| Das Vater Unser - und das Labyrinth von Chartres |
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| Blogs - Die Welt wandelt sich |
| Geschrieben von: Matthias Kreis |
| Mittwoch, 28. Juli 2010 |
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Kathleen McGowan: "Vater unser: Deine Schatzkarte zu Gott" Das Vater Unser stammt direkt von Jeshua und besitzt eine äußerst reine und kraftvolle Energie. Wie ich in meinem früheren Beitrag schon angedeutet habe finde ich, dass das Vater Unser eine perfekte Schablone für das Wiederverbinden mit dem ursprünglichen reinen Bewusstsein ist – mit Gott, in der essentiellen Bedeutung des Wortes. Ich nutze es im Grunde täglich. Man braucht sich nicht von den Worten des Vater Unsers abschrecken zu lassen, die vielleicht für heutige Ohren teilweise etwas altertümlich und unbeholfen klingen. Worte sind nur ein Wegweiser. Wenn man diese Worte als einen solchen Wegweiser zum reinen Bewusstsein versteht, ist das Vater Unser in seiner Einfachheit und Präzision kaum zu übertreffen. Und Kathleen McGowans Buch gibt einem schöne Anregungen, um es in seinem Leben in diesem Sinne kraftvoll und effektiv nutzen zu können. Um die innere Struktur des Vater Unser aufzuschlüsseln nimmt Kathleen McGowan in ihrem Buch die 6-blättrige Rose als Vorlage, wie sie sich im Zentrum des berühmten Labyrinths in der Kathedrale von Chartres befindet. Mit diesem Labyrinth (und mit vergleichbaren Labyrinthen auch an anderen Orten) hat es eine ganz besondere Bewandtnis. Chartres war in der Zeit des Mittelalters die Heimat einer wichtigen christlichen Mysterienschule, und das Labyrinth war ein zentraler Bestandteil ihrer spirituellen Praxis. „Labyrinth“ ist für diese Art von Struktur eigentlich nicht ganz das richtige Wort, da wir mit diesem Begriff herkömmlicherweise eher etwas mit vielen Wegen und Abzweigungen verbinden, in dem man sich leicht verirren kann. Diese Art von Labyrinth, die hier gemeint ist, besteht vielmehr aus einem einzigen, immer wieder gewundenen und kurvenreichen Pfad, der irgendwann ins Zentrum des Labyrinthes führt und dort endet. Das Labyrinth ist ein Symbol für den eigenen spirituellen Entdeckens- oder Entwicklungsweg. Wie im Labyrinth veranschaulicht, so gibt es auch in unserem Leben immer wieder neue Wendungen, Kurven, Richtungen. Wenn man dabei aber immer auf seinem eigenen Weg bleibt, kann man sich nicht verirren, und kommt irgendwann in der Mitte, bei Gott, im reinen Bewusstsein, bei sich selbst an. Der Gang durch ein solches Labyrinth kann eine wundervolle spirituelle Übung sein, bei der man das Gefühl für den eigenen Weg stärken kann – weil es im alltäglichen Leben ja oft nicht so einfach ist, immer auf dem eigenen Weg zu bleiben und diesen jederzeit wahrzunehmen. Im Labyrinth sieht man ihn aber immer vor sich und geht ihn Schritt für Schritt. In diesem Video (englisch) spricht Kathleen McGowan über ihr Buch und die persönlichen Erfahrungen, die ihm zugrundeliegen:
Ich habe übrigens vor kurzem auch Kathleens neu erschienenen Roman "The Poet Prince" fertiggelesen – der dritte ihrer Maria-Magdalena-Reihe. Hat mir gut gefallen, und ich werde in Kürze noch eine kleine Rezension dazu schreiben. |

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