marlies Ortners Buch gibt wertvolle, praktische Hinweise zur Vermehrung des eigenen Saatguts, so dass wir diesen Weg, wenn wir möchten, weiter gehen können.

Und nun noch etwas ganz anderes - aber ebenfalls sehr wertvolles für künftige Gärtner: Das richtige Schuhwerk. ;-) Ich hatte es neulich in einem Gespräch mit einer Klientin nebenbei erwähnt, daher hier nochmal der Hinweis an alle eventuell Interessierten. Wir haben uns gleich, als wir hier eingezogen sind, ganz tolle Gummistiefel gekauft - von der Firma Aigle, Lea hat sie entdeckt. Sie sind nicht aus (erdölbasiertem) Plastik hergestellt, sondern rein aus Naturkautschuk. Dadurch sind sie weich und angenehm zu tragen. Mit den passenden Socklets dazu superbequem, ich könnte Stunden darin laufen und trage sie jeden Morgen bei meinem Spaziergang mit Noah über die Felder - wo man sie auch wirklich braucht. Es gibt sie auch noch in der ISO-Variante - mit Filz und einer Neoprenschicht gefüttert - so hat man in ihnen auch im Winter immer warme Füße. Eine Anschaffung fürs Leben, würde ich sagen. ;-)

Viel Freude euch allen, bei großen und kleinen Erlebnissen mit und in der Natur!