Der Weg zum Schöpfersein Drucken
Blogs - Die Welt wandelt sich
Geschrieben von: Matthias Kreis   
Samstag, 28. Januar 2012

Der vollständige Titel dieses Beitrages müsste eigentlich lauten: Der Weg zum Schöpfersein führt über die Transformation der Dunkelheit. Was ist diese „Dunkelheit“, die da transformiert werden möchte? Die Dunkelheit sind all die Aspekte in uns, die wir noch innerlich ablehen, die wir noch nicht wieder in unser Herz aufgenommen und integriert haben, die in uns noch irgendwo ihr getrenntes Eigenleben führen und unser Leben mitbestimmen – meist nicht zu unserem Besten, da eben noch nicht integriert und daher nicht in harmonischem Einklang mit unserem Gesamtsystem. Das können Ängste sein, die immer wieder aufkommen, das Gefühl, nicht gut genug zu sein, der Hang, sich selbst zu verurteilen, innere Blockaden, alte innere Verletzungen, die immer wieder auftauchen. Aber es können auch tiefe, persönliche Fähigkeiten und innerer Reichtum sein, die wir irgendwann mal in uns abgelehnt haben, und die nun ebenfalls danach streben, wieder in unser Leben zu kommen.

Wir, alle Menschen, die gerade dabei sind zu erwachen, haben uns entschieden, in den kommenden Jahren voll und ganz in die „5. Dimension“ zu gehen – und das ist nichts anderes als ein Sinnbild dafür, dass wir die alte Welt des Gegeneinander, der Dualität und des Kampfes hinter uns lassen, und ganz und gar zu Schöpfern werden - zu Schöpfern unserer Realität aus bewusster Intention. Das ist unser Ziel und unsere Bestimmung. Und diese Dynamik betrifft die gesamte Erde. Das, was nun gerade global geschieht, ist der "Aufstieg" der Erde in ein neues Bewusstsein, von dem wir vielerorts hören. Und es ist auch die "Endzeit", von der in vielen alten Überlieferungen die Rede ist. Diese Zeit ist jetzt.

Das heißt, dass wir durch alles Alte hindurchgehen müssen, auf dem Weg zu einem vollständigen Schöpfer. All unsere Ängste, all die Schmerzen, all das, woran wir festgehalten haben – alles kommt im Zuge dieser Umwandlung nach oben und möchte sich transformieren. Und je offener wir aus der Leidenschaft unserer Seele heraus für neue Potenziale sind, je bewusster wir uns für unser Schöpfersein öffnen, desto tiefergehend möchte sich in unserem Inneren eine heilende Transformation ereignen. Das ist eine ganz natürliche Gesetzmäßigkeit. Deswegen ist auch nichts verkehrt daran, wenn immer wieder alte Anteile nach oben kommen und sich bemerkbar machen. Wir machen nichts "falsch", und es gibt auf diesem Weg auch keine "Rückschritte". Es werden einfach Schicht für Schicht all die verschiedenen Ebenen in uns transformiert - eine nach der anderen. Und je mehr wir uns dessen bewusst werden, was da gerade eigentlich geschieht (und vielleicht sogar auch ein bisschen Stolz entwickeln, dass wir diesen mutigen und manchmal auf jeden Fall herausfordernden Weg gehen), desto leichter wird es für uns.

Und letztendlich möchte sich ALLES in uns transformieren und ins Neue gehen. Kein innerer Anteil möchte "zurückgelassen" werden. Und ob wir nun versuchen, diesen Prozess zu vermeiden oder hinauszuzögern, weil wir manche vertrauten Herangehensweisen des alten Bewusstseins noch nicht aufgeben wollen, spielt letztendlich für das Große und Ganze keine Rolle. Es kann dadurch höchstens für uns unangenehmer werden. Denn wer fühlt sich besser: Derjenige, der mutig voranschreitet, die Herausforderungen begrüßt und annimmt – oder derjenige, der nach und nach gegen seinen Willen immer mehr weggenommen bekommt und sich immer mehr in eine Defensivhaltung begibt?

Der immer wieder gerne praktizierte, vergleichende Blick hin zu den sogenannten „normalen“ Menschen führt häufig in die Irre. Denn es ist so: Jemand, der noch unintegrierte Anteile in sich trägt und sich (noch) nicht für sein eigentliches Potenzial, für sein Schöpfersein öffnet, der erlebt auch (noch) keine tiefergehenden Transformationsprozesse. Er lebt einfach noch eine zeitlang in seiner eigenen, vertrauten Welt, bleibt noch ein Weilchen auf seiner "Dunkelheit" sitzen und kann seine alte Persönlichkeitsstruktur noch ein bisschen aufrechterhalten. Aber im Untergrund rumort es schon. Es gibt wohl kaum jemanden, der in seinem Bekanntenkreis nicht ein oder mehrere Personen kennt, die in der jüngsten Vergangenheit nicht schon einmal irgendwann in psychologischer Behandlung waren oder psychische Probleme hatten, welcher Art auch immer. Symptome wie Depressionen, Angstzustände, Burnout häufen sich immens, und alle (in der alten Welt) fragen sich, warum das so ist. All diese Symptome sind nichts anderes als Hinweise darauf, dass sich in der Tiefe eine grundlegende Veränderung und Neuausrichtung vollziehen möchte.

Es ist eigentlich ganz einfach. Die Welt bewegt sich unaufhaltsam in Richtung Neues Bewusstsein, und der Sog hin zu einer grundlegenden Transformation all der Dunkelheit auf unserer Erde wird stärker und stärker. Jede Energie strebt nach Balance, Integration und Ausgleich - im Großen wie im Kleinen. Bald wird sich niemand mehr dem entziehen geschweige denn davor verstecken können. Und das ist letztendlich gut so. Denn nur so kann auf unserer Erde eine Kultur entstehen, die das Leben wirklich achtet, die im natürlichen Einklang mit dem Leben steht, die auf der Grundlage basiert, dass im tiefsten Grund alles Leben eins ist.

Es hat seinen guten Grund, dass wir zu Anfang dieses Jahres neue Angebote in unser Programm aufgenommen haben. Denn das Jahr 2012 lädt uns wie noch kein anderes Jahr zuvor ein, in unser Schöpfersein zu gehen. In unserer neuen Seminarreihe „Die Schöpferwerkstatt“ werden wir uns auf tiefgehender Ebene damit befassen: Wie können wir uns innerlich aufrichten, all den uns unterstützenden Energien vertrauen und den Weg in unser wahrhaftiges Schöpfersein gehen, zu dem wir bestimmt sind? Was ist zu erwarten? Wie können wir die dazugehörige Transformation unserer eigenen Dunkelheit zu einer heilenden, bereichernden und ermächtigenden Erfahrung werden lassen? Wie können wir selbst zum Kapitän unseres Lebens werden, zum Surfer auf den Wellen des Wandels, anstatt uns vom Leben erst zu unserem Heilungsprozess zwingen lassen zu müssen?

Und in den neuen, dreiteiligen Schöpfersitzungen können Lea und ich dann mit euch auf ganz persönlicher Ebene daran arbeiten, euch kraftvoll für neue Potenziale zu öffnen, den damit zusammenhängenden Heilungs- und Transformationsprozess zu begrüßen und einzuladen, und auf tiefer Ebene zu begreifen, wie Schöpfersein wirklich funktioniert.

Schon Jeshua (Jesus) sagte, „dies alles, was ich getan habe, werdet ihr auch tun, und noch viel mehr“. Damit hat er uns einen Vorgeschmack davon gegeben, was jetzt zu Beginn einer neuen Zeit für uns möglich werden kann. Wir freuen uns darauf, all dies mit euch gemeinsam zu entdecken!