Liebevolle Ernährung in einer neuen Zeit PDF Drucken E-Mail
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Montag, 04. Juli 2011

Je mehr wir uns in unserem Alltag für ein natürliches Leben und eine liebevolle, naturnahe Ernährung öffnen, desto erstaunter bin ich manchmal, wenn mir zwischendurch bewusst wird, wie die große Masse der Menschen in unserer Gesellschaft diesen Lebensbereich für sich gestaltet. Die Supermärkte sind voll von Artikeln, deren farbiges Verpackungsdesign Lebensfreude und Naturnähe suggerieren soll – und darin ist nichts als bis zur Leblosigkeit weiterverarbeitete Produkte, die man eigentlich kaum noch als Nahrungsmittel bezeichnen kann, so leer sind sie. Wer einmal frische Gemüse aus dem eigenen Garten geerntet und zubereitet hat, kann vielleicht nachempfinden, wovon ich spreche.

Es heißt, dass früher in Atlantis dem Essen für die Sklaven die Asche von verbrannten menschlichen Körpern beigemischt wurde (nicht sehr lecker), um sicherzustellen, dass die Schwingung der Sklaven niedrig blieb und sie keine Verbindung zu ihrer Seele und ihrer inneren Kraft herstellen konnten, und somit immer Sklaven blieben. Und im Mittelalter machte man sich bei den Inspektoren der katholischen Inquisition bereits verdächtig, wenn man einfach nur Vegetarier war. Die Kirche wusste, dass es ihre Machtposition gefährdete, wenn Menschen begannen, wieder eine balancierte, innere Verbindung zur Natur und ihrer eigenen Göttlichkeit aufzunehmen. Und so wurden die der Ketzerei verdächtigten im Gefängnis dann auch gerne dazu gezwungen, Fleisch zu essen – und wenn sie dies verwehren wollten, wertete die Inquisition dies als einen Beweis für ihre Ketzerei.

Und eine ähnliche Energie setzt sich bis in die heutige Zeit unterschwellig fort. Wer regelmäßig große Mengen Fleisch von Tieren verzehrt (speziell von „massigen“ Tieren, wie Rindern oder Schweinen), führt dadurch seinem Körper ein Element zu, was die inneren Energiebahnen verstopft, was das physische System in einem tumben Zustand hält, ohne Verbindung zur Seele, zu den kreativen, heilsamen und göttlichen Energien. Das Rindergulasch mit Nudeln und das riesige Eisbein sind somit nicht unbedingt ein Freund von erwachenden Menschen, die sich innerlich weiterentwickeln möchten. Sie sind vielmehr oft ein Begleiter von Menschen, die in einem stumpfen, unbewussten Zustand verharren, und sich auch nicht vorstellen können, dass es noch irgendetwas anderes gibt.

Mindestens genauso schädlich für unseren Körper sind Zucker und Mehlprodukte (Brot, Nudeln etc.). Und auch die Kombination der Nahrungsmittel kann wichtig sein. Je einfacher und natürlicher, desto besser, heißt die Devise, genau wie auch auf spiritueller Ebene beim Erwachen allgemein. Mehlprodukte, Zucker und Obst vertragen sich zum Beispiel überhaupt nicht gut miteinander und führen zur Bildung von toxischen Stoffen und zur Übersäuerung des Körpers. Und der beliebte Kaffee mit süßem Gebäck hat letztendlich wohl überhaupt nichts mit wirklicher und natürlicher Ernährung zu tun, und wenn wir ehrlich sind und unseren Körper danach befragen, fühlen wir dies auch.

Was unseren Körper auf unserem Erwachensweg unterstützt, ist eine einfache, naturnahe Ernährung. Frische, nicht maschinell weiterverarbeitete Produkte, Gemüse, Salate, Obst – all dies hilft dem Körper, wieder in Fluss zu kommen, und alte Giftstoffe auszuscheiden.

Wir essen morgens beispielsweise gerne einen Brei aus Getreide, wie Hirse oder Hafer. Als Zwischenmahlzeit einen leckeren Gemüsesaft, Reiswaffeln mit Nussmus oder Obst. Mittags gekochte Gemüse mit Reis (braun) oder Bulgur, sowie Linsen, Bohnen oder Tofu, dazu einen frischen bunten Salat mit leckeren Zutaten wie geraspelten Möhren, Zucchini, Radieschen, Gurken und was sonst noch gerade erhältlich ist. Dann und wann tierische Produkte in Maßen, wie Eier, Ziegenmilchkäse, Geflügel oder Fisch (alles Bio, versteht sich), sind auf jeden Fall für die Übergangszeit auch sehr empfehlenswert. Abends essen wir gerne eine warme, gehaltvolle Suppe, oder in der kälteren Jahreszeit auch mal leckeres Backgemüse aus dem Ofen.

Wir fühlen, dass der Körper durch diese Art von Ernährung schön im Fluss bleibt, und dass all die anderen Prozesse, durch die man während des Erwachens sowieso geht, für den Körper dadurch ebenfalls erleichtert werden. Ja, das meiste Herausfordernde, was uns während unseres Erwachens- und Heilungsweges begegnet, hat seinen Ursprung in der Seelenebene, in alten inneren Prägungen und Anteilen, die sich bemerkbar machen und heilen möchten. Aber es ist auf jeden Fall möglich, bereits im Vorfeld viel Unterstützendes für sich zu tun, auch auf körperlicher Ebene. Denn wenn unser Körper in der Balance und im Fluss ist, müssen sich diese Energien gar nicht erst so sehr aufstauen und als Krankheiten oder psychische Symptome (Depressionen, Angstzustände) manifestieren. Die innere Heilung und Weiterentwicklung kann dann viel natürlicher, offener und fließender geschehen.

Edgar Cayce, der „schlafende Prophet“, sagt in seinen Readings, dass eine ausgewogene, naturnahe Ernährung im Einklang mit den physischen Gesetzmäßigkeiten beinahe alles ausgleichen kann – sogar negative Emotionen, inneren Stress und andere belastende Dinge. Wenn der Körper im Fluss ist, kann er mit beinahe allem umgehen, ein solches Wunderwerk ist er.

Jedes Ungleichgewicht im Körper kann wieder in die Balance kommen, und unser Körper beginnt sofort mit der Heilung, sobald wir ihm die Möglichkeit dazu geben und er "freie Bahn" bekommt. In diesem Zusammenhang hier noch ein inspirierendes Video (englisch), in dem ein Mann berichtet, wie er sich durch eine Ernährungsumstellung von Multipler Sklerose geheilt hat. Er ist seitdem frei von Symptomen. Wer in seine Augen blickt spürt die lebensbejahende, freudige Energie, die aus ihnen spricht, und die uns mitteilen möchte, dass Heilung und innere Balance die natürlichste Sache der Welt sind.