12 - Der Ruf des Jahres 2012 PDF Drucken E-Mail
Begegnungen - Begegnungen 2011
Donnerstag, 08. Dezember 2011

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Es ist kaum zu glauben, dass dieses Jahr sich schon dem Ende entgegenneigt. Ein so bewegtes Jahr, ein so wichtiges Jahr. Das Abschlussjahr der alten Zeit mit vielen Prüfungen, vielen, tiefen Neuorientierungen und Wirbeln. Ein Jahr, das uns alle sehr herausgefordert hat.

Matthias und ich haben das Gefühl gehabt, dieses Jahr hat uns nicht nur innerlich an einen neuen Platz gebracht, sondern auch äußerlich an einen neuen Platz gewirbelt und ist immer noch dabei, uns einzuladen, uns neu auszurichten.

Ich habe den Eindruck, das Jahr 2011 war die Vorbereitung für das kommende Jahr und all die Jahre, die folgen werden. Wir alle hatten die Wahl, uns freiwillig auf diese Vorbereitung einzulassen, wirklich Ja zu sagen zu diesem Neuen, das in unser Leben kommen möchte und kommen wollte. Wir alle hatten auch die Möglichkeit, Nein zu sagen. Zu sagen: „Ich stelle das alles zurück. Ich habe keine Lust. Es passt mir nicht. Die Form in der das Neue kommt gefällt mir nicht.“

Das Leben als Mensch gibt uns diesen wundervollen freien Willen, d. h. dass Dinge nicht einfach passieren, dass unsere Entwicklung nicht einfach geschieht, sondern dass wir immer ein Wörtchen mitreden können. Wir haben die Möglichkeit, Nein zu sagen und wir haben die Möglichkeit, Ja zu sagen. Ich glaube, die Entscheidungen, die wir dieses Jahr gefällt haben, sind sehr, sehr wichtig und sehr bedeutsam für die kommende Zeit. Ich glaube, dass jeder Mensch in diesem Jahr gefragt wurde, wieder und wieder und wieder: „Bist du bereit für das Neue? Bist du bereit für einen Neuanfang? Bist du bereit für diese Liebe, die in dein Leben kommen möchte? Bist du bereit zu erwachen? Bist du bereit, alte Vorstellungen loszulassen, alte Wünsche, die dich hindern, die dich einschränken? Bist du bereit, dein Dich-klein-machen zu beenden, dich selbst verstecken, dich selbst zurücknehmen? Bist du bereit, damit aufzuhören?“

Nicht nur einzelne Menschen wurden gefragt - auch Gruppen von Menschen wurden gefragt. Die Kirchen wurden gefragt. Die Dörfer wurden gefragt. Die Städte wurden gefragt. Regionen wurden gefragt. Länder wurden gefragt. Kontinente wurden gefragt. Tiere wurden gefragt. Bäume wurden gefragt. Wissenschaftler wurden gefragt. Mütter und Väter wurden gefragt. Kinder wurden gefragt. Ältere Menschen wurden gefragt. Rentner und Arbeitslose und arbeitende und selbständige Menschen wurden gefragt.

Alle wurden gefragt: „Bist du bereit? Bist du bereit?  Wie viel bist du bereit aufzugeben für dieses Neue? Wie viel bist du bereit loszulassen. Wie tief lässt du dich ein auf diesen neuen Weg?“

 

Du bist Schöpfer deines Lebens

Ich glaube, dass wir in den kommenden Jahren die Auswirkungen unserer Entscheidung fühlen werden. Wir werden fühlen, wo wir Nein gesagt haben. Wir werden fühlen, wo wir uns geöffnet haben, wo wir bereit sind. Bereit für mehr. Wir werden den Schöpfungen begegnen, für die wir uns entschieden haben. Es spielt keine Rolle, ob das vollkommen unbewusst abläuft in uns oder vollkommen bewusst. Es spielt keine Rolle, ob wir sagen: „Ach, dass wusste ich gar nicht, dass, wenn ich jetzt Nein sage, dass ich damit meine Welt gestalte, dass ich damit mir selbst Möglichkeiten wegnehme, dass ich damit meinen Weg schwerer mache. Das wusste ich gar nicht. Das hat mir niemand gesagt.“

Genauso wenig wie Unwissenheit uns davor schützt, wenn wir hier in unserer Gesellschaft bestimmte Gesetze überschreiten, genauso wenig schützt uns unsere tiefe Unwissenheit in unserem Menschsein, in unserem Schöpfersein. Nur weil du nicht weißt, dass du Schöpfer deines Lebens bist, hörst du nicht automatisch damit auf, ein Schöpfer deines Lebens zu sein.

Auf tiefster Ebene ist es nicht einmal so, dass du es nicht weißt, sondern es ist so, dass es dir unbequem ist, das zu wissen, dass es neu ist, das zu wissen und dass es manchmal einfacher scheint, so zu tun, als wüsstest du es nicht. Es scheint manchmal einfacher, ein kleines, hilfloses Kind zu sein, das keine Lust hat, keine Lust zu leben, keine Lust hier zu sein, keine Lust, kreativ zu sein. Keine Lust, den nächsten Schritt zu tun. Keine Lust, dem zu begegnen, was ist. Dieses kleine Kind – das ist nicht das unschuldige kleine Kind in deinem Inneren, das unschuldige Kind in uns allen. Sondern dieses kleine Kind ist das antrainierte Kind, ist die Rolle, die wir spielen, ist die Verkleidung, in die wir schlüpfen. Es ist deine Ausrede. Es ist dein Versteck. Es ist dein Ich habe keine Lust, ich zu sein, es ist unbequem, ich zu sein oder ich glaube, dass es unbequem sein könnte, ich zu sein, deshalb bin ich lieber dieses Kind, das jammert und schreit und seufzt und sich beschwert und keine Lust hat und sich versteckt oder versucht, sich zu verstecken, in der Hoffnung, dass Gott dir diese Rolle abnimmt. In der Hoffnung, dass das ganze Universum dir abkauft, dass du wirklich nicht bist, wer du eigentlich bist.

Heute ist es an mir, dir mitzuteilen, dass niemand dir diese Rolle und diese Verkleidung abkauft. Das ganze Universum schaut dir dabei zu, wenn du in diese Rolle schlüpfst, wenn du dich klein machst und versteckst. Das ganze Universum sieht die Schminke, die du dir ins Gesicht schmierst und die Hüllen, mit denen du dich verstecken und verkleiden möchtest. Gott sieht jede Bewegung, die du machst, um den Leben und dir selbst aus dem Weg zu gehen. Gott sieht alles. Das Universum sieht alles. Dein Leben sieht alles. Dein Leben weiß, wenn du ehrlich bist und wenn du unehrlich bist mit dir selbst. Dein Leben weiß, wenn du sagst: „Oh, ich kann nicht damit sein. Es ist mir zu nervig, zu unangenehm. Es passt nicht in meinen Plan. Ich habe keine Lust. Ich möchte gerne dieses romantische Märchen erleben, wo alles so ist, wie ich es haben möchte, wo ich mir alles aussuchen kann.“ Dein Leben sieht deine Ausweichmanöver, jedes einzelne. Dein Leben sieht, wie du dich klein machst und so tust, als wärst du diese Person, dieser Mensch, so begrenzt, so verletzbar, so fragil. Dieser Mensch, der dauernd stolpert und hinfällt, dem man nicht zumuten kann zu leben.

Die spannende Überraschung, die uns das Jahr 2012 bringen wird, mit Pauken und Trompeten, ist, dass du in deinem Spiel durchschaut wirst, in jedem Spiel, so praktisch es auch für dich sein mag, so klein und unwichtig es dir auch vorkommen mag. „Ach, ich habe schon so viel losgelassen. Kann ich nicht dieses kleine, dieses Winzige da hinten in der Ecke, kann ich das nicht einfach behalten? Können wir darüber nicht einfach Gras wachsen lassen? Muss denn wirklich alles sich öffnen?“ Die Pauken und Trompeten werden solange trommeln, bis du selbst dieses winzige, kleine Restchen von Versteck, dieses winzige, kleine Restchen von Schuld, Angst und Trauer ans Licht kommen lässt.

Das Jahr 2012 und die Energie dieses Jahres, die jetzt in unseren Raum, den wir jetzt geöffnet haben, ziemlich intensiv hineinströmt, diese Energie wird alles in dir, was du nicht bist, zu Tode erschrecken. Alles in deinem Leben, was nicht wirklich ist, nicht wahrhaftig ist, was nicht letztendlich zu dir gehört, wird zu Tode erschrecken vor dieser Energie von 2012. 2012 ist der Gongschlag, der alle Spiele der alten Energie beendet. Es ist das Klingeln einer Glocke, die uns sagt: „Dieses Spiel ist vorbei. Streif deine Masken ab, die Verkleidung, die du dir angelegt hast. Streif alles ab. Sei wer du wirklich bist.“ Das Jahr 2012 besteht aus dieser Energie, die keine Täuschung mehr zulässt, die uns so lange ent-täuscht, bis keine Täuschung mehr übrig ist, die uns so lange ent-wickelt, bis all unsere Verwicklungen offen liegen.

 

2012 hat bereits begonnen

Genau deshalb gibt es eine Menge Angst vor diesem Jahr, das nun vor der Tür steht. Das Jahr 2012 hat in der Tiefe schon längst begonnen. Es ist wie ein Kontinent, der aus den Tiefen des Ozeans emporgehoben wird, Tag für Tag, während ein anderer Kontinent langsam, langsam in die Tiefe des Ozeans zurücksinkt. Die neue Zeit, ein neues Bewusstsein hebt sich aus der Tiefe empor, während das alte Bewusstsein, die alte Zeit, langsam und allmählich in die Tiefe zurücksinkt.

Wir haben die Chance, ein Teil davon zu sein. Wir haben die Chance, zu erkennen, welcher Kontinent in uns versinkt und stirbt, welche Rollen in uns sterben, welche Lügen wir nicht mehr aussprechen können, wir nicht mehr leben können. Welche Wahrheit in uns nicht mehr ignoriert, nicht mehr verleugnet werden kann.

Der Ruf dieses neuen Jahres ist so unendlich laut und er erklingt in deinem eigenen Herzen. Er erklingt tief in deinem Inneren. Er erklingt mit einer Direktheit wie niemals zuvor. Vor dieser Neuen Energie gibt es kein Entrinnen. Du kannst dich nicht länger vor ihr verstecken. Diejenigen von euch, die dachten: „Ach ich kann etwas aushandeln mit der Neuen Energie. Ich kann so ein bisschen das rosa Sahnehäubchen der Neuen Energie für mich abschöpfen und auf diesen Misthaufen der alten Energie oben drauf tun  und sagen: Schau mal, so viele schöne Dinge sind in meinem Leben. Schau mal, ich meditiere und ich atme. Ja, ich mache all diese schönen Dinge, oberflächlich. Diese tiefe Einladung, die mir durch Mark und Bein geht, die mich zwingt hinzuschauen, die mich stoppt, die mich erschüttert - oh, diese tiefe Einladung, die ist gar nicht so wichtig für mich, die stelle ich einfach weiterhin zurück.“

Das ist der faule Kompromiss, der in vielen spirituellen Bereichen gelebt wird, dieser faule Kompromiss, der sagt: „Ja, ja, ich bin spirituell, solange es mir nicht zu nahe geht. Solange es mich nicht bedroht. Solange es nichts von mir fordert, was ich nicht geben möchte. Ja, ja, solange bin ich gerne spirituell. Ich ziehe mir die entsprechenden Kleider an. Ich habe meine Duftlampe. Ich habe meine Bücher. Ich gehe zu diesen Seminaren. Ja, ja, ein bisschen. Ich strecke meinen Zeh in die Neue Energie. Aber wenn es mir zu viel wird, wenn diese Neue Energie mich einlädt, in meine Dunkelheit zu schauen, ohne zu blinzeln - wenn diese neue Energie mich auffordert loszulassen, loszulassen, das, an dem ich am meisten festgehalten habe - wenn diese Neue Energie mich in meine persönlichen Abgründe führt, in meine Schuld, in meine Angst, in meine Vorstellungen, an denen ich noch festhalte, die mich einschränken, dann lege ich den Rückwärtsgang ein. Dann melde ich mich wieder ab vom Seminar. Dann gehe ich wieder einen Schritt zurück und sage: Oh, hoppla, das wird mir jetzt aber doch zu viel. Ich wollte nur oberflächlich ein bisschen spirituellen Honig über mein Leben schmieren, und die tiefen Wunden, die tiefen Verletzungen, die tiefen Missverständnisse, die wollte ich mitnehmen in die Neue Zeit. Ich wollte ihnen ein hübscheres Gewand anziehen. Ich wollte sie schminken und schöner dekorieren und ein paar Lichterketten darüber hängen und sagen: Schau, wie spirituell ich bin. Schau wie schön es ist in meinem Leben. Schau wie brav ich bin, wie ich doch alles richtig mache.“

Das ist die kindliche Auffassung von Spiritualität. Nicht das unschuldige Kind, sondern dieses „Ich tue so als wäre ich ein Kind“, was alles andere ist als unschuldig, was ein Spiel ist, ein Spiel mit dem Leben, ein Versteckspiel mit deiner eigenen Kraft, mit deinem eigenen Sein.

 

Die Chance des Jahres 2012

Das Jahr 2012 birgt eine Chance für diejenigen, die es ernst meinen, und nur für diejenigen, die es ernst meinen. Diejenigen, die es nicht ernst meinen, für die wird das neue Jahr viele kleine und größere Sinnkrisen mit sich bringen. Ihr werdet euren Zugang zur Spiritualität hinterfragen. Ihr werdet an Ängste kommen und Ausreden finden, die sagen: „Oh, Spiritualität ist doch nichts für mich. Ich mache etwas anderes. Ich bewege mich lieber wieder rückwärts auf diesem Weg. Ich verschließe mich dem, dem ich mich gerade erst begonnen habe zu öffnen.“

Es ist traurig. Es ist traurig für die Welt. Es ist traurig für uns alle, die gerade dabei sind zu erwachen, zu spüren, dass es Menschen gibt, die dem Neuen schon so nahe gekommen sind, die schon geküsst wurden von dieser Liebe, die schon die Arme der Seele gespürt haben, diese Umarmung in ihrem Inneren schon gespürt haben und die nicht bereit sind, bei dieser Umarmung zu bleiben, wenn es darum geht, den tieferen Ängsten zu begegnen und dem tieferen Schmerz ins Auge zu schauen. Es tut uns allen weh, wenn Menschen sich ihrem Potenzial wieder verschließen. Es tut uns allen weh, wenn jemand so weit gekommen ist und sich dann ablenkt und sagt: „Ah, ich gehe wieder woanders hin und fange wieder an, an einer neuen Stelle zu graben. Aber nicht zu sehr und nicht zu weit, weil ich weiß, überall, wo ich grabe, werde ich letztendlich dieser gleichen Angst und diesem gleichen Abgrund begegnen und dem will ich nicht begegnen.“

Es gibt im Grunde nicht mehr viel zu sagen. Dein Herz weiß im tiefsten Inneren, dass es in der Lage ist, allem zu begegnen, den schönen Momenten und den weniger schönen Momenten. Dein Herz weiß, es kann die Liebe und den Segen der Neuen Energie annehmen, genauso wie es alte Schmerzen und Verletzungen liebevoll annehmen kann. Die Frage ist nur, ob du es weißt.

Das Jahr 2012 hält einige Paukenschläge für uns bereit, nicht unbedingt im Außen, sondern im Inneren. Diese Paukenschläge sind die letzten Hammerschläge, die das alte Haus zum Einstürzen bringen. Die letzten Hammerschläge, die dein Gefängnis zum Einstürzen bringen. Das Gefängnis, in dem du über so lange Zeit eingesperrt warst. Diese Paukenschläge kommen als Antwort auf eine Bitte tief in deinem Inneren. Du hast gebetet um Freiheit, um Liebe, um Erwachen, um Geborgenheit und Stille. Du hast wieder und wieder gebetet: „Bitte, hilf mir. Hilf mir, ich selbst zu sein. Hilf mir anzukommen. Hilf mir zu heilen. Hilf mir zu erwachen. Hilf mir, in Fülle zu leben. Hilf mir, wirklich Schöpfer meines Daseins zu sein.“

Das ganze Universum kommt, um dir zu helfen, um dich zu unterstützen, auf dem Weg in deine Freiheit. Doch Wunder über Wunder, jedes Mal, wenn du den Knall des Hammers hörst, wenn du den Hammerschlag hörst, dann schreist du: „Nein, nein, aufhören! Mach doch nicht mein schönes Gefängnis kaputt. Schau mal, ich habe so schön dekoriert. Ich habe das Gefängnis ausgekleidet mit Silber und Gold. Es gibt so schöne spirituelle Musik hier in meinem Gefängnis und so schöne Hoffnungen und Träume und so viel, so viel, was auch immer es sein mag.“

Genauso wie das Universum auf deinen Wunsch geantwortet hat, auf deinen Wunsch nach Freiheit, genauso hört es jetzt dein Nein. „Nein, so weit will ich nicht gehen. Dieser Angst will ich nicht begegnen. Diesem tiefen Schuldgefühl, nein, nein, nein. Da möchte ich nicht hingehen. Mich dem Leben wieder stellen, mein Versteck verlassen, nein, nein, nein, das will ich nicht.“ Das Universum hört dich und weil es nicht sicher ist, ob es dich auch richtig verstanden hat, fragt es noch einmal nach: „Bist du sicher? Sollen wir wirklich aufhören, dir zu helfen, dieses Gefängnis zu sprengen, diese alten Lügen zum Einstürzen zu bringen? Bist du wirklich sicher, dass wir diese tiefe Dunkelheit nicht an die Oberfläche bringen sollen, damit du dem begegnen kannst, was ist und darüber hinauswachsen kannst und endlich entdecken kannst, wer du wirklich bist? Willst du wirklich nicht neu geboren werden? Willst du wirklich die Wellen der Geburt, die in der Welt und in dir selbst zu strömen begonnen haben, wieder zurückschicken? Willst du wirklich gegen sie ankämpfen und sagen: „Nein. Nein, ich will nicht geboren werden. Nein, ich will zurück. Zurück dorthin, wo ich vorher war. Zurück in dieses nette, kleine Gefängnis, in dem ich es mir bequem gemacht habe und das so hübsch aussieht.“

Oder war der Ruf nach Freiheit echt? War der Ruf nach Freiheit, dein Wunsch neu geboren zu werden, ganz und gar, war dieser Ruf echt? Ist dieser Ruf noch immer echt, noch immer das, was du willst, mehr als alles andere? Bist du bereit, alles dafür hinzugeben, was hingegeben werden muss und alles anzunehmen, was angenommen werden muss? Bist du bereit? Oder war dein Ruf nach Freiheit nur eine Art vorübergehende Laune, von der du wieder ablässt, sobald die ersten Steine in deinem Weg auftauchen? Lässt du dich einschüchtern von den dunklen Energien, die du in dir trägst, denen du nicht begegnen möchtest? Lässt du dich einschüchtern von der alten Energie, die noch einmal alle ihre Kräfte mobilisiert, um dich festzuhalten?

Wie ein Jugendlicher, der sich nach Freiheit sehnt und seine ersten Schritte in Richtung Freiheit wagt und dann kommen die Eltern und sagen: „Möchtest du nicht hier bleiben, in deinem gemachten Nest? Möchtest du nicht in diesem Käfig bleiben, wo du alles hast, was du brauchst, nur nicht das, was du wirklich brauchst? Möchtest du nicht deine Freiheit opfern und dafür sicher sein? Möchtest du nicht deine Freiheit hingeben und dafür wissen, woher der nächste Gehaltsscheck kommt, die Rollen spielen, die wir von dir erwarten, die Aufgaben erfüllen, die notwendig sind, damit dieses schöne Bild nicht aus den Fugen gerät?“ Oder ist es dir wirklich ernst und du gehst über diese Versuchung hinaus.

Jeshua, der in dieser Zeit so präsent ist wie nie zuvor, besonders jetzt in dieser dunklen Zeit, möchte dich daran erinnern, dass gerade dann, wenn die Freiheit näher ist als jemals zuvor, gerade dann werden die falschen Propheten in unserem Inneren besonders laut. Was sagen diese falschen Propheten? Sie sagen: „Oh, wenn es nicht bequem ist, dann kann es ja nicht das Richtige sein. Oh, wenn es nicht angenehm ist für dich, dann kann es ja nicht das Richtige sein. Oh, wenn es nicht rosa mit einem Schleifchen drauf ist, dann kann es nicht das Richtige sein. Kehr doch wieder um. Gib doch wieder auf. Geh wieder zurück, zurück in deinen Käfig, zurück an deinen Platz, dahin, wo du hingehörst. Gib deine Hoffnung auf, jemals frei zu sein, jemals du selbst zu sein, jemals zu erwachen. Ach, was soll der ganze Quatsch mit dem Erwachen überhaupt? Mit der neuen Zeit, ach, das ist doch alles völlig uninteressant. Was wirklich wichtig ist, dass du eine neuen Partner möchtest, oder? Oder du möchtest ein bisschen Gewicht verlieren. Oder du möchtest diese neue Meditationstechnik lernen, die so ganz tolle Ergebnisse dir verspricht.“

Es gibt tausend Stimmen, die versuchen, dich abzulenken. Es gibt tausend Möglichkeiten umzukehren. Es gibt nur eine Stimme und nur eine Möglichkeit, und zwar die Möglichkeit, nach vorne zu gehen, hier zu bleiben, obwohl es ab und zu sehr unbequem ist, hier zu sein, obwohl es ab und zu für dich schwierig ist und dir Angst macht und dich manchmal an Grenzen bringt, wo du sagst: Nein, nein, ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr weitergehen. Nicht das auch noch. Nicht diese alte Kiste auch noch aufmachen. Nicht noch mehr davon. Ich bin dem Ganzen doch schon begegnet. Warum noch einmal?“

 

Es gibt nur das eine Ja

Es gibt nur dieses eine Ja. Dieses eine Ja, das sich wieder und wieder hingibt und wieder und wieder öffnet und wieder und wieder Ja sagt. Ja, dieses Ja ist endlos. Dieses Ja führt dich auf deinen Weg. Dieses Ja fordert dich heraus, hilft dir, dich zu erkennen, jenseits von deinem Gefängnis. Diesem Ja kann nur derjenige folgen, der vertraut. Denn auch, wenn es Fußspuren vor dir gibt, Fußspuren von Jeshua, von Buddha, von vielen erwachten Menschen, die auf dieser Erde ihr Erwachen erfahren haben, so ist es doch noch etwas vollkommen Neues. Es scheint doch noch so, als ob dieser Weg über die Erde hinausführt. So wie damals die Menschen geglaubt haben, die Welt sei eine Scheibe und wenn man zum Horizont  kommt, dann stürzt man hinten hinunter. So gibt es einen tiefen Glauben, der vielleicht noch viel, viel tiefer in uns verankert ist. Dieser Glaube besagt, wenn wir uns aus diesem alten Bewusstsein hinausbewegen, dann verschwinden wir, dann fallen wir von dieser Erde. Dann sterben wir. Dann verschwindet unser Leben oder unsere Gesundheit oder unser Geld oder unsere Freude oder unsere Freunde, unsere Familie. Wir werden alles verlieren. Dann sind wir nicht bereit, diesen Weg zu gehen. Dann haben wir kein Vertrauen, weiter Ja zu sagen, weiterzugehen, weiter zu atmen, weiter dem zu begegnen, was ist.

Dieses neue Jahr, das Jahr 2012 hält für alle diejenigen, die bereit sind, weiter zu segeln, über den Horizont hinauszusegeln, eine Unterstützung bereit, die kaum vorstellbar ist, so groß ist diese Unterstützung. Das Jahr 2012 bietet für alle Menschen, die wirklich bereit sind, die Möglichkeit zu erwachen, vollkommen zu erwachen, so wie Jeshua erwacht ist, so wie Buddha erwacht ist, so wie Maria Magdalena erwacht ist. So wie viele Menschen, die vor uns gegangen sind, erwacht sind.

Was für ein Geschenk, war für eine nie vorher da gewesene Möglichkeit. Zu erwachen. Wach zu sein. Das heißt nicht, dass deine Entwicklung damit aufhört, das heißt nicht, dass das Leben nicht weiterhin Herausforderungen für dich bereithält. Aber das Erwachen ist eine grundsätzlich neue Basis, auf der du dein Leben erfährst. Dieses Erwachen ist möglich. Es ist in deine Nähe gerückt und du weißt, dass es von innen an dein Herz klopft und dich bittet, die Türe zu öffnen. Du weißt, wie schwer es dir fällt, diese Türe zu öffnen. Du weißt, dass die größten Ängste, die tiefste Ohnmacht, die tiefste Verzweiflung sich dir in den Weg stellen und sagen: „Du kannst hier nicht durch. Du kannst nicht weitergehen. Du kannst nicht erwachen. Es ist nicht für dich.“

Manche Menschen auf dem Weg des Erwachens werden dieser letzten Prüfung, dieser letzten Versuchung erliegen, ihr Glauben schenken und sagen: „Oh, ich bin noch nicht soweit. Es war nicht für mich gedacht. Ich bin noch nicht reif zu erwachen. Ich kann noch gar nicht erwachen. Ich muss erst diese Ohnmacht lösen oder diese Angst in den Griff bekommen. Ich muss mich mit dem beschäftigen, was mir da im Weg steht. Ich muss eine Diskussion mit dem Türsteher beginnen, mich mit ihm streiten und versuchen, ihn zu verändern.“  Anstatt einfach an ihm vorüberzugehen, diesen letzten Schritt zu gehen in meine Freiheit.

Gestern Abend saßen Matthias und ich nach dem Abendessen noch einen Moment da. Matthias hat über  Barack Obama gesprochen, den jetzigen amerikanischen Präsidenten, der eine Hoffnung war für so viele Menschen, ein Schimmer von Hoffnung, der ein neues Bewusstsein in sich trägt und damit eine neue Möglichkeit in die Welt gebracht hat. In dem Moment, als er mit diesem neuen Bewusstsein sein Amt angetreten ist, hat er so viele alte Energien geweckt, so viel alten Widerstand, so viel Hass, der tief in diesem Land verborgen war, soviel kreischenden Irrsinn, soviel Schrecken. Als ob er mit einer Taschenlampe in die tiefste Dunkelheit hineingeleuchtet und die ganzen Skelette, die da vergraben sind in diesem Land, geweckt hätte. In diesem Moment wurde ihm klar, wahrscheinlich auf einer sehr unbewussten Ebene, dass er die Möglichkeit hat, sich vollkommen hinzugeben, vollkommen loszulassen und präsent zu sein im Angesicht so viel alter Dunkelheit. Präsent zu sein, so wie Gandhi präsent war und dafür umgebracht wurde. Präsent zu sein, so wie Martin Luther King jr. präsent war und dafür umgebracht wurde. Präsent zu sein, da zu sein als eine Stimme der Neuen Energie, als eine Flamme dieser Wahrheit.

Er wusste, in dem Moment, wo er wirklich Ja sagt zu dieser Aufgabe, kann er nichts mitnehmen. Er kann seine Frau nicht mitnehmen, seine Beziehung zu seiner Frau. Er kann seine Kinder nicht mitnehmen, seinen Hund, seine Wünsche für seine Zukunft, seinen Glauben, seine Einschränkungen, seine Angst. Es war eine Entscheidung, die ihm geschenkt wurde, ein absolutes Entweder – Oder. Entweder du stellst dich dieser unendlichen Dunkelheit und du bist einfach da und du erhältst alle Unterstützung dabei und es geschieht, was geschehen wird. Oder du trittst einen Schritt zurück. Ein winziger Schritt genügt. Ein winziger Schritt zurück genügt und auf einmal verlöscht dieses Licht. Auf einmal leuchtet es nicht mehr so hell. Auf einmal lässt auch der Widerstand nach, weil alles, was dir im Weg steht, merkt, dass du klein beigibst, dass du zurückgehst, dass du verzichtest, dass du sagst: „Nein, ich will auf Nummer sicher gehen. Ich will lieber für meine eigene, persönliche, unmittelbare Sicherheit sorgen und den einfacheren Weg gehen.“  Vordergründig einfacher.

Wenn du genau hinspürst, dann weißt du, wofür er sich entschieden hat. Dieser wundervolle Mensch, der uns allen zeigt, der uns alle lehrt, wie kraftvoll, wie unendlich stark unser Schöpfersein wirklich ist. Wir schalten unser Licht ein und aus. Wir können uns zurückziehen. Wir können uns verbergen. Wir können uns verstecken und unser Licht verlöscht. Es ist nicht mehr zu fühlen. Es ist nicht mehr zu sehen. Es eckt nirgendwo mehr an. Es macht keine Komplikationen mehr. Wir sind wieder ein Rädchen in der Maschine, in dieser alten Maschine.

Die Welt ist ein klein wenig enttäuscht, weint ein klein wenig um all das, was hätte sein können. Um all die wundervollen Potenziale für Frieden, für Veränderung, für Heilung, die hätten sein können. Die Welt weint ein klein wenig. Die Engel weinen ein klein wenig. Jeshua weint ein klein wenig. Es ist kein Vorwurf in diesen Tränen, keine Anklage, denn wir alle wissen, was Barack Obama hätte riskieren müssen, um zu sein, wer er wirklich ist, nicht nur sein Leben, das Leben seiner Kinder, das Leben seiner Frau, seine Zukunft, viele, viele schlaflose Nächte, Angst, seine Gesundheit vielleicht. Nicht jeder ist in der Lage, alles hinzugeben für die Wahrheit, alles hinzugeben für Gott, alles hinzugeben für das, was wir wirklich sind.

 

Die freie Entscheidung

Wir alle stehen an dieser Schwelle. Wir alle haben in jedem Moment die Möglichkeit, einen winzigen Schritt zurückzuweichen. Wir alle können zögern. Wir alle können wegschauen. Wir alle können ignorieren und Ausreden finden und aufschieben. Aber genauso haben wir die Möglichkeit, da zu sein, zu riskieren, was riskiert werden muss und diesen Kelch auszutrinken, der uns gereicht wird. Wer ist bereit, diesen Schritt zu tun? Wer hört auf diese leise Stimme, die sagt: „Natürlich riskiere ich all das. Natürlich riskiere ich mein Leben, denn es ist nicht meins. Natürlich riskiere ich mein Haus, meine Beziehung, meinen Körper, meine Zukunft, mein Geld. Natürlich riskiere ich all das. Es gehört mir doch nicht einmal. Ich gehöre längst dieser Liebe. Ich gehöre längst dieser unendlichen Liebe, der wir alle gehören, die kommt, um uns nach Hause zu holen, die kommt, um uns zu erlösen aus diesem furchtbaren Schock, von dieser Liebe getrennt zu sein. Natürlich riskiere ich alles dafür, zu wissen, wer ich wirklich bin und zu spüren, wohin mein Weg mich führt. Selbstverständlich ist mein Antwort auf diese Frage Ja. Ja.“

Etwas in uns wartet so lange auf diese Erlösung, die so lange so weit weg erschien für uns alle. Etwas in uns betet, Tag für Tag, wartet Tag für Tag. Jetzt, wo diese Zeit der Erlösung gekommen ist, diese Zeit des Erwachens gekommen ist und die Herausforderung dieser Einladung mir begegnet. Jetzt ist nicht der Moment umzukehren. Jetzt ist der Moment, nach vorne zu schauen und zu sagen: Ja. Ja, mehr als jemals zuvor. Selbst während du merkst, dass Menschen um dich herum, Schritte zurück machen, selbst gute Freunde, die mit dir gemeinsam diesen Weg beschritten haben. Auf einmal merkst du, dass sie Ausreden finden oder sich winden, herauswinden wollen und es bricht dein Herz. Oder du beobachtest Klienten von dir, Menschen, die du begleitet und unterstützt hast auf ihrem Weg und du merkst, wie sie auf einmal zögern und zaudern, sich nicht mehr sicher sind, ob sie das wirklich wollen, ob sie wirklich frei sein werden, und es bricht dir das Herz, weil sie direkt vor dem stehen, was so wunderwunderschön ist und es sich nicht einmal eingestehen können, es nicht einmal in Erwägung ziehen, sich selbst nicht einmal diese Chance geben.

Ich lade dich heute ein zu fühlen, dass dir eine Chance gegeben wird. Diese Chance ist größer als dein Leben, deine Familie, dein Körper, alles, was du besitzt, deine Gesundheit, dein Verstand, größer als die Erde selbst. Diese Chance ist da. Auch wenn sie verleugnet werden kann, sie ist da. Du bist eingeladen, diesem Pfeil zu erlauben, sein Ziel zu finden. Erlaube dieser Liebe, dich zu treffen. Dich zu treffen da, wo du noch niemals zuvor getroffen wurdest. Erlaube dir zu erwachen. Was du dafür geben musst? Alles, was du hast und mehr als das. Was du dafür tun musst? Ja sagen, Ja zu allem, zu dem du nie ja sagen wolltest, diesen Kelch austrinken, von dem du gehofft hast, er möge an dir vorüber gehen.

Die Fußspuren von Jeshua führen mitten hindurch durch dieses tiefe, dunkle Tal. Er steht auf der anderen Seite und sagt: „Komm, komm heim, komm heim, hör nicht auf diese verlockende Stimme, die dir Lügen erzählt, wieder und wieder, die dir einreden möchte, es sei sicherer, still zu bleiben, zurück zu gehen, zu zögern, zu zweifeln, abzulehnen, wegzugehen. Lass es nicht zu, dass dir dein Verstand das Schönste, was es gibt, ausredet und dich entzweit. Entzweit von dem, was du wirklich bist.“

 

Lass es geschehen

Das Jahr 2012 hält eine gewaltige Energie, die so gewaltig ist, dass sie über dieses Jahr hinausschwappt. Je offener du bist, desto mehr spürst du diese Energie. Du spürst dieses Feuer, das brennt - das alles verbrennt, was du nicht mehr bist. Anstatt zu versuchen, die Wände deines Käfigs vor diesem Feuer zu bewahren, wirf alles auf dieses Feuer, wirf alles hinein. Alles, von dem dich Gott befreien möchte, erlaube ihm, dich davon zu befreien. Alles, was zerfallen möchte, weil es dich eingeschränkt und eingesperrt hat. Lasse es zerfallen. Es gibt nichts zu tun. Wenn du diese tiefe Kraft spürst, bist du schon längst im Strudel deines eigenen Erwachens, du bist schon längst getragen von den Wellen dieser Neugeburt und es gibt nichts zu tun, außer Ja zusagen und geschehen zu lassen, was geschieht in seiner eigenen Zeit, in seinem eigenem Rhythmus, in seiner eigenen Intensität. Lass geschehen, was geschieht. Lass dein Erwachen geschehen. Schieb es nicht auf. Kämpfe nicht gegen diese Liebe, die dich nach Hause holen möchte. Sag Ja. Öffne alle Türen. Gib alles hin. Sag Ja.

Du wirst bemerken, dass dieses Jahr 2012 nicht nur ein Wendepunkt für diese Erde ist, sondern ein Wendepunkt für deine Existenz. Es ist der Moment, wo der Tropfen in den Ozean fällt, wo der Mensch aufhört, sich getrennt von Gott zu empfinden und bemerkt, dass er ein Teil des Göttlichen ist. Kein Wort kann ausdrücken, was für eine Veränderung diese Veränderung bewirkt.

Die Einladung ist, einer von den Menschen zu sein, die Ja sagen, die Ja sagen, ganz und gar. Nicht nur Ja, wenn die Sonne scheint, nicht nur Ja, wenn es dir entspricht und dir liegt und dir entgegenkommt, sondern auch dann Ja, wenn es dich fordert, wenn es dir Angst macht, wenn es dich schüttelt. Kannst du auch dann Ja sagen, wenn es wirklich darauf ankommt? Wenn dein Ja den Unterschied macht zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Neugeburt und Vor-sich-hinvegetieren, zwischen  Erblühen und Nichterblühen?

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du diese Entscheidung in Erwägung ziehst. Nicht nur generell, sondern immer dann, wenn du dieser Entscheidung begegnest. Dann, wenn es schwierig wird. Dann, wenn es weht tun. Dann, wenn es dich nervt. Dann, wenn du zweifelst Kannst du dann in dich gehen und spüren, da ist eine Entscheidung, die ich treffen kann? Ich kann Ja sagen und weiter erwachen und ich kann Nein sagen und mein Erwachen wird sofort stehen bleiben, innehalten. Was ist es, was du wirklich willst? Wohin darf dein Weg dich führen? Was möchtest du erfahren? Weshalb bist du hier? Wartest du nur darauf, dass dein äußeres Leben perfekt wird? Oder bist du bereit, alles loszulassen, um zu erfahren, was Erwachen wirklich bedeutet? Willst du wissen, erleben, wovon Jeshua gesprochen hat? Willst du realisieren, was Jeshua für sich realisiert hat? Oder möchtest du weiter ein rosa Schleifchen darauf machen, es in den Schrank stellen und sagen: „Komm später wieder. Noch nicht. Nicht so. Nicht jetzt.“

Es ist eine wunderschöne Kraft, die du hast. Diese Kraft, Ja zu sagen oder Nein zu sagen, die im kommenden Jahr alles entscheidet. Nicht nur dein Leben wird neu entschieden, nicht nur die Weichen in deinem Leben werden neu gestellt, sondern die Weichen für diese Erde werden neu gestellt. Ein winziges Ja wird so vieles verändern. Ein Nein wird ebenfalls vieles verändern. Niemand kann genau sagen, was die äußeren Auswirkungen dieses neuen Jahres sein werden, die äußere Form, die das neue Jahr uns bringen wird. Denn niemand weiß, wie du dich entscheidest. Niemand weiß welchen Weg du wählst, Tag für Tag neu. Niemand weiß, bis zu welchen Punkt du bereit bist zu gehen und wann du umkehrst und klein beigibst. Niemand weiß, wie viel du zu geben bereit bist. Deshalb weiß auch noch niemand, was aus deiner Entscheidung resultieren wird. Die Resultate werden da sein, mehr als vorher. Du hast Zeit, nicht besonders viel Zeit, aber eine gewisse Zeit, mit dieser Entscheidung zu sein und wahrzunehmen, in welche Richtung du gehen möchtest.

Wir alle können sehen, was geschieht, wenn Menschen zurückweichen und verstummen. Wenn aus einem wundervollen „Yes we can“ ein „We couldn`t“ wird, aus einem „Ja, ich will“ ein „Nein, ich möchte nicht.“ Jetzt bist du dran. Jetzt ist es an dir. Du hast alle Unterstützung, die du brauchst und noch viel, viel mehr. Du hast allen Segen, den du brauchst, alle Liebe, alle Weisheit, die du brauchst.

Wir wünschen dir von Herzen, dass du dieser Entscheidung Raum gibst. Deiner Entscheidung. Sie wird nicht nur dich verändern, sondern uns alle, und mit uns allen die ganze Welt.

 

 

 

Transkribiert von Christine Seitz

 

 

Die Begegnungen - Räume für Neues Bewusstsein

Die Begegnungen sind monatliche Livewebcasts mit Lea Hamann. Diese Begegnungen sind ein Raum für das Neue Bewusstsein, das in allen erwachenden Menschen gerade zum Vorschein kommt. Wir sprechen über die Zeitqualität, und über die Herausforderungen und Chancen, die erwachenden Menschen auf ihrem Weg zu sich selbst begegnen.

Diese Begegnungen sind aus dem tiefen Wunsch entstanden, erwachende Menschen zu ermutigen, in ihre schöpferische Kraft und ihr wahres Sein zu kommen.

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