Richard Bachs neues Buch - "Hypnotizing Maria" Drucken
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 12. Juli 2010

Gerade habe ich das neueste Buch von Richard Bach zu Ende gelesen – bereits zum 2. Mal, weil es mir so gut gefallen hat. Sehr interessant und empfehlenswert. Ein recht kurzes Buch, mehr wie eine längere Kurzgeschichte, aber äußerst spannend.

Es geht im Grunde darum, wie wir uns in jedem Augenblick unsere Welt, in der wir leben, neu erschaffen, dass wir gewissermaßen in einer Art von Hypnose leben – und dass wir aus dieser Hypnose aussteigen können, indem wir uns wieder mit der eigentlichen Essenz dessen verbinden, was wir sind.

Richard Bach: "Hypnotizing Maria"

Richard Bachs neuestes Werk erscheint im August auch auf Deutsch – unter dem etwas albernen Titel „Der Pilot: Die Weisheit wartet über den Wolken“, und in einem Design, das die Energie des Buches leider nicht besonders gut vermittelt – aber egal. Wem immer es möglich ist, dem würde ich sowieso empfehlen, es im amerikanischen Original zu lesen.

Zum Thema Hypnose (oder Glaubensvorstellungen) gibt es einiges zu sagen. Jeder hat natürlich seinen ganz eigenen, speziellen Anteil an "Hypnose" mitbekommen – und bevor man sich mit allgemeinen Glaubensvorstellungen des Menschseins beschäftigt, ist es vielleicht sehr hilfreich, erst einmal den ganz persönlichen Hypnosen auf die Spur zu kommen, da diese einen sehr direkten Einfluss auf unser gegenwärtiges, alltägliches Leben haben. Wir haben diese vor allem bereits in unserer Kindheit mitbekommen und angenommen: Ich werde nicht so geliebt, wie ich bin, ich kann das nicht, ich bin nicht gut genug – oder ein bisschen „erwachsener“: Das Leben ist hart und nichts wird einem geschenkt, es ist nicht möglich, durch kreative Arbeit den Lebensunterhalt zu bestreiten, ich muss in die Fußstapfen meiner Familie treten… usw. usw.

Die Eltern haben einem das alles natürlich nicht aus übelwollender Absicht mitgegeben – sie konnten einem nur das weitergeben, an was sie selbst geglaubt haben.

Die gute Nachricht ist: Es ist nie zu spät, diese Hypnosen wieder ungeschehen zu  machen. Wir können in jedem Augenblick damit anfangen, indem wir wieder beginnen, uns mit unserer wahren Natur, mit unserer Essenz zu verbinden. Und wir können die alten, verneinenden Glaubenssätze durch lebensbejahende ersetzen, wie z.B.: Ich bin ein freies, kreatives Wesen. Für alles in meinem Leben ist immer gesorgt. Meine Seele unterstützt mich in jedem einzelnen Augenblick durch ihre liebevolle Präsenz. Und vieles mehr, was immer wir möchten.

Werkzeuge dafür gibt es viele – wir nennen sie weiches Atmen, bewusste Präsenz, mitfühlendes Wahrnehmen, die Liebe unserer Seele annehmen usw. Und je mehr uns ein bestimmtes Werkzeug dabei unterstützen kann, aus den alten Geschichten, die uns begrenzt haben, auszusteigen, desto besser ist es für uns in unserer jeweiligen persönlichen Situation. Gut ist, was funktioniert.

Und eine kleine Bemerkung noch am Rande: Im Gegensatz zu unseren „normalen“ Werkzeugen in der irdischen Welt nutzen sich unsere spirituellen Werkzeuge nicht ab, wenn wir sie häufig benutzen. :-) Im Gegenteil: Sie werden immer besser und effektiver. Jedes Mal, wenn wir z.B. den weichen Atem für uns nutzen können, um wieder ein Gefühl für unsere tiefe, wahre Essenz zu bekommen, bildet sich dadurch ein unterstützendes energetisches Feld, an dem wir beim nächsten Mal wieder anknüpfen können und das dadurch stetig weiter wächst.

Man kann also sagen: Einfach weitermachen und den eigenen Bewusstseins-Werkzeugkasten dadurch ständig verbessern und effizienter werden lassen!