| Ervin Laszlo - "Weltwende 2012" |
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| Blogs - Die Welt wandelt sich |
| Geschrieben von: Matthias Kreis |
| Sonntag, 31. Oktober 2010 |
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Ervin Laszlo beschreibt im ersten Teil seines Buches sehr deutlich den Weg des alten Bewusstseins, der von einer unbewussten, in gewisser Weise automatischen und wie auf Schienen verlaufenden Energie heraus geprägt ist, und der uns als Menschheit, wenn wir ihm weiter folgen, unweigerlich in Richtung Selbstzerstörung führen wird, sollten wir nicht in der Lage sein, einen grundlegenden Wandel in allen Lebensbereichen, persönlich wie gesellschaftlich, zuzulassen und einzuladen. Der erste Teil ist demzufolge etwas düster angelegt (wenn auch nicht unzutreffend) – ich selbst habe hier vielleicht eine tendenziell optimistischere Sichtweise, da ich wahrnehme, dass dieser Wandel bereits jetzt schon in vollem Gange ist, wenn auch vom Mainstream der Gesellschaft noch unbemerkt, bzw. nur als Krise oder Unstabilität wahrgenommen. Und diese Entwicklung führt jetzt schon dazu, dass im Hintergrund Dinge bereits beginnen, sich in eine neue Balance zu begeben. Aber es stimmt natürlich: Die Gesellschaft als Ganzes muss letztendlich den Schritt machen, das Neue anzunehmen, und dieser große Schritt steht uns noch bevor. Im zweiten Teil entwirft Ervin Laszlo Szenarien für die Potenziale, die uns durch einen solchen Wandel im Bewusstsein zur Verfügung stehen werden. Bewegend fand ich die fiktiven Beiträge von Menschen aus dem Jahr 2032, die davon berichten, wie sich die Erde nach dem großen Bewusstseinswandel des Jahres 2012 zu einem friedfertigen, nachhaltigen und balancierten System entwickelt hat, in dem Menschen im Einklang mit den Ressourcen und Abläufen in der Natur leben, und das allen Menschen optimale Möglichkeiten für die Entfaltung ihres persönlichen Lebens bietet. Ein eindrücklicher, visionärer Entwurf. Im Anhang findet sich außerdem noch ein Beitrag von José Argüelles, der durch seine Veröffentlichungen zum Themenbereich Maya und 2012 bekannt ist.
1993 gründete Ervin Laszlo den „Club of Budapest“ – eine Vereinigung von Künstlern, Schriftstellern, Politikern, Intellektuellen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Bewusstseinsentwicklung auf der Erde zu unterstützen. Mitglieder im Club of Budapest sind zum Beispiel Deepak Chopra, Michael Gorbatschow, der Dalai Lama, Paulo Coelho, Peter Gabriel, Hans-Dietrich Genscher, Herman van Veen und viele andere. Ersterer hat auch das ebenfalls lesenswerte Vorwort zu diesem Büchlein geschrieben. Informationen zum Club of Budapest und zu weiteren, damit verbundenen Initiativen finden sich am Ende des Buches, sowie eine Liste mit weiterführenden Leseempfehlungen. |





Ervin Laszlo, heute 78 Jahre alt, war im ersten Teil seines Lebens ein bekannter Pianist und galt als Wunderkind. An einem Punkt in seinem Leben nahm er wahr, dass da noch mehr war, was er durch sein Leben einbringen wollte, und so weitete er seine Tätigkeit aus in die Bereiche Bewusstsein, Philosophie und Systemtheorie, und verfasste zu diesen Themen zahlreiche Bücher. Er lebt heute in einem wunderschönen alten Landhaus in der Toskana. In der 











