| Rudolf Steiner - ein Pionier des Wegs der Seele |
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| Blogs - Die Welt wandelt sich |
| Geschrieben von: Matthias Kreis |
| Dienstag, 15. Februar 2011 |
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Für all diese Dinge hatte Rudolf Steiner vor allem in seinen letzten Lebensjahren die Samen gepflanzt, mit einer geradezu erstaunlichen Kreativität und Produktivität. Rudolf Steiner hat eine wichtige Bedeutung, wenn es darum geht, das (in der „Standard“-Welt immer noch vorherrschende) materielle Weltbild zu hinterfragen (welches Deepak Chopra so schön „Den Aberglauben des Materialismus“ nennt), und sich stattdessen dafür zu öffnen, dass alle Realität letztendlich von der seelischen Ebene ausgeht, dass die seelische Ebene, unser Bewusstsein, die Quelle aller unserer Erfahrungen und ihrer Manifestationen ist. Mir war zuvor gar nicht bewusst, dass Rudolf Steiner in diesem Jahr ein Jubiläum feiert – am 27. Februar wäre sein 150. Geburtstag gewesen. Umso erstaunter war ich dann, als mir Rudolf Steiner seit Beginn dieses Jahres überall begegnete – in diversen Artikeln in spirituellen Zeitschriften, indirekt über die GLS-Bank, bei der wir das neue Konto für unsere eelea GbR eröffnet hatten, und sogar in unserem Alnatura-Magazin. Das Thema lag wohl sozusagen in der Luft. ;-) Inspirierte und intuitive Menschen wie Rudolf Steiner waren Pioniere, die wichtige Grundlagen gelegt haben. In der Zeit des raschen Wandels und des Entstehen eines neuen Bewusstseins können wir auch auf diese Schätze und Erfahrungen zurückgreifen und uns von ihnen unterstützen lassen. Natürlich nicht auf dogmatische oder starre Weise, aber aus einer lebendigen Perspektive des Wahrnehmens heraus. Rudolf Steiner selbst hat einige Bücher geschrieben und geradezu unzählige Vorträge gehalten, die auch heute noch in gedruckter Form erhältlich sind – er wollte aber nie eine trockene „Lehre“ in die Welt bringen, nach der sich Menschen zu richten hatten. Vielmehr wollte er Menschen dabei unterstützen, selbst die „Sprache der Seele“ wieder zu erlernen und sich für die intuitiven Bereiche zu öffnen, so dass jeder eigenständig in diesem Bereich seinen Weg gehen kann. Gegen Ende seines Lebens wurde er zunehmend desillusioniert und enttäuscht, weil so wenige Menschen dies auf diese Weise für sich umsetzten (so wie er es wahrnahm), und die Anthroposophie stattdessen zu einer Art Lehre machten, die an Lebendigkeit verlor. Er äußerte einmal, dass es sein tiefer Wunsch wäre, dass die Anthroposophie (anthropos=Mensch, sophia=Weisheit) als so etwas wie eine lebendige Energie oder Wesenheit angesehen würde, die sich in der Welt und in der menschlichen Erfahrung weiter entfalten möchte und von der sich Menschen unterstützen lassen könnten. Er bezeichnete diese Energie mit dem schönen Namen „Anthropo-Sophia“. Das hat mich sehr berührt, da in unserer Arbeit die Energie von Sophia, die feminine Weisheit der Seele, eine große Rolle spielt. Es ist schön, immer wieder auf verwandte Seelen zu treffen, auch aus viel früheren Zeiten, die alle für dasselbe Ziel arbeiteten und Grundlagen legten, die auch heute noch von enormer Wichtigkeit sind. Ein lesenswertes (und spannendes) Buch über Rudolf Steiner, seine Arbeit und sein Leben, aus einer frischen und neuen Sichtweise, gibt es aktuell im Verlag info3: Die Rudolf Steiner-Story - von Gary Lachman oder im Original: Rudolf Steiner: An Introduction to His Life and Work - Gary Lachman |




Im letzten Jahr habe ich begonnen, mich etwas mehr mit Rudolf Steiner zu beschäftigen, dem Begründer der Anthroposophie und (unter anderem) der Waldorfschulen. Mir wurde schnell klar, wieviel Wertvolles er bereits eingebracht hatte in Bezug auf die Verbindung mit der seelischen Ebene, und wie wir uns im deutschsprachigen Raum glücklich schätzen können, dass wir jemanden hatten, der bereits so viele Impulse in diesem Bereich eingebracht hat, die auch heute noch florieren. Als Beispiel nenne ich nur die bereits erwähnten 











