| Hinein ins Reichtumsbewusstsein ! |
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| Blogs - Die Welt wandelt sich |
| Geschrieben von: Matthias Kreis |
| Dienstag, 07. Februar 2012 |
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Neulich begrüßte mich unsere neue Nachbarin, als ich gerade die Unmengen von kostenlosen Werbeblättern aus unserem Briefkasten entfernte, um sie geradewegs ins Altpapier zu befördern. Es sind meistens regionale, kostenlose Zeitungen, wo es auf 2 oder 3 Blättern Nachrichten aus der Region zu lesen gibt, sowie Kleinanzeigen und anderes. Das schaue ich mir gerne an, das interessiert mich, was hier in unserer neuen Umgebung so los ist. Darin stecken allerdings manchmal bis hin zur Buchdicke farbige Werbeprospekte, mit irgendwelchen Sonderangeboten von allen möglichen Discountern, Billigsupermärkten und was weiß ich noch alles. Eine unglaubliche Verschwendung, auch umwelttechnisch gesehen. Jedenfalls bemerkte ich unserer Nachbarin gegenüber (mit ein wenig genervter Leidensmiene), dass es hier so viele kostenlose Zeitungen gibt. Sie nickte zustimmend und sagte: „Ja, ja. Ich schmeiße auch immer alles weg. Ich lese immer nur die Werbung.“ Die Werbung! Ich war so perplex, dass ich erstmal gar nichts mehr sagen konnte. Ich packte die Papiere in die Tonne, nickte ihr nochmal freundlich zu und verschwand wieder im Haus. Ich habe danach nochmal über diese Begebenheit nachgedacht, und mir ist aufgefallen, wie sehr so viele Menschen in einem Armutsbewusstsein verstrickt sind. Wie sonst wäre es möglich, dass es überhaupt so etwas gibt, wie Billigsupermärkte? Und niemand bemerkt, dass er sich durch dieses Starren nach dem nächsten Sonderangebot genau diese Armut, der er so gerne ein Schnippchen schlagen möchte, immer wieder neu erschafft. Als wir noch in Königstein gewohnt haben, einer ziemlich wohlhabenden Kleinstadt (nicht die Stadt selbst, aber der Großteil der Einwohner), ist mir das nicht so aufgefallen. Dort gab es eine andere Art von Armut. Es war eine innere Armut, ein inneres Zusammengezogensein, eine innere Härte, die sich hinter all der teuren Kleidung, den teuren Frisuren, den teuren Parfüms und den dicken Autos versteckt hat. Das ist kein wirklicher Reichtum - es ist einfach eine andere Form von Armut. Hier im Vogelsberg ist diese Armut offensichtlicher. Die Äcker und Wiesen sind oft überwirtschaftet und ausgelaugt, die Winter sind rauh, viele Bauernhöfe sind heruntergekommen oder wurden bereits aufgegeben. Es gibt bereits einige neue Häuser von Menschen, die bewusst hierhergezogen sind – diese sind auch sofort zu erkennen, sie haben eine ganz andere, ausdrucksvolle und lebendige Energie. Aber das, was von den alten Einwohnern so spürbar ist, ist oft von einer gewissen grauen Schwere und Hoffnungslosigkeit geprägt. Jetzt in dieser Zeit, im Zuge unseres Weges in ein neues Bewusstsein auf der Erde, kommen auch all diese alten Armutsenergien nach oben. Sie sind wie eine schwarze Schlacke, die sich aus dem Gesamtbewusstsein der Menschheit lösen möchte. Es sind alte Sklavenenergien, alte Energien des Unterdrücktseins und des Aufgebens, die sich da lösen möchten. Umso wichtiger ist es, dass wir nicht in diese Energien mit hineingehen. Das kann eine große Herausforderung sein, denn diese Energien wirken oft sehr „verführend“ – auf keine schöne Weise. Wem fällt es schon leicht, zu einem Bekannten, der einem gerade sein Leid klagt, wie schlecht es ihm geht und dass alles immer schlimmer wird, und der möchte, dass du mit ihm in seine Litanei einstimmst, in aller Achtung zu sagen: „Ich nehme wahr, dass es dir schlecht geht. Mir geht es gut, ich habe einen sehr positiven Ausblick auf das Leben, sowohl für mich selbst, als auch für die Menschheit im Allgemeinen.“ Umso wichtiger ist es, dass wir genau das immer wieder üben – das Einstehen für die eigene, innere Überzeugung. Denn das Armutsbewusstsein ist eine Lüge – es ist nicht das, was für uns Menschen hier auf der Erde beabsichtigt war und ist. Es ist eine Lüge in der wir uns verstrickt haben, über viele Jahrtausende hinweg, und aus der wir nun gerade wieder erwachen. Wenn wir in die Natur blicken, sehen wir, dass das „Reichtumsbewusstsein“ die natürlichste Sache der Welt ist. Die Natur ist voll von Reichtum und Überfluss. Reichtum und Überfluss sind die Grundlage eines jeden Schöpfungsprozesses, zu jeder Zeit. Und wir Menschen, die wir nun in eine neue Zeit gehen, sind gerade dabei, diesbezüglich unsere Wurzeln wiederzuentdecken. Wir finden heraus, dass das Armutsbewusstsein uns nicht länger gefangen halten kann. Wir werden zu Inseln der Neuen Energie inmitten eines Ozeans des Alten. Wir sind nicht abhängig davon, was andere von uns halten, oder über uns denken. Unsere Seele, Gott, das Universum möchte uns in jedem Augenblick all das schenken, was wir uns wünschen. Es gibt da keinerlei Begrenzungen. Für das Universum ist es egal, ob ich mich für 5 Euro öffne, oder für 5 Millionen Euro. Zahlen spielen für Gott keine Rolle, nur der menschliche Verstand macht da Unterschiede und ordnet Dinge ein. Und je nachdem, wie „plausibel“ wir etwas finden, können wir uns dafür öffnen und es in unser Leben kommen lassen - oder eben nicht. Auch Bärbel Mohr, die (leider viel zu früh verstorbene) Autorin des Bestsellers „Bestellungen beim Universum“, hat immer wieder darauf hingewiesen, dass bei den „Bestellungen“ ausschließlich der Mensch selbst der limitierende Faktor ist. Und damit hat sie sehr recht. Denn das Universum selbst ist unendlich, es kann daher unmöglich limitierend sein. In unseren Schöpferwerkstätten, unsere neuen kommenden Seminarreihe in diesem Jahr, werden wir uns genau mit diesen Hintergründen befassen, und damit , wie wir zu einem neuen Menschsein finden können, eingebettet in die Liebe unserer Seele, und unbeschränkt durch die Vorstellungen unseres menschlichen Verstandes. Eine gute Freundin aus den USA, die unseren beruflichen und persönlichen Weg seit Jahren mitbegleitet, ebenfalls selbständig tätig, sagte uns vor kurzem augenzwinkernd: „Ich lebe in einem kapitalistischen Land. Ich glaube nicht, dass das etwas generell Schlechtes ist.“ Sie meinte damit, dass wir uns immer wieder für die Freude öffnen können, in einem natürlichen, persönlichen Reichtumsbewusstsein zu leben, ganz unverfroren, und ganz einfach deshalb, weil all dies Geschenke sind, die nur darauf warten, dass wir sie in unserem Leben erlauben, sie annehmen und uns für sie öffnen. Und das ist etwas, von dem nicht nur wir selbst profitieren, sondern auch die ganze Welt. Denn es tut der Welt unglaublich gut, es ist so unendlich heilsam für die Welt, wenn nun nach Jahrtausenden der Enge, der Dürre und des Zusammengezogenseins von den ersten Pionieren endlich wieder wirkliches, verbundenes und heilsames REICHTUMSBEWUSSTSEIN erlaubt wird, im Einklang mit unserer Seele, im Einklang mit dem Leben. Das ist wie Wasser auf einen ausgetrockneten Boden. Und deshalb heißt es nun für uns nicht unbedingt „heraus aus dem Armutsbewusstsein“ – denn das wäre ein Blick nach hinten, und damit nicht so inspirierend. Sondern am besten immer wieder neu: „Hinein ins Reichtumsbewusstsein.“ Denn das ist die Art von Bewusstsein, die unsere Seele für uns möchte und für uns beabsichtigt - die das gesamte Universum für uns beabsichtigt, um genau zu sein. Und das Universum wartet seit langem darauf, dass nun endlich die Zeit gekommen ist, in der wir aus unserem Schlaf erwachen. |




Vielleicht liegt es daran, dass wir Ende letzten Jahres etwas weiter aufs Land gezogen sind, aber in der letzten Zeit werde ich immer wieder mit dem Thema Armutsbewusstsein konfrontiert. Damit meine ich nicht, dass man auf der materiellen Ebene relativ gesehen im Vergleich zu anderen von irgendetwas "weniger hat", sondern ich meine das zugrundeliegende Bewusstsein – das Gefühl, „ich habe wenig, es ist nicht genug da, und ich habe auch nichts verdient.“ Oder auch: „Die anderen sind schuld, dass ich wenig habe.“ Das ist eine innere Einstellung, die uns sehr einschränkt, und die nichts, aber auch gar nichts mit der Art von Leben zu tun hat, die für uns als Menschen eigentlich gedacht ist: Ein Leben aus der Fülle heraus, in jedem einzelnen Moment, eingebettet in die Liebe unserer Seele, die uns alles schenken möchte, was wir uns nur wünschen können.











